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Alt 08.08.2009, 17:51   #1
martinha
Gast
 
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Beiträge: n/a
Standard 60 Jahre und kein bischen weise...

...möchte mich hier zuerst kurz vorstellen, bin am 14.10.1948 geboren, d.h. werde in gut zwei Monaten 61 Jahre alt, bin ausgebildeter Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit nachgelagertem Fachhochschulstudium mit Abschluß als Dipl. Betriebswirt (FH), besitze mehr als 30 Jahre Berufs-erfahrung und bin nun leider seit dem 01.04.2009 von meinem letzten Arbeitgeber gekündigt worden und arbeitslos...

...von meinem zuständigen Arbeitsamt in Dorsten erhielt ich nun zum ersten Mal eine Einladung, bei der es nicht um das Ausfüllen von Formularen ging, sondern um die Frage, welche "Eigenbemühungen" ich in der Zwischenzeit unternommen hätte (das Arbeitsamt hatte mir in 4 Monaten 1 Vermittlungsvorschlag unterbreitet, bei dem etwa 50 % der geforderten Qualifikationen bei mir vorhanden waren)...

...nach kurzem sprachlichen Geplänkel, nicht ohne mehrfachen Hinweis seitens meiner Beraterin (Mitte 30) auf die hohe Arbeitsbelastung speziell des Arbeitsamtes Dorsten eröffnete Sie mir Zitat "ein Angebot" bei einem Dritt-Anbieter nach diesbezüglichen Vorgesprächen ein "Bewerbungscoaching in modularer Form" zu absolvieren. Mein offen geäußertes Unverständnis schien Sie nicht zu verstehen. Erst als ich Ihr ganz platt zu verstehen gab, dass ich dieser Aufforderung zu einer nach meiner Ansicht unsinnigen Weiterbildung nur nach entsprechender schriftlicher Anweisung folgen würde, war Sie beleidigt und faselte davon mich ja nicht verärgern zu wollen...

...am Ende des Gespräches kündigte Sie mir an, im Folgegespräch (wahrscheinlich Anfang Oktober) mit mir über das Thema Mini-Jobs reden zu wollen...

...gibt es da rechtliche Regeln für mich zu beachten ?

ein etwas frustrierter ALG-1 Bezieher
 
Alt 08.08.2009, 19:48   #2
gelibeh
Forumnutzer/in
 
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Beiträge: 23.600
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Standard AW: 60 Jahre und kein bischen weise...

Zitat:
gibt es da rechtliche Regeln für mich zu beachten
Mir fällt da spontan ein, wenn der Minijob mehr als 15Stunden in der Woche geht, giltst Du nicht mehr als arbeitslos und die brauchen nicht mehr zu zahlen. Also Achtung!
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 09.08.2009, 11:06   #3
lupe
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Registriert seit: 05.02.2008
Ort: Hammaburg
Beiträge: 1.399
lupe lupe
Standard AW: 60 Jahre und kein bischen weise...

@ gelibeh
Zitat:
Mir fällt da spontan ein, wenn der Minijob mehr als 15Stunden in der Woche geht, giltst Du nicht mehr als arbeitslos und die brauchen nicht mehr zu zahlen. Also Achtung!
Stimmt so nicht. Man darf als Arbeitsloser etwas hinzuverdienen. Zahlen muß das AA nur dann nicht mehr, wenn der Lohn zum Lebenunterhalt reicht. Es sollte sich also um einen Vollzeitjob handeln bei entsprechendem Lohn.

@martinha
Zitat:
...am Ende des Gespräches kündigte Sie mir an, im Folgegespräch (wahrscheinlich Anfang Oktober) mit mir über das Thema Mini-Jobs reden zu wollen...
Na ja, Du bist mit fast 61 nicht mehr vermittelbar! Das gilt aber eigentlich auch schon für Leute ab 40. So einfach ist das.

Zitat:
...gibt es da rechtliche Regeln für mich zu beachten ?
Ja, Du mußt den total "bescheuerten" Mist der Agentur für Arbeit (Geiles Institut) halt mitmachen bis zur Rente...

P.S. Ich hatte während meiner ALG I Phase auch so ein junges "Huhn" als Arbeitsvermittlerin. Das war echt ne tolle Wurst, wenn man da als gestandener Mann eine SB an die Hand bekommt, die die eigene Tochter sein könnte.
lupe ist offline  
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1 euro jobs, bischen, coachig, egv, jahre, probearbeit, weise

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