Zwei Berufe gelernt, welchen ausüben

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Aras

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Hallo,

ich habe zwei Berufsausbildungen. Eine davon ist neu, der andere Abschluss ist ca. 10 Jahre alt, bis vor ca. 5 Jahren war ich darin tätig.

Der zweite Beruf wurde im Rahmen einer Umschulung erworben, die gesundheitliche Gründe hatte.

Momentan bewerbe ich mich auf den "neuen" Beruf. Meine Zeit bis ALG2 ist aber nicht mehr so lang, etwas über 3 Monate habe ich noch :eek:

Mit meiner ersten Ausbildung ist es kein Problem, schnell einen Job zu finden. Der zweite ist etwas schwieriger.

Wenn ich jetzt in Job 2 nichts finde, wäre die Notlösung, eine Teilzeitstelle in Job 1. Eigentlich ist das gesundheitlich nicht so toll und sowieso will ich mit dem ganzen Kram nix mehr zu tun haben, aber bevor ich in die Mühlen des SGBII gerate, dann lieber das.

Es könnte ja ggf. scheitern (weils halt eben gesundheitlich nicht so toll geht). Wie sieht das dann beim JC aus? Versuchen die dann die Vermittlung in beide Berufe, weil ich ja im alten wieder tätig war oder kann dann die gesundheitliche Situation davor schützen?
 

Lilastern

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Wenn du ein Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst, ist es immer gut wenn es dir ein Arzt in einem Attest bescheinigt hat.

Wenn du mit diesem Job deine Gesundheit auf das Spiel setzst, davon würde ich dir abraten.
 

ZynHH

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Du hast die Umschulung ja nicht umsonst bewilligt bekommen.
Sondern weil du gesundheitliche Probleme hast, andere betteln um so eine Umschulung, das nur am Rande.

Ich bin der Meinung, du solltest das tun wofür du dich gesundheitlich im Stande fühlst. Wenn du im alten Beruf wieder anfängst, ist das doch aus Sicht des AA erstmal positiv, du bist aus der Statistik raus, mehr interessiert die nicht.

Sollte das dann wie erwartet aus gesundheitlichen Gründen nicht klappen, ist das ja auch fürs AA die Bestätigung das es nicht geht, also keine Sorge.

PS: In welcher Branche ist es denn so leicht einen Job zu bekommen, dass du dafür deine Gesundheit aufs Spiel setzen willst?
 
G

gast_

Gast
Hallo,

ich habe zwei Berufsausbildungen. Eine davon ist neu, der andere Abschluss ist ca. 10 Jahre alt, bis vor ca. 5 Jahren war ich darin tätig.

Der zweite Beruf wurde im Rahmen einer Umschulung erworben, die gesundheitliche Gründe hatte.

Da bewerben, wo du einer Gesundheit nicht schadest.


Mit meiner ersten Ausbildung ist es kein Problem, schnell einen Job zu finden.
Wenn du das machst hättest du den Vorteil dich aus der Berufstätigkeit heraus um einen Arbeitsplatz in dem zweiten Beruf bemühen zu können - Arbeitsplatzwechsel ist leichter als sich aus ALG II heraus bewerben zu müssen.
Würde ich aber nur machen wenn du dir das auch zutraust.
 

Aras

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Wenn du das machst hättest du den Vorteil dich aus der Berufstätigkeit heraus um einen Arbeitsplatz in dem zweiten Beruf bemühen zu können - Arbeitsplatzwechsel ist leichter als sich aus ALG II heraus bewerben zu müssen.
Würde ich aber nur machen wenn du dir das auch zutraust.

Das ist auch meine Überlegung und letztlich auch der Hauptgrund, darüber überhaupt nachzudenken.

Es ist eher psychisch als körperlich das Problem. Mit Teilzeit könnte es gehen. Es hat sich in dieser Branche aber noch viel mehr als damals schon zum negativen verändert. Vor allem was Druck und Verantwortung angeht.

Und der Mindestlohn liegt unter dem von Putzfrauen, dafür, dass man sich Nächte um die Ohren schlägt, Schaukeldienste hat und der Idiot vom Dienst ist :icon_neutral:
 
G

gast_

Gast
Da du den Beruf nicht nennst ist es schwer zu raten. Sprich mal mit deinem Arzt drüber.

Letztlich kannst aber nur du entscheiden.

Hängt ja sehr oft auch vom Arbeitgeber ab, wie wohl man sich fühlt.

ALG II - da muß man den Druck aushalten können, denn da ist ja erstmal jede Tätigkeit zumutbar - außer man läßt sich krank schreiben.

Aber mit Bauchschmerzen arbeiten gehen - würde ich jedenfalls nicht tun.
 

Lilastern

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Wenn du von Krankenpflege sprichst, kannst du da nicht in so einer Tagespflegestätte arbeiten. Da kommen morgens die alten Leute und gehen Abends wieder nachhause.

In diesem Bereich würdest du wenigstens etwas finden, und wie du schon schreibst, aus einer Arbeit heraus findest du leichter etwas neues.

Und dann hättest du wenigstens auch keine so wechselhaften Schichtdienste.
 
G

gast_

Gast
Da du schreibst, daß es keinen körperlichen Einschränkungen gibt,
Es ist eher psychisch
würde ich es erst einmal mit einer Teilzeitstelle versuchen, in der Krankenpflege wird ja wirklich gesucht, da sollte man sich ja noch was suchen können, wo man sich einigermaßen wohl fühlt.

Man kann ja immer noch überlegen, ob man später auf Vollzeit wechseln kann - oder vielleicht findest ja auch noch im zweiten Beruf einen Arbeitsplatz.
 

Aras

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Es ist inzwischen auch viel nur noch über ZAF. Selbst hier die größten städtischen Kliniken nutzen das. Eine Freundin von mir war so angestellt. Und in einer anderen Klinik, wo ich wegen dem GdB auch schon "bevorzugt" werden müsste, da war ich schon mal angestellt und... naja... :eek:

Ambulante Pflege ist nicht so mein Ding. Mit dem Stress komm ich nicht klar. Und Altenpflege... tja, da fehlt mir die Geduld, genau wie für Behinderteneinrichtungen. So groß ist die Auswahl nicht, wenn ichs recht bedenke :icon_kotz:
Also es hat durchaus seine (immer noch) nachvollziehbaren Gründe, warum ich damals die Umschulung problemlos bekam. Es reichte tatsächlich ein Dreizeiler meiner Ärzte, dass es sinnvoll ist. Ich hatte bei der Rehaabteilung der AfA einen Termin und der hat während des Gesprächs noch angerufen und mich in der Umschulung angemeldet :cool:
 
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