Zwangsreha der DRV zur Klärung von EM-Verlängerung, ich KANN das nicht ... muss ich ???

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wattebaellchen

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Hallo zusammen,

die DRV hat mir eine psychosomatische Reha empfohlen, zur Weiterbewilligung meiner EM Rente, die ich 2 Jahre erhalten hatte.
Nun das Problem.

Ich habe solche Panik davor, so lange von zu Hause weg und fremde Menschen und und und... wenn ich schon dran denke könnte ich nur weinen.
Ich habe seit 2005 Depressionen mit Angst und Panikstörung,soziale Phobie und war damals auch 10 Wochen in einer Tagesklinik, aber gebracht hat es nichts. Seitdem nehme ich nur noch Medikamente.

Mittlerweile sind noch andere Erkrankungen dazu gekommen.
Astha/COPD mit ständiger Atemnot, (die ich sowieso schon seit 2006 habe durch eine Stimmbandlähmung,)Reizdarmsyndrom und Fibromyalgie.
Meine Medikamentenliste ist lang.( Schilddrüsentabletten, 2 verschiedene Blutdrucksenker, COPD Spray, Magentabletten,Sertralin und Opiate zur schmerzbewältigung.)

Wie kann ich um diese Reha drum herum kommen? Ich packe das nicht, ich hab panische Angst.
Natürlich möchte ich auch das es mir besser geht, aber eine ambulante Reha kommt wohl für die DRV nicht in Frage.
Habe nächste Woche endlich einen Termin beim Psychiater.
Darauf habe ich ewig warten müssen.
Ob der mir da irgendwie helfen kann?? Er sieht mich aber zum 1.Mal.
Sorry für den Text, ich schreibe heute irgendwie chaotisch, kann keinen klaren Gedanken finden und mich auch irgendwie nicht richtig ausdrücken so wie ich das gerne möchte.

Danke und LG
 
G

Gast1

Gast
wattebaellchen, wenn Dein behandelnder Arzt (hier wohl der Psychiater, den Du nächste Woche sehen wirst) Dir bescheinigt, dass Du nicht reha-fähig bist, musst Du nicht die Reha antreten.

Sprich mit Deinem Psychiater, nimm hierfür alle notwendigen ärztlichen Unterlagen, die Dir vorliegen (oder versuche sie im Vorfeld des Gesprächs mit dem Psychiater zu besorgen) zum Erstgespräch mit. Ich hoffe, er hat genügend Zeit für Dich.
 
G

Gast1

Gast
RobbiRob, damals musste meine Hausärztin gegenüber der DRV meine Reha-Fähigkeit bescheinigen, da gab es ein entsprechendes Formular für sie von der DRV. Hätte sie bescheinigt, dass ich nicht reha-fähig bin, hätte ich sehr wahrscheinlich nicht die stationäre medizinische Reha 400 km weit von meinem Wohnort entfernt antreten müssen.
 
E

ExitUser

Gast
Akzeptiert bzw. muss die DRV eigentlich die bescheinigte Rehaunfähigkeit anerkennen

Im Prinzip schon. Ich glaube es kommt sogar paar Wochen oder Tage bevor die Reha beginnen soll ein Schreiben von der DRV wo der behandelnde Arzt bestätigen muss das man Reha-Fähig ist oder nicht.

Man kann aus unterschiedlichen Gründen Reha-Unfähig sein.

Die plausible Erklärung bzw. Begründung liegt beim behandelnden Arzt welcher schon überzeugend aus medizinischer Sicht warum der Patient nicht zur Reha kann schildern sollte...


liesa
 

wattebaellchen

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Biaher hab ich nichts bekommen, da ich den Antrag selber stellen soll. Sollte voriges Jashr schon zur Reha, aber da standen noch OPs an, somit soll ich das jetzt sozusagen "nachholen", sonst ist die Weiterbewilligung der Rente Geschichte. Mich macht das alles fix und fertig.
 
G

Gast1

Gast
Ach so, Wattebaellchen, die DRV fordert Dich auf einen Antrag auf medizinische Reha zu stellen.

Vielleicht kann man ja in diesem Antrag angeben, dass man sich nicht reha- bzw. reise-fähig fühlt. Falls das so angegeben werden kann im Antrag, könntest Du ja dem Antrag ein Attest Deines neuen Psychiaters beilegen, aus dem hervorgeht, dass er Dich als reha- und reise-unfähig betrachtet.

Idealerweise sollte also Dein Psychiater Deine Reha- und Reise-Unfähigkeit attestieren.
 

Huna

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Du könntest ja auch mal ausloten, ob Du in Deiner Umgebung eine Tagesklinik zur Reha findest, also für den Fall, dass es mit der Reha-Unfähigkeitsbescheinigung nicht klappt.

Das war bei mir so. Um die Reha kam ich nicht herum, weg konnte/wollte ich nicht, daher Tagesklinik. Da dauerte ein Reha-Tag von 9:00 bis 15:00 Uhr. Das war noch gerade so machbar für mich.
 

wattebaellchen

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Danke Huna, aber ich denke mal nicht das die RV sich darauf einläßt. Eine Tagesklinik in der Nähe gibt es, da war ich vor Jahren schon mal wegen der gleichen Symptome. Das hat 10 Wochen gedauert, aber leider nichts gebracht. Trotzdem danke für den Tip.
 

faalk

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Zuerst müsste ja mal ein Rehaantrag gestellt werden. Dann wird geprüft und der Antragssteller wird u.u. zu einen Gutachter geschickt. Dieser stellt dann ein Gutachten für die DRV aus mit Reha empfohlen, wie lange etc.

Wenn dieser also die Reha für gut heist, wird sich die DRV wohl eher darauf verlassen.

Ich glaube es kommt sogar paar Wochen oder Tage bevor die Reha beginnen soll ein Schreiben von der DRV

Habe so ein schreiben bei meinen Rehamaßnahmen weder bei Antragsstellung noch vor der Rehamaßnahme bekommen.

Würde also erstmal abwarten, ob und wann überhaupt was schriftliches dazu kommt, den Antrag zu stellen.
 

wattebaellchen

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Zuerst müsste ja mal ein Rehaantrag gestellt werden. Dann wird geprüft und der Antragssteller wird u.u. zu einen Gutachter geschickt. Dieser stellt dann ein Gutachten für die DRV aus mit Reha empfohlen, wie lange etc.

Wenn dieser also die Reha für gut heist, wird sich die DRV wohl eher darauf verlassen.



Habe so ein schreiben bei meinen Rehamaßnahmen weder bei Antragsstellung noch vor der Rehamaßnahme bekommen.

Würde also erstmal abwarten, ob und wann überhaupt was schriftliches dazu kommt, den Antrag zu stellen.

Ich sollte ja im letzten Jahr schon zur Reha aber wegen 3 OPs ging es nicht. Gutachter war auch schon. Und um über die Verlängerung der EM Rente entscheiden zu können soll ich jetzt selber einen Reha Antrag machen, da sonst alles ruht.... So lange bis ich zur Reha war oder eben eine Bescheinigung zur Rehaunfähigkeit habe.
 

Friedwohl

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wo ist denn Dein Problem mit einer Reha, bist Du nicht in dr Lage mit Menschen im weißen Kittel zu kommunizieren?..-hast Du Angst davor?
 

Friedwohl

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So W.B...kann Dich voll und ganz verstehen. Auch der Termin bei Deinem Neurologen ist ungünstig zumal wenn es zum ersten mal ist, wo ist denn Dein alter Neurologe und Psychiater?---suchst Du diesen nicht auf oder magst nicht mehr....OB ein Attest vom gemeinen HA reicht,,,weiß ich nicht...drücke dir die Daumen, vielleicht einfach akkut krank werden.
 

wattebaellchen

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Ich habe schon einige Zeit keinen Psychiater bzw. Neurologen mehr.
Hatte Angang letzten Jahres nochmal Anlauf genommen und hatte auch einen Termin bekommen, der wurde aber seitens der Ärztin agesagt wegen Krankheit, darauf der Termin das selbe, FRau Dr. war wieder krank.Sollte dann Ende Dezember2017 anrufen um irgendwann für dieses Jahr einen Termin zu bekommen.Das war mir dann irgendwann zu blöd. Zu meiner damaligen Psychaiterin wollte ich nicht mehr, da sie mich nicht ernst nahm und nur mit Tabletten ruhig stellen wollte. Die Psychaiter/Neurologen hier im Umkreis haben über 1 Jahr Wartezeit mit Terminen. Den Termin den ich jetzt habe, den habe ich im Januar von der KK bekommen.
 

Friedwohl

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Wo wohnst Du denn..?- also ich komme aus einem Verbund von Großstädten und einen Termin zu bekommen dauert auch....Aber jeder Arzt und auch ein Psycho Neurologe muß Dich dran nehmen wenn es akkut ist....must halt nur lange im Wartezimmer sitzen....
oder Morgens um 7.00 Uhr da sein und vor der Tür stehen, keiner wird Dich nach Hause schicken......
 

wattebaellchen

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Friedwohl, meinst Du das funktioniert?? Ich hab da Angst das die sagen, naja sie haben keinen Termin... bitte kommen rufen Sie wegen einem Termin an.. ach alles Chaos im Moment .
 

Tica

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@wattebällchen

Du wirst ja einen Hausarzt haben, der Dir die Medikamente z.B. gegen die Depri bzw. Angststörung verschreibt. Wenn der Dir Rehaunfähigkeit bescheinigt, dann ist das genauso aussagekräftig wie von einem Facharzt attestiert. Schließlich hat der Hausarzt dafür auch studiert und die Zulassung nicht irgendwo gewonnen.

Ich glaube nicht, dass Dir ein neuer Arzt nach einmaliger Begutachtung schriftlich geben wird, dass Du nicht zur Reha kannst. Aber glauben heißt nicht wissen.:icon_kinn:
 

wattebaellchen

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Hallo Tica, ja ich habe seit etwas über einem Jahr eine neue HÄ, bedingt durch Umzug. Das Problem ist, ich bin mit ihr 10 Jahre zusammen zur Schule gegangen und sie ist 1 Jahr älter als ich. Man hat sich damals schon nicht so verstanden sag ich mal und deshalb habe ich das Gefühl das sie mich nicht ernst nimmt. Sie kennt meine ganzen Erkrankungen mittlerweile, aber helfen will sie mir nicht , da sie keine Ärger mit der DRV haben will. Ausserdem sagte sie ich soll die Reha unbedingt machen ( letztes Jahr ,siehe oben )da ich ja wieder fit werden soll für den Arbeitsmarkt, so ihre Aussage.. HA Wechsel ist nicht möglich, da hier im gesamten Umkreis kein HA mehr Patienten annimmt.
 

wattebaellchen

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Heute hatte ich nun den Termin beim Psychiater.
Da er mich noch nicht kennt und selber sich erst mal ein Bild von mir machen will, habe ich natürlich auch nichts schriftlich bekommen, daß ich nicht rehafähig bin.
Er sagte zwar,daß ich erst mal so eine Therapie vor Ort beginnen soll.
Meine Anmeldung zur Therapie läuft bereits, aber den Termin zum Erstgespräch bekomme ich erst nächsten Mittwoch.
Vorgestern erst drängte die DRV schriftlich auf eine med. Reha, da sonst die Weiterbewilligung der EM Rente nicht erfolgen kann.

Ich bin gerade wieder in einem tiefen LOch und weiss nocht mehr weiter.Von meiner HÄ kann ich keine Hilfe erwarten.
 
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