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Start > > -> Ausbildung und BAB Antrag wurde abgelent? Was nun?

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Alt 26.06.2007, 14:11   #1
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Xion
Standard Ausbildung und BAB Antrag wurde abgelent? Was nun?

Hi!

Meine Freundin (21 Jahre alt) beginnt ab September diesen Jahres einen Ausbildung, war bisher Empfänger von Hart IV und hat jetzt einen BAB Antrag gestellt. Sie wohnt in einer eigenen Wohnung, welche bisher vollständing über Wohngeld finanziert wurde.

Da der BAB Antrag abgelehnt wurde hätte meine Freundin nach Abzug aller Kosten für Miete, Nebenkosten, Heinzung und Strom, Fahrtkosten und Berufskleidung (Bankkauffrau) etwa noch 50 € zum leben übrig. Kann sowas sein? Der BAB Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, sie würde zu viel Ausbildungsgehalt bekommen.

Als wir beim Arbeitsamt nachgefragt haben ob wir jetzt Hartz VI weiter bekämen wurde uns gesagt, das wäre vom Gesetzgeber so vorgesehen, dass die Ausbildung abgebrochen werden müsste um Hartz VI zu bekommen. Das kann aber doch nicht Sinn der Sache sein. Die würden meinen Freundin lieber für wer weiß wie lange 700 € Hartz VI + Wohngeld zahlen anstatt 200 € über 3 Jahre das Ausbildunsgehalt aufzustocken?

Wir sind momentan etwas verwirrt und wissen nicht ganz wem wir jetzt glauben können und was wir jetzt machen sollen, zum mal wir schon öfter Probleme mit dem Arbeitsamt bezüglich Fehlauskünften hatten.

An wen können wir uns in solch einem Fall richten? Welche Möglichkeiten bleiben uns noch (außer einem Widerspruch gegen die Ablehnung, den wir bereits gestellt haben)?

mfg Xion
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Alt 26.06.2007, 16:36   #2
Ludwigsburg
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
Hi!

Meine Freundin (21 Jahre alt) beginnt ab September diesen Jahres einen Ausbildung, war bisher Empfänger von Hart IV und hat jetzt einen BAB Antrag gestellt. Sie wohnt in einer eigenen Wohnung, welche bisher vollständing über Wohngeld finanziert wurde.

Da der BAB Antrag abgelehnt wurde hätte meine Freundin nach Abzug aller Kosten für Miete, Nebenkosten, Heinzung und Strom, Fahrtkosten und Berufskleidung (Bankkauffrau) etwa noch 50 € zum leben übrig. Kann sowas sein?


Du sollltest mal alle Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellen, damit wir uns ein Bild machen können.
Kindergeld 154 €
Ausbildungsvergütung ?
Wohngeld?
Unterhalt von Mutter?
Unterhalt von Vater?

Der BAB Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, sie würde zu viel Ausbildungsgehalt bekommen.

Als wir beim Arbeitsamt nachgefragt haben ob wir jetzt Hartz VI weiter bekämen wurde uns gesagt, das wäre vom Gesetzgeber so vorgesehen, dass die Ausbildung abgebrochen werden müsste um Hartz VI zu bekommen.

Blödsinn!

Das kann aber doch nicht Sinn der Sache sein.

Eben!

Die würden meinen Freundin lieber für wer weiß wie lange 700 € Hartz VI + Wohngeld zahlen anstatt 200 € über 3 Jahre das Ausbildunsgehalt aufzustocken?

Das frag ich mich manchmal auch: denken die nicht?

Wir sind momentan etwas verwirrt und wissen nicht ganz wem wir jetzt glauben können und was wir jetzt machen sollen, zum mal wir schon öfter Probleme mit dem Arbeitsamt bezüglich Fehlauskünften hatten.

Ist hier täglich zu lesen...

An wen können wir uns in solch einem Fall richten?

Da seid ihr hier schon richtig.

Eine andere Möglichkeit wäre: beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und damit zum Anwalt (und dem das vorlegen, was du hier als Antworten erhältst :D)

Welche Möglichkeiten bleiben uns noch (außer einem Widerspruch gegen die Ablehnung, den wir bereits gestellt haben)?

s.o.

mfg Xion
Die ALG II Berechnung wäre etwa so: 277 € Regelsatz + Mietanteil + ausbildungsbedingten Bedarf ca 90 € = Gesamtbedarf

Ich denke, sie würde gar kein ALG II Anspruch haben, aber erstmal braucht man genaue Zahlen

Wie kommst du drauf, daß sie an ALG II 700 € Hartz VI plus Wohngeld bekäme?
 
Alt 26.06.2007, 17:01   #3
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Xion
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Zitat:
Du sollltest mal alle Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellen, damit wir uns ein Bild machen können.

Die genauen Zahl kenn ich leider nicht auswenidg, werde ich aber nachlieferen. Soviel kann ich allerdings schonmal sagen:
- Vater und Mutter sind beide Hartz VI Empfänger, können also nichts beisteuern
- das Wohngeld beträgt etwa (also Miete + Nebenkosten) 380 €


Zitat:
Wie kommst du drauf, daß sie an ALG II 700 € Hartz VI plus Wohngeld bekäme?
Da hatte ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Sie bekommt insgesamt, also Hartz VI UND Wohngeld zusammen 700 € (genau glaube ich 731 €).

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 26.06.2007, 17:25   #4
gelibeh
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Hab hier einen BAB-Rechner gefunden. Vielleicht kann man ja nochmal nachrechnen, ob das mit der Ablehnung so korrekt ist.
http://babrechner.arbeitsagentur.de/
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 08.07.2007, 12:32   #5
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Sorry hat was länger gedauert. Jetzt hab ich aber alle Zahlen beisamen:

Miete: 276 €
Nebenkosten: 70 €
Stom & Gas: 70 €
Fahrtkosten: 50 €

Wie bereits gesagt Eltern beide Hart IV empfänger (und geschieden), also kein Geld von dieser Seite zu erwarten.

Ausbildungsvergütung (Netto): 530 €

Auf das Kindergeld kann Sie nicht zugreifen, bzw. das überlässt Sie ihrem Vater weil das diesem als Einkommen angerechnet wird und er deshalb weniger Hartz IV bekommt.

Wäre super wenn ihr uns helfen könnt.

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 08.07.2007, 12:58   #6
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Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen

Auf das Kindergeld kann Sie nicht zugreifen, bzw. das überlässt Sie ihrem Vater weil das diesem als Einkommen angerechnet wird und er deshalb weniger Hartz IV bekommt.

Wäre super wenn ihr uns helfen könnt.

mfg Xion
Na da haben wir es schon..

Deine Tochter hat eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Das Kindergeld steht IHR zu. Das Kindergeld wird dem Vater nicht abgezogen wenn er es garnicht erhält... dh der Vater erhält dann volles H4 ohne Abzüge. Das Kindergeld steht NIE den Eltern zur Verfügung sondern immer den Kindern, nur bei zuhause wohnenden Kindern wird es mit dem H4 des Kindes verrechnet glaube ich.. (hab keine Kinder :-) ).

Einfach an die Kindergeldstelle schreiben (evtl Meldebestätigung und Ausbildungsvertrag in Kopie beilegen??) und die Kontonummer angeben wohin es in Zukunft überwiesen wird.

Keine Ahnung ob sie zu Unrecht nicht erhaltene Kindergeld auch rückwirkend vom Vater eintreiben kann..

Liebe Grüsse,

Petra
münchnerkindl ist offline  
Alt 08.07.2007, 14:55   #7
Ludwigsburg
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Standard @ Petra

Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Na da haben wir es schon..

Deine Tochter hat eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Das Kindergeld steht IHR zu. Das Kindergeld wird dem Vater nicht abgezogen wenn er es garnicht erhält... dh der Vater erhält dann volles H4 ohne Abzüge. Das Kindergeld steht NIE


nie ist nicht ganz richtig

Kindergeld wird nur insoweit bei den Kindern berücksichtigt, wie sie es selbst brauchen, um ihren Bedarf decken zu können.(bei ALG II)

Es ist nach dem Kindergeldgesetz Einkommen der Eltern, die sind normalerweise kindergeldberechtigt.


den Eltern zur Verfügung sondern immer den Kindern,

wenn man als Eltern das Kindergeld seinen Kindern als Unterhalt überläßt, (mehr kann man ja nicht zahlen) wird es nur bei den Kindern berücksichtigt... kommt noch Kindesunterhalt dazu, gehören die Kinder oft nicht mehr in die BG, da sie dann ausreichend eigenes Einkommen haben

nur bei zuhause wohnenden Kindern wird es mit dem H4 des Kindes verrechnet glaube ich.. (hab keine Kinder :-) ).

wenn man es richtig anfängt, wird es NICHT angerechnet bzw übertragen.

Einfach an die Kindergeldstelle schreiben
ich hab nur angerufen und gesagt, ich möchte eine Kontoänderung angeben

(evtl Meldebestätigung und Ausbildungsvertrag in Kopie beilegen??)

unnötig

und die Kontonummer angeben wohin es in Zukunft überwiesen wird.

genau - nur die muß man angeben, aber es wird dann das Kindergeld, auch für mehrere Kinder, auf dieses Konto des Kindes überwiesen.

Keine Ahnung ob sie zu Unrecht nicht erhaltene Kindergeld auch rückwirkend vom Vater eintreiben kann.

Das wird nicht gehen... aber man könnte versuchen, einen Überprüfungsantrag bei der ARGE dazu zu stellen, sobald man einen Änderungsbescheid erhalten hat.

Liebe Grüsse,

Petra
Die ALG II Berechnung wäre etwa so: 277 € Regelsatzm (da ist Strom mit drin - geschätzt 35 €) + Mietanteil 346 + 35? geschätzt für Heizung (ist das in den nebenkosten oder das Gas?)+ ausbildungsbedingten Bedarf wie z.B: Fahrtkosten (50 €) ca 90 € = Gesamtbedarf

Fahrtkosten: 50 €

Wie bereits gesagt Eltern beide Hart IV empfänger (und geschieden), also kein Geld von dieser Seite zu erwarten.


Bedarf = 748 €

Ausbildungsvergütung (Netto): 530 € + 154 € Kindergeld = 684 €


Differenz: 64 €... diese fehlen ihr also.

Sie kann noch Wohngeld beantragen... damit müßte sie diesen Fehlbetrag von 64 € decken können.
 
Alt 08.07.2007, 15:01   #8
Ludwigsburg
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Standard Kindergeld

Ich würde mit dem Vater reden, daß er das Kindergeld ab sofort auf das Konto der Tochter überweisen läßt:

ein Anruf bei der Kindergeldstelle genügt: Änderung der Bankverbindung

Willigt er nicht ein und ruft er die Kindergeldkasse nicht in ihrem Beisein an würde ich an ihrer Stelle zur Kindergeldkasse gehen und einen Antrag stellen, daß es direkt an sie gezahlt wird. Das ist möglich, da sie nicht mehr zu Hause wohnt.

Was den Vater angeht: er sollte einen Überprüfungsantrag stellen, damit er das Kindergeld nicht mehr angerechnet bekommt.

Einfach damit begründen daß er das Kindergeld als Unterhalt an seine Tochter überweisen läßt und es somit nicht bei ihm angerechnet werden darf. Dann hat er keinen finanziellen Schaden.
 
Alt 08.07.2007, 17:08   #9
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Xion
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Sie kann noch Wohngeld beantragen... damit müßte sie diesen Fehlbetrag von 64 € decken können.
So weit ich weiß kann sie kein Wohngeld beantragen, weil das für Azubis in der ersten Ausbildung nicht möglich ist. Hab ich jedenfalls in irgendeinem Beitrag hier im Forum gelesen.

Für die restlichen Tipps schonmal vielen Dank. Wir werden das mit dem Kindergeld mal in Angriff nehmen. Falls das klappt wird es wohl möglich sein die fehlenden 64 € mit einem Nebenjob zu überbrücken. Das klappt schon irgendwie

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 08.07.2007, 17:38   #10
WillowMaus->Emailproblem
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WillowMaus
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
So weit ich weiß kann sie kein Wohngeld beantragen, weil das für Azubis in der ersten Ausbildung nicht möglich ist. Hab ich jedenfalls in irgendeinem Beitrag hier im Forum gelesen.
Das ist nciht ganz richtig...

Zitat:
Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Wohngeld haben,
aber nur dann, wenn sie
weder
Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) haben oder hätten,
noch
als nur vorübergehend abwesend vom Familienhaushalt gelten.
Weiter siehe Link..

http://www.kiel.de/Aemter_61_bis_92/...ldSchueler.htm
WillowMaus ist offline  
Alt 08.07.2007, 21:24   #11
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
So weit ich weiß kann sie kein Wohngeld beantragen, weil das für Azubis in der ersten Ausbildung nicht möglich ist. Hab ich jedenfalls in irgendeinem Beitrag hier im Forum gelesen.

Man sollte nicht alles als richtig ansehen, was man liest :-)

Für die restlichen Tipps schonmal vielen Dank. Wir werden das mit dem Kindergeld mal in Angriff nehmen. Falls das klappt wird es wohl möglich sein die fehlenden 64 € mit einem Nebenjob zu überbrücken. Das klappt schon irgendwie

mfg Xion
Ich schreibe aus Erfahrung, habe eine Tochter in Ausbildung und habe meinen/ihren Wohngeldbescheid damals hier eingestellt. sie hat Wohngeld bekommen!
Ausschlußgrund ist nur zu hohe Einkommen oder eine staatliche Förderung wie Bafög, denn doppelt darf Wohnraum nicht gefördert werden.

In deinem Fall also: Wohngeldantrag stellen!

Und das mit dem Nebenverdienst ist natürlich auch möglich, wenn man der ARGE entkommen ist: aber da muß man seinen Ausbildungsvertrag beachten: manche Tätigkeit ist genehmigungspflichtig.
 
Alt 11.07.2007, 19:48   #12
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Xion
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Danke für die weiteren Antworten. Ich denke wir werden das mit dem Wohgeld beantragen einfach mal versuchen. Mehr als einen Ablehnungn können wir nicht bekommen.

Ich hab allerdings nochmal einen Frage bezüglich der Sache mit dem Kindergeld. Könnt ihr mir irgendwelche "offiziellen" Stellen nennen wo ich das nachlesen kann, dass das Einkommen dem Vater nicht angerechnet wird wenn er diesen Antrag stellt und das Geld direkt an meinen Freundin überweist? Ich hab diesbezüglich nix gefunden und möchte morgen mit den beiden bei der ARGE vorsprechen. Danke schonmal für die Mühe.

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 11.07.2007, 20:34   #13
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
Könnt ihr mir irgendwelche "offiziellen" Stellen nennen wo ich das nachlesen kann, dass das Einkommen dem Vater nicht angerechnet wird wenn er diesen Antrag stellt und das Geld direkt an meinen Freundin überweist?
Mir ist nicht klar was du wissen willst.

Kindergeld bekommt dein Vater bislang? Er kann doch einfach bei der Kindergeldkasse eine Kontoänderung angeben: dein Konto.

Oder willst du einen Abzweigungsantrag stellen?
 
Alt 12.07.2007, 16:40   #14
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Xion
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Mir ist nicht klar was du wissen willst.
Bislang bekommt der Vater das indergeld überwiesen. Hier wurde jetzt gesagt er soll einfach bei der Kindergeldstelle eine Kontoänderung angeben und das Geld zu meiner Freundin überweisen lassen. Danach soll er einen Antrag stellen in dem er Mitteilt, dass er das Kindergeld nicht mehr bekommt. Soweit richtig?
Was ist denn jetzt aber wenn der Antrag nicht genehmigt wird und die ARGE einfach sagt "Ist uns doch egal dass das Kindergeld woanders hingeht. Sie bekommen deshalb nicht mehr Geld"? Dann sitzt der Vater mit 150 € weniger da. Deshalb möchte ich in einem Gesetzestext nachlesen, dass das Kindergeld nicht mehr als Einkommen angerechnet werden darf wenn das auf das Konto meiner Freundin überwiesen wir.

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 12.07.2007, 21:09   #15
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
Bislang bekommt der Vater das indergeld überwiesen. Hier wurde jetzt gesagt er soll einfach bei der Kindergeldstelle eine Kontoänderung angeben und das Geld zu meiner Freundin überweisen lassen. Danach soll er einen Antrag stellen in dem er Mitteilt, dass er das Kindergeld nicht mehr bekommt. Soweit richtig?

Nein

entweder Kontoänderung - oder den Antrag auf Überleitung.

Was ist denn jetzt aber wenn der Antrag nicht genehmigt wird und die ARGE einfach sagt "Ist uns doch egal dass das Kindergeld woanders hingeht. Sie bekommen deshalb nicht mehr Geld"? Dann sitzt der Vater mit 150 € weniger da.

Und was macht dein Vater wenn gar kein Geld kommt?
In beiden Fällen müßte man sich sein Recht berkämpfen...

Angerechnet werden darf nur das Einkommen, das zugeflossen ist

Deshalb möchte ich in einem Gesetzestext nachlesen, dass das Kindergeld nicht mehr als Einkommen angerechnet werden darf wenn das auf das Konto meiner Freundin überwiesen wir.

Es gibt nicht "für jeden Furz" einen Gesetzestext...

mfg Xion
das mein ich nicht böse, aber jede Kleinigkeit steht nun mal nicht im Gesetz.
 
Alt 14.07.2007, 19:29   #16
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Xion
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Ok, danke für eure Hilfe (besonders @ Ludwigsburg). Ging alles ganz reibungslos und genau so wie ihr geschrieben habt.

mfg Xion
Xion ist offline  
Alt 14.07.2007, 20:32   #17
Ludwigsburg
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Zitat von Xion Beitrag anzeigen
Ok, danke für eure Hilfe (besonders @ Ludwigsburg). Ging alles ganz reibungslos und genau so wie ihr geschrieben habt.

mfg Xion
Das freut mich - danke auch für die Rückmeldung
 
Alt 17.07.2007, 00:34   #18
vaschneekloth->Emailproblem
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vaschneekloth
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Da kenne ich auch eine Geschichte ich von ner freundin die ne ausbildung in Hessen angefangen. Sie konnte von ihrer asubildungsvergütung nicht die alles fix kosten bezahen da ging sie zum amt und das meinte die Frau hintern schreibtisch sie solle sich ein kind machen lassen die ausbildung kündigen erst dann bekäme sie geld vom amt ansonsten solle sie wieder nachhause fahren und den hierwohnenden die Lerstelle frei machen..
vaschneekloth ist offline  
Alt 19.10.2010, 20:03   #19
Vali->Emailproblem
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Beiträge: 1
Vali
Standard Hilfe.

Hallo an alle.

Ich beschreibe kurz mal mein aktuellen stand der dinge:

Ich bin seit 2008 in der Ausbildung und jetzt im 3 lehrjahr ( verdienst: 1LJ 310€, 2LJ 325€, 3LJ 343€)

Wohne jetzt noch bei mutti und sie bekommt Harz4

Will allerdings jetzt ausziehen wiw stell ich das am besten an?
Brauche ja für den BAB antrag einen Mietvertrag allerdings falls BAB abgelehnt wird sitze ich auf der Wohnung und kann sie nicht bezahlen. Und wie ich schon so gehört habe kann die bearbeitung des ntrages schonmal etwas länger dauern was kann ich da in der übergangszeit machen?

Bitte um schnelle Antwort

Viele Dank
Vali ist offline  
Alt 29.10.2010, 23:20   #20
Erolena
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Standard AW: Hilfe.

Beim Auszug als Lehrling würde ich mich umschauen, ob ich ein WG-Zimmer bekommen kann. Für den Anfang ist das nicht schlecht, weil die Miete nicht so hoch ist.
Du kannst zusätzlich das Kindergeld für die Miete verwenden. Und das Kindergeld fliest ja hoffentlich einfach weiter trotz deines Umzuges. Deine Mutter müsste der Familienkasse mitteilen, dass du ab xy ausziehst. Aber weiterhin in Ausbildung bist, dir also weiterhin Kindergeld zusteht.

Deine Mutter müsste eine Veränderungsmitteilung an die ARGE machen, dass sie z.B. ab 1.12. das Kindergeld an dich (in eigener Wohnung/Unterkunft) überweist. Das Kindergeld darf dann nicht mehr bei deiner Mutter als Einkommen angerechnet werden. Beweis für die Weiterleitung ist der Überweisungsbeleg usw.

Schlechter stehst du da, wenn du zusätzlich von der ARGE einen Zuschuss zu den ungedeckten Kosten der Unterkunft beantragen musst (§ 22 Abs 7 SGB II), weil die Miete nicht bezahlbar ist. Die ARGE prüft nämlich, ob die "Wohnung" nach ALG2-Kriterien angemessen ist. Außerdem rechnen sie dir das Kindergeld als Einkommen an.

Je nach Wohnungsmarkt dürfte es ganz unterschiedlich mit den Übergangsproblemen aussehen. Im Osten nehme ich an, könntest du einen Mietvertrag ab 1.1 oder 1.12 abschließen, dann dürfte der BAB-Bescheid fast durch sein bis dahin.

Falls du in München wohnst o.ä. dann gibt es vermutlich nur den Mietvertrag von jetzt auf gleich. Dann könntest du nach meiner Meinung ALG2 als Darlehen beziehen bis der BAB-Bescheid da ist. (Aber das Darlehen gibt es nur nach Antrag. Ohne Antrag kein Geld.)
---
Ich weiß nicht, ob das so clever ist, im 3. Lehrjahr auszuziehen. In deiner jetzigen LAGE könnte es ja sein, du hättest die Wohnung nur für ca. 8 Monate bis zum Ausbildungsende. Und müsstest dann erneut wegen des Arbeitsplatzes umziehen.

Wäre das Ende der Lehrzeit der bessere Moment für den Umzug?
- Wirst du vom Ausbildungsbetrieb übernommen: dann ziehst du als Erwerbstätiger einfach aus. Denn du hast ausreichendes Einkommen und kannst machen was du willst.
- Angenommen, du würdest nicht übernommen, dann suchst du dir eine Arbeit 70 km (oder 400 km) entfernt und ziehst dann aus diesem guten Grund aus.
- Falls du arbeitslos werden solltest, dann kommt die ARGE und wird dir Probleme machen, wieso du in eigener Wohnung ALG2 beziehen willst, obwohl unter 25 Jahr alt. Dann kommt es ganz auf die konkrete Situation an, wie du dich herauswindest.

Deine Mutter muss prüfen, ob die Wohnung nach deinem Auszug
noch angemessen für die "Rest-BG" ist. Wenn nein, dann bekommt sie noch für 6 Monate die volle Miete und muss sich in dieser Zeit um eine Senkung der Mietkosten bemühen z.B. durch Verhandlung mit dem Vermieter, durch Umzug o.ä.
Erolena ist offline  
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