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Zweifelhafte Information bezüglich ALG2

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Ivmin

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#1
Hallo Zusammen!

Ich beziehe seit 15.08.06 ALG1 in Höhe von 1087,00€. Meine Frau ist in Elternzeit und hat kein Einkommen. Da dies für einen 3 Personenhaushalt nicht ausreichend ist, hat der Sachbearbeiter von der Agentur für Arbeit mir empfohlen aufstockend ALG2 zu beantragen. Gesagt getan.
Die gute Frau von der ARGE meinte nun, dass wir keinen Anspruch auf ALG2 hätten. Wir könnten höchstens Wohngeld beantragen und das würde dann wohl knapp 150,00€ betragen.

Ich finde das sehr seltsam, da meine Frau noch bis vor knapp einem Jahr ALG2 in Höhe von 300,00€ erhalten hat. Und das wo ich noch berufstätig war und 1500,00 netto verdient habe.(Danach wurde es eingestellt, da ich einen besser bezahlten Job hatte.)

Ich steige da nicht hinter.

Es kann doch nicht sein, dass wir bei weniger Einkommen als zuvor auf einmal keinen ALG2 Anspruch mehr haben, oder?

Hat jemand ne Ahnung, wie das Amt daruf kommt?

Gruß
Ivmin
 

RomyH

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#2
Hallo,

die Auskunft der SB ist schlichtweg FALSCH!

Natürlich habt ihr einen Anspruch.
Also, Antrag stellen. Die ARGE MUSS den Antrag annehmen.

LG
Romy
 

Ivmin

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#3
Ich zitiere mal aus der Mitschrift des Gesprächs, die meiner Frau mitgegeben wurde:

"Frau .... stellt erneut einen Antrag, da ihr Mann zum 15.08.06 gekündigt wurde. Herr ... bezieht bereits ALG1 in Höhe von 1078,80€. Der Bedarf der Familie beläuft sich auf 1226,00€. Somit würden noch 147,20€ zu den Kosten für Unterkunft und Heizung dazu gezahlt. Frau ... wurde darüber informiert, dass sie zuerst beim Wohngeldamt vorsprechen soll um dort evtl. Wohngeld zu beantragen."
 

gelibeh

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#4
Es kann doch nicht sein, dass wir bei weniger Einkommen als zuvor auf einmal keinen ALG2 Anspruch mehr haben, oder?
Ich hab das jetzt nicht ausgerechnet, aber eventuell liegt das an den anderen Freibeträgen bei Erwerbseinkommen. Bei ALG1 hast Du diese Freibeträge bis auf die Versicherungspauschale ja nicht.
 

Arco

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#5
gelibeh sagte :
Es kann doch nicht sein, dass wir bei weniger Einkommen als zuvor auf einmal keinen ALG2 Anspruch mehr haben, oder?
Ich hab das jetzt nicht ausgerechnet, aber eventuell liegt das an den anderen Freibeträgen bei Erwerbseinkommen. Bei ALG1 hast Du diese Freibeträge bis auf die Versicherungspauschale ja nicht.
... Geli, so ähnlich ist es auch nach meiner Meinung ;)

Nach meiner Rechnung (angenommene Miete von 450 Euro) käme ein ganz knapp errechneter Alg2-Anspruch heraus ! ! ! aber wenn es stimmen sollte, warum den Streß mit Alg2 noch sich anhängen.

Der Hinweis der/die SB ist insoweit richtig ( nicht ALLES ist falsch was die sagen :lol: ) und mit Wohngeld kommt mehr heraus .....

Nur meine Meinung :mrgreen:
 

Andi_

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#6
Ivmin sagte :
Ich zitiere mal aus der Mitschrift des Gesprächs, die meiner Frau mitgegeben wurde:

"Frau .... stellt erneut einen Antrag, da ihr Mann zum 15.08.06 gekündigt wurde. Herr ... bezieht bereits ALG1 in Höhe von 1078,80€. Der Bedarf der Familie beläuft sich auf 1226,00€. Somit würden noch 147,20€ zu den Kosten für Unterkunft und Heizung dazu gezahlt. Frau ... wurde darüber informiert, dass sie zuerst beim Wohngeldamt vorsprechen soll um dort evtl. Wohngeld zu beantragen."
Du sollst zuerst Wohngeld beantragen. Wird dies bewilligt, liegt über 147,20 EUR, ist die Arge raus. Ansonsten beantragst du (zusätzlich) Alg2 / Sozialgeld. So ist das gemeint und kann dir im Ergebnis egal sein, da nur der Kostenträger festgestellt werden soll.
 

Arco

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#7
..... :hihi: so kann mann/frau es auch schreiben :mrgreen:
 
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