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Alt 24.08.2006, 10:06   #1
Rena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Minijob, Zeitarbeitsfirmen

Hallo,
ich bin 54 Jahre und habe Arbeitslosengeld I bezogen, HartzIV nicht beantragt und bin somit beim Arbeitsamt arbeitssuchend ohne Geldleistungen gemeldet.
Beim letzten Gespräch wurde mir nahe gelegt, mich doch um Minijobs zu bemühen und auch bei Zeitarbeitsfirmen zu bewerben um wieder einen
Job zu bekommen.
Meine Frage: Auf Grund welcher Vorgaben kann das Arbeitsamt von mir verlangen einen Minijob anzunehmen bzw. was kann es noch verlangen außer das ich natürlich mich an der Jobsuche aktiv beteilige.
Ich habe so das Gefühl, sie wollen mich nur aus ihrer Statistik haben, Geld bekomme ich schließlich nicht, und sind deswegen auf die Idee mit den Minijobs kommen.
Hat jemand eine Antwort darauf?
Herzlichen Dank schon mal im voraus.
Rena
 
Alt 24.08.2006, 10:54   #2
Arco
Elo-User/in
 
Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.272
Arco
Standard

.. wo bewirbst du dich dann sonst ? ? ?

Minijob oder oder sind doch nur weitere Möglichkeiten die das AA dir eben auch dargelegt hat.

Aber wenn du kein Geld benötigst :pfeiff:

Wie bist du eigentlich krankenversichert - :icon_kinn: warscheinlich familieversichert ! !
Arco ist offline  
Alt 25.08.2006, 09:27   #3
Rena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Arco,
zu Minijobs habe ich aus Erfahrung eine denkbar negative Einstellung.
Die Leute werden doch nur ausgenutzt und haben nie nur die kleinste Chance einer Übernahme. Habe ich damals in meiner Firma selbst erlebt und jetzt auch bei einer Bekannte, die sich wirklich bis zum Letzten eingesetzt hat, mitbekommen.
Sie war nur dazu da Altlasten aufzuarbeiten und das war`s dann.

Oder hast Du bessere Erfahrungen gemacht?

Gruß Rena
 
Alt 25.08.2006, 10:03   #4
Nustel
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 2.134
Nustel Nustel Nustel
Standard

Hallo Rena,
leider kann ich das bestäigen was über Zeitarbeitsfirmen so geredet, gedacht und geschrieben wird. Zwei Fälle in Meinem Bekanntenkreis ist es so ergangen, dass sie a)weniger verdienten als das festangestellte Personal und b) gegen Ende der Laufzeit des Vetrages Mobbing eingesetzt wurde seitens der Zeitarbeitsfirma. Man wollte die Leute schlichtweg raus haben weil natürlich mensch etwas mehr Geld wollte als die üblichen 7Euros.
Mit Minijob ist das auch so eine sache. Wenn es eine Chance wäre in den ersten Markt zu kommen, selbstverständlich i.O. Aber ist es das??
Wohl eher nicht. Also bleibt es ein Rechenbeispiel ob es sich lohnt.
Meine Meinung.

LG.
Nustel ist offline  
Alt 25.08.2006, 10:26   #5
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
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Standard

Zu Zeitarbeitsfirmen heute kann ich nicht viel sagen. Habe 1886-91 in einer gearbeitet. Geld war nicht prickelnd, aber die Jobs waren okay, wenn man keinen Einsatz hatte, hat man in der Firma direkt gearbeitet und Fahrgeldzuschüsse etc. für weiter weg gelegende Arbeitsstellen (Auslöse) gab es auch. Da ich damals 6 Jahre aus dem Job raus war, war das für mich gar nicht so schlecht. Aber wenn ich das so lese, was heute so los ist, würde ich mich wohl nicht mehr freiwillig bei einer ZA bewerben.

Ich hab seit Anfang August einen Minijob. Zur Zeit ist es so, dass der Arbeitsanfall nicht für eine Teilzeitstelle von 20Stunden monatlich reicht (mehr kann ich gesundheitlich nicht). Es kann aber in der Zukunft gut sein, dass sich das ändert und dass ein sozialversicherungspflichtiger Job draus wird. Aber das ist wirklich von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich und kommt, denke ich, auch auf die Branche an.

Im Grunde können die Dich ja nicht zwingen, solche Stellen anzunehmen, da Du keine Leistungen bekommst und sie Dich deshalb auch nicht sanktionieren können.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
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