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U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 07.07.2007, 11:17   #1
Stiefmutter
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Standard Sanktionen durch fehlende Informationen

Hallo.

Mein Stiefsohn (wird im September 18) ist bei seiner Mutter ausgezogen und zu seinem leiblichen Vater und mir gezogen. Da wir nur eine 2-Zimmer-Wohnung haben, bezog der Junge ein eigenes Appartement im Obergeschoss.

Da mein Mann und ich im Moment wieder Pleite sind (Kunden zahlen nicht) und wir den Jungen nicht unterhalten können, war mein Stiefsohn bei der ARGE um Leistungen für sich zu beantragen. Dort erfuhr er, dass seine Mutter für ihn ALG II kassiert, der Umzug genehmigungspflichtig gewesen wäre und er somit keinen Anspruch auf Zahlung für die Unterkunftskosten hat.

Was sollte er tun?

Danke, Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 11:42   #2
wolliohne
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Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Stiefmutter

als Minderjähriger sind die Eltern(bzw.der Erziehungsberechtigte) natürlich verantwortlich.

Da er jetzt ohne Genehmigung der ARGE ausgezogen ist wird die Sache verkompliziert.

Ist er denn i.d.Ausbildung/Schule ?

Vorsorglich würde ich einen Juristen einschalten.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 07.07.2007, 11:55   #3
Stiefmutter
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Standard

Hallo.

Er war bis zum 31.05.2007 in einer Maßnahme der Berufsjugendhilfe an seinem ehemaligen Wohnort. Wir möchten zwar gerne, dass er eine Ausbildung erhält, was aber schwierig ist, da er keinen Schulabschluss hat.

Was ich nicht verstehe: Die Mutter hat mit Absicht verheimlich, dass sie für ihn ALG II kassiert, sich fast 2 Monate an dem Geld bereichert und wir haben jetzt die Probleme!

Danke, Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 13:10   #4
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Es wird wohl eher so sein das der Sohn mit der Mutter eine BG bildet und sie einfach nicht gemeldet hat das er ausgezogen ist, wohlweislich, das müsste jetzt natürlich richtig gestellt werden, da kommt auf die Mutter ziemlich viel Ärger zu
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 07.07.2007, 13:32   #5
Stiefmutter
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Danke für die Antwort.

Welchen Ärger die Mutter bekommt, ist mir" schnurze". Für mich ist es wichtig, dass mein Stiefsohn über die Runden kommt.

Die Mutter ist nicht bereit Infos zu geben und lügt wie gedruckt.

Lt. der Aussage meines Stiefsohnes erhält die Mutter monatlich nur 276 €. Die Mutter ist neu verheiratet, hat vor 2 Jahren nochmals Nachwuchs bekommen und geht nicht arbeiten. Meiner Meinung nach ist ihr jetziger Ehemann nicht zu Unterhalt gegenüber dem Stiefsohn verpflichtet. Und das veranlasst mich zur folgender Vermutung: Ich nehme an, dass die Mutter für sich selbst keine Leistungen bezieht, sondern nur für den Sohn.

Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 13:37   #6
RobertKS->Emailproblem
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Registriert seit: 27.06.2005
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RobertKS
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Hallo Stiefmutter,

Zitat:
Wir möchten zwar gerne, dass er eine Ausbildung erhält, was aber schwierig ist, da er keinen Schulabschluss hat.
also wenn dein Stiefsohn keinen Schulabschluss hat, wäre es doch naheliegend, ihn erstmal davon zu überzeugen seinen Schulabschluss nachzuholen, z.B. auf einer Abendschule, die es sicher auch in eurer Nähe gibt, und dann ihm behilflich zu sein einen Ausbildungsplatz zu finden.Er ist mit 18 Jahren noch jung, sodass ihm diese Mühe noch was einbringen kann.Wie wärs damit?

Was das finanzielle angeht, hat sich die leibliche Mutter hier strafbar gemacht, indem sie Gelder bezogen hat, die ihr unrechtmäßig zustanden, da der Sohn ausgezogen war.Hier muss ein Jurist ran, und man muss möglicherweise den Klageweg beschreiten, um das richtig zu stellen, damit der Sohn die Unterkunftskosten und ALG II bekommt.(Das geht auch mit Abendschule, da er dem Arbeitsmarkt tagsüber verfügbar ist).

Viel Erfolg!

Gruß Robert ;)
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

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RobertKS ist offline  
Alt 07.07.2007, 13:45   #7
Stiefmutter
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Hallo RobertKS.

Danke für die Antwort. Ich werde Deine beiden Vorschläge meinem Stiefsohn unterbreiten, ob er sie annimmt kann ich nicht sagen. Zwingen kann ich ihn nicht, er wird ja bald 18...

Viele Grüße, Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 14:00   #8
Stiefmutter
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Was mir einfällt:

Der Junge ist noch minderjährig und die Eltern haben gemeinsames Sorgerecht. Wenn die Eltern beschliessen, dass der Junge in der unmittelbaren Nähe des Vaters (Wohnung Vater + Stiefmutter im EG, Büro der Stiefmutter + Appartement des Jungen im 1. OG) kann doch die ARGE den Umzug nicht verweigern - oder ???

Es geht ja auch nicht um die Übernahme von Miete, das Appartement ist mietfrei. Aber die Nebenkosten sollten schon angerechnet werden.
 
Alt 07.07.2007, 14:32   #9
RobertKS->Emailproblem
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RobertKS
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Hallo Stiefmutter;

Zitat:
Zwingen kann ich ihn nicht, er wird ja bald 18...
Zwingen kannst Du ihn sicher nicht, aber davon überzeugen, das es eine Möglichkeit wäre, was aus seinem Leben zu machen, oder welche Chancen auf Arbeit und ein geregeltes Leben glaubt er ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung zu haben, besonders wenn es kaum Arbeitsplätze für alle gibt?

Nunja deine Überlegung den Umzug bewilligt zu kriegen - der junge Mann muss natürlich bei der Arge die Genehmigung einholen, denn nur dann bekommt er auch die Kosten für den Umzug und die Kosten der Unterkunft - setzt aber - wie Du schon sagst - voraus, das die Eltern hier das Sorgerecht ausüben, und dem Zustimmen, am besten schriftlich.
Die Mutter kann aber auch die Möglichkeit in betracht ziehen, und das Aufenhaltsbestimmungsrecht für den Jungen beantragen, was unabhängig vom gemeinsamen Sorgerecht ist, und übrigens auch der Vater tun kann, nur müssten dafür dann gute und überzeugende Gründe angeführt werden, dann müsste das Familiengericht entscheiden.Ich hoffe das es soweit nicht kommen wird.

Gruß Robert
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RobertKS ist offline  
Alt 07.07.2007, 14:42   #10
biddy
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Robert,

er wird bald volljährig. Ich denke nicht, dass ein Familienrichter da noch über das Aufenthaltsbestimmungsrecht entscheiden wird.

LG, biddy
biddy ist offline  
Alt 07.07.2007, 14:58   #11
Stiefmutter
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Hallo RobertKS.

Es gibt keine Probleme mit dem Sorgerecht, die Mutter hat den Jungen vor fast 2 Monaten zu uns geschickt und erkundigt sich noch nicht mal telefonisch nach ihm ….

Das Problem ist, dass wir nicht wussten, dass die Mutter für ihn ALG2 (bis heute hat sie seinen Auszug der ARGE nicht mitgeteilt) bezieht und jetzt Probleme haben für ihn als eigene Bedarfsgemeinschaft von der ARGE die Neben-, Möblierungs- und Heizkosten angerechnet zu bekommen.

Wir sind leider selbst finanziell schlecht gestellt und auf mehr als die Miete kann nicht verzichtet werden.

Kann die ARGE einem Minderjährigen den Umzug in das Haus, wo auch sein Vater lebt verweigern????

Gruß, Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 15:41   #12
Arwen
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Arwen
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Hallo Stiefmutter,

in der Regel bezieht das Amt zur AlgII-Berechnung immer auch andere Unterhaltsverpflichtete mit ein - in diesem Fall den leiblichen Vater, der von der Abteilung Unterhaltsheranziehung angeschrieben und aufgefordert wird, Mitteilung über sein Einkommen zu machen. So erfährt dann auch der andere Elternteil vom AlgII-Bezug. Und das ist bei Deinem Mann unterblieben?

Erhält der Junge Unterhalt vom Vater? Was ist mit dem Kindergeld? Wenn der Aufenthaltsort des Sohnes bei Euch ist, steht es dem Vater zu.

Gruß, Arwen
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 07.07.2007, 16:03   #13
gerda52
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Zu erwähnen ist auch noch, dass der Junge aufgrund des Alters (U25) keinen eigenständigen H4-Antrag stellen kann. Am neuen Wohnort wird aufgrund der Einkommenssituation von Vater und ggf. Dir (eäG ?) die Bedürftigkeit neu festgestellt. Außerdem müsste der Vater den Antrag stellen.

Nachtrag:
Wie sieht es mit der Ummeldung des Wohnortes aus? Wurde das zeitnah erledigt?
gerda52 ist offline  
Alt 07.07.2007, 16:09   #14
Stiefmutter
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Hallo Arwen und Gerda.

Ich bin mit dem Vater meines Stiefsohnes verheiratet.

Die Ummeldung erfolgte nach dem die 6-wöchige "Probezeit - die sich mein Stiefsohn erbeten hatte - beendet war.

Im August 2005, nachdem die Exfrau meines Mannes von dem Mann, den Sie im April 2007 geheiratet hat, Nachwuchs bekam, haben wir Post bekommen in der mein Mann aufgefordert wurde für dieses Kind Unterhalt zu zahlen Dagegen haben wir uns schriftlich gewehrt und nichts mehr gehört.

Mein Mann zahlt keinen Unterhalt für seinen Sohn. Wir sind selbst erst im Juni 2007 dem "ALG II entkommen", stehen aber im Moment kurz davon es erneut beantragen zu müssen (Kunden zahlen wieder nicht)

Als Ausgleich für die Leistungsunfähigkeit meines Mannes habe ich seinem Sohn das Appartement mietfrei überlassen, ihn mit Geschirr, Bettwäsche etc. ausgestattet und wasche seine Wäsche. Seine leibliche Mutter hat ihm lediglich einige Anziehsachen und 1 Paar kaputte Schuhe mitgegeben...

Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft

Stiefmutter

Nachtrag: Es hat sich gestern herausgestellt, dass meinem Stiefsohn das ALG II gekürzt worden ist, da seine Mutter uns nicht Bescheid gesagt hat, dass er Termine bei der ARGE an seinem alten Wohnort hatte.
 
Alt 07.07.2007, 16:21   #15
Arwen
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Zitat von Stiefmutter Beitrag anzeigen
Hallo Arwen und Gerda.

Ich bin mit dem Vater meines Stiefsohnes verheiratet.

Die Ummeldung erfolgte nach dem die 6-wöchige "Probezeit - die sich mein Stiefsohn erbeten hatte - beendet war.
Das wird die ArGe der Mutter des Jungen spätestens beim nächsten Datenabgleich erfahren und dann kommt Einiges auf die Frau zu...

Im August 2005, nachdem die Exfrau meines Mannes von dem Mann, den Sie im April 2007 geheiratet hat, Nachwuchs bekam, haben wir Post bekommen in der mein Mann aufgefordert wurde für dieses Kind Unterhalt zu zahlen Dagegen haben wir uns schriftlich gewehrt und nichts mehr gehört.

Mein Mann zahlt keinen Unterhalt für seinen Sohn. Wir sind selbst erst im Juni 2007 dem "ALG II entkommen", stehen aber im Moment kurz davon es erneut beantragen zu müssen (Kunden zahlen wieder nicht)
Evtl. steht es Euch jetzt schon zu, da ihr ja nun eine Person mehr seid ... würde ich mit dem AlgII-Rechner mal durchrechnen. Und Kindergeld müsst ihr noch beantragen.

Als Ausgleich für die Leistungsunfähigkeit meines Mannes habe ich seinem Sohn das Appartement mietfrei überlassen, ihn mit Geschirr, Bettwäsche etc. ausgestattet und wasche seine Wäsche. Seine leibliche Mutter hat ihm lediglich einige Anziehsachen und 1 Paar kaputte Schuhe mitgegeben...

Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft
Rein rechtlich gesehen darf sie natürlich nicht einfach den Regelsatz, der für den Sohn "in ihrem Haushalt" bestimmt ist, an Euch weitergeben.

Stiefmutter

Nachtrag: Es hat sich gestern herausgestellt, dass meinem Stiefsohn das ALG II gekürzt worden ist, da seine Mutter uns nicht Bescheid gesagt hat, dass er Termine bei der ARGE an seinem alten Wohnort hatte.
Gruß, Arwen
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Alt 07.07.2007, 16:29   #16
Stiefmutter
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Hallo Arwen.

Wir wussten ja noch nicht eimal, dass sie Leistungen für den Jungen erhält - aber es wäre von ihr fair gewesen es dem Jungen auszuzahlen.

Oh bitte nicht wieder ALG II, dann können wir der Raten fürs Haus und die Energieversorgung nicht mehr bezahlen ... Wir hoffen immer noch das Kunden zahlen
 
Alt 07.07.2007, 16:36   #17
Arwen
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Tut mir leid, mit der Stiefkinderproblematik kenne ich mich so gar nicht aus. Ich denke, ich würde mich da nur "verfransen"...
__



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Alt 07.07.2007, 16:39   #18
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Zitat von Stiefmutter Beitrag anzeigen
Hallo Arwen.

Wir wussten ja noch nicht eimal, dass sie Leistungen für den Jungen erhält - aber es wäre von ihr fair gewesen es dem Jungen auszuzahlen.

Oh bitte nicht wieder ALG II, dann können wir der Raten fürs Haus und die Energieversorgung nicht mehr bezahlen ... Wir hoffen immer noch das Kunden zahlen
Das ist so eine Sache - fair eventuell, aber ... genauso ungesetzlich, wenn er nicht mehr in ihrem Haushalt lebt wie das Nichtmelden seines Auszuges an das Amt...

Das Kindergeld würde mich mehr "fuchsen"...
__



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George Orwell
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Alt 07.07.2007, 16:39   #19
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Zitat:
Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft

Stiefmutter
Andererseits kann die Mutter das wegen Auszug des Sohnes zu Unrecht bezogene ALG II auch nicht einfach an ihn weiterleiten. Sie muss jetzt wohl eher damit rechnen, dass sie dieses Geld zurückerstatten muss.

Anders sieht es mit dem Kindergeld aus. Und da sollte der Vater als erstes tätig werden und mit der Ummeldebestätigung das Kindergeld auf seinen Namen beantragen. Evtl kann er den Anspruch auch rückwirkend ab tatsächlichem Auszug geltend machen, das will ich hier aber nicht versprechen.
gerda52 ist offline  
Alt 07.07.2007, 18:16   #20
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Moment mal, da ist ein minderjähriges Kind von einem Elternteil zu anderen gezogen, das kann doch nicht genehmigungspflichtig sein... Schliesslich haben die Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht.. es wird ja keine Miete für das von dem Sohn bewohnte Appartment verlangt, also keine zusätzlichen Unterkunftskosten..
münchnerkindl ist offline  
Alt 07.07.2007, 18:34   #21
Gaestin
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Gaestin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Unterhalt

Hat der Vater sich um seinen Sohn gekümmert?
Wie lange lebt er nicht mehr mit ihm in einem Haushalt?
Wieso hat er keinen Unterhalt für ihn bezahlt? Er wäre jetzt
verpflichtet, für ihn zu sorgen, wenn der Junge noch nicht
18 ist, kann der Vater nicht so alt sein und kann versuchen, eine
Arbeit mit entsprechendem Entgelt zu finden. Er kann
dafür sorgen, daß der Junge seine Schulbildung abschließt
und einen Ausbildungsplatz bekommt. Die Mutter hat ein
paar Wochen zu Unrecht kassiert und wird Schwierigkeiten
bekommen, aber jetzt ist der Vater gefordert und nicht der
Staat. Er muß mit seinem Sohn zur ARGE und die ganze
Sache klären. Und wieso arbeitet der Vater nicht?
Warum nur Vorwürfe gegen die Mutter?

Eine ganze Reihe Fragen!
Gaestin ist gerade online  
Alt 07.07.2007, 18:56   #22
Gaestin
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Standard P.S.

Der Junge ist in Deutschland schul- oder berufsschulpflichtig.
Da er jetzt beim Vater seinen Aufenthalt hat, ist es Sache
des Vaters, sich darum zu kümmern. Der Junge ist noch nicht
volljährig und er könnte das neue Schuljahr anfangen.
Gaestin ist gerade online  
Alt 07.07.2007, 20:25   #23
Stiefmutter
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Danke für die Antworten.

Münchnerkindl:

Das sehe ich genau so!

Gästin:

Wenn ich richtig informiert bin hat die Mutter meinen Mann 2001 aus der Wohnung geworfen (sie hatte einen Lover), mein Stiefsohn ist in der 8. Klasse von der Schule abgegangen und bei seiner Mutter haben sich die Bussgeldbescheide gestapelt.

Mein Stiefsohn hat an seinem alten Wohnort an einem "Lehrgang" von der Jugendberufshilfe teilgenommen. Er ist aber nicht regelmäßig erschienen, weil seine Mutter ihn Morgens nur 1 mal geweckt hat und sich dann einfach wieder ins Bett gelegt hat. (Wenn er Termine hat "boller" ich bis zu 5 mal an seine Türe bis er endlich aufsteht.)

Er war nächtelang nicht zu Hause und die Mutter hat nichts dagegen unternommen. Weder die Mutter noch der Junge haben es für nötig gehalten uns über die Sachlage zu informieren. Bei der Jugendberufshilfe ist die Mutter gänzlich unbekannt.

Wir haben schon vor über einem Jahr angeboten, dass wir den Jungen aufnehmen, Mutter und Sohn weigerten sich aber. Die Weigerung der Mutter ist jetzt nachvollziehbar: 276,00 € von der ARGE zuzüglich 154,00 € Kindergeld ... Seine Schuhe hat er von uns bezahlt bekommen, sie haben mittlerweile Löcher und die Mutter verprasst sein Geld!!! Sie hat seit der Eheschliessung nicht mehr gearbeitet.

Wir warten noch auf die Akte der Jugendberufshilfe und werden dann sehen, was wir schulisch oder ausbildungsmäßig tun können. Ich habe bereits mit der IHK gesprochen, da ich zum Bürokaufmann ausbilden könnte, was aber an der Schulbildung meines Stiefsohnes scheitert. Wir haben keine Zeugnisse, keine Sozialversicherungsnummer von ihm, er hat keinen Personalausweis - seine Mutter findet bzw. hat diese Untergalen angeblich nicht oder sie wurden gestohlen...

Mein Mann arbeitet auf Baustellen und ich kümmere mich um das Büro. Aber wenn die Kunden nicht zahlen, was sollen wir denn dann machen? (aus 2006 fehlen uns über 20.000,00 €) Aus diesem Grund haben wir von März bis Mai 2007 selbst ALG II beantragen müssen, wobei die Tilgungen für mein Haus nicht anerkannt wurden und wir anstatt die Stadtwerke an die Bank gezahlt haben ... Zur Zeit warten wir wieder auf 3.000,00 €, der Kühlschrank ist leer, das Katzenfutter muss rationiert werden, das Telefon ist "dicht", die Stromsperre angekündigt ... Wenn wir schon hungern, sollte mein Stiefsohn das nicht auch noch tun müssen!

Stiefmutter
 
Alt 07.07.2007, 20:50   #24
Arwen
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Zitat:
Mein Stiefsohn hat an seinem alten Wohnort an einem "Lehrgang" von der Jugendberufshilfe teilgenommen. Er ist aber nicht regelmäßig erschienen, weil seine Mutter ihn Morgens nur 1 mal geweckt hat und sich dann einfach wieder ins Bett gelegt hat. (Wenn er Termine hat "boller" ich bis zu 5 mal an seine Türe bis er endlich aufsteht.)
Moment mal, weil sie ihn "nur einmal geweckt hat" soll sie Schuld daran haben, dass er die Schule nicht besucht hat? Ich kenne 12-Jährige, die ihren eigenen Wecker haben und 14-Jährige, die allein aufstehen müssen, weil ihre Eltern bereits außer Haus sind und das gut hinbekommen. Ich selbst würde meine Kinder nicht 5 mal "bitten", endlich aufzustehen.
Etwas Eigenverantwortung ab einem gewissen Alter muss man schon voraussetzen dürfen.
Allerdings ist das Erziehungssache und wenn da bisher einiges schief gelaufen ist...

Zitat:
Wir haben schon vor über einem Jahr angeboten, dass wir den Jungen aufnehmen, Mutter und Sohn weigerten sich aber. Die Weigerung der Mutter ist jetzt nachvollziehbar: 276,00 € von der ARGE zuzüglich 154,00 € Kindergeld ... Seine Schuhe hat er von uns bezahlt bekommen, sie haben mittlerweile Löcher und die Mutter verprasst sein Geld!!! Sie hat seit der Eheschliessung nicht mehr gearbeitet.
Wenn man erkennt, dass ein Kind "verwahrlost" (mir ist klar, warum er abgelehnt hat ... auf das lockere Leben wollte er nicht verzichten), muss man nicht nachfragen, sondern andere Wege einschlagen, damit es ihm auf lange Sicht gut geht. Und wenn Du meinst, dass er es bei Dir und seinem Vater besser hat, hätte man das mit Hilfe der richtigen Stellen durchsetzen können. Da er aber bald volljährig wird...

Und sei Dir sicher, "verprassen" kann man Arbeitslosengeld II nicht - dafür ist der Regelsatz zu niedrig.
Ich vermute mal, dass die Mutter ebenfalls unter Stress steht, weil die Aussicht auf evtl. Umzugsaufforderung wegen unangemessener Wohnungsgröße nach dem Auszug des Sohnes und "Auffliegen" der Nichtbekanntmachung auch in ihr Ängste hochkommen lassen. Mancher ist dem nicht gewachsen und wartet einfach nur ab, was nun auf einen zukommt.

Zitat:
Mein Mann arbeitet auf Baustellen und ich kümmere mich um das Büro. Aber wenn die Kunden nicht zahlen, was sollen wir denn dann machen? (aus 2006 fehlen uns über 20.000,00 €) Aus diesem Grund haben wir von März bis Mai 2007 selbst ALG II beantragen müssen, wobei die Tilgungen für mein Haus nicht anerkannt wurden und wir anstatt die Stadtwerke an die Bank gezahlt haben ... Zur Zeit warten wir wieder auf 3.000,00 €, der Kühlschrank ist leer, das Katzenfutter muss rationiert werden, das Telefon ist "dicht", die Stromsperre angekündigt ... Wenn wir schon hungern, sollte mein Stiefsohn das nicht auch noch tun müssen!
Hast Du Dir mittlerweile ausgerechnet, ob Euch AlgII zusteht? Ich weiß, Du bist nicht "scharf" darauf, das hast Du ja vorhin schon geäußert. Das kann ich auch gut nachvollziehen...

Gruß, Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
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George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 07.07.2007, 21:11   #25
Stiefmutter
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Arwen.

Die Mutter meines Siefsohnes muss nicht ausziehen, in der Wohnung (3 Zimmer K/D/B) wohnen ausser ihr noch ihr Ehemann und die 2-jährige Tochter. Da der Ehemann arbeitet, nehme ich auch an, dass die Mutter für sich selbst keine Leistungen von der ARGE kassiert ... Zudem wurde die Tochter im Juni 2 Jahre alt - fällt da nicht das Erziehungsgeld weg ???

Ich behaupte jetz mal ganz frech: Die Bezeichnungen "Verantwortungsbewußtsein" oder "Eigenverantwortung" kannte vor meiner Zeit in dieser Familie niemand ... Daher auch die, von meinem Stiefsohn gewünschte, Probezeit von 6 Wochen.

Zur Info: Mein eigener Sohn, der auch sehr schwierig war, hat die Hauptschule und die Ausbildung zum Elektriker erfolgreich abgeschlossen.

Ich werde meinen Mann und meinen Stiefsohn Montag zur ARGE schicken und sie sollen sich auf den Threat von "Münchnerkindl" berufen.

Wenn nächste Woche kein Geld kommt, müssen auch mein Mann und ich zur ARGE, ich weiß wann uns was zusteht

Viele Grüße und schönes WE, Stiefmutter
 
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