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Zwangsumzug/Wochenendbeziehung

Luna14

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Hallo!

Ich habe jetzt ein wenig im Netz gesucht und leider nur widersprüchliches gefunden. Deswegen frage ich hier einmal an und hoffe, dass ich hier richtig bin.

Gestern war ich das erste Mal bei meiner FM. Dort sagte man mir gleich als Erstes, dass ich umziehen müsse in die nächstgrößere Stadt/eine andere Region. Denn in meiner Region gäbe es schlichtweg nichts in meinem beruflichen Tätigkeitsbereich.

Auch mir war das mit dem Umzug schon durch den Kopf gegangen. Aber das Problem ist, dass mein Freund (wir sind über ein Jahrzehnt zusammen, wollen nicht heiraten) hier im Ort einen sicheren Arbeitsplatz hat und schon mehrere Jahre bei der Firma arbeitet. Natürlich will ich nicht, dass er für mich diesen Job aufgibt. Denn ggf. sitzen wir nachher beide ohne Job da. Man muss ja auch immer erst die Probezeit überstehen usw usf. Also merkte ich das Problem an und bekam zu hören, dass wir in dem Fall halt eine Wochenendbeziehung führen müssten.
Was natürlich, aus meiner Sicht, nicht gerade förderlich für eine Freundschaft ist. Ich habe so etwas schon zwei mal über ein halbes Jahr gehabt und es endete beide Male nicht gut... Vor allem nicht unter dem Aspekt, dass man vielleicht einmal gemeinsame Kinder haben möchte, sehe ich bei so doch etwas arg schwarz. :icon_frown:

Auf meine Bemerkung, dass für mich die Möglichkeit bestünde mich wieder selbstständig zu machen (ich war dies zuvor mehrere Jahre erfolgreich in dem Bereich) und, abgesehen davon, meine Tätigkeit auch locker vom Home-Office aus zu erledigen sei, teilte man mir mit, dass ich keinen Gründerzuschuss erhalten werde. Auch auf das Home-Office ließ man sich nicht ein. Was ja beides eigtl. gegen einen Umzug, respektive den Zwang hierzu aufzuerlegen, spräche. Zumindest aus meiner Sicht.
Ohne den Gründerzuschuss kann ich mich leider nicht selbstständig machen. Dazu fehlt mir das Geld. Es muss ja erst einmal ein Kundenstamm aufgebaut werden. Man bot mir an, dass ich nebenberuflich tätig werden könne und meinte, dass ich in diesem Fall allerdings innerhalb von zwei Monaten auf eigenen Beinen stehen müsse. Dies klingt für mich sehr utopisch. Da ein Projekt in meinem Beruf gut und gerne zwischen ein und sechs Monaten andauern kann.

Aus diesem Grund ergeben sich zwei Fragen für mich:
Kann man wirklich von mir verlangen umzuziehen und meinen Freund zu verlassen/im besten Fall eine Wochenendbeziehung zu führen?

Was hat es mit diesen zwei Monaten auf sich, die man mir Zeit gibt einen Kundenstamm aufzubauen?

Ich danke Euch schon mal im Voraus!
Luna14
 

Paolo_Pinkel

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Hallo!

Ich habe jetzt ein wenig im Netz gesucht und leider nur widersprüchliches gefunden. Deswegen frage ich hier einmal an und hoffe, dass ich hier richtig bin.

Gestern war ich das erste Mal bei meiner FM. Dort sagte man mir gleich als Erstes, dass ich umziehen müsse in die nächstgrößere Stadt/eine andere Region. Denn in meiner Region gäbe es schlichtweg nichts in meinem beruflichen Tätigkeitsbereich.
So pauschal kann man das nicht sagen und ist daher auch falsch. Meine Vermutung dahinter: Das JC möchte sich ihrer Kosten entledigen und tut dies dadurch, indem sie Bedarfsgemeinschaften auf andere Landkreise oder Bundesländer auslagert. Ein Umzug ist erst dann zumutbar, wenn es wirklich ein konkretes Stellenangebot gibt mit einer entsprechenden Zusage des AG. Keinesfalls im Vorfeld auf gut Glück und Verdacht. Und selbst dann muss der Einzelfall beleuchtet werden, weil es auch Ausnahmen dazu gibt. Schau dir dazu mal den § 140 SGB III an.

Auch mir war das mit dem Umzug schon durch den Kopf gegangen. Aber das Problem ist, dass mein Freund (wir sind über ein Jahrzehnt zusammen, wollen nicht heiraten) hier im Ort einen sicheren Arbeitsplatz hat und schon mehrere Jahre bei der Firma arbeitet. Natürlich will ich nicht, dass er für mich diesen Job aufgibt. Denn ggf. sitzen wir nachher beide ohne Job da. Man muss ja auch immer erst die Probezeit überstehen usw usf. Also merkte ich das Problem an und bekam zu hören, dass wir in dem Fall halt eine Wochenendbeziehung führen müssten.
Was natürlich, aus meiner Sicht, nicht gerade förderlich für eine Freundschaft ist. Ich habe so etwas schon zwei mal über ein halbes Jahr gehabt und es endete beide Male nicht gut... Vor allem nicht unter dem Aspekt, dass man vielleicht einmal gemeinsame Kinder haben möchte, sehe ich bei so doch etwas arg schwarz. :icon_frown:
Das wird keinen Einfluss auf die Sache haben, wenn der worstcase eintritt. Das ist dem JC sowas von egal.

Auf meine Bemerkung, dass für mich die Möglichkeit bestünde mich wieder selbstständig zu machen (ich war dies zuvor mehrere Jahre erfolgreich in dem Bereich) und, abgesehen davon, meine Tätigkeit auch locker vom Home-Office aus zu erledigen sei, teilte man mir mit, dass ich keinen Gründerzuschuss erhalten werde.
Wie teilte man dir das mit? Wenn mündlich, dann :icon_laber:So versucht das arge Gesindel gerne, Kosten im Voraus zu vermeiden mit den Aussagen: "Kein Geld da, das bekommen sie sowieso nicht.....". Anträge, Anträge, Anträge! Schriftlich und nachweislich Die müssen beschieden werden. Dagegen hat man dann Rechtsmittel und klärt das vor dem SG. Bitte nicht auf mündliche Aussagen verlassen. In den JC wird gegenüber dem Kunden zu 99,99999999999999% gelogen, dass sich die Balken biegen.
 

Gaestin

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Moment, sie könnte einen Umzug und eine Wochenendbeziehung sehr wohl verlangen, wenn ein ARBEITSVERTRAG da wäre.
Es gibt genug Arbeitnehmer, die für eine gutbezahlte Stelle
im eigenen Beruf eine Wochenendbeziehung auf sich nehmen.
Sonst aber nicht.
 

Luna14

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Oh, erst einmal Danke für die schnelle Antwort! Leider habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich ALGI beziehe. Somit ist die AfA für mich zuständig, nicht das JC. Sorry! :icon_frown:

So pauschal kann man das nicht sagen und ist daher auch falsch. Meine Vermutung dahinter: Das JC möchte sich ihrer Kosten entledigen und tut dies dadurch, indem sie Bedarfsgemeinschaften auf andere Landkreise oder Bundesländer auslagert. Ein Umzug ist erst dann zumutbar, wenn es wirklich ein konkretes Stellenangebot gibt mit einer entsprechenden Zusage des AG. Keinesfalls im Vorfeld auf gut Glück und Verdacht. Und selbst dann muss der Einzelfall beleuchtet werden, weil es auch Ausnahmen dazu gibt. Schau dir dazu mal den § 140 SGB III an.
Den hatte ich mir schon angesehen. Leider finde ich den Paragraphen ziemlich schwammig.
(1) Einer arbeitslosen Person sind alle ihrer Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.
Was sind personenbezogene und was allgemeine Gründe? In meinem Augen beides ziemlich weit auslegbar für die eine Seite (Arbeitnehmer/Erwerbsloser) und für die andere Seite (AfA, JC) eher eng. Das jetzt nur einmal als Beispiel.

Das wird keinen Einfluss auf die Sache haben, wenn der worstcase eintritt. Das ist dem JC sowas von egal.
Gut, dann werde ich wohl mich nachher von meinem Freund trennen, wenn er von der Arbeit kommt. Besser jetzt, als später. Nicht, dass noch ungewollt ein Ungeborenes dazwischen kommt, das seinen Vater so gut wie nie sehen wird. Und schon morgen werde anfangen in den größeren Städten nach einer Wohnung zu suchen. Sarkasmus darf behalten werden. :rolleyes:

Wie teilte man dir das mit? Wenn mündlich, dann :icon_laber:So versucht das arge Gesindel gerne, Kosten im Voraus zu vermeiden mit den Aussagen: "Kein Geld da, das bekommen sie sowieso nicht.....". Anträge, Anträge, Anträge! Schriftlich und nachweislich Die müssen beschieden werden. Dagegen hat man dann Rechtsmittel und klärt das vor dem SG. Bitte nicht auf mündliche Aussagen verlassen. In den JC wird gegenüber dem Kunden zu 99,99999999999999% gelogen, dass sich die Balken biegen.
Ja, das wurde mir mündlich gesagt. Hier unter dem Gesichtspunkt, dass ich in einem Beruf (erfolgreich) arbeitete, den ich nicht gelernt habe. Das könne man einfach nicht verantworten. Man wolle kein Geld zum Fenster hinaus werfen.
 

Luna14

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Noch mal eine Frage:
Wie sähe die Lage aus, wenn wir verheiratet wären? Dürfte sie dann die Trennung verlangen?
 

Gaestin

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meines Erachtens ist bei Verheirateten
(wie gesagt, abertausende machen es so)
eine Wochenendbeziehung und steuerliche
Vorteile für doppelte Haushaltsführung
absolut zumutbar, wenn es sich um eine
gutbezahlte Stelle im eigenen Beruf handelt.
Warum muß die Threaderöffnerin all diejenigen
so niedermachen, die seit Jahren alles dransetzen,
Beruf und Familie zu vereinbaren, auch wenn es schwierig ist.
 

Luna14

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Warum muß die Threaderöffnerin all diejenigen
so niedermachen, die seit Jahren alles dransetzen,
Beruf und Familie zu vereinbaren, auch wenn es schwierig ist.
Kann ich gerne beantworten. Ich bin in meinem alten Job 2 Wochen im Monat im Außendienst gewesen und es hat meine Beziehung fast gekillt. Eine Wochenendbeziehung würde das absolute Ende bedeuten. Außerdem hatte ich, wie schon geschrieben, zwei mal in meinem Leben für ein halbes Jahr eine solche und diese gingen auseinander.
Mal davon ab, dass es Alternativen gibt. Stichwort Selbstständigkeit und Home-Office. Die aber nicht unterstützt werden. Hier wäre noch interessant zu erfahren, ob der Gründerzuschuss höhere Kosten für die AfA verursacht, als ein Umzug in eine andere Region. Denn diesen könnte ich aus eigenen Mitteln nicht finanzieren.

Aber mit welchen Worten habe ich denn nun alle nieder gemacht? Das würde mich ja nun wirklich interessieren!
 

Texter50

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Sollte es nicht ausreichen, sich offiziell zu verloben?
Man muss dann ja trotzdem nicht heiraten.
Da solltest mal nachsehen. :icon_knutsch:
 

hans wurst

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meines Erachtens ist bei Verheirateten
(wie gesagt, abertausende machen es so)
eine Wochenendbeziehung und steuerliche
Vorteile für doppelte Haushaltsführung
absolut zumutbar,
Nein ist es nicht.

Kündigung/Aufhebungvertrag wegen Heirat und Umzug zulässig.
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=20494&s0=zumutbarkeit&s1=arbeit&s2=umzug&words=&sensitive=

Allgemein zur Zumutbarkeit/Umzugsbereitschaft
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=64005&s0=zumutbarkeit&s1=arbeit&s2=umzug&words=&sensitive=
 

Caso

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. Dort sagte man mir gleich als Erstes, dass ich umziehen müsse in die nächstgrößere Stadt/eine andere Region. Denn in meiner Region gäbe es schlichtweg nichts in meinem beruflichen Tätigkeitsbereich.
1. Umziehen müssen kann nicht verlangt werden, wenn noch gar kein Job lockt.
2. Auch im ALG1 gibt es nur einen sehr kurzen und knappen Schutz, was das berufliche angeht.
3. Stell dir vor, du ziehst 50 km weiter, hast dort eine neue Arbeitsagentur, kriegst von dort ALG1.
Die Agentur würde dir den Umzug und die Kaution zahlen---für was?
Für evtl. bessere Chancen, einen Job in der Stadt X zu kriegen?

Ich halte das für Unfug.
Bewerben sollst du dich sowieso überall, du hast keinen *Heimvorteil*---und wenn du tatsächlich einen Job in X bekommst, DANN denkt man über Umzug und doppelten Haushalt oder auch WE-beziehung nach.

Zusammen:
Man hat dir einen Haufen Unfug erzählt.
 

pferdchen81

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Es gilt SGB 3 Paragraf 140 Abs. 4

Familiäre Bindungen sind betreuungspflichtige Kleinkinder und wenn man offiziell als Betreuer für einen Pflegebedürftigen eingesetzt ist.

Ansonsten auch recht interessant
http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc?IdcService=GET_FILE&dDocName=L6019022DSTBAI407764&RevisionSelectionMethod=Latest

Außerdem, mal ganz ehrlich, man selbst bewirbt sich dann eben nicht überregional, sondern nur auf VV mit Rechtsfolgebelehrung. Und selbst wenn es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, der AG hat noch mehr Bewerber, die aus direktem Umfeld kommen. Er wird den Bewerber fragen, ob er denn umziehen möchte, wie seine familiären Verbindungen sind, ob er sich vorstellen kann länger hier zu bleiben usw. Da kann man dann sagen, dass man in einer Beziehung ist, der Partner am Ort bleibt, ggf. Familienplanung (was eh k.o. Kriterium ist) und dass man sich nicht vorstellen kann, langfristig am Ort Fuß zu fassen. Keiner ist gezwungen zu lügen, dass er frank und frei ist. Und auf Basis des Antidiskriminierungsgesetzes wird auch nirgendwo ein anderer Ablehungsgrund auftauchen, als dass man sich für einen qualifizierteren Bewerber entschieden hat.

Viele verwechseln einen Vermittlungsvorschläge oder ein Bewerbungsgespräch mit einer Arbeits-Vertragszusage...

Weiterhin: das Arbeitsamt ist realistisch betrachtet nur noch ein Verwaltungsorgan. Die Wissen selbst, dass sie keine vernünftigen Stellen haben. Man ist selbst froh, dass man nicht auf der Straße sitzt. Die Arbeitsvermittler sind meistens keine Beamten sonder Otto-Normal-Bürokaufleute wie du und ich, die befristet für 1 oder 2 Jahre dort sitzen. Einfach mal in einer Suchmaschine "Bewerbung als Arbeitsvermittler" eingeben. Das einzige was sie wirklich haben sind Maßnahmen in die sie euch stecken können um ein bisschen so zu tun als ob. Da fragt man nach, warum, wieso, weshalb gerade ich? Was bringt MIR das, was sie hier mit mir machen um am 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen? Steuermittel dürfen laut Haushaltsordnung nicht verschwendet werden. Oder eine Sanktion wegen fehlender Mitwirkungs- oder Meldepflicht. Das wars. Ansonsten versucht dort jeder auch alles auszusitzen immer mit der eigenen beruflichen Karriere im Hinterkopf. Es wird dort vorm Kunden schöne heile Welt gespielt... Wer sich davon beeindrucken lässt, nun ja.
 
E

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Man verlangt von Dir einen Umzug in die nächstgrößere Stadt?
Wo wohnst Du denn, dass man da gleich umziehen muss, wenn man dort einen Job finden sollte? Bei mir jedenfalls liegen die Städte nicht gleich 100 km auseinander.

Mach Dich nicht verrückt. Man kann zwar verlangen, dass Du Dich weiter weg bewirbst. Aber umziehen musste Du natürlich erst dann, wenn Du dort eine Stelle gefunden hast und nicht pendeln kannst oder möchtest.

Auf Bewerbungen nur auf Stellen "im Ort" hast Du allerdings kein Recht. So 50 km oder so zur Arbeit sind durchaus zumutbar. Aber deswegen muss man weder gleich umziehen. Oder wenn man umzieht, ist deswegen nicht gleich die Beziehung im Ars**.

Sorry, aber das kann ich mir nicht verkneifen: 10 Jahre seid Ihr zusammen und Du denkst wirklich, dass eine gewisse Distanz die Beziehung gleich zerstören würde? Dann würde ich an Stelle des Mannes über eine Trennung nachdenken, wenn meine Partnerin die Beziehung direkt abschreibt, wenn die Bedingungen mal nicht optimal sind.
 

Snickers

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weshalb holt sich dein Freund keinen Gewerbeschein für ein Homeoffice und nimmt dich als Geringfügig Beschäftigte? Vielleicht anfänglich 5 Stunden die Woche.........(dann kannst du den Kundenstamm aufbauen.)

Dritte würden mir nicht vorschreiben wo ich wohne und wie ich lebe!
 
E

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Hallo Luna14,

als erstes solltest Du im Umgang mit der AfA folgende Fragen verinnerlichen:

1. In welchem Gesetz / in welcher Rechtsvorschrift steht das?
2. Kann ich das bitte SCHRIFTLICH haben?

Mündliche Behauptungen sind wertlos, erst wenn Du etwas SCHRIFTLICH hast, besteht Handlungsbedarf.

Ich persönlich würde niemals eine intakte Beziehung für einen Job auf eine Zerreißprobe stellen. Kein Job ist das wert.

Das ist meine PERSÖNLICHE bittere Erfahrung.

LG
 

Werkler

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Hab mal eine gute Antwort gehört. JC: bewerben Sie sich auf eine Stelle in Stadt X (60 km entfernt) Antwort: Haben die in Stadt X keine Arbeitslosen ?? :icon_mrgreen:
 

Nimschö

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Wie im Kern schon mehrfach geschrieben wurde:

Ja, es KANN eine Jobsuche vereinfachen "vom Land weg" und in einen Ballungsraum zu ziehen. Zwingen kann einen das JC da aber nicht zu, so lange kein verbindlicher Arbeitsvertrag angeboten wurde.

Einfach weiter im Raum um die eigene Butze bewerben, um die Bewerbungszahlen voll zu bekommen. Natürlich die VVs mit Bewerbungen bedienen und ansonsten mach Dein Ding.

Den Vorschlag von Snickers halt ich für gar nicht so schlecht. Auf Midi-Job anmelden, dann haste die KV&Co auch mit drin und ab gehts. Natürlich gibts da so Details wie "wo kommt das Geld in der Anfangszeit her" udn so, da müßtest Du Dich wahrscheinlich schlau lesen und schlau rechnen( bin da auch grad bei -.- ). Aber wenns über den Weg aus der Knochenmühle ALG rausgeht, why not?

Und: Gründerzuschuß einfach beantragen, schriftlich. Sobald die schriftlich antworten haste wenigstens was in der Hand mit dem Du arbeiten kannst.
 

pferdchen81

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Hab mal eine gute Antwort gehört. JC: bewerben Sie sich auf eine Stelle in Stadt X (60 km entfernt) Antwort: Haben die in Stadt X keine Arbeitslosen ?? :icon_mrgreen:
Der Spruch lässt mir keine Ruhe mehr.
Falls es mich mal trifft, dann ist der gesichert.

:danke:
 
E

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So pauschal kann man das nicht sagen und ist daher auch falsch. Meine Vermutung dahinter: Das JC möchte sich ihrer Kosten entledigen und tut dies dadurch, indem sie Bedarfsgemeinschaften auf andere Landkreise oder Bundesländer auslagert.
Würde das so funktionieren, dann würden sich die JC in bestimmten Regionen längst darauf spezialisiert haben, ihre Landkreise zu entvölkern. Läuft aber nicht: Der Gesetzgeber hat explizit die Mitwirkung des JC vorgeschrieben, dem die Versorgung der LE aufgebürdet werden soll.

Ein Umzug ist erst dann zumutbar, wenn es wirklich ein konkretes Stellenangebot gibt mit einer entsprechenden Zusage des AG. Keinesfalls im Vorfeld auf gut Glück und Verdacht.
Sowieso nicht. Und wenn, dann nur aus der Tasche der beteiligten JC:
Umzugskosten, Maklergebühren für die Wohnungssuche in der neuen Stadt, Kaution und Erstausstattung der neuen Wohnung, Vermittlungsgutschein für die Jobsuche dort ...

Alles sauber beantragen mit Hinweis auf die Veranlassung durch den Arbeitsvermittler, dem lieben Herrn xxx. Dem machen die Damen und Herren der eigenen Leistungsabteilung dann schon Licht ans Fahrrad. Und wenn die Anträge abgelehnt werden, eben weil es für den Umzug keinerlei Grund gibt und weil sich das "gegnerische" JC einfach nur an den Kopf greift, ist das Thema ein für allemal durch. Und das hat die Fredstarterin dann auch schriftlich.

Die Frage ist nur:
Sind die JC überhaupt zuständig, oder sind wir im SGB III?
 
E

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Auf meine Bemerkung, dass für mich die Möglichkeit bestünde mich wieder selbstständig zu machen (ich war dies zuvor mehrere Jahre erfolgreich in dem Bereich) und, abgesehen davon, meine Tätigkeit auch locker vom Home-Office aus zu erledigen sei, teilte man mir mit, dass ich keinen Gründerzuschuss erhalten werde.
Das Thema ist eigentlich schon seit zwei, drei Jahren so gut wie erledigt. Arbeitslose sind auf eine sozialversicherungspflichtige, nichtselbständige Beschäftigung zu verweisen, wenn die Tätigkeit, in der sie sich selbständig machen wollen, auch in der Form ausgeübt wird.

Aber bevor wir lange rumrätseln und ggf. unzutreffende Auskünfte geben:
Beziehst Du ALG I oder ALG II?
 

Caso

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Die Frage ist nur:
Sind die JC überhaupt zuständig, oder sind wir im SGB III?
Die TE schrieb zuerst vom FM---Fallmanager.
Dann korrigierte sie sich---jaja, ich bin doch bei der AfA.---Beitrag 4

Aber auch die AfA kann keinen Umzug in eine andere Stadt verlangen ohne Vorlage eines verbindlichen Jobangebotes.
 

Caso

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Das Thema ist eigentlich schon seit zwei, drei Jahren so gut wie erledigt. Arbeitslose sind auf eine sozialversicherungspflichtige, nichtselbständige Beschäftigung zu verweisen, wenn die Tätigkeit, in der sie sich selbständig machen wollen, auch in der Form ausgeübt wird.

Aber bevor wir lange rumrätseln und ggf. unzutreffende Auskünfte geben:
Beziehst Du ALG I oder ALG II?
Es gibt schon noch (und wieder) Gründungszuschüsse von der AfA.
Natürlich wird jetzt mehr gesiebt.
Aber auch hier: Das Antragstellen ist nicht verboten.
Und es ist auch nicht verboten, sich selbst wieder ein Home-Office einzurichten (wenn man damit eh´schon Erfahrung hat und etc. auch noch das Equipment nutzen kann).
Natürlich zunächst unter 15 Wochenstunden Heimarbeit---wichtig!
 

Luna14

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ALG I oder ALG II: Ich beziehe ALG I. Wie heißen die Damen und Herren denn sonst, wenn nicht Fallmanager? Also die, zu denen ich alle 3 Monate nun hin darf, zeigen muss, dass ich mich beworben habe und die mir dann auch ggf. Jobangebote zustellen. Jeder sagte mir nur immer was von "FM" :)

Zum Wohnort: Ich möchte das ganze doch ein wenig anonym gestalten hier ;) Nur so viel... Ich wohne in einer sehr kleinen Stadt mit nicht einmal 10.000 Einwohnern derzeit. Im Umkreis von 50km hat es mehrere Städte, die alle keine 20.000 Einwohner haben. Bis auf eine, die liegt bei ca. 100.000 Einwohnern. Im 300km Umkreis ist dann eine Stadt zu finden, die als eine der Millionenstädte Deutschlands gilt. In letztere soll ich umziehen. Ich wohne also nicht in einem 5-Seelen-Dorf namens Mittenimurwalddorf ;)

Gründungszuschuss: Hier sagte man mir, dass ich den nicht bekommen würde. Weil ich eben keinen Abschluss in dem Beruf habe, den ich nun schon mehrere Jahre lang (erfolgreich) ausübte. Unter dem Aspekt glaube man nicht, dass ich erfolgreich sein würde und man würde keine Gelder einfach so zum Fenster hinaus werfen.

Danke für den lustigen Spruch! Ich werde ihn mir merken.
Auch Danke für den Tipp, sich alles schriftlich geben zu lassen. Auch das werde ich beherzigen.
Und natürlich auch sonst Danke an alle :)
 

Caso

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ALG I oder ALG II: Ich beziehe ALG I.

Gründungszuschuss: Hier sagte man mir, dass ich den nicht bekommen würde. Weil ich eben keinen Abschluss in dem Beruf habe, den ich nun schon mehrere Jahre lang (erfolgreich) ausübte. Unter dem Aspekt glaube man nicht, dass ich erfolgreich sein würde und man würde keine Gelder einfach so zum Fenster hinaus werfen.
Alles Gesagte ist nicht geschrieben!
Ich kenne Fallmanager nur vom JC. Bei der AfA nennen die sich Vermittler oder pers. Ansprechpartner.
Ich habe bisher noch nichts Geschriebenes gesehen, daß du dorthin umziehen sollst. Auch das wurde nur gesagt.
Und gleiches zum Gründungszuschuß. Auch nur gesagt.

Gibts was Neues?
Humbug hat man dir gesagt.
Und nu? Mach doch dein Mini-Home-Service, warte nicht auf irgendwas von der AfA außer aufs Geld.
 
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ALG I oder ALG II: Ich beziehe ALG I.
Aha. Über das hinaus, was ich bereits schrieb, kann ich beim Gründungszuschuß nicht viel sagen. Die BA ist da insofern wesentlich zurückhaltender geworden, als die damals extensiv propagierten und unters Volk geworfenen Zuschüsse zwar temporär zu der gewünschten Statistikbeschönigung geführt haben, die Leute aber jetzt in bemerkenswerter Anzahl als selbständige Hilfsbedürftige den Jobcentern auf dem Schoß sitzen. Und von der Marschrichtung, die seitens vdL ja deutlich genug vorgegeben wurde, weicht eine Nahles um keinen Millimeter ab.

Die Unterstützung selbständiger Hilfsbedürftiger ist abschließend im § 16c SGB II geregelt. Es gibt im Forum ausreichend Hinweise darauf, daß man darauf nur mit Vorbedacht zurückgreifen sollte. Wobei noch darauf hinzuweisen ist, daß die JC auch dann gerne von dem dort fixiertem Recht zur Tragfähigkeitsüberprüfung Gebrauch machen, wenn es ihnen mangels einschlägigem Antrag des LE überhaupt nicht zusteht. Die Folgen sind dann ähnlich prekär, wie bei einer blind unterschriebenen EGV ...

Zum Wohnort: Ich möchte das ganze doch ein wenig anonym gestalten hier ;)
Kann man Dir nur wärmstens empfehlen. Und soweit ich das überblicke, hat danach auch keiner gefragt. Meinen Zeilen wirst Du allerdings entnommen haben, daß die Wahl des Wohnortes eine der Entscheidungen ist, die weit vorausschauend vor dem Antrag auf ALG II getroffen und umgesetzt werden sollten, wobei man natürlich die Angemessenheitskriterien im Auge behalten wird.

Gründungszuschuss: Hier sagte man mir, dass ich den nicht bekommen würde. Weil ich eben keinen Abschluss in dem Beruf habe, den ich nun schon mehrere Jahre lang (erfolgreich) ausübte. Unter dem Aspekt glaube man nicht, dass ich erfolgreich sein würde und man würde keine Gelder einfach so zum Fenster hinaus werfen.
Die Leute, die solche Entscheidungen treffen, haben mitunter mehr Sch.. als Vaterlandsliebe. Und zieren sich selbst in Fällen, wo es um eine nahezu sichere Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (mit Einstellungszusage) geht. Es bleibt Dir also nichts weiter übrig, als die Geschichte auf so großer Flamme zu kochen, wie es Dein Budget - und das 14,9-Arbeitsstunden-Limit für alle Deine Nebentätigkeiten zusammengerechnet - eben hergibt. Bis zum Antrag auf ALG II solltest Du möglichst so weit sein, im Durchschnitt eines halben Jahres nennenswerte monatliche Überschüsse erwirtschaften zu können. Anderenfalls fehlen Dir dann wichtige Argumente gegenüber dem JC.
 

Luna14

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Es hat sich viel getan. Natürlich habe ich Bewerbungen rausgehauen, wie mir aufgetragen wurde. Auch habe ich schon Vorstellungsgespräche und deswegen wollte ich vorsorglich Anträge auf eine Kostenübernahme.

Und hier bestätigt sich wieder einmal, dass man mich anscheinend in meiner Region loswerden möchte. Denn mir wurde, wieder einmal, mündlich mitgeteilt, dass man mir die Anträge nicht zuschicken werde. Gründe: Zu kurz erst Erwerbslos, es ist in der Region und auch meine sonstige persönliche Lage ließe darauf schließen, dass ich genug Geld habe, dies aus eigener Tasche zu bezahlen und es am Ende des Jahres über das Finanzamt abzusetzen. Alles, das über die übliche Fahrzeit von 2.5h gehe und somit nicht in meiner Region ist, würde aber gezahlt werden. :icon_motz:
Ich hätte die Anträge sicherlich nicht gestellt, wenn ich das Geld hätte. Denn der Weg über die Einkommenssteuererklärung ist mir natürlich bekannt. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Firmen, die mich eingeladen haben, dazu bereit sind, die Kosten zu übernehmen.

So langsam aber sicher frage ich mich, ob ich nicht den Anwalt meines Vertrauens einmal dazu befragen sollte.
 

Texter50

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Bei ALG I schaut das mit den Fahrtkosten eher mager aus. Da dürfte es von der Leistungshöhe abhängen. Witzich ist auch, dass man unter ALG I oft nur einen Zuschuss zum Umzug von maximal 1000 Euro erhält, im ALG II sind die nicht so geizich.
Den Verweis auf die Steuern find ich echt übel, den habe ich auch schon zu oft gehört. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, den vollen Betrach erhälst Du auch da nicht zurück.

Schreibt der AG nichts davon, dass er die Kosten nicht übernimmt, kannste die später noch von ihm verlangen.

Lass Dich nicht mit mündlichen Ansagen vom SB abspeisen, verlange das doch einfach mal schriftlich. :biggrin:
 

Luna14

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Das ist ja das Tolle. Mein ALG I Leistungsbezug ist so hoch, dass ich noch aufstockendes Hartz IV beantragen müsste, um überhaupt über die Runden zu kommen. Selbst jemand, der Hartz IV beantragt hat mehr (inkl Miete etc). Da ich das Ganze mit meinem Anwalt besprechen will - mir reicht es jetzt langsam wirklich - brauche ich das eh alles schriftlich. Weswegen ich das demnächst noch anfordere.
 

hans wurst

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Du kannst formlos einen schriftlichen Antrag stellen und dieser ist dann zu entscheiden. Und wenn du Anspruch auf ALG2 hättest, dann liegt auch keine Eigenleistungsfähigkeit vor.
 
E

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Bei ALG I schaut das mit den Fahrtkosten eher mager aus.
Und wenn, dann dauert das Monate, bis das Geld am Konto eingeht.

Den Verweis auf die Steuern find ich echt übel, den habe ich auch schon zu oft gehört.
Die Dummheit ist eben grenzenlos, wie Einstein bereits feststellte. Wer dagegen nachdenkt, kommt schnell darauf, daß

- das Finanzamt kein Sozialamt ist und höchstens das erstattet, was vorher mal gezahlt wurde.
- wo es keine 100%ige Steuerlast gibt, es auch keine 100%ige Kostenerstattung geben kann
- wer sinnlos Kosten produziert, zwangsläufig auf einem Großteil davon sitzenbleiben muß
 
E

ExitUser

Gast
Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Firmen, die mich eingeladen haben, dazu bereit sind, die Kosten zu übernehmen.
Vergiß es. In den Neunzigern, als es noch allgemein üblich war, daß der Arbeitgeber die Reisekosten der Kandidaten zahlt, wurde eben für einen durchschnittlich qualifizierten Job einfach niemand von außerhalb eingeladen.

Das ist ja das Tolle. Mein ALG I Leistungsbezug ist so hoch, dass ich noch aufstockendes Hartz IV beantragen müsste, um überhaupt über die Runden zu kommen.
Dann schau, was ergänzend noch infrage kommt, Wohngeld oder ALG II. Und dann beantragst Du das auch. Vorstellungsgespräche gibt es dann nur, wenn das Amt die Fahrtkosten vorstreckt oder Dir Fahrkarten aushändigt. Muß man halt den AG vertrösten, auf daß der Job dann derweil weg ist.
 

Caso

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Vergiß es. In den Neunzigern, als es noch allgemein üblich war, daß der Arbeitgeber die Reisekosten der Kandidaten zahlt, wurde eben für einen durchschnittlich qualifizierten Job einfach niemand von außerhalb eingeladen.
Es zahlen auch heute noch etliche AG die Reisekosten für die, die sie sich einladen. Auch von weither werden noch heute Kandidaten eingeladen.
Es ist schlicht falsch, was du schreibst.
Wenn der AG nicht zahlt, schreibt er es gleich in die Einladung.
 
E

ExitUser

Gast
Es zahlen auch heute noch etliche AG die Reisekosten für die, die sie sich einladen. Auch von weither werden noch heute Kandidaten eingeladen.
Es ist schlicht falsch, was du schreibst.
Nö. Man zahlte auch vor fünfzehn Jahren faktisch nur für Bewerber, die man nicht in seinem näheren Umkreis auftun konnte. Ärzte, Programmierer und dergl., also Leute die man auch noch freiwillig ordentlich bezahlt, sucht man bundesweit, für die Stelle des Buchhalters melden sich aus den umliegenden Ortschaften dreißig Bewerber und der Putzteufel wohnt im Nachbarhaus.
 

Caso

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Nö. Man zahlte auch vor fünfzehn Jahren faktisch nur für Bewerber, die man nicht in seinem näheren Umkreis auftun konnte. Ärzte, Programmierer und dergl., also Leute die man auch noch freiwillig ordentlich bezahlt, sucht man bundesweit, für die Stelle des Buchhalters melden sich aus den umliegenden Ortschaften dreißig Bewerber und der Putzteufel wohnt im Nachbarhaus.
Es ging bisher gar nicht um die Unterscheidung in *bessere* und *schlechtere* Bewerber.
Warum rührst du eigentlich jedes Einzeldetail fast immer zu einem großen Pauschalbrei zusammen?
Empfehlung:
Lies nochmal die Beiträge des TE, vor allem den 1.
Wir wissen gar nicht, um welchen *Bewerber-Kandidaten* es sich handelt.
Der TE fragt nun seinen Anwalt---offenbar ist nicht durchgedrungen, daß der AfA- Vermittler einen Haufen Quark erzählt hat.
Anwalt freut sich...
 
E

ExitUser

Gast
TE ist weiblich. Und sie wird wohl selbst wissen, ob sie zu der Chreme von Fachkräften gehört, die man damals noch eingeflogen und im Hotel einquartiert hätte ...
Soweit hast Du meinen Beitrag eben nicht verstanden. Es geht nicht um bessere oder schlechtere Bewerber, sondern darum, daß Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Wer es nicht schafft, alle Bewerbungen zu lesen, hat auch keine Veranlassung, in das Gespräch mehr zu investieren als Kekse und Mineralwasser.
 

Caso

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TE ist weiblich. Und sie wird wohl selbst wissen, ob sie zu der Chreme von Fachkräften gehört, die man damals noch eingeflogen und im Hotel einquartiert hätte ...
Soweit hast Du meinen Beitrag eben nicht verstanden. Es geht nicht um bessere oder schlechtere Bewerber, sondern darum, daß Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Wer es nicht schafft, alle Bewerbungen zu lesen, hat auch keine Veranlassung, in das Gespräch mehr zu investieren als Kekse und Mineralwasser.
Nö, du hast nicht verstanden, um was hier geht. Absolut nicht.
Es geht nicht um DAMALS, es geht auch nicht um weiblich oder männlich.
Es geht um JETZT und um den Quark, den sich der User/die Userin @Luna14 von irgendeinem Vermittler der AfA hat erzählen lassen.
Um nichts anderes gehts HIER.
Der/die TE hofft nun, daß die Firmen, die einladen, auch die Fahrtkosten zahlen.
Alles weiter wird der Anwalt erklären.
 

Luna14

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Ich gehe aus dem Grund zum Anwalt, da mir zwischenzeitlich genau dies von mehreren Personen empfohlen wurde. Eine dieser Personen hatte ähnliches und redete leider gegen Wände. Ihr wurde immer mehr Quark aufgetischt. Erst, als sie mit einem Anwalt daher kam, wurde eingelenkt.
Außerdem habe ich einen Anwalt, der nicht gleich exzessiv alles durchprügeln will, nur um Geld zu sehen. Der sagt nach dem ersten Gespräch auch einmal:"Machen Sie selbst dies und jenes. Wenn das nichts bringt, sehen wir uns gerne wieder." oder eben auch, wenn man nichts machen kann. Dann schickt der einen auch schon mal weg.
 
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