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Zweit KFZ auf eine Person möglich?

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Hornet

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Hi Leute,

Ich habe folgende Frage: Meine Eltern erhalten Alg II, die Schule auf die ich gehe ist recht weit deshalb spiele ich mit dem Gedanken mir ein Auto zu kaufen (Einen Gebrauchten Kleinwagen natürlich nicht besonders Teuer). . Da ich allerdings noch kein Auto hatte wären die Versicherungsbeiträge entsprechend hoch. Deswegen wollte ich jetzt fragen ob sich ein Zweitwagen auf einen Elternteil anmelden ließe bei dem die Versicherungskosten bei weitem günstiger wären. Wäre dies möglich?

Wäre sehr nett wenn sich jemand mit diesem Speziellem Thema auskennt und was dazu schreiben könnte.
 
E

ExitUser

Gast
Wieviele Autos besitzen denn deine Eltern schon?

Wenn es erst eins ist, sollte dem anderen Elternteil schon zugestanden werden, auch ein Auto zu besitzen. Von Familienkutschen habe ich noch nichts im SGB gelesen. Da steht doch irgendsowas wie "jeder Alg-2-Empfänger darf ein angemessenes Fahrzeug besitzen". Oder steht da, jede BG? :pfeiff:
 

listche

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Würde es nicht auch ein Motorroller tun? Ist billiger und spart Sprit und Steuern. Warum den Politikern noch mehr Steuern als nötig in den Rachen werfen.

Gruß Listche
 

kalle

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Lt. SGB II steht jedem Mitglied einer BG ein PKW zu. Zu beachten ist natürlich der Wert der Fahrzeuge. Nicht das sie den Vermögensfreibetrag übersteigen. Also, 2 Rolls sind nicht drin. Aber zwei Seat schon. Ist natürlich überspitzt.
Allerdings weiß ich nicht , wie das mit der Anmeldung zweier autos auf einen Namen sind. Ob die dann beide Autos auf einen rechnen?
 

Arco

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kalle schrieb:
Lt. SGB II steht jedem Mitglied einer BG ein PKW zu. Zu beachten ist natürlich der Wert der Fahrzeuge. Nicht das sie den Vermögensfreibetrag übersteigen. Also, 2 Rolls sind nicht drin. Aber zwei Seat schon. Ist natürlich überspitzt.
Allerdings weiß ich nicht , wie das mit der Anmeldung zweier autos auf einen Namen sind. Ob die dann beide Autos auf einen rechnen?
Also grundsätzlich ist die Anmeldung eines 2. PKW auf einen Namen nicht so problematisch.... Der Grund ist ja offensichtlich wegen der Versicherung.

Nur sollte man eine schriftliche Erklärung aufsetzen, das der PKW rechtlich der Tochte gehört (auch der Kaufvertrag auf die Tochter) und sie für die Kosten aufkommt. Auch die Kosten sollten dann von dem Konto der Tochter gezahlt werden...

So habe ich das mit den Autos meiner 2 Söhne auch gemacht da auch ich einen Vertrag mit damals 40 % frei hatte und der jüngere durch mich mit 90 % anstatt ich glaube 240 % (?) anfangen mußte.

Läuft bisher alles klar, wobei meine 2 Söhne allerdings nicht zu meiner BG gehören und nicht Alg1/2 beziehen....

Was mich nur nachdenklich machen würde, ist die Tatsache das die Eltern Alg2 beziehen, bereits eine PKW haben und die Tochter noch zur Schule geht....
Hier sollte man die Kosten im Auge behalten, denn PKW + Haftpflicht + Steuer + Unterhalt/Sprit müssen ja irgenwo her kommen....

Nur mal soooooo
 

elgoki

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Hallo,

laut BGB ist der Besitz einer Sache, nicht gleichzusetzen mit dem Eigentum einer Sache.

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, dass Versicherungnehmer und Halter eines Kraftfahrzeuges nicht unbedingt identisch seien müssen.

Auch ein ALGII Empfänger kann so viele Fahrzeuge auf seinen Namen zulassen wie er will (auch einen Rolls), solange er nicht der Eigentümerdieser Fahrzeuge ist.

Zur Geschichte:

Bei meiner Beantragung von ALGII versuchte man bei mir, dass auf mich zugelassene Wohnmobil meinem verwertbaren Vermögen zuzurechnen. Da ich aber nur Halter des Fahrzeuges bin und nicht der Eigentümer verlief diese Sache im Sande.

Elgoki
 

Arco

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@ elgoki

alles soweit richtig, aber

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, dass Versicherungnehmer und Halter eines Kraftfahrzeuges nicht unbedingt identisch seien müssen.
hast du bei den Versicherungen dann auch mal nachgefragt ob dann die gleichen Schadensfreiheitsklassen gewährt werden ? ?

Dies ist nicht immer der Fall ! !
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke, dass die Familie schon durchgerechnet hat, dass Töchterchen sich einen Gebrauchten leisten kann. Das war hier auch nicht die Frage.

Ob die gleiche Schadensfreiheitsklasse anerkannt wird, sollte man rechtzeitig vorher erfragen. Versicherungen tun sich da im allgemeinen nicht so schwer. Sie sind ja nicht die Arbeitslosenverwaltungsarbeitsgemeinschaft.

Ich nehme an, jeder setzt seine eigenen Schwerpunkte. Der eine braucht ein Auto, weil er abgelegen wohnt. Ein anderer fährt lieber in Urlaub, weil die Familie die Erholung dringend notwendig hat.

Der eine verbraucht dafür sein Schonvermögen und ein weiterer pumpt die Oma an.

Wenn jemand eine Frage hat, stellt er sie. Die die tangierenden Umstände, davon gehe ich mal aus, hat er sorgfältig bedacht.
 

Hornet

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Hi Leute, danke für eure Antworten! :klatsch:

Ich selber Beziehe Bafög. Die Kosten würde ich natürlich von meinem Geld bezahlen. Also wie ihr sagt ist das eigtl. kein Problem das Auto auf einen Elternteil anzumelden solange es mir gehört? Habe ich das so richtig verstanden? Bei "Arco" funktioniert das ja auch, könntest du noch was dazu schreiben, bitte?

Würde es nicht auch ein Motorroller tun? Ist billiger und spart Sprit und Steuern. Warum den Politikern noch mehr Steuern als nötig in den Rachen werfen.
Nein das geht nicht. Wenn ich nicht mit öftl. Verkehrsmitteln fahre müsste ich über die Autobahn für den Teil der Strecke und der ist nicht dafür zugelassen.
 

elgoki

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Hornet schrieb:
Hi Leute, danke für eure Antworten! :klatsch:

Ich selber Beziehe Bafög. Die Kosten würde ich natürlich von meinem Geld bezahlen. Also wie ihr sagt ist das eigtl. kein Problem das Auto auf einen Elternteil anzumelden solange es mir gehört? Habe ich das so richtig verstanden? Bei "Arco" funktioniert das ja auch, könntest du noch was dazu schreiben, bitte?

Würde es nicht auch ein Motorroller tun? Ist billiger und spart Sprit und Steuern. Warum den Politikern noch mehr Steuern als nötig in den Rachen werfen.
Nein das geht nicht. Wenn ich nicht mit öftl. Verkehrsmitteln fahre müsste ich über die Autobahn für den Teil der Strecke und der ist nicht dafür zugelassen.

Hallo,

solange Du das Auto kaufst und im Kaufvertrag auch angegeben bist, steht das Fahrzeug in deinem Eigentum. Wenn dann das Fahrzeug auf deine Eltern zugelassen wird, sind deine Eltern nur Halter des Fahrzeuges.

Elgoki
 

Hornet

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Hi, :idee:

Danke, ich habe das soweit verstanden. Doch ist es auszuschließen das es damit mit Problemen beim Amt kommen könnte?
 

Hennes K.

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Hallo,

die Ämter machen eine Halteranfrage beim Strassenverkehrsamt mit DEINEM Namen.
Wenn da kein FZ auf dich läuft, ist mit Problemen nicht zu rechnen.
Ob wer Anderes "dein" FZ auf seinen Namen zulässt, ist wurscht.
Der Andere ist dann der Halter. Du hast das FZ und bist Besitzer. Noch ein Anderer kann das FZ versichern, der ist dann der Versicherungsnehmer.
Achtung:
unterschiedliche Halter und Vers.-Nehmer macht nicht jede Gesellschaft und kostet häufig 5 - 10% Zuschlag.

Gruß
Hennes
 

elgoki

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Hornet schrieb:
Hi, :idee:

Danke, ich habe das soweit verstanden. Doch ist es auszuschließen das es damit mit Problemen beim Amt kommen könnte?
Auszuschließen ist bei dem Sachverstand einiger SB´s leider gar nichts, ist aber rechtlich so in Ordnung.

Elgoki
 

Arco

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@ Barney
du verwunderst mich mal wieder :pfeiff: :pfeiff: :hug: :knutsch:


@ hornet

mach es so, wenn es finanziell geht - und das ist so meine Art bei den Fragen auch mal so den evtl. Hintergrund zu bedenken / bin eben doch schon ein älterer Hund ..... und ich achte auf meine/andere Welpen :mrgreen:
 

elgoki

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Hennes K. schrieb:
Hallo,

die Ämter machen eine Halteranfrage beim Strassenverkehrsamt mit DEINEM Namen.
Wenn da kein FZ auf dich läuft, ist mit Problemen nicht zu rechnen.
Ob wer Anderes "dein" FZ auf seinen Namen zulässt, ist wurscht.
Der Andere ist dann der Halter. Du hast das FZ und bist Besitzer. Noch ein Anderer kann das FZ versichern, der ist dann der Versicherungsnehmer.
Achtung:
unterschiedliche Halter und Vers.-Nehmer macht nicht jede Gesellschaft und kostet häufig 5 - 10% Zuschlag.

Gruß
Hennes
Hallo Hennes,

was Du da schreibst ist so nicht richtig!!!!

Der Halter eines Fahrzeuges ist nicht mit dem Eigentümer des Fahrzeuges zu verwechseln. Die Ämter machen zwar eine Halterabfrage beim Straßenverkehrsamt, können damit aber nichts anfangen.

z.B.: Du lässt Dir ein Fahrzeug durch eine Bank finanzieren. Die Bank erhält den Fahrzeugbrief als Sicherheit. Dann ist die Bank der Eigentümer des Fahrzeuges und Du bist der Besitzer des Fahrzeuges und hast somit das Nutzungsrecht, solange Du deinen Verpflichtungen nachkommst. Wenn der Kredit abbezahlt ist, geht das Eigentum an Dich über und Du bekommst den Fahrzeugbrief (heute Zulassungsbestätigung 1).


Elgoki
 

Hennes K.

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@elgoki

den Begriff "Eigentümer" habe ich deshalb auch nicht verwand, sondern "Besitzer", der der das FZ im Besitz hat und nicht wer den Brief (ZB1) bewacht. :evil:

Gruß
Hennes
 
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