Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Kind 21 eigenes Einkommen Bedarfsgemeinschaft?

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


Danke Danke:  0
Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 14.01.2008, 02:44   #1
schalker->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 30.10.2007
Beiträge: 49
schalker
Standard Kind 21 eigenes Einkommen Bedarfsgemeinschaft?

Hallo,
habe mich schon durch verschiedene Beiträge hier in diesem Forum durchgelesen, leider kapiere ich einige Dinge nicht oder die Konsequenzen sind mir nicht klar. Haben einen Alg.II Antrag gestellt.
Vielleicht kann man uns helfen:

Situation: Kind 21, Auszubildender mit ausreichendem Einkommen, lebt in unserer EFH Hälfte (sehr klein), KG bekommt er von uns weitergeleitet, Direktauszahlung an ihn nicht möglich, da meine Frau (kindergeldberechtigt) im öffentlichen Dienst arbeitet. Kind ist selbständige Person, versorgt sich selbst usw. Wir verlangen von ihm weder "Kostgeld" noch Miete, soll sein Leben alleine leben und damit zurechtkommen. All dies hat unser Kind gegenüber der ARGE schriftlich bestätigt.

Arge ist der Meinung (mir erstmal mündlich mitgeteilt), daß Sohn zur Bedarfsgemeinschaft gehört. Er soll uns deshalb 1/3 (wir sind drei Personen-Haushalt M,F,K) der Kosten der Unterkunft, ca. 230 Euro monatlich zahlen. Haben das mit unserem Kind besprochen, er ist damit nicht einverstanden - sollten wir darauf bestehen, zieht er aus, im übrigen sei er uns gegenüber nicht zum Unterhalt verpflichtet.
Die Arge hat uns dann noch geraten unser Kind sollte versuchen Ausbildungsunterstützung, Ausbildungsförderungsgesetz ? oder sowas versuchen zu erhalten. Unseres Erachtens sinnlos, da er ja insgesamt über 770Euro netto monatlich verfügen kann.
Habe jetzt hier im Forum gelesen, dass mein Kind nicht zur BG gehört, da Selbstversorger. Da er keine Miete an uns zahlt, kann er ja auch kein Wohngeld beantragen. Das ist mir soweit klar.

Was macht es nur für einen Sinn, den Sohn aus der BG rausnehmen zu lassen?
Wie macht sich das finanziell bemerkbar?
Bekommen wir dann die gesamten Kosten der Unterkunft (690 Euro)?

Danke für Hilfe!

Schalker
schalker ist offline  
Alt 14.01.2008, 03:38   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von schalker Beitrag anzeigen

Situation: Kind 21, Auszubildender mit ausreichendem Einkommen, lebt in unserer EFH Hälfte (sehr klein),

was heißt sehr klein? Wieviel qm? Wieviel Räume? Was bewohnt der Sohn? Was hat man euich gesagt, wieviel für 2 bzw 3 Personen angemessen ist bei den Kosten der Unterkunft?

KG bekommt er von uns weitergeleitet, Direktauszahlung an ihn nicht möglich, da meine Frau (kindergeldberechtigt) im öffentlichen Dienst arbeitet. Kind ist selbständige Person, versorgt sich selbst usw. Wir verlangen von ihm weder "Kostgeld" noch Miete, soll sein Leben alleine leben und damit zurechtkommen. All dies hat unser Kind gegenüber der ARGE schriftlich bestätigt.

Arge ist der Meinung (mir erstmal mündlich mitgeteilt), daß Sohn zur Bedarfsgemeinschaft gehört.

Da irrt die ARGE, Kinde mit ausreichend eigenem Einkommen gehören nicht in die BG!

Er soll uns deshalb 1/3 (wir sind drei Personen-Haushalt M,F,K) der Kosten der Unterkunft, ca. 230 Euro monatlich zahlen.

So macht die ARGE das in der Regel: jeder zahlt einen gleichen Mietanteil. Ihr müßtet also 2/3 gewährt bekommen. Ob ihr das dritte Dritel vom Sohn bekommt oder nicht, kann der ARGE aber egal sein.

Haben das mit unserem Kind besprochen, er ist damit nicht einverstanden - sollten wir darauf bestehen, zieht er aus, im übrigen sei er uns gegenüber nicht zum Unterhalt verpflichtet.

Wenn der Sohn auszieht, was sinnvoll ist, wenn er das sowieso wollte, sollte er es tun. Würde euch Ärger ersparen.
Aber wenn er wohnen bleiben will, und ihr bereit wärt zu klagen, dann würd ich kämpfen.

Wenn ihr vorher gefragt hättet, hätte ich euch geraten: Untermietvertrag...
jetzt wirds schwierig!


Die Arge hat uns dann noch geraten unser Kind sollte versuchen Ausbildungsunterstützung, Ausbildungsförderungsgesetz ? oder sowas versuchen zu erhalten. Unseres Erachtens sinnlos, da er ja insgesamt über 770Euro netto monatlich verfügen kann.

Richtig, das wäre sinnlos.
Aber von 770 € netto könnte er doch seinen Mietanteil zahlen...

Habe jetzt hier im Forum gelesen, dass mein Kind nicht zur BG gehört, da Selbstversorger.

Richtig

Da er keine Miete an uns zahlt, kann er ja auch kein Wohngeld beantragen. Das ist mir soweit klar.

Das siehst du falsch.
Ist er nicht mehr in der BG, kann der Wohnungsmieter Wohngeld für ihn beantragen, ich weiß nur nicht, ob da etwas rauskäme, also sofort Wohngeldantrag für ihn stellen.

Und sofort bei der ARGE klarstellen, daß die euch falsch informiert haben und euer Sohn nicht in die BG gehört, ihr nicht wußtet, daß ihr zu ihm keine Angaben machen durftet: die sollen seine Daten löschen!

Falls die Wohngeldstelle Schwierigkeiten macht, wieder hier nachfragen... am besten in den Antrag unter Bemerkungen eintragen, daß der Sohn nicht in die BG gehört, ihr das aber erst mit der ARGE klären müßt.

Was macht es nur für einen Sinn, den Sohn aus der BG rausnehmen zu lassen?

Ganz einfach: er entgeht damit der Verfolgungsbetreuung, der Stallpflicht, der Mitwirkungspflicht usw

Wie macht sich das finanziell bemerkbar?

Wenn er Wohngeld erhält, ist das zusätzlich, wenn er einen Nebenverdienst hat, ist der seiner, wenn er Geschenke erhält, werden die nicht auf seinen Bedarf angerechnet...sein Weihnachtsgeld fließt nicht in die BG...
wobei: das finanzielle ist da nebensächlich - wichtig ist, er hat mit der RGE nichts zu tun, wenn ihr nicht für ihn beantragt/bzw ihn rausholt aus der BG.
Bekommen wir dann die gesamten Kosten der Unterkunft (690 Euro)?

Erstmal sicher nicht.
Ich hab nur folgende Idee. ihr schuldet eurem Sohn Unterhalt, und den könnt ihr nicht zahlen. Also gewährt ihr ihm freie Unterkunft, so habt ihr es mit ihm besprochen.
Das müßte man aber einklagen...mit wahrscheinlich geringen Aussichten.

Wieviel Wohnraum hat er denn größenmäßig: 1/3 ?

Oder weniger?

Man könnte es auch so versuchen: ihr habt einen Untermietvertrag mit ihm geschlossen: und der pauschale Mietzins ist geringer als die ARGE will.

Aber auch das werdet ihr jetzt wohl gerichtlich durchsetzen müssen...

Zum Schluß noch eine Frage: wie setzen sich die von euch genannten Kosten für das haus zusammen?
 

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland