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Zweiter. «Zahltag!» an der ARGE Köln erfolgreich

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Martin Behrsing

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#1
Köln («agenturschluss») Heute fand zum zweiten Mal in Köln der Aktionstag „Zahltag!“ gegen ARGE-Schikanen der Initiative «agenturschluss» statt. Bereits um 7.00h in der Frühe fanden sich zahlreiche «AgenturschließerInnen» ein, um den systematischen schikanösen Praktiken der ARGE gegen BezieherInnen von ALGII mit dem Aktionstag entschlossen entgegenzutreten. Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf den entwürdigenden Praktiken vor Ort, z.B. im Kölner Modellprojekt «DiMa». Unter Rückgriff auf die Erfahrungen des letzten „Zahltags!“ im Oktober wurden durch gegenseitige und entschlossene Begleitungen von durch ARGE-Schikanen Betroffenen bislang vorenthaltene Rechte und Forderungen gegenüber der ARGE unmittelbar durchgesetzt. Bei Ankunft der «ZahltäglerInnen» waren bereits ca. 15 Mannschaftswagen der Bereitschaftspolizei vor dem Gebäude des Bezirksrathauses in Köln-Mülheim, in dem die ARGE untergebracht ist, aufgefahren. Während beim letzten „Zahltag!“ im Oktober AktivistInnen wie Erwerbslose zunächst auf Anweisung der ARGE-Leitung unter massivem Einsatz von Polizeigewalt und vorübergehenden Ingewahrsamnahmen am Betreten der ARGE gehindert werden sollten, konnte der Aufbau der Info-Tische, des umfangreichen Buffets und die Verschönerung des Gebäudes durch Transparente und Infotafeln zur jüngeren Geschichte des sozialen Widerstands diesmal ungehindert stattfinden.

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E

ExitUser

Gast
#2
Klasse:icon_klarsch:

Und danke an die Veranstalter und alle die gekommen sind.

Ich konnte leider nicht kommen da ich Berufsschule hatte und mitten in den Prüfungen stecke.

Aber von solchen Aktionen wird es sicherlich noch mehr geben:icon_wink:
 

Kaleika

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#3
Grundlage einer «Überweisung» an die «DiMa» ist die persönliche Stigmatisierung durch eineN FallmanagerIn, nach der Erwerbslose als körperlich, geistig, seelisch oder sozial „behindert“ eingestuft werden, so dass eine „Behandlung“ der betroffenen Person (und damit auch möglicherweise deren Abschieben in die Grundsicherung und so das Verschwinden aus dem ALG II-Bezug und den Arbeitslosenstatistiken) empfohlen wird. Die Selbsteinschätzung der betroffenen Erwerbslosen ist dabei unerheblich – diese könnte ja, so die häufige Unterstellung der FallmanagerInnen, auf mangelnder „Krankheitseinsicht“ beruhen. Von den Schreibtischen der „DiMa“ aus werden Erwerbslose dann, immer unter Androhung von Leistungsentzug, an der «DiMa» angegliederte (zwangs-)“therapeutische“ Projekte und Erziehungsmaßnahmen wie z.B. «Jobpromote», das unter anderem vom Verein «Zug um Zug e.V.» umgesetzt wird, weitergeleitet. Hier werden Erwerbslose ein weiteres Mal zunächst zur einträchtigen Bezugsquelle der Trägervereine.
Soll daraus dann ganz messerscharf geschlossen werden, dass wir natürlich nur wegen unserer "Behinderung" keine Arbeit haben?

Dass wir sonst selbstverständlich an der nahezu Vollbeschäftigung teilhaben würden und nun zweifelsohne total scharf auf die "heilene Wirkung" der Therapie der Ausbeutung sind?

Kaleika
 

Martin Behrsing

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#5
frage gibt es diesmal keine videos davon wie das letzte mal?


mfg
es ist ein Video gedreht worden. Das wird aber wahrscheinlich noch geschnitten. Die Bearbeitung dauert wohl. Aber genaues kann ich dir auch nicht sagen. Mal immer wieder in die NhRZ schauen.
 
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