Zwangsexmatrikuliert ab 31.03.2013, dann ALG II

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Mark83

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Hallo,
ne Freundin studuiert gerade und wird dann auch am 31.03.2103 von der Uni zwangsexmatrikuliert und ist somit ab 1. Apri 2013 arbeitlos und will bis zum 31.05.2013 ALG II beantragen, da sie ab dem 1.Juni 2013 wieder einer Tätigkeit nachgeht.
Im April hat sie allerdings noch 2 Examensprüfungen und muss dafür auch lernen.
Kann sie sich theoretisch auch erst Ende April ALG II melden und dann rückwirkend noch ALG II bekommen?

Sie hat halt Angst das dann wärend der Lernzeit zu den Prüfungen das Amt kommt sie irgendwo in Maßnahmen stecken will.

Was habt ihr für Tips wie man da vor geht?

Gruß
Mark83
 

Hamburgeryn1

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Kann sie sich theoretisch auch erst Ende April ALG II melden und dann rückwirkend noch ALG II bekommen?
Ja, es ist unerheblich wann sie die Leistungen im April beantragt, sie bekommt sie für einen vollen Monat ausbezahlt.
§ 37 SGB X
(2) Leistungen nach diesem Buch werden nicht für Zeiten vor der Antragstellung erbracht.
Der Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts wirkt auf den Ersten des Monats zurück.
§ 37 SGB II Antragserfordernis
 

Mark83

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Hallo,
geht das auch rückwirkend zum 1. April wenn sie jetzt schon weis das sie exmatrikuliert wird. Denn wenn sie sich dann z.B.: am 25. April ALG II meldet, braucht ja das Jobcenter die Exmatrikulationsbescheindingung.
Auf dieser steht dann aber exmatrikuliert zum 31.3.13.
Nicht das die dann sagen es geht nicht rückwirkend, da sie es ja schon
jetzt gewusst hat.

Krank schreiben würde gehen, allerdings hat sie zwei Prüfungen, die kann sie ja nicht schreiben wenn sie krank geschrieben ist, also rein formell gesehen.

Thx euch!
 
E

ExitUser

Gast
Das Amt wird sie kaum in eine Maßnahme stecken, wenn sie ihre Situation erklärt.

Das Studium erfolgreich abzuschließen, ist natürlich vorrangig.
 

Makale

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Mark du verwechselst hier Hartz 4 mit den Regelungen des Arbeitslosengeldes 1. Dort gibt's solch eine Regelung, dass es erst Geld gibt nachdem man sich arbeitslos (und arbeitssuchend) gemeldet hat.
 

Hamburgeryn1

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Hallo,
geht das auch rückwirkend zum 1. April wenn sie jetzt schon weis das sie exmatrikuliert wird. Denn wenn sie sich dann z.B.: am 25. April ALG II meldet, braucht ja das Jobcenter die Exmatrikulationsbescheindingung.
Auf dieser steht dann aber exmatrikuliert zum 31.3.13.
Maßgebend ist die Hilfebedürftigkeit § 7 SGB II
(1) Leistungen nach diesem Buch erhalten Personen, die
1.das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze nach § 7a noch nicht erreicht haben,
2.erwerbsfähig sind,
3.hilfebedürftig sind und so weiter....
§ 7 SGB II Leistungsberechtigte
Das bedeutet, wenn man über kein Einkommen verfügt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, dann ist man bedürftig und hat Anspruch auf Alg II.
Vorausgesetzt man ist körperlich, geistig und/oder seelisch in der Lage mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten.
Nicht das die dann sagen es geht nicht rückwirkend, da sie es ja schon
jetzt gewusst hat.
Alg II ist nicht Alg I, wo man sich bereits drei Monte vorher melden muss!
 

Makale

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Meines Wissens nach hat man sich im Alg I-Bezug bereits drei Monate vorher - also zu Beginn der Kündigungsfrist - bei der AfA zu melden.

Sollte ich mich diesbezüglich irren, bitte ich um entsprechende Hinweise. Danke.

Ich schrieb ja nur die halbe Wahrheit; in mein schlaues Buch steht etwas von

... am ersten Tag der Arbeitslosigkeit ... persönlich bei der AA arbeitslos melden ...

Nach § 141 Abs. Satz 2 SGB III können Sie sich frühestens drei Monate vor dem erwarteten Eintritt der Arbeitslosigkeit arbeitslos melden.

Aber da gibt es ja noch das arbeitssuchend melden; das muss spätestens 3 Monate vor Beendigung des Arbeits- oder außerbetrieblichen Ausbildungsverhältnis geschehen, sonst Sperrzeit :icon_dampf:
Bei weniger als 3 Monate liegt die Frist bei 3 Tage ...
Richtiger Bürokratenschei$$ ist das

Quelle: TuWas Leitfaden - Rechtsratgeber SGB III
 

Mark83

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Ich schrieb ja nur die halbe Wahrheit; in mein schlaues Buch steht etwas von





Aber da gibt es ja noch das arbeitssuchend melden; das muss spätestens 3 Monate vor Beendigung des Arbeits- oder außerbetrieblichen Ausbildungsverhältnis geschehen, sonst Sperrzeit :icon_dampf:
Bei weniger als 3 Monate liegt die Frist bei 3 Tage ...
Richtiger Bürokratenschei$$ ist das

Quelle: TuWas Leitfaden - Rechtsratgeber SGB III

Hat jetzt aber nix mit meinem Fall zu tun, oder?
Gruß
 
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