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Zwischenmitteilung aufschiebende Wirkung?

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SHierling

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5 Mai 2008
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Hallo,
habe euer Forum leider sehr spät gefunden - danke, daß es euch gibt!

Kurze Vorgeschichte: Seit 2003/4 ALG II, seitdem auch selbständiger Nebenerwerb, 2006 und 2007 je ein Ein-Euro-Job, bisher immer alles friedlich abgelaufen.
Dies Jahr den "Eintrag in die Vorschlagsliste der verfügbaren Kräfte" des zuständigen "Förder"Vereins (das sind die, die sich hier die goldene Nase als Vermittler von ALG IIern verdienen) abgelehnt, da ich eine zweite "Geschäftsidee" über den SOmmer dazunehmen will, und sich die mit eim Ein-Euro-Job überschnitten hätte. (aber gleich gesagt, kein Problem im Winter etc pp) Vom Verein nie wieder was gehört - ABER

Folgeantrag zum 1.4. gestellt am 25.3. (ja, ich weiß, ist knapp, ging aber hier jahrelang problemlos), erste Zwischenmitteilung nach 3 Wochen, angeblich fehlende Unterlagen (Gewerbeschein - dessen Fehlen müßten dann ja schon 5 andere Sachbearbeiter "übersehen" haben? - und andere Papiere.)
Die nachgereicht, und dabei auch mündlich/persönlich einen Antrag auf Vorschuß gestellt.
Bis heute (6.5.) weder weitere Bescheide, noch weitere Zwischenmitteilungen noch irgendwelches Geld auf dem Konto.

Folgende Fragen:
Hat eine Zwischenmitteilung aufschiebende Wirkung bei irgendwelchen Fristen, zu denen man Geld bekommen muß/kann, z.B. eben Vorschuß?

Vordruck schriftlich / Antrag auf Vorschuß hab ich jetzt hier liegen - kann ich den aufgrund des müdlich (mehrfach) gestellten Antrags "umformulieren" als "wiederholten Antrag auf..." ? -gebe ich heute noch ab.

Gibt es eine "Pflicht" zum Bearbeiten eines Antrags oder ein Urteil, wie lange sowas dauern darf? So eine Art "Mahnung"? Oder eine Berechnung der möglichen Tagessätze?

Wie ist die Praxis bei der "Weitergabe von Sozialdaten" an solche gemein-unnützen Vereine? Darf die ARGE überhaupt meine Daten an diese Leute geben, oder müssen die die "irgendwo"her haben?

Bisher war ich eher so der friedliche Menschen, haupßsache, ich konnte in aller Ruhe versuchen, meine Existenzgründug weiterzubetreiben ohne größere Störungen, aber diese Art Steine in den Weg legen muß ich (glaube ich) nicht haben?! Wie wehrt man sich denn bei sowas am besten, ohne das solche Leute einen ganz ins Aus stecken?

für jede Antwort dankbar
Grüße - Brigitta
PS: leider scheint die Suchfunktion bei mir nicht zu klappen - ich hoffe, es steht nicht schon alles doppelt da, das bitte mit "ziemliicher Paniik wg Geldmangel" entschuldigen :(
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
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19 Aug 2005
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Hallo,
habe euer Forum leider sehr spät gefunden - danke, daß es euch gibt!

Kurze Vorgeschichte: Seit 2003/4 ALG II, seitdem auch selbständiger Nebenerwerb, 2006 und 2007 je ein Ein-Euro-Job, bisher immer alles friedlich abgelaufen.
Dies Jahr den "Eintrag in die Vorschlagsliste der verfügbaren Kräfte" des zuständigen "Förder"Vereins (das sind die, die sich hier die goldene Nase als Vermittler von ALG IIern verdienen) abgelehnt, da ich eine zweite "Geschäftsidee" über den SOmmer dazunehmen will, und sich die mit eim Ein-Euro-Job überschnitten hätte. (aber gleich gesagt, kein Problem im Winter etc pp) Vom Verein nie wieder was gehört - ABER

Folgeantrag zum 1.4. gestellt am 25.3. (ja, ich weiß, ist knapp, ging aber hier jahrelang problemlos), erste Zwischenmitteilung nach 3 Wochen, angeblich fehlende Unterlagen (Gewerbeschein - dessen Fehlen müßten dann ja schon 5 andere Sachbearbeiter "übersehen" haben? - und andere Papiere.)
Die nachgereicht, und dabei auch mündlich/persönlich einen Antrag auf Vorschuß gestellt.
Bis heute (6.5.) weder weitere Bescheide, noch weitere Zwischenmitteilungen noch irgendwelches Geld auf dem Konto.

Folgende Fragen:
Hat eine Zwischenmitteilung aufschiebende Wirkung bei irgendwelchen Fristen, zu denen man Geld bekommen muß/kann, z.B. eben Vorschuß?

Nein.

Vordruck schriftlich / Antrag auf Vorschuß hab ich jetzt hier liegen - kann ich den aufgrund des müdlich (mehrfach) gestellten Antrags "umformulieren" als "wiederholten Antrag auf..." ? -gebe ich heute noch ab.

Sollte kein Problem darstellen,am Besten persönl.abgeben notfalls den Vorgesetzten verlangen (m.d. Presse drohen)

Gibt es eine "Pflicht" zum Bearbeiten eines Antrags oder ein Urteil, wie lange sowas dauern darf? So eine Art "Mahnung"? Oder eine Berechnung der möglichen Tagessätze?

Hm,4-6-Wochen sollten genügen.

Wie ist die Praxis bei der "Weitergabe von Sozialdaten" an solche gemein-unnützen Vereine? Darf die ARGE überhaupt meine Daten an diese Leute geben, oder müssen die die "irgendwo"her haben?

Ist Gesetzteswidrig wie immer wieder von versch.SG geurteilt wird.

Bisher war ich eher so der friedliche Menschen, haupßsache, ich konnte in aller Ruhe versuchen, meine Existenzgründug weiterzubetreiben ohne größere Störungen, aber diese Art Steine in den Weg legen muß ich (glaube ich) nicht haben?! Wie wehrt man sich denn bei sowas am besten, ohne das solche Leute einen ganz ins Aus stecken?

Willkomen im Club,hat leider System

für jede Antwort dankbar
Grüße - Brigitta
PS: leider scheint die Suchfunktion bei mir nicht zu klappen - ich hoffe, es steht nicht schon alles doppelt da, das bitte mit "ziemliicher Paniik wg Geldmangel" entschuldigen :(
Gruß
wolliohne
 

SHierling

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Thematiker*in
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5 Mai 2008
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So. Danke, hat schon mal geholfen - allerdings wieder anders als erwartet.
Den Antrag auf Vorschuß haben die Damen gar nicht angenommen, statt dessen mußte ich warten, und hab dann gleich live meinen Bescheid bekommen, samt BARgeld - zusammen mit 2(!) neuen, leeren Anlagen EKS (die ich allerdings im April schon abgegeben habe). Mein Gesamtbedarf ist angeblich um 30.- geringer als bisher (warum auch immer), und angerechnet wurden mir 100.- Euro monatlicher Zuverdienst abzüglich 62,37 Freibetrag (?) ich dachte, das seien 80?, also 37,63 EInkommen im Monat.

Das die meinen Antrag auf Vorschuß gar nicht erst annehmen wollte, nehme ich mal als Beleg dafür, daß der "mehr als rechtens" war ... danke nochmal!

*auf die Suche nach dem Vorduck für einen Widerspruch mache*
 
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