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Start > > -> Bin 58, ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angeben?

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Alt 12.07.2016, 15:25   #1
JuJuJu
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Registriert seit: 14.10.2015
Beiträge: 22
JuJuJu
Frage Bin 58, ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angeben?

Bin 58-

ALG 1 - muss ich ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angeben?

Hallo liebes Forum,
mein erster Beitrag/Frage hier an Euch. Bin zur Zeit etwas "verunsichert" und voller Zweifel was das Programm INGA und die AA angeht.

Bin seit Mai 2016 arbeitssuchend gemeldet. Bin 58 Jahre jung, von Beruf Designerin.
Habe von 1986 bis Ende 2002 als angestellte Designerin in der Industrie gearbeitet. Ende 2002 kündigte ich meine Stelle wegen akut noch stärker auftretenden Depressionen und Panikattacken mit psychiatrisch/neurologischem Attest. Ich hielt dem zunehmend Druck in der Textilindustrie nicht mehr stand, hatte z.B. 2 Firmenniedergänge mit allem drum und dran mit erlebt. Als es sich abzeichnete das die 3. Firma schließen musste zog ich die Reißleine.
Ich entschloss mich als Designerin selbständig von meinem Home-Office aus zu arbeiten da ich den zwischenmenschlichen Druck in den Firmen nicht mehr aushalten konnte und ich mich auch wegen anderer schon länger vorhandenen und in meiner Kindheit und Jugend entstandenen psychischen Probleme in meinen geschützten Arbeitsplatz im Home-Office zurückzog. Ich steckte wieder viel Energie darein und konnte unter diesen Umständen von 2003 bis April 2016 mein Geld verdienen. Finanziell musste ich aber sehr zurück stecken.
Ab 2015 wurde die Auftragslage immer schlechter. Ich hatte von 2004 an in die freiwillige Weitervericherung für Selbständige eingezahlt. Da meine Umsätze sich im Minusbereich bewegten entschloss ich mich mich bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend zu melden. Zum 1. Mai 2016. Meine Kundenberaterin vor Ort machte mit mir bisher 2 Gesprächstermine aus bei denen Sie mir je ein - fachlich- für mich nicht genau passendes Arbeitsangebot mit der Aufforderung zur Bewerbung zu kommen ließ. Ich bewarb ich natürlich dort, erhielt aber ,wie schon denkbar war, Absagen weil es vom Arbeitsbereich her nicht passte. Zusätzlich bewerbe ich mich natürlich eigeninitiativ, über die Jobsuche des Arbeitsamtes und diverser andere Jobbörsen auf Stellenangebote, die entweder zu meinem Berufsfeld passen und auch auf Anstellungen in verwandten Berufsfeldern.
Bin jetzt 2,5 Monate arbeitssuchend und habe bisher 20 Bewerbungen verschickt, 4 Absagen erhalten, der Rest von 14 Bewerbungen ist noch in der Entscheidungsphase. Beim zweiten Gespräch mit meiner Beraterin vor Ort erhielt ich von ihr die Auflage das ich künftig von INGA, der ganzheitlichen Integration, betreut werde, diese Stelle sitzt in einer Nachbarstadt. Morgen habe ich den ersten Termin dort. Habe mich auch hier im ELO-Forum über INGA schlau gemacht. Ich finde es ja "sehr interessant" das ich nach 2,5 Monaten schon zu INGA gehöre und bin auch gespannt über welche "Handicaps" ich verfügen soll.Mir fällt spontan nur mein Alter: 58 Jahre ein.

Meine Fragen:

1)Darf die INGA-Beraterin mich nach medizinischen Diagnosen fragen? Bin seit 6 Jahren in Psychotherapie, seit 20 Jahren in psychiatrischer, medikamentöser Behandlung, hatte 2012 eine psychosomatische Reha, war von Dez. 2014 bis einschl. April 2015 krank, mit Krankengeldbezug, geschrieben.
Kann mir- wenn ich das angebe das ALG 1 wegen eingeschränkter Vermittlungsfähigkeit gestrichen oder gekürzt werden?

2) Muss ich der AA angeben dass das ich einen Antrag auf Feststellung des GdB laufen habe?
Kann mir- wenn ich das angebe das ALG 1 wegen eingeschränkter Vermittlungsfähigkeit gestrichen oder gekürzt werden?

3) Kann es für mich zum Nachteil sein wenn ich der AA angebe das ich für potentielle Arbeitgeber von meinem Home-Office aus arbeiten möchte, wenn nötig Briefings vor Ort beim Arbeitgeber? Meine Psychiaterin hat mir angeboten mir eine Bescheinigung darüber auszustellen dass dies auf Grund meiner psychischen Verfassung notwendig wäre.
Kann mir- wenn ich das angebe das ALG 1 wegen eingeschränkter Vermittlungsfähigkeit gestrichen oder gekürzt werden?

Das brennt mir zur Zeit auf der Seele und ich wäre Euch sehr für eine "Lageeinschätzung", Erahrungsaustausch und/oder rechtliche Tips dankbar.
Vielen Dank!

VlG JuJU
JuJuJu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2016, 15:40   #2
motherati
Elo-User/in
 
Registriert seit: 22.02.2016
Beiträge: 23
motherati
Standard AW: Bin 58, ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angebe

Hallo JuJuJu,

da hast Du ja eine Menge hinter Dir! Du schreibst, dass Du bis 04/15 krankgeschrieben warst; bist Du "ausgesteuert" oder geht da noch was? Die Krankenkasse zahlt max. 78 Wochen je Krankheit (bei mir wars ebenfalls Depri). Während dieser Zeit hatte ich schon einen GdB gestellt und auch bekommen. Den würde ich auf jeden Fall beantragen!
Bei mir war folgendes (ich bin 61J.): Ausgesteuert, ALG 1 beantragt mit Nahtlosigkeit und beziehe seit ca. 6 Mon. Arbeitslosengeld. Im Erstgespräch habe ich daraufhingewiesen, dass ich gesundheitlich angeschlagen bin und einen GdB habe, mich aber dem Arbeitsmarkt vollumfänglich zur Verfügung stellen möchte - Begründung: Nach meiner Jobbeendigung geht es mir schon viel besser (Mobbing)! Ich habe einen besonderen SB bekommen, der für die "Kranken" zuständig ist. Ich mußte vorher Unterlagen für den MdK einreichen.

Ob ich einen vollumfänglichen Job überhaupt überstehe, kann ich schlecht einschätzen. Interessiert mich jetzt aber auch nicht, da ich höchstwahrscheinlich aus Altersgründen eh keinen Job mehr bekomme.

Du solltest ruhig einen Antrag auf GdB stellen, sicherlich unterstützen Deine Fachärzte Dich dabei.
Dieses Programm INGA kenne ich nicht, habe aber hier im Forum einiges gefunden (Reneatia v. 04.05.13), vielleicht hilft es Dir weiter. INGA scheint freiwillig zu sein?! Es gibt wohl Infoveranstaltungen, da würde ich hingehen, um den guten Willen zu zeigen und dann auf jeden Fall eine AU besorgen, wenn es danach losgehen soll. Ich habe so etwas ebenfalls gemacht, genau wie Wiedereingliederungsvereinbarungen für den Job mittels AU abgebrochen/aufgeschoben. Wichtig ist dabei, was Du willst!!
Ansonsten kann ich Dir nur eine Mitlgiedschaft beim VdK empfehlen, die haben mir bisher immer geholfen.

Ich wünsche Dir alles Guten und viel Kraft für die Zukunft.
motherati ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2016, 17:40   #3
gelibeh
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Standard AW: Bin 58, ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angebe

das hast Du hier doch schon gefragt und eine Antwort bekommen. Warum noch ein Thread? https://www.elo-forum.org/alg-sankti...ml#post2090862
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.07.2016, 01:42   #4
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Bin 58, ärztliche Befunde, Einschränkungen des Arbeitsplatzes, Antrag auf GdB angebe

Hallo JuJuJu,

kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen und habe das andere Thema geschlossen, ein Link wurde ja schon gesetzt und ich denke in diese Rubrik hier passt es ohnehin besser rein.

Zitat:
Ab 2015 wurde die Auftragslage immer schlechter. Ich hatte von 2004 an in die freiwillige Weitervericherung für Selbständige eingezahlt. Da meine Umsätze sich im Minusbereich bewegten entschloss ich mich mich bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend zu melden.
Was bedeutet das jetzt genau, hast du "nur" für Krankengeld und ALGI eingezahlt oder auch für Ansprüche an die Rentenkasse (Reha/EM-Rente / Altersrente ???), das wäre schon wichtig, damit man dir auch zutreffende Ratschläge geben kann ...

Ich kenne mich damit nicht aus, war immer "abhängig" beschäftigt, habe also "zwangsweise" in alle gesetzlichen Versicherungen eingezahlt.

Zitat:
Bin jetzt 2,5 Monate arbeitssuchend und habe bisher 20 Bewerbungen verschickt, 4 Absagen erhalten, der Rest von 14 Bewerbungen ist noch in der Entscheidungsphase. Beim zweiten Gespräch mit meiner Beraterin vor Ort erhielt ich von ihr die Auflage das ich künftig von INGA, der ganzheitlichen
Integration, betreut werde, diese Stelle sitzt in einer Nachbarstadt.
Hast du eine EGV (Eingliederungsvereinbarung) dazu unterschrieben, meines Wissens ist die Teilnahme an INGA freiwillig und kann nur über eine EGV "angeboten" werden, darin ist dann auch zu erklären, warum man diese spezielle "Betreuung" für dich (persönlich begründet) als Notwendig ansieht, also es ist konkret zu bezeichnen welche "Vermittlungshemmnisse" dort besser zu "beseitigen" gilt.

Das Lebensalter wird man dort allerdings auch nicht den Wünschen des aktuellen Arbeitsmarktes "anpassen" können ... und in deinem Falle dürfte auch die langjährige Selbstständigkeit ein "Hemmnis" für die AG sein dich einzustellen, so viel Eigenständigkeit ist da nicht erwünscht.

Zitat:
Morgen habe ich den ersten Termin dort. Habe mich auch hier im ELO-Forum über INGA schlau gemacht. Ich finde es ja "sehr interessant" das ich nach 2,5 Monaten schon zu INGA gehöre und bin auch gespannt über welche "Handicaps" ich verfügen soll.Mir fällt spontan nur mein Alter: 58 Jahre ein.
Das hat man dir aber VORHER zu erklären und nicht erst wenn du dort bereits "aufgenommen" wurdest, wenn das an einem anderen Ort ist als deine reguläre AfA, dann solltest du die Fahrtkostenerstattung verlangen, die dir für diesen Extra-Weg entstehen werden ... also bitte schriftlich und nachweislich beantragen, was du dafür aufwenden musst.

Für "Maßnahmekosten" musst du deine Lohnersatzleistung (ALGI) nicht verwenden ...

Zitat:
1)Darf die INGA-Beraterin mich nach medizinischen Diagnosen fragen? Bin seit 6 Jahren in Psychotherapie, seit 20 Jahren in psychiatrischer, medikamentöser Behandlung, hatte 2012 eine psychosomatische Reha, war von Dez. 2012 bis einschl. April 2015 krank, mit Krankengeldbezug, geschrieben.
Wie dir schon geschrieben wurde gehen Krankheiten/ Behandlungen/Medikamente NUR einen Arzt was an, das gilt auch für die AfA und ihre verschiedenen "Betreuungs-Abteilungen.
Du würdest dir auch keinen Gefallen damit tun einem medizinischen Laien dein seelisches Leid zu klagen ... auch diese Reha hat die dort nicht zu interessieren, es geht um das JETZT und HEUTE und deine Vermittlung in Arbeit von der du wieder leben könntest ...

Dafür ist bei der AfA § 140 SGB III zu beachten und wenn es gesundheitliche Einschränkungen bei der Vermittlung geben kann, dann hat das der ÄD der AfA zu prüfen und kleine "INGA-SB", bis dahin geht dann gar keine Vermittlung, wenn der medizinische Leistungsrahmen unbekannt ist.

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

Vom ÄD bekommen die Vermittler der AfA dann aber auch nur eine Leistungs-Einschätzung, die keine Diagnosen enthalten darf.

Zitat:
Kann mir- wenn ich das angebe das ALG 1 wegen eingeschränkter Vermittlungsfähigkeit gestrichen oder gekürzt werden?
Dein ALGI kann nur dann gekürzt werden, wenn du dich selbst für weniger als die angegebene Berechnungsgrundlage (Wochenstunden) der Vermittlung zur Verfügung stellst ... dafür ist ein Formular (Verfügbarkeits-Erklärung) zu unterschreiben und nach dieser Unterschrift kann tatsächlich das ALG i gesenkt werden.

Was du dazu "erzählst" ist irrelevant, da sollte man sich ohnehin zurück halten bei den SB und ernsthafte Einschränkungen vom ÄD klären und bestätigen lassen, danach hat sich der Vermittler dann zu richten, auch ohne genaue Kenntnis deiner gesamten Krankheitsgeschichte.

Zitat:
2) Muss ich der AA angeben dass das ich einen Antrag auf Feststellung des GdB
laufen habe?
Kann mir- wenn ich das angebe das ALG 1 wegen eingeschränkter Vermittlungsfähigkeit gestrichen oder gekürzt werden?
Du kannst Anträge stellen an andere Behörden so viele du willst, ein Antrag bedeutet ja noch keinen Bescheid, ein GdB unter 50 muss auch der AfA nicht mitgeteilt werden, wenn du das nicht willst, es wird dir ganz sicher bei der AfA keine besonderen "Vorteile" bringen aber deswegen darf dein Geld nicht gekürzt werden.

Es gibt Schwerstbehinderte (mit GdB 100), die arbeiten Vollzeit an einem geeigneten Arbeitsplatz, bei Arbeitslosen wird das eher als weiteres "Vermittlungs-Hemmnis" gesehen, obwohl man auch einen AG nicht dazu informieren muss (macht unter GdB 50 auch keinen Sinn) ... so lange die Einschränkungen auf die angestrebte /angebotene Tätigkeit keine besonderen Auswirkungen haben werden ...

Auf Stellen, die man gesundheitlich gar nicht bewältigen KANN sollte man sich auch ohne GdB besser nicht bewerben ...

Zitat:
3) Kann es für mich zum Nachteil sein wenn ich der AA angebe das ich für potentielle Arbeitgeber von meinem Home-Office aus arbeiten möchte, wenn nötig Briefings vor Ort beim Arbeitgeber?
Was du gerne möchtest dürfte am aktuellen Arbeitsmarkt eher Wunschdenken sein, ob du einen Teil oder die ganze Arbeit überwiegend zu Hause machen kannst, wirst du mit dem potenziellen AG dann direkt klären müssen.

Der Arbeitsmarkt für "Home-Office"-Angebote im Angestellten-Verhältnis ist nicht besonders "üppig", um es mal vorsichtig auszudrücken, sonst hättest du ja bereits entsprechende Arbeit gefunden ...

Die AfA hat auch keinen "anderen" Arbeitsmarkt (auch nicht bei INGA ), es gibt sehr viele die gerne von zu Hause aus arbeiten würden, aber sehr wenige seriöse Angebote dafür ... so stark darfst du zumindest deine "Verfügbarkeit" nicht einschränken (wollen), dann kann die AfA dich auch "als nicht vermittelbar mangels Nachfrage am Arbeitsmarkt" ganz aus der Vermittlung nehmen.

"Heimarbeit" in jeder Form war schon immer eine "Nischenbeschäftigung", darauf kannst du dich nicht selber einengen ... auch wenn ich deine Beweggründe verstehen kann, darum machen das ja Viele auf selbstständiger Basis, im Angestelltenverhältnis ist das noch immer relativ "unüblich" ...

Zitat:
Meine Psychiaterin hat mir angeboten mir eine Bescheinigung darüber auszustellen dass dies auf Grund meiner psychischen Verfassung notwendig wäre.
Einem AfA-Vermittler legt man überhaupt KEINE medizinischen Befunde oder Bescheinigungen vor.
Deine Psychiaterin meint es sicher gut aber von der Lage am Arbeitsmarkt hat sie auch keine Ahnung, wenn sie dir das bescheinigt und du legst das bei der AfA vor, dann wird man dir "empfehlen" dich wieder Selbstständig zu machen, weil es da auf Angestellten-Basis keinerlei berechtigte Aussichten gibt.

Die AfA soll dich aber in eine Anstellung vermitteln und wenn du sogar ärztlich bescheinigen lässt, dass dir das (außer in Heimarbeit) nicht zuträglich ist gesundheitlich /psychisch, dann bist du komplett falsch bei der AfA zur Arbeitsvermittlung, das wäre ein echtes "Eigentor".

Dann wird man dir Behandlung / Krankschreibung empfehlen aber nicht die Arbeitsvermittlung, also wird ALGI komplett eingestellt, weil du der gesetzlich vorgesehenen Vermittlung nicht zur Verfügung stehst aus gesundheitlichen Gründen ...

§ 136 SGB III Anspruch auf Arbeitslosengeld

§ 137 SGB III Anspruchsvoraussetzungen bei Arbeitslosigkeit

§ 138 SGB III Arbeitslosigkeit

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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