"Zweite" Erstausstattung - nach über einem Jahr (1 Betrachter)

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Insurea

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Guten morgen ihr lieben! :icon_stop:

Mittelfristig werden sich meine Freundin und ich wohl trennen, war schon einmal so weit, wir haben uns aber wieder zusammengerauft. Aber ich weiss dass es nicht mehr sehr lange halten wird.
Deshalb bin ich aktuell schon auf der Suche nach einer neuen Bleibe, wenn ich was finde, dann würde ich da den Mietvertrag unterschreiben und dann das Jobcenter vor vollendete Tatsachen stellen.
(Aktuell sind wir als BG raus aus dem ALG II-Bezug)


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Geht mir aber nun um folgendes, ich bin Ende letzten Jahres mit meiner Freundin zusammen gezogen und da wir noch ein oder zwei Sachen brauchten, haben wir diese im Rahmen der Erstausstattung bewilligt bekommen. Damals ging es um einen Herd, eine Waschmaschine und einen Staubsauger, da der Rest vorhanden war.

Wenn wir uns nun aber trennen, stehe ich ja quasi mit nichts da, außer einem Herd und einer Waschmaschine (Sauger ist inzwischen kaputt). Wobei ich in dem Fall die Sachen gegen einen passenden Preis eher meiner Freundin überlassen würde:biggrin: Schlafzimmer, Wohnzimmer usw. gehört alles ihr, ebenso wie der Rest der Kücheneinrichtung.

Wie stehen da die Chancen dass das Jobcenter mir da noch einmal etwas zukommen lässt? Bräuchte dann ja offiziell zumindest nen Kühlschrank, nen Bett/Sofa, Töpfe und so weiter...
 

spider

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Wie stehen da die Chancen dass das Jobcenter mir da noch einmal etwas zukommen lässt?
Das sie das freiwillig tun, nicht gut. Aber ich würde das volle Programm beantragen, mit dem Hinweis das die in die gemeinsame Wohnung eingebrachten Gegenstände deiner Ex gehören und das dann notfalls eben einklagen.
Die Tatsache das ihr vor nem Jahr bereits etwas im Rahmen der Erstausstattung beantragt und bewilligt bekommen hat, spielt hier überhaupt keine Rolle.
 

Insurea

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Das sie das freiwillig tun, nicht gut. Aber ich würde das volle Programm beantragen, mit dem Hinweis das die in die gemeinsame Wohnung eingebrachten Gegenstände deiner Ex gehören und das dann notfalls eben einklagen.
Die Tatsache das ihr vor nem Jahr bereits etwas im Rahmen der Erstausstattung beantragt und bewilligt bekommen hat, spielt hier überhaupt keine Rolle.

Letztes Jahr kamen die von sich aus auf das Thema, hatte das nie angeschnitten oderso.


"Benötigen sie noch Erstausstattung?"
-> Ja!
"Was denn alles?"
-> Nen Herd und ne Waschmaschine
"Keinen Kühlschrank?`"
-> Nein, den haben wir geschenkt bekommen


War ziemlich baff :icon_mrgreen:
 

spider

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Wenn es soweit ist, einfach beantragen. Musteranträge gibts hier im Forum, meine ich und was man da genau alles beantragen kann, kannst du meines Wissens nach auch auf den Seiten von Harald Thome nachlesen. Ich würde da wie gesagt das volle Programm, was man für eine Person irgendwie rechtfertigen könnte reinschreiben und auf einen vernünftigen Pauschalbetrag hoffen. Wenn dieser nicht ausreichend ist, muss man eben nochmal nachlegen.
Ich würd aufpassen, das die einem nicht wegen dem Umzug auf die Pelle rücken. Ich kenne ein getrenntes Paar, da ist Sie wegen der Trennung ausgezogen, er verdient recht gut und das JC hat ihr versucht nahezulegen das ihr wegen der Trennung kein Umzug genehmigt werden könne, schließlich wäre sie angehalten die Kosten für die "Allgemeinheit" gering zu halten und außerdem wäre er ihr auch "sowas wie Unterhaltspflichtig", schließlich bestand die Beziehung ja schon etwas über 2 Jahre und so einen Unfug.
Die geforderte schriftliche Bestätigung der Aussage lautete dann dahingehend aber lediglich das man ihr die Trennung schlichtweg nicht abkauft, Gründe wurden keine genannt. So weit ich weiß hat ein Schreiben eines Anwalts aber gereicht um das JC auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.
 

Insurea

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Wenn es soweit ist, einfach beantragen. Musteranträge gibts hier im Forum, meine ich und was man da genau alles beantragen kann, kannst du meines Wissens nach auch auf den Seiten von Harald Thome nachlesen. Ich würde da wie gesagt das volle Programm, was man für eine Person irgendwie rechtfertigen könnte reinschreiben und auf einen vernünftigen Pauschalbetrag hoffen. Wenn dieser nicht ausreichend ist, muss man eben nochmal nachlegen.
Ich würd aufpassen, das die einem nicht wegen dem Umzug auf die Pelle rücken. Ich kenne ein getrenntes Paar, da ist Sie wegen der Trennung ausgezogen, er verdient recht gut und das JC hat ihr versucht nahezulegen das ihr wegen der Trennung kein Umzug genehmigt werden könne, schließlich wäre sie angehalten die Kosten für die "Allgemeinheit" gering zu halten und außerdem wäre er ihr auch "sowas wie Unterhaltspflichtig", schließlich bestand die Beziehung ja schon etwas über 2 Jahre und so einen Unfug.
Die geforderte schriftliche Bestätigung der Aussage lautete dann dahingehend aber lediglich das man ihr die Trennung schlichtweg nicht abkauft, Gründe wurden keine genannt. So weit ich weiß hat ein Schreiben eines Anwalts aber gereicht um das JC auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Danke dir.
:dank:

Melde mich bestimmt noch einmal wenn es dann soweit ist und ich trotz SCHUFA-Eintrag ne Wohnung gefunden habe.
Hier die Leute im Jobcenter sind wirklich sehr umgänglich (wenn auch schwer zu erreichen), aber wenn die mir irgendwie krumm kommen, gehe ich direkt dagegen vor.

:icon_hihi:
 
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