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Zwingend telefonische Bewerbung?

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danikstefan

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Hallo ich habe heute meine erste adresse vom arbeitsamt per post bekommen, und darin steht: "Bitte bewerben Sie sich umgehend telefonisch".

Ist diese telefonische Bewerbung wirklich ein Muss, kann ich mich nicht auch schriftlich bewerben? Weiß das jemand? Danke!
 

Borgi

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Sich telefonisch zu bewerben ist doch die kostengünstigste Lösung.
Leider ist es bei mir so, dass ich am Telefon regelmäßig niesen muss, und dass kann bei einem Lungenvolumen von etwas mehr als fünf Liter gelegentlich auf der anderen Seite der Leitung zu Hörstürzen führen. Erst wird meine Stimme immer leiser, und dann platzt es so unerwartet heraus. Ich entschuldige mich dann aber ganz fix.
Wichtig ist, dass du dir den Namen und die Uhrzeit notierst. Lege ein kurzes Gesprächsprotokoll an, falls die Agentur für Armut behauptet du hättest dich dort nie gemeldet.
 

danikstefan

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schön dass es so kostengünstig ist ein paar euro für eine schriftliche bewerbung hätte ich aber noch lol. mir geht es darum dass ich denke, dass es einfach besser ist, wenn die meine schriftliche bewerbung mit zeugnissen lichtbild etc sehen. außerdem ist es einfacher für mich. aber kann ich dann ne sperre kriegen?
 

Heiko1961

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schön dass es so kostengünstig ist ein paar euro für eine schriftliche bewerbung hätte ich aber noch lol. mir geht es darum dass ich denke, dass es einfach besser ist, wenn die meine schriftliche bewerbung mit zeugnissen lichtbild etc sehen. außerdem ist es einfacher für mich. aber kann ich dann ne sperre kriegen?
Wenn die es verlangen, kannst du eine Sperre bekommen. Was hast du davon? Nur Stress. Also nimm dir das Branchenbuch und rufe an. Notiere die den Namen des Ansprechpartners, Telefonnummer und Uhrzeit des Anrufes. Schriftliche Blindbewerbungen bringen nicht viel.:rolleyes:
 
E

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Hallo ich habe heute meine erste adresse vom arbeitsamt per post bekommen, und darin steht: "Bitte bewerben Sie sich umgehend telefonisch".

Ist diese telefonische Bewerbung wirklich ein Muss, kann ich mich nicht auch schriftlich bewerben? Weiß das jemand? Danke!
Diese Vorgabe (telefonische Bewerbung) stammt nicht von der Arge/AfA, sondern vom Arbeitgeber. Er möchte sich im Vorfeld ersparen, unzählige Berwerbungsmappen zurück zusenden. Ich denke mal, dass der Arbeitgeber in dem Fall deine schriftliche Bewerbung erst garnicht lesen wird. Und dem "Arbeitsamt" mitteilen, du hättest dich nicht beworben.
 

Heiko1961

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Diese Vorgabe (telefonische Bewerbung) stammt nicht von der Arge/AfA, sondern vom Arbeitgeber. Er möchte sich im Vorfeld ersparen, unzählige Berwerbungsmappen zurück zusenden. Ich denke mal, dass der Arbeitgeber in dem Fall deine schriftliche Bewerbung erst garnicht lesen wird. Und dem "Arbeitsamt" mitteilen, du hättest dich nicht beworben.
Sorry,
Rüdiger hat Recht. Da habe ich mich etwas verlesen. Ich hatte es allgemein gemeint. Kann ja mal vorkommen.:redface:

Rüdiger sei Dank.:smile:
 
E

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"Bitte telefonisch bewerben" heißt immer "Ihr Werdegang interessiert uns nicht sonderlich, schließlich haben wir auch nicht viel zu bieten und knien und deshalb nicht in das Leben unserer Mitarbeiter rein".

Das ist dann in der Regel keine besonders gute Stellung und sie erhalten auch nicht viele Bewerbungen. Entweder ist der Betrieb völlig unbekannt und sehr klein, oder er existiert noch nicht lange, oder es wird schlecht bezahlt und keiner bleibt hängen. Dann rechnen die auch nicht mit vielen Bewerbern und können die Anfragen schon halbwegs am Telefon bearbeiten. Da werden sie dich ein wenig ausfragen, und wenn du für die Stellung infrage kommst, werden sie dich direkt einladen; ansonsten sagen sie dir gleich ab. Die Bewerbungsunterlagen interessieren sie nicht sonderlich. Entweder verlangen sie sie nicht, oder du musst sie zum Bewerbungsgespräch mitbringen.

Muss nicht so sein, ist aber meist so.
 

Debra

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Hallo ich habe heute meine erste adresse vom arbeitsamt per post bekommen, und darin steht: "Bitte bewerben Sie sich umgehend telefonisch".

Ist diese telefonische Bewerbung wirklich ein Muss, kann ich mich nicht auch schriftlich bewerben? Weiß das jemand? Danke!
Also es gibt Unterschiede. Normalerweise werden alle Leute sagen, wo Du Dich telefonisch bewirbst "Schicken Sie mal Ihre Bewerbungsunterlagen". - Es gibt aber auch welche, die schon vorab telefonisch "aussortieren" möchten. Einzelheiten über den Job und ob Du überhaupt dafür in Frage kommst. Daher würde ich an Deiner Stelle dort erstmal anrufen.
(s. was Rüdiger sagte).
 

Mondstaub

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Stellen wo das mit dem Telefon so drin stand waren bis jetzt bei mir ohne Ausnahme der absolute Dreck. Meistens stellen die einen auch so ein ohne jemals eine Bewerbung schriftlich gesehen zu haben.
 
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Kleines Problem

Der Nachweis der durchgeführten Bewerbung ist fast ausgeschlossen. Da muss die ARGE/BA dann dem Arbeitsuchenden glauben, dass er auch angerufen hat.
Wenn man anruft, sollte man ein paar Sachen notieren. Zeitpunkt, Gespächspartner, Ergebnis, Sonstiges.
 

blinky

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Ich bewerbe mich nur noch schriftlich, auch wenn steht "umgehehend telefonisch". Dann haste nähmlich was in der Hand.

Blinky
 

wusel

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Der Nachweis der durchgeführten Bewerbung ist fast ausgeschlossen. Da muss die ARGE/BA dann dem Arbeitsuchenden glauben, dass er auch angerufen hat.
Wenn man anruft, sollte man ein paar Sachen notieren. Zeitpunkt, Gespächspartner, Ergebnis, Sonstiges.


den nachweis hat man ja
per einzelnachweis auf der rechnung
ausser man hat ein handy mit diesen aufladbaren karten dann nicht

annsonnsten wie oben beschrieben weitermachen

name vom gesprächpartners datum vom anruff auf schreiben
das reicht als nachweiss
 

Martin Behrsing

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ich bewerbe mich grundsätzlich nur, wo ich vorher telefonisch Infos bekommen konnte. Auch wenn dort ausdrücklich "Nur Schirftlich" steht rufe ich an. Dann merke ich auch sofort, ob ich mich bewerben soll oder mir das ganze auch sparen kann.
Im übrigen hat man nach einem Telefongespräch auch eine guten Aufhänger für das Anschreiben.

Sollte man nicht gut telefonieren können (und das gibt es sehr oft), empfiehlt es sich so etwas zu üben, wie man sich die wichtigsten Infos herauszeiht und man sich selbst positiv darstellt, so dass man sich einnert.
 

burki

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Hi,
im Gegensatz zu Martin habe ich mich auf "Zwangsvorschläge" (alle im Stundenlohnbereich von 5-6,52 EUR) seitens der ARGE niemals telefonisch beworben, sondern immer die absolut ehrliche Bewerbung (wenns ging, per email) geschickt, die zumeist eine recht zügige Ablehnung seitens des AGs zu Folge hatte.
Wenn der "Vorschlag" allerdings halbwegs eine Perspektive erlauben würde, so täte auch ich zum Telefonhörer greifen.


Wenn "umgehend" (ein wachsweicher Begriff, doch halte ich das Abschicken einer schriftlichen Bewerbung am nächsten Tag für durchaus umgehend) die Bewerbung abgeschickt wird (am besten an diesem Tag soetwas wie Umschläge und Briefmarken kaufen :icon_wink:), kann die ARGE auch keine rechtskonforme Sanktion (gibts das überhaupt?) ausprechen.

Warum ich das hier so schreibe: "Mein FM" hat mich als IMHO durchaus hochqualifizierter Akademiker mit langer Berufserfahrung (kam als Selbstständiger natürlich sofort zur ARGE) mit allen Mitteln versucht, als ungelernte Hilfskraft (ausschliesslich bei Zeitarbeitsfirmen mit entsprechenden Anfahrtswegen > 50 km) "unterzubringen".
5-10 Stellen"angebote" (und dabei Kürzung bei der Bewerbungskostenerstattung) seitens der ARGE pro Woche waren da keine Seltenheit.
Nur mit viel Glück (und natürlich auch viel Eigeninitiative) habe ich dann mehr oder minder in letzter Sekunde (bevor ich völlig abqualifiziert wurde) einen ordentlichen Job gefunden, der mich auch jetzt noch ziemlich befriedigt.
Gruss
burki
 

Martin Behrsing

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Hi,
im Gegensatz zu Martin habe ich mich auf "Zwangsvorschläge" (alle im Stundenlohnbereich von 5-6,52 EUR) seitens der ARGE niemals telefonisch beworben, sondern immer die absolut ehrliche Bewerbung (wenns ging, per email) geschickt, die zumeist eine recht zügige Ablehnung seitens des AGs zu Folge hatte.
Wenn der "Vorschlag" allerdings halbwegs eine Perspektive erlauben würde, so täte auch ich zum Telefonhörer greifen.


Wenn "umgehend" (ein wachsweicher Begriff, doch halte ich das Abschicken einer schriftlichen Bewerbung am nächsten Tag für durchaus umgehend) die Bewerbung abgeschickt wird (am besten an diesem Tag soetwas wie Umschläge und Briefmarken kaufen :icon_wink:), kann die ARGE auch keine rechtskonforme Sanktion (gibts das überhaupt?) ausprechen.

Warum ich das hier so schreibe: "Mein FM" hat mich als IMHO durchaus hochqualifizierter Akademiker mit langer Berufserfahrung (kam als Selbstständiger natürlich sofort zur ARGE) mit allen Mitteln versucht, als ungelernte Hilfskraft (ausschliesslich bei Zeitarbeitsfirmen mit entsprechenden Anfahrtswegen > 50 km) "unterzubringen".
5-10 Stellen"angebote" (und dabei Kürzung bei der Bewerbungskostenerstattung) seitens der ARGE pro Woche waren da keine Seltenheit.
Nur mit viel Glück (und natürlich auch viel Eigeninitiative) habe ich dann mehr oder minder in letzter Sekunde (bevor ich völlig abqualifiziert wurde) einen ordentlichen Job gefunden, der mich auch jetzt noch ziemlich befriedigt.
Gruss
burki
für solche Stellen würde ich mich überhaupt nicht bewerben.
 

burki

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Hi,
für solche Stellen würde ich mich überhaupt nicht bewerben.
wenn Du entsprechende "Stellenvorschläge" erhälst, bleibt Dir zunächst nicht viel anderes übrig, wenn Du nicht aufgrund von Sanktionen und langsam arbeitenden Sozialgerichten, hungernd den Löffel abgeben magst.
Da ist mir eine "neutrale" Bewerbung auf eine Stelle, die in keinster Weise auf das eigene Profil passt, mit entsprechender Absage deutlich lieber...
Gruss
burki
 
E

ExitUser

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ich bewerbe mich grundsätzlich nur, wo ich vorher telefonisch Infos bekommen konnte. Auch wenn dort ausdrücklich "Nur Schirftlich" steht rufe ich an. Dann merke ich auch sofort, ob ich mich bewerben soll oder mir das ganze auch sparen kann.
Im übrigen hat man nach einem Telefongespräch auch eine guten Aufhänger für das Anschreiben.

Sollte man nicht gut telefonieren können (und das gibt es sehr oft), empfiehlt es sich so etwas zu üben, wie man sich die wichtigsten Infos herauszeiht und man sich selbst positiv darstellt, so dass man sich einnert.
Das ist richtig, wenn man Bedenken hat, ob die Stelle überhaupt auf meine Person passt. Da reagieren die Unternehmen manchmal ziemlich sauer wenn man vorher anruft, aber das macht nichts. Wenn die Stelle nämlich verkehrt ist, bekommt man nämlich nicht nur eine Absage, sondern man wird auch noch in deren Personaldatenbank eingetragen. Und die wird erst nach ca. 3 Jahren gelöscht. Das kann man sich durch einen Vorab-Anruf manchmal sparen.

Dieser Fall ist aber etwas anderes. Hier interessieren die Unterlagen gar nicht. So nach dem Motto: Hauptsache da kommt überhaupt einer.
 

Mondstaub

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Ach ist das schön ich habe heute auchmal wieder so einen Fetzen im Briefkasten gehabt. Bewerbung umgehend telefonisch. Geforderte Anlagen: keine.

Ahja da weiss ich schon wieder alles wo die Lohnspirale sich drehen wird lol :D
 

Kerstin_K

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Also ich finde, es kommt auch auf die Stelle an.

Wir haben mal jemanden für unsere Telefonzentrale gesucht. Da haben wir dann am telefon schon gefiltert. Von wem wir den Eindruck hatten, dass er gut telefonieren kann und eine angenehme Telefonstimme hat, der wurde um Unterlagen gebeten. Daraus haben wir dann einige zum Gespräch geladen.

Bei einer Bekannten von mir wurde mal ein "Mädchen für alles" im Büro gesucht. Kopierarbeiten. Post fertigmachen und kleine Besorgungen wie Kaffee und so, wenn es ganz hektisch ist, auch mal ans Telefon gehen, Datenerfassung, Büromaterialverwaltung, Eindecken in den Besprechungsräumen vor wichtigen Kundenmeetings. Bewerbungsunterlagen machten da nicht wirklich Sinn. Die haben einfach mit den ersten 10 Anrufern Temine gemacht. Nach einem Gespräch durften dann 5 davon jeweils einen Tag probearbeiten (für pauschal 50 Euro übrigens). Einfach um zu schauen, ob sie von alleine mitkriegen, wenn der Kafffee alle ist oder ob sie in der Lage sind, Briefe vernünftig zu beschriften und richtig zu frankieren uns sowas. Die Bewerberin, die dann genommen wurde, hat sich inzwischen bis ins Sekretariat hochgearbeitet. Ihre Nachfolgerin begann in der selben Firma nach wenigen Monaten eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Die junge Dame, die das jetzt macht, überlegt noch, was sie studieren will ...
 

Rounddancer

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So folge dem Befehl!

Hallo ich habe heute meine erste adresse vom arbeitsamt per post bekommen, und darin steht: "Bitte bewerben Sie sich umgehend telefonisch".

Ist diese telefonische Bewerbung wirklich ein Muss, kann ich mich nicht auch schriftlich bewerben? Weiß das jemand? Danke!
Ich persönlich hasse es ja auch, telefonieren zu müssen, besonders Outbound, also jemanden anrufen zu müssen. Und so hasse ich es auch, wenn Stellenangebote kommen, die telefonische Kontaktaufnahme erfordern.

Aber es nutzt nix,- der Stellenanbieter entscheidet, auf welchem Weg er Bewerbungen annehmen möchte,- das AA ist da nur der Mittler.

Und wenn der telefonischen Erstkontakt möchte, dann z.B., wenn es um eine Stelle am telefonischen "Einflugloch" der Firma, oder um eine mit Kundenkontakt geht,- da paßt weder die Säufer-, noch die Fistelstimme wirklich. Oder auch, weil der Entscheider gerner telefoniert, als schreibt und liest, oder, auch das kommt vor, entweder Legastheniker, blind oder Analphabet ist.

Wenn der Entscheider zudem etwas denkt, dann gibt er gleich seine Durchwahl, oder wenigstens die seiner Sekretärin an, damit sich die Bewerber nicht duch die Firma durchfragen müssen.

Gut in jedem Fall ist der vorherige Anruf, da man dann erfährt, ob die Stelle denn noch wirklich frei ist, oder überhaupt existiert. Und, wenn man im ersten Telefonat gebeten wird, selbst zu kommen, oder Unterlagen zu schicken, dann kann man im Anschreiben den Gesprächspartner erwähnen...

Was den Nachweis einer telefonischen Bewerbung angeht: Einfach notieren, wann man angerufen, und mit wem geredet hat, der Entscheider hat ja seinerseits die Kopien der geschickten Bewerber vorliegen und ist gebeten, zu vermerken, wer davon sich beworben hat und was das Ergebnis war.

Also (und das sage ich hier auch zu mir selbst): Mut zum Telefon!
 

Arania

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Ich habe meine Stellen früher immer bekommen nachdem ich beim jeweiligen Arbeitgeber angerufen habe, da wurde auch schon am Telefon ausgesiebt
 

Mondstaub

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Falls jemand meine Erfahrung noch dazu wissen möchte...ich wurde noch nie sanktioniert weil ich mich auf eine gewünschte telefonische Bewerbung stattdessen eine schriftliche genommen habe.

Ich glaube man kann auch keinen vorwerfen ein Arbeitsangebot abgelehnt zu haben nur weil man eine schriftliche Bewerbung geschickt hat.

Wer ganz sicher gehen will kann ja anrufen ergo mit dem Satz "Bewerbungsunterlagen sind unterwegs und fertig"
 

Hartzbeat

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Telefonisch bewerben? MUSS man nicht!

Hallo,
man MUSS nicht, auch wenn vom Arbeitgeber gewünscht.
Ist auch ganz logisch:

1. Wenn Du Nachweise für Bewerbungen erbringen MUSST,
dann MÜSSEN es auch Nachweise sein - und telefonisch ist das nicht so einfach zu bewerkstelligen wie schriftlich.

2. Der Arbeitgeber KANN das wünschen, da die meisten Arbeitgeber die Bewerbungsunterlagen nicht zurückschicken wollen. Viele senden sie auch sowieso nie zurück, es sei denn der Bewerber wünscht es ausdrücklich und fordert sie zurück. Erst dann sind die Unterlagen zurück zu geben.

Deshalb besteht weder ein MUSS zur telefonischen Bewerbung noch ein MUSS für den Arbeitgeber.

Gruß von
H:icon_daumen:rtzbeat
 

Mondstaub

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Hartzbeat das ist korrekt mit dem Nachweis. Ein Einzelverbindungsnachweis wird bei sehr kurzer Dauer (z.bsp wenn die Firma gleich sagt kein Interesse mehr =10 Sekunden) im Zweifelsfall wenn der Arbeitgeber "vergessen" hat das man sich beworben hat negativ von der ARGE ausgelegt. Steht auch irgendwo im Forum schonmal ein Fall darüber wo das passiert ist!
 

Kerstin_K

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Falls jemand meine Erfahrung noch dazu wissen möchte...ich wurde noch nie sanktioniert weil ich mich auf eine gewünschte telefonische Bewerbung stattdessen eine schriftliche genommen habe.

Ich glaube man kann auch keinen vorwerfen ein Arbeitsangebot abgelehnt zu haben nur weil man eine schriftliche Bewerbung geschickt hat.

Wer ganz sicher gehen will kann ja anrufen ergo mit dem Satz "Bewerbungsunterlagen sind unterwegs und fertig"
Die Frage ist nur, ob man dadurch seine Chancen auf die Stelle unbedingt steigert. Ich kenn durchaus Arbeitgeber, die sagen "Der kann ja nichtmal die Anzeige richtig lesen!"
 

Mondstaub

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Die Frage ist nur, ob man dadurch seine Chancen auf die Stelle unbedingt steigert.
Wenn ich offen mit dir reden darf, die Stellen die vom Arbeitsamt vermittelt werden weine ich garantiert jeder Träne nach. Die sind durchweg fast ohnehin die blanke K*cke. Seit wann vermittelt das Arbeitsamt brauchbare Stellen lol ;) So 5-6 EUR Vollzeit und dann noch Schichtarbeit, gewürzt mit Rechtsfolgebelehrung und Sanktionsbestimmung bei Ablehnung bekomme ich voll den Magenkreisel *g*

Das für mich Versk*averei und Erniedrigung meiner gelernten Arbeitskraft.

:icon_kotz2:
 

Kerstin_K

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Wenn ich offen mit dir reden darf, die Stellen die vom Arbeitsamt vermittelt werden weine ich garantiert jeder Träne nach. Die sind durchweg fast ohnehin die blanke K*cke. Seit wann vermittelt das Arbeitsamt brauchbare Stellen lol ;) So 5-6 EUR Vollzeit und dann noch Schichtarbeit, gewürzt mit Rechtsfolgebelehrung und Sanktionsbestimmung bei Ablehnung bekomme ich voll den Magenkreisel *g*

Das für mich Versk*averei und Erniedrigung meiner gelernten Arbeitskraft.

:icon_kotz2:
Da magst Du recht haben, aber ich würde das im Einzelfall entscheiden. Ich habe nämlich auch schonmal einen wirklich guten Job vom Arbeitsamt bekommen. Das was allerdings Ende der 80iger.
 

Mondstaub

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Ich habe nämlich auch schonmal einen wirklich guten Job vom Arbeitsamt bekommen. Das was allerdings Ende der 80iger.
Das waren noch zeiten was Kerstin :) *g* Ich habe feststellen müssen das die Stellenangebote der ARGE die man zugeschickt bekommt immer korrupter werden. Kein Wunder das man im Zusammenhang mit Unternehmen und ARGE die Statistiken "künstlich" drücken kann :icon_twisted:

Wenn schon Stellenangebote kommen wo nichtmal zur Einstellung eine Bewerbung oder Zeugnisse von Nöten sind weiss man gleich worauf das hinauslaufen wird :(
 

Rounddancer

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Nö, Mondstaub, das sehe ich nicht so.
Es gibt durchaus Firmen, und das sind meist kleinere und mittlere Firmen, die sogenannten KMU's nämlich, und damit genau die Firmen, die die meisten Arbeitsplätze in Deutschland bereitstellen, die können und wollen sich den ganzen Kladderadatsch mit Bewerbung Vorstellungsgespräch, Assessmentcenter, etc. nicht leisten. Da fällt auf daß da Arbeit ist, aber niemand, der sie tun kann, und dann ruft man das AA an, oder setzt ein Inserat ins Wochenbatt oder die Zeitung, und dann schreibt man da rein, daß z.B. die Interessenten Mo-Fr. von 16-18 Uhr anrufen, oder von 7 bis 8.30 Uhr persönlich kommen sollen,- und dann sitzt da der Chef oder seine Frau, und guckt, ewer da anruft, bzw. kommt, und der Erste, der anruft/kommt und man nach ein paar Sätzen den Eindruck hat, das der/die die anfallende Arbeit wird erledigen können, dem nennt man das Anfangsgehalt/den Anfangslohn, und wenn der/die dann sagt "ok", dann macht man einen Tag, Ort und Uhrzeit aus, wo der/die dann zur Arbeit anzutreten hat,- und wenn der/die dann da antritt, dann ist allen Beteiligten geholfen. Die Arbeit wird erledigt, und ein Mensch hat wieder einen Arbeitsplatz.

Ich habe früher die Leute auch so eingestellt. Allerdings: Wenn ich hinschrieb, von wann bis wann sie anrufen sollten, und sie riefen dann zu anderen Zeiten an, dann trafen sie auf den Anrufbeantworter und ich rief dann auch nicht zurück, denn was soll ich im kaufmännischem Bereich mit jemandem, der die Uhr nicht lesen kann?

Es kann ja sein, daß da ein Arbeitsamts-, oder Arge-Mitarbeiter raus in die Betriebe gegangen ist, und dort Stellen akquiriert hat,- daß er den Job tat, den er eigentlich möglichst zu 80 % seiner zeit tun können sollte (statt zu 100% seiner Zeit nur Arbeitslose zu verwalten), und dann schnell für ein paar Stellen ein paar passende Bewerber liefern will, bevor der Boss dort es sich doch noch anders überlegt und die Arbeit outsourced...

Und Zeugnisse? Wir wissen doch alle, was Zeugnisse heute wert sind, heute in einer Zeit, wo man den Mitarbeiter sein Zeugnis selbst schreiben läßt, in einer Zeit der Zeugnisgeneratoren, und dann halt unterschreibt, um nicht verklagt zu werden,- in der Hoffnung, daß der, der das Zeugnis liest, bei einem real überzogenen Zeugnis zum Hörer greift und nachfragt...
Denn besonders dem KMU ist es egal, was da im Zeugnis steht. Das KMU hat ein Problem, das erledigt werden muß, und dem KMU und dem Problem ist es egal, ob der, der es löst, ein Zeugnis hat oder nicht. Hauptsache, das Problem ist nachher erledigt.
 

burki

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Hi,
sorry, aber wenn ich Rounddancers Beiträge hier so lese, regt sich bei mir zumeist der innere Widerspruch :icon_smile: ...

Seriöse und etwas weiterdenkende Arbeitgeber (ja, die gibt es durchaus) nehmen sich durchaus etwas Zeit bei der Mitarbeiterwahl.
Nicht erst seit heute ist da (vorallem, wenn zumindest eine "Grundqualifizierung" gewünscht wird) das Arbeitsamt (sorry, Agentur) nicht unbedingt die erste Anlaufstelle.
Ebenso mögen rein telefonische Bewerbungen vielleicht beim Callcenter und diversen Zeitarbeitsfirmen "in sein", doch wenn ein echter "Mit"arbeiter gesucht wird, bleiben immer noch der Lebenslauf und die Zeugnisse (ja, der Kandidat kann sich z.B. durchbeissen) ein nicht gerader unwichtiger Punkt.

Ich kann hier nur nochmals wiederholen: "Meine" ARGE hat mich mit mehr oder minder unseriösen "Zwangsangeboten" zugemüllt, wobei beim Grossteil der telefonische Kontakt "empfohlen" wurde.
Dieser "Empfehlung" bin ich nie nachgekommen, denn sonst würde ich wohl heute für knapp 6 EUR im Dreischichtbetrieb fern ab meines Wohnortes malochen, statt seit 5 Monaten einen vernünftigen Job auszuüben, der auch meinen Fähigkeiten entspricht.
Gruss
burki
 

Mondstaub

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Tja habe heute schriftliche Antwort bekommen von dem VV wo ich mich per Telefon melden sollte. 1. Einladung Vorstellungsgespräch 2. wurde gleich in dem Brief schriftlich mit klargemacht das der Lohn 100% unter 8 EUR die Stunde liegen wird und nicht wie bei meinen geforderten über 8 Euro.

Info Vollzeit 2-3 Schichtarbeit!

Also ich tippe darauf ich soll für 6,30€ / h dort anfangen mal sehen was sie morgen sagen.
 
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