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Start > > -> Kinder mit ausreichend eigenem Einkommen_Eigenanteil bei KFO-Behandlung

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 22.04.2007, 17:13   #26
angel6364
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Das würde ich versuchen anzufechten, welche KK ist das denn?
Arania hat Recht, tu das.
Stelle bei der KK noch mal die Frage nach Befreiung, aber schriftlich und bestehe auf einer schriftlichen Antwort. Dito bei der Arge, hier auf Kostenübernahme. Wenn beide mauern, dann...s.o.

Ziehs durch, die Zähne sind das wirklich wert. Ich habe bei zweien meiner drei Kinder das Vorher-Nachher-Bild beim Kieferorthopäden gesehen und war schwer beeindruckt.

Viele Grüße und gute Nerven,
angel
 
Alt 22.04.2007, 18:10   #27
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Nimrodel
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@arania, @angel

ich bin bei der AOK. Ich werde das schriftlich machen. Also ich werde erstmal schriftlich bei der KK die volle Kostenübernahme beantragen. Mit der Ablehnung, die mit Sicherheit kommt, gehe ich dann zur Arge und stelle dort einen schriftlichen Antrag auf Erhöhung meines Freibetrags um 10€ monatlich.
Mal sehen, was dann kommt...vielleicht sollte ich schon mal vorsorglich gleichzeitig einen Beratungsschein beim Gericht besorgen...
Nimrodel ist offline  
Alt 22.04.2007, 18:12   #28
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Mach das, ich habe vor 3 Monaten auch etwas durchgesetzt was die KK angeblich nicht mehr bewilligt
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 22.04.2007, 18:57   #29
Ludwigsburg
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
@ angel,

ich habe erst letzte Woche, nach Erhalt der ersten Rechnung mit der KFO-Abteilung der AOK gesprochen.
Denen ist das wirklich egal, ob man zahlen kann oder nicht. Sie verwies mich auf die Arge oder Sozialamt.
Selbst wenn ich von Zuzahlungen befreit wäre ( was ich nicht bin, weil ich mir eh schon keinen Arztbesuch mehr gönne und auch nciht in Vorkasse gehen kann) würde mir der Eigenanteil nicht erlassen werden.
Sie erklärte mir das so:
Der Eigenanteil soll dazu dienen, den Behandlungsverlauf nicht abzubrechen (bei Abruch keine Rückerstattung). Viele Eltern haben wohl in der Vergangenheit die Behandlung ihres Kindes abgebrochen und die Kasse hat das Geld dafür umsonst ausgegeben und ihre Konsequenzen gezogen.
Deshalb wurde der Eigenanteil eingeführt und knallhart durchgezogen.
Als "Anreiz", die Behandlung bis zum Ende durchzuführen.
Wer´s nicht zahlen kann, hat leider Pech gehabt, geht woanders betteln, oder lässt sein Kind mit Kieferanomalie herumlaufen.

Also mit meiner KK ist da nichts zu machen.
So hab ich es auch gehört... vor ALG II.

Wobei: hat man 2 Kinder gleichzeitig in Behandlung, zahlt man nicht 2 x 20% dazu... aber das sagt einem keiner freiwillig...dann sinds pro Kind nur 10 %
 
Alt 22.04.2007, 18:58   #30
Ludwigsburg
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
nochmal



http://www.intakt.info/anlaufstellen...uzahlungen.htm

Härtefall anzeigen und beantragen
Betrifft Zahnarzt, nicht Kiefernorthopäden...
 
Alt 22.04.2007, 19:39   #31
Ludwigsburg
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen

@Ludwigsburg:

Hab mich jetzt durch deine Beiträge gelesen und hab da noch eine Frage:
Mal angenommen, mein Kind würde aus der BG fallen und ich könnte Wohngeld für ihn beantragen...wird das seitens der Arge dann nicht wieder als Einkommen bei mir angerechnet, also der Überschuss gleich wieder bei mir abgezogen?

Nein, Wohngeld ist zweckgebunden und darf nicht angerechnet werden... bei uns wurds nicht angerechnet, obwohl ich sehr viel rückwirkend bekommen hab...
aber wie immer gibts auch SB, die das wieder ganz anders sehen...

MUSS die Arge mein Kind aus der BG "entlassen"?
Ja...
aber wie immer gibts auch SB, die das wieder ganz anders sehen...


Was mache ich, wenn sie sich weigert?

Widerspruch/Klage... oder solange nerven, bis entnervt aufgegeben wird
;-)

Und kann ich denn so einfach Wohngeld für mein Kind beantragen?
Ja
Kann die WG-Stelle mich auf die Arge verweisen?

Nein, denn Wohngeld ist vorrangig...aber du mußt in den Wohngeldantrag schreiben, daß dein Kind zur Zeit noch in der BG ist und die den Antrag ruhen lassen sollen, bis du den neuen, geänderten ALG II Bescheid hast.

Ok...war doch mehr als eine Frage
Kein Problem...frag ruhig...
 
Alt 22.04.2007, 20:35   #32
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Nimrodel
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Danke Ludwigsburg

ich mach mich da gleich morgen dran und leite das in die Wege.
Nimrodel ist offline  
Alt 22.04.2007, 20:46   #33
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
Danke Ludwigsburg

ich mach mich da gleich morgen dran und leite das in die Wege.
Nicht vergessen zu berichten, was die dir erzählen ;-)
 
Alt 22.04.2007, 20:49   #34
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Nimrodel
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Zitat:
Nicht vergessen zu berichten, was die dir erzählen ;-)
Na klar, mach ich.
Morgen kommt dann der erste Zwischenbericht.

Gruß
Nimrodel
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 12:23   #35
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Nimrodel
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@ Ludwigsburg

also hier die neuesten Meldungen:

Habe vorhin mit der für mich zuständigen Wohngeldstelle telefoniert. Leider ist in meiner Region eine solche Konstellation nicht bekannt und sie muss erstmal nachfragen gehen und ruft mich dann zurück.
Aber sie hat schon mal gesagt, dass meinem Kind 300€ Mietanteil angerechnet werden und sich das WG danach bemisst. Das wären immerhin 100€ mehr als die Arge ihm zurechnet. Demnach müsste er ca. 60€ WG bekommen. Wären 40€ mehr auf dem Konto.
Nun hab ich aber nachgelesen und demnach würde ich mit meinem Kind zwar keine Bedarfsgemeinschaft bilden, aber eine Haushaltsgemeinschaft. Das heißt, dass sein Einkommensüberhang auf mich übertragen wird. So hab ich das verstanden.
Aber ich glaube so richtig verstehe ich das noch nicht
Was allerdings überall zu lesen ist, ist, dass Kinder mit eigenem ausreichendem Einkommen NICHT zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören, wenn ihr Einkommen (und dazu zählt Kindergeld und Unterhalt) ausreicht um den Lebensunterhalt (nicht die Wohnkosten) selbst zu bestreiten.
Ich frage mich, warum die Arge mich nicht darauf aufmerksam gemacht hat und mein Kind immer schön mit in meine Berechnung nimmt, obwohl er mit Kindergeld und Unterhalt über den gesetzlich verordneten Bedarf liegt.

Also ich glaube hier besteht noch großer Aufklärungsbedarf...so richtig sehe ich jetzt nicht mehr durch.

Bei der KK habe ich nichts erreicht. Das muss ich wohl aus eigener Tasche finanzieren.
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 12:47   #36
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unicorn
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Zum Wohngeld:

Bei Dir handelt es sich auch um einen sogenannten Mischhaushalt.

Du könntest z. Bsp. vorbringen:

nach WoGG § 1, Zitat:
Zitat:
1) Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens als Miet- oder Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum geleistet.
Zitat:
(4) Das auf Grund des Antrages eines nach Absatz 2 vom Wohngeld ausgeschlossenen Antragstellers bewilligte Wohngeld wird bei Sozialleistungen nicht als Einkommen des ausgeschlossenen Antragstellers berücksichtigt
Quelle: http://bundesrecht.juris.de/wogg_2/__1.html

und hier § 38 Wo GG http://bundesrecht.juris.de/wogg_2/__38.html

Im SGB II § 11 ist weiterhin geregelt, dass zweckgebundene Leistungen nicht angerechnet werden.

Und wie Ludwigsburg meinte, vertreten nicht alle ARGEn diese Auffassung ;) Da bin ich nämlich auch dran

Sie wollen halt nach wie vor anrechnen, selbst wenn jemand Nicht dem SGB II oder SGB XII unterliegt.

Vor allem - eigentlich müsste man es meiner Meinung nach gar nicht angeben, da es eine Pro-Kopf-Berechnung NUR für den Mietanteil desjenigen ist, der KEINE Leistungen erhält.

Ich habe es wohl angegeben und ist auch längstens bekannt, dennoch wollen sie es JETZT anrechnen, und zwar nachträglich
unicorn ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:06   #37
Ludwigsburg
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
@ Ludwigsburg

also hier die neuesten Meldungen:

Habe vorhin mit der für mich zuständigen Wohngeldstelle telefoniert. Leider ist in meiner Region eine solche Konstellation nicht bekannt und sie muss erstmal nachfragen gehen und ruft mich dann zurück.

OK, sag Bescheid.
Sonst such ich dir raus, woher ich das hab., daß Wohngeld nicht angewrechnet werden darf...

Wären 40€ mehr auf dem Konto.

Und nicht zu vergessen: es ist die ARGE los :-)

Also, hol dein Kind raus...wenn du das hinter dir hast kannst du immer noch mit der ARGE streiten, bis die dann auch begriffen haben, daß Einkommen des Kindes nicht mehr übertragen werden darf!


Nun hab ich aber nachgelesen und demnach würde ich mit meinem Kind zwar keine Bedarfsgemeinschaft bilden, aber eine Haushaltsgemeinschaft.

Richtig

Das heißt, dass sein Einkommensüberhang auf mich übertragen wird.

Jein
Kindesunterhalt darf nicht übertragen werden.. Kindergeld ja, soweit es das Kind nicht braucht...
...wollen die, kann man aber verhindern mit guten Argumenten

Aber ich glaube so richtig verstehe ich das noch nicht

Ich habe beantragt, daß mir kein Kindergeld mehr übertragen wird, denn:

Kindergeld, das weitergeleitet wird, darf nicht übertragen werden.
Kindergeld meiner Kinder ging immer auf das Konto des Kindes :-)

Mein zweites Argument gegenüber der ARGE: Meine Kinder haben einen erhöhten Bedarf... kann eigene Versicherung, kfz Versicherung, erhöhte Werbungskosten, med. Behandlung (KFO) ,anstehende Klassenfahrten usw sein...
deshalb wird mir kein Kindergeld mehr übertragen.


Was allerdings überall zu lesen ist, ist, dass Kinder mit eigenem ausreichendem Einkommen NICHT zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören, wenn ihr Einkommen (und dazu zählt Kindergeld und Unterhalt) ausreicht um den Lebensunterhalt (nicht die Wohnkosten) selbst zu bestreiten.

Hast du da eine Quelle? Ist für mich was ganz Neues..Natürlich gehört der Mietanteil mit zum Bedarf des Kindes und muß aus seinem Einkommen bestritten werden...!

Aufgrund dessen hat meine Tochter gerade in einer Unterhaltsklage einen erhöhten Wohngeldbedarf im Kindesunterhalt gelted machen können...denn die ARGE drittelt die Miete ja bei 3 Personen...


Ich frage mich, warum die Arge mich nicht darauf aufmerksam gemacht hat und mein Kind immer schön mit in meine Berechnung nimmt, obwohl er mit Kindergeld und Unterhalt über den gesetzlich verordneten Bedarf liegt.

Unkenntnis oder sparen wollen? Das iehst daran, ob die nun reagieren und korrigieren oder weiter mauern...

...weil sie nicht mehr übertragen können, wenn man merkt, daß sie die Gesetze nicht richtig anwenden :-)

Noch ein Argument, denn zwischendurch hatten meine Kinder mal einen einen geringen Bedarf als Kindesunterhalt + volles Kindergeld:
Bei ALG II gilt nicht mehr wie bei der Sozialhilfe, daß das Amt von selbst tätig werden muß, wenn es Kenntnis hat, daß jemand hilfebedürftig ist, also hab ich damit argumentiert, daß es mir überlassen ist, ob ich mein Kind in der BG haben will oder ncht bzw bei volljährigem Kind ist es dessen Entscheidung... auch wenn der Bedarf nicht durch das Einkommen ganz gedeckt wäre... das Amt ann also nicht von selbst tätig werden und entscheiden, ob das Kind in die BG gehört oder nicht...

wenn das Kindergeldauf dein Konto geht gibst es halt ans Kinder bar weiter...oder richtest dem Kind ein Konto ein, wo sein Einkommen eingeht...
Kindergeld, das weitergeleitet wird, darf nicht übertragen werden.
Einfach bei der Kindergeldkasse anrufen und ab sofort fürs Kindergeld die neue Bankverbindung durchgeben :)
 
Alt 23.04.2007, 13:09   #38
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Hab den Beitrag verschoben und Titel ergänzt, damit andere Suchende es auch finden...
 
Alt 23.04.2007, 13:10   #39
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Danke Unicorn, das werd ich wenn´s hart auf hart kommt gleich mit vorlegen.

Ich hab jetzt nochmal nachgerechnet und so wie ich das jetzt sehe, dürfte zum abziehen für die Arge nichst mehr übrigbleiben, weil meinem Kind ja dann auch die Versicherungspauschale zusteht. Ist das richtig?
Er hätte demnach ein bereinigtes Einkommen von 1€, das nach Abzug von Miete (nach Arge-Berechnung) und Grundsicherung und Versicherungspauschale übrigbleibt.
Immer davon ausgehend, dass er einen WG-Anspruch von 60€ hat natürlich.
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:11   #40
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Danke Ludwigsburg.
Daran hab ich auch schon gedacht, aber keine Ahnung wie das geht.
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:21   #41
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
Danke Ludwigsburg.
Daran hab ich auch schon gedacht, aber keine Ahnung wie das geht.
Das können User nicht :-)
 
Alt 23.04.2007, 13:25   #42
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen

Und wie Ludwigsburg meinte, vertreten nicht alle ARGEn diese Auffassung ;) Da bin ich nämlich auch dran
Genau, an dich hatte ich gedacht... :-)
 
Alt 23.04.2007, 13:26   #43
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Zitat:
Was allerdings überall zu lesen ist, ist, dass Kinder mit eigenem ausreichendem Einkommen NICHT zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören, wenn ihr Einkommen (und dazu zählt Kindergeld und Unterhalt) ausreicht um den Lebensunterhalt (nicht die Wohnkosten) selbst zu bestreiten.

Hast du da eine Quelle? Ist für mich was ganz Neues..Natürlich gehört der Mietanteil mit zum Bedarf des Kindes und muß aus seinem Einkommen bestritten werden...!
Sorry, hab diesen Beitrag von dir eben erst entdeckt.
Hier hab ich das gefunden:

http://www.foerderland.de/306.0.html#c1842

Minderjährige Kinder zählen nicht zu einer Bedarfsgemeinschaft, wenn ihr eigenes Einkommen oder Vermögen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes ausreicht.

"Sicherung des Lebensunterhalts" meint doch nicht die Wohnkosten, oder doch?
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:29   #44
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Zitat:
Das können User nicht :-)


Na toll, ich hab schon an mir gezweifelt
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:32   #45
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Zitat:
Habe vorhin mit der für mich zuständigen Wohngeldstelle telefoniert. Leider ist in meiner Region eine solche Konstellation nicht bekannt und sie muss erstmal nachfragen gehen und ruft mich dann zurück.

OK, sag Bescheid.
Sonst such ich dir raus, woher ich das hab., daß Wohngeld nicht angewrechnet werden darf...
Ja, würdest du das machen? Das wäre echt lieb von dir!
Ich habe nämlich noch nichts gefunden, wo drinne steht dass Wohngeld nicht angerechnet werden darf.
Da steht immer was von "zweckgebundenem Einkommen", aber das ist ja ein dehnbarer Begriff, wenns drauf ankommt.
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:32   #46
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
Sorry, hab diesen Beitrag von dir eben erst entdeckt.
Hier hab ich das gefunden:

http://www.foerderland.de/306.0.html#c1842

Minderjährige Kinder zählen nicht zu einer Bedarfsgemeinschaft, wenn ihr eigenes Einkommen oder Vermögen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes ausreicht.

Stimmt, so stehts ja im SGB II...

"Sicherung des Lebensunterhalts" meint doch nicht die Wohnkosten, oder doch?
Doch, aber das hatte ich weiter oben schon geschrieben...
dazu wollte ich den Link, wo du herhast, daß Wohnkosten nicht dazu zählen :-)
 
Alt 23.04.2007, 13:38   #47
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Ja, würdest du das machen? Das wäre echt lieb von dir!

War unicorn nun schon schneller :-)


Da steht immer was von "zweckgebundenem Einkommen", aber das ist ja ein dehnbarer Begriff, wenns drauf ankommt.
Nee, eigentlich nicht: Wohngeld muß für die Mietzahlung ausgegeben werden, deshalb wird ja auch erfragt, ob Mietrückstände bestehen.

Gibst du das Wohngeld zweckbestimmt für die Miete des Kindes aus, kann es auch nicht übertragen werden.

Aber in einem Fall mit Kindern, für die man Kindergeld erhält, ist die Argumentation letztlich eine andere...
denn das Amt versucht immer das kindergeld zu übertragen, was das Kind nicht braucht.

Also muß man so argumentieren wie Unicorn es begründet hat, was Wohngeld angeht, und was ich geschrieben habe, was die Kindergeldübertragung angeht.
 
Alt 23.04.2007, 13:40   #48
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Ok, also Wohnkosten gehören mit dazu.
Nun kann die Arge argumentieren, dass ihm ja noch 18 € Mietzuschuss seitens der Arge zustehen um ihn in der BG zu halten.
Anderseits sind Leistungen anderer Behörden (hier Wohngeldstelle) vorrangig.
Kann ich damit argumentieren?
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:45   #49
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Nimrodel
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Zitat:
Gibst du das Wohngeld zweckbestimmt für die Miete des Kindes aus, kann es auch nicht übertragen werden.

Aber in einem Fall mit Kindern, für die man Kindergeld erhält, ist die Argumentation letztlich eine andere...
denn das Amt versucht immer das kindergeld zu übertragen, was das Kind nicht braucht.

Also muß man so argumentieren wie Unicorn es geschrieben hat.
OK, so langsam sehe ich da durch
Nimrodel ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:48   #50
Ludwigsburg
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Zitat von Nimrodel Beitrag anzeigen
Ok, also Wohnkosten gehören mit dazu.
Nun kann die Arge argumentieren, dass ihm ja noch 18 € Mietzuschuss seitens der Arge zustehen um ihn in der BG zu halten.
Anderseits sind Leistungen anderer Behörden (hier Wohngeldstelle) vorrangig.
Kann ich damit argumentieren?
Richtig... ALG II ist nachrangig... und ALG II gibts nur auf Antrag. Wenn du also für dein Kind keinen Antrag auf AG II gestellt hättest, hättest du gewußt, daß es gar nicht in die BG muß... so hab ich auch anfangs argumentiert...dann ist dein Kind nur wegen falkscher Beratung in dr BG gelandet...und ich hab alle ALG II Bescheide ändern lassen... meine Kinder sind also rückwirkend zum 01.01.2005 aus der BG raus...nicht erst ab Überprüfungsdatum.

und: man kann es auch rückwirkend rückwirkend Wohngld bekommen.

Aber dazu später, würd ich sagen...erst mal abwarten bis das mit dem Wohngeld erst mal bei der Wohngeldstelle klar ist...
 

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