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Zwangsbewerbungen direkt beim Amt zum versenden abgeben

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Fitsch

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#1
Hallo,

vor ein paar Tagen habe ich einen Brief mit 3 Stellenangeboten bei Leihbuden vom Jobcenter erhalten.
Was mich dabei etwas nervt ist, dass in dem Brief drin steht, dass ich die Bewerbungen in einem nicht verschlossenen DIN A4-Umschlag, direkt auf dem Amt abgeben soll und die dann von denen verschickt werden. Ich gebe natürlich jetzt ungern offene Versandumschläge mit meinem Name drauf irgendwo ab. Ob ich drauf bestehen soll, dass die sich das Anschreiben kopieren und in meinem Beisein der Umschlag verschlossen wird? Oder soll ich mir nur von denen schriftlich bestätigen lassen, dass ich die Bewerbungen abgegeben habe? Ich mein großartig was dazu stecken können die ja denk ich mal nicht.

Bisher hatte ich keine Probleme mit dem Jobcenter. Das sind auch meine ersten VV die ich von denen bekomme habe.

Hier noch das Schreiben.
http://www.image-upload.net/di/IWP1/123.jpg
 

Piedro

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#2
die "nachfolgende rechtsbelehrung" wäre interessant.


meines wissens ist das nicht korrekt. deine mitwirkungspflicht beinhaltet, dich rechtzeitig auf stellen zu bewerben, nicht, deine bewerbungen in offenen umschlägen dem jc zukommen zu lassen. du bist doch nicht entmündigt.

stell die rechtsgrundlagen auch noch mit rein. ich denke, dass es da ein verständnisproblem zu beseitigen gibt. :biggrin:

die verpflichtungen des elo ergeben sich zum einen aus dem sgb, das keinen versand durch das jc vorsieht, schon gar nicht die übergabe offener umschläge, zum anderen durch die unterschrift unter die egv oder einen nicht widersprochenen va. die phantasien eines sb stellen noch keine verpflichtung dar.

wenn sie deine bewerbungen sehen wollen, können sie die hinterher einfordern. zb um festzustellen, ob sie auch geeignet sind dich in die wahl zu ziehen. vielleicht kriegst du ja keine zielführende bewerbung auf die kette und brauchst unterstützend ein bewerbungstraining. das gehört jedoch zum profiling und nicht zur vermittlung.

ohne die angeblichen rechtsgrundlagen gelesen zu haben würde ich sagen: schick die bewerbungen normal weg, stell den antrag auf kostenerstattung gemäss deiner egv und warte ab, was die dazu zu sagen haben.

besser: wir checken diese angeblichen rechtsgrundlagen auch noch, wenn das an den haaren herbeigezogener schwachfug ist, sollte ein freundlicher elo seinem sachbearbeiter hilfreich zur seite stehen, damit der arme mit der realität klar zu kommt.

wenn es da rechtliche unklarheiten gibt, kann man auf die remonstrationsPFLICHT des sb verweisen. der gesetzgeber sieht vor, dass bei rechtlichen unklarheiten der vorgesetze konsultiert wird. dessen weisung soll dann aktenkundig werden. hilft dem sb, wenn er angewiesen wird, widerrechtlich zu agieren - und verpflichtet ihn bei weiteren unklarheiten, den nächst höheren vorgesetzten mit dem sachverhalt zu konfrontieren.

DAS lieben sie ganz besonders. :biggrin:
 

Minimina

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#3
remonstrationsPFLICHT
Heißt das wirklich so, oder ist da ein Schreibfehler drin?

Wo kann ich das nachlesen?

Vielen Dank im voraus und LG
MM
 

LeoLoewe

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#5
Hallo,

vor ein paar Tagen habe ich einen Brief mit 3 Stellenangeboten bei Leihbuden vom Jobcenter erhalten.
Was mich dabei etwas nervt ist, dass in dem Brief drin steht, dass ich die Bewerbungen in einem nicht verschlossenen DIN A4-Umschlag, direkt auf dem Amt abgeben soll und die dann von denen verschickt werden. Ich gebe natürlich jetzt ungern offene Versandumschläge mit meinem Name drauf irgendwo ab. Ob ich drauf bestehen soll, dass die sich das Anschreiben kopieren und in meinem Beisein der Umschlag verschlossen wird? Oder soll ich mir nur von denen schriftlich bestätigen lassen, dass ich die Bewerbungen abgegeben habe? Ich mein großartig was dazu stecken können die ja denk ich mal nicht.

Bisher hatte ich keine Probleme mit dem Jobcenter. Das sind auch meine ersten VV die ich von denen bekomme habe.

Hier noch das Schreiben.
http://www.image-upload.net/di/IWP1/123.jpg
Soll das 'n Joke sein - oder ein Fake? So etwas habe ich noch nie gehört. Da würde ich mal im JC dumm zurückfragen, ob die Umschläge auch frankiert sein sollen und was mit Fahrtkostenerstattung ist.
Deckt sich der vorgeschriebene Abgabetermin mit den Bewerbungsbemühungen-Vorgaben in deiner EGV?
 

Piedro

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#6
Heißt das wirklich so, oder ist da ein Schreibfehler drin?

Wo kann ich das nachlesen?

Vielen Dank im voraus und LG
MM

der artikel "remonstrationspflicht" bedarf bei wiki einer lizenz zum lesen, remonstration ist frei lesbar.

Remonstration
Nach den Vorschriften des Beamtenrechts muss der Beamte seine dienstlichen Handlungen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen. Hat er Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung, so muss er seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegenüber remonstrieren, d. h. gegen die Ausführung der Weisung Einwände erheben. Bestätigt der unmittelbare Vorgesetzte die Anweisung und sind die Bedenken des Beamten nicht ausgeräumt, so muss sich der Beamte an den nächsthöheren Vorgesetzten wenden. Der Beamte hat hier keinen Ermessensspielraum. Bestätigt auch der nächsthöhere Vorgesetzte (der Vorgesetzte des Vorgesetzten des remonstrierenden Beamten) die Anordnung, so muss der Beamte sie ausführen. Diese Gehorsamspflicht trifft den Beamten allerdings dann nicht, wenn er durch die Befolgung der Weisung eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen würde.
Der Beamte kann sich durch dieses Vorgehen vor Disziplinarverfahren schützen, wenn später die Rechtswidrigkeit der Anordnung festgestellt wird. Das gleiche gilt für den Schutz vor Schadensersatzforderungen nach § 839
BGB (Amtshaftung) i.V.m. dem jeweiligen Beamtengesetz (§ 48
BeamtStG, § 75
BBG).

nun sind die jc-angestgellten meist keine beamten, aber so weit ich weiss gilt die remonstrationspflicht auch für die.

wenn nicht würde ich mich da gern korrigieren lassen.
 

Fitsch

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#7
Nö das ist kein Fake. Eine aktuelle EGV gibt es bei mir nicht.

Ich mein, ich bin es von früher noch gewohnt die Bewerbungen da abzugeben und von denen verschicken zulassen, aber nie in offenen Umschlägen. Also es war damals so, dass zumindest mir erzählt wurden, dass da keine Bewerbungskosten erstattet werden, sondern dass wir das Material dafür zur Verfügung gestellt bekommen. Also eben Gutschein für Bilder, Mappen, Umschläge und dass der Versand vom Jobcenter übernommen wird.

Keine Ahnung ob die mir da damals nur Mist erzählt haben. Spielt ja jetzt auch keine Rolle. Jedenfalls will ich hier niemanden verarschen, ich hab mich selber gefragt was das soll.

Vor allem weil es vor kurzen noch hieß, dass sich mein SB wegen einer überbetrieblichen Umschulung für mich umhören wollte. Nur kam da ewig keine Meldung von dem, bis eben die Woche das Schreiben im Briefkasten lag...
 

Piedro

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#8
Danke erstmal für die schnelle Antwort. Hier ist noch die Rechtsfolgenbelehrung.

http://www.image-upload.net/di/AH9K/234.jpg

das ist die rechtsfolgenbelehrung.

mich täte die RECHTSGRUNDLAGE interessieren, nach der die bewerbungen im offenen umschlag zum versand eingefordert werden.

wenn es für diese forderung eine RECHTSGRUNDLAGE gibt, muss das jc die mitteilen.

tut es nicht. gibt es nämlich nicht. sowas aber auch. :biggrin:

und in der rechtsfolgenbelehrung steht nicht, dass du sanktioniert wirst, wenn du das nicht so machst wie die das haben wollen.

wenn also in deiner egv nix von offenen briefumschlägen und versand durch das jc steht, können die sich brausen.

kannst ja mal nach der RECHTSGRUNDLAGE dieses ansinnens fragen. es gehört zur aufklärungspflicht des sb, dir die mitzuteilen, wenn er was von dir will. kleines briefchen:

höchstverehrter herr sesselwärmer,

ihr ansinnen, ich möge meine post in offenen umschlägen ihrer dienststelle zur verfügung stellen, auf dass diese von dort versendet werden, verwirrt mich nachhaltig. leider haben sie mir keine rechtsgrundlage genannt, die meine verwirrung lindern könnte. ich konnte auch nicht in erfahrung bringen, dass es im rechtsbereich des sgb etwas entsprechendes gäbe.

deshalb bitte ich sie flehentlich meine verwirrung durch die bekanntgabe besagter rechtsgrundlage zu lindern. bis dahin muss ich leider annehmen, dass ihr ansinnen nicht auf den gesetzen der bundesrepublik deutschland beruht. sie verstehen meine verwirrung? wieso bedenkt mich eine sozialbehörde mit unberechtigten forderungen, und teilt mir auch noch eine, mit dem sachverhalt nicht in verbindung stehende, rechtsfolgenbelehrung mit, ohne die rechtsgrundlage zu benennen? WIESO? WESHALB? WARUM? wer nicht fragt bleibt dumm, das wissen sie selbst seit früher kindheit... also frage ich, mehr noch, ich erflehe abermals meine verwirrung umgehend zu lindern.

bis dahin möchte ich im interesse meines mentalen gleichgewichts und meiner geistigen gesundheit, wie auch im interesse der unlängst von herrn alt beschworenen selbstachtung, meine post in verschlossenen umschlägen und durch eigene übergabe an die deutsche post ag versenden. das verringert zwar nicht meine nachhaltig quälende verwirrung ob ihres ansinnens, gewährleistet aber, dass ich keinen unrechtmässigenen begehrlichkeiten durch ihre person nachkomme, nur, weil diese mich verwirren.

ich verbleibe mit allervorzüglichster hochachtung in höchstgespannter erwartung ihrer antwort,

elo.
 

Fitsch

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#9
Also wie gesagt, eine aktuelle EGV gibt es nicht. Also scheint es auch keine Rechtsgrundlage dafür zu geben oder?

Soll ich mich da trotzdem auf die VV bewerben? Ich muss noch dazu sagen, dass nicht einmal eine Adresse zu den Leihbuden dazu geschrieben wurde. Nur der Name und die Stellenbezeichnung.
 

LeoLoewe

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#10
Nö das ist kein Fake. Eine aktuelle EGV gibt es bei mir nicht.

Ich mein, ich bin es von früher noch gewohnt die Bewerbungen da abzugeben und von denen verschicken zulassen, aber nie in offenen Umschlägen. Also es war damals so, dass zumindest mir erzählt wurden, dass da keine Bewerbungskosten erstattet werden, sondern dass wir das Material dafür zur Verfügung gestellt bekommen. Also eben Gutschein für Bilder, Mappen, Umschläge und dass der Versand vom Jobcenter übernommen wird.

Keine Ahnung ob die mir da damals nur Mist erzählt haben. Spielt ja jetzt auch keine Rolle. Jedenfalls will ich hier niemanden verarschen, ich hab mich selber gefragt was das soll.

Vor allem weil es vor kurzen noch hieß, dass sich mein SB wegen einer überbetrieblichen Umschulung für mich umhören wollte. Nur kam da ewig keine Meldung von dem, bis eben die Woche das Schreiben im Briefkasten lag...
Also, dann würde ich am 24. um 8 Uhr dort mit meiner Reiseschreibmaschine aufschlagen und meine Bewerbungen dort im Flur tippen. Am besten in der Nähe vom Zimmer des Sachbearbeiters.
 

LeoLoewe

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#11
Also wie gesagt, eine aktuelle EGV gibt es nicht. Also scheint es auch keine Rechtsgrundlage dafür zu geben oder?

Soll ich mich da trotzdem auf die VV bewerben? Ich muss noch dazu sagen, dass nicht einmal eine Adresse zu den Leihbuden dazu geschrieben wurde. Nur der Name und die Stellenbezeichnung.
Also, dann würde ich am 24. um 8 Uhr dort mit meiner Reiseschreibmaschine aufschlagen und meine Bewerbungen dort im Flur tippen. Am besten in der Nähe vom Zimmer des Sachbearbeiters.
 

Piedro

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#14
Also wie gesagt, eine aktuelle EGV gibt es nicht. Also scheint es auch keine Rechtsgrundlage dafür zu geben oder?

Soll ich mich da trotzdem auf die VV bewerben? Ich muss noch dazu sagen, dass nicht einmal eine Adresse zu den Leihbuden dazu geschrieben wurde. Nur der Name und die Stellenbezeichnung.


DAS ist heftig. so kannst du ja nicht mal recherchieren, was die eigentlich von einem erwarten, um die bewerbung zielführend zu gestalten. du kannst auch keinen angemessenen briefkopf schreiben, wenn du die adresse des ansprechpartners nicht kennst.

vorschlag: da du bisher deine bewerbungen zum versand abgegeben hast, machst du das diesmal auch. aber nicht im offenen umschlag. ausserdem gibst du ein schreiben ab, wo du nach der rechtsgrundlage dieser vorgehensweise fragst und verlangst, dass dir in zukunft die anschrift der ag bekanntgegeben wird und es dir über die ÜBLICHE kostenerstattung, die gewöhnlich in der egv vereinbart wird, ermöglicht wird deine bewerbungen eigenverantwortlich zu versenden.

und frag nach der rechtsgrundlage dieser praxis.


bewerben musst du dich, sonst wirst du sanktioniert. da du keine adresse hast, wirst du das jc für den versand bemühen müssen (hast du ja vorher schon, das setzt einverständnis voraus). aber kleb die umschläge zu und klär dann welche meise da singt.
 

Fitsch

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#15
Ok, soweit hab ich alles fertig. Mal schauen was der morgen meint.
 

Berenike1810

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#16
Möchte hier noch anmerken, dass es für Stellenanbieter, bei den JC'n die Möglichkeit gibt, einem Sabe ebendort, eine Vorauswahl treffen zu lassen.

Gibt also der Stellenanbieter beim JC an, er möchte zunächst nur max. 30 Bewerbungen sehen, und seine Anschrift solle nicht veröffentlicht werden, wird seine Anschrift nicht preisgegeben.

Der Sabe soll dann gucken, ob der Bewerber die Anforderungen erfüllen kann.

Soweit ich weiß frankiert dann das JC und verschickt die Bewerbungen.

Hatte den Fall erst neulich. Ein Bewerbungszwang steckte aber nicht dahinter. Der Vorschlag kam als Stelleninformation.

Eine Bewerbung fand nicht statt. Das blieb folgenlos.

Berenike
.
 

Fitsch

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#17
So, ich bin vom Amt wieder da. Also es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, das wäre BLÖDSINN hat er gemeint. Es ist ein entgegenkommen vom Jobcenter um nochmal über die Bewerbung drüber zuschauen. Das müsste aber jeder selber für sich entscheiden ob er die Hilfe in Anspruch nimmt... Naja, hab ich dankend abgelehnt. ^^
 

Fitsch

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#18
Heute war es mal wieder so weit, 2 Bewerbungen sollte ich abgeben. Also es stand wieder der selbe scheiß wie letztes mal drinnen, dass ich die in offenen Umschlägen zum Versand im Jobcenter abgeben soll. Leider hatte ich letztes mal vergessen mir die Antwort auf meine Anfrage schriftlich mitgeben zu lassen. Aber ich hatte diesmal des selbe Schreiben wieder dabei, was ich meinen Fallmanager vorlegen wollte, damit er mir das nochmal Schriftlich begründet was der Käse soll, aber der hatte Urlaub.

Also hab ich die verschlossenen Umschläge jemand anders in die Hand gedrückt. Er kam dann gleich an, dass ich schon wüsste, das die Umschläge offen zu sein haben und im selben Moment war er schon dabei die aufzureißen. Ich dachte mir ich seh nicht richtig und hab ihn erst mal zam geschissen, dass er seine Hände davon wegnehmen soll. Leider hab ich kein Zeugen dafür.

Ich weiß nun auch nicht, ob man was gegen diese Vorgehensweise etwas unternehme kann, weil rechtens scheint das doch nicht zu sein, was die da abziehen.
 

Piccolo

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#19
ich würde mich weiterhin massiv dagegegen wehren.
begründen würde ich das so: ich weiss ja nicht was das jobcenter noch zusätzlich in den umschlag mit reinlegt, zb dass auf einem begefügten extra-zettel steht dass man sich gerne auch für kostenlose praktika anbietet. der sb könnte ja in dem schrieb behaupten dass das so mündlich mit mir besprochen wurde.
ich wäre da extrem wachsam denn ich traue den sb's mittlerweile alles zu.
wenn ich jemanden etwas schreibe stehe ich auch voll hinter dem was in dem verschlossenen umschlag sich befindet.
soll dieser offen bleiben weiss ich nicht inwieweit der inhalt manipuliert wird. deswegen kann ich nicht mit meinem namen dahinterstehen.

ich hätte den mut dem sb das ins gesicht zu sagen. die sb's misstrauen uns doch ständig, dann darf ich das wechselseitig auch.
 

Fitsch

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#20
Ja, das beschreibt ganz gut meine denkweiße in der Sache. Ich war deswegen heute auch mal bei der Elo-Initiative in meiner Stadt, aber so richtig weiterhelfen konnten die mir nicht.

Hatte die Hoffnung, dass es vielleicht schon gemeinsame Pläne gibt sich dagegen zu wehren.
 

Piccolo

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#21
das muss man wohl leider erstmal als einzelkämpfer durchziehen.
wie gesagt, das ist auch ein rechtliches problem: inwieweit darf jemand meine post verändern? mein rechtsverständnis sagt mir dass das niemand darf.
und weil missbrauch in so einer sachlage nicht auszuschliessen ist würde ich auch weiter die umschläge zukleben, notfalls sogar versiegeln.
 

Rübennase

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#22
Da bewegen die sich aber auf dünnem Eis. Selbst wenn der Umschlag nicht verschlossen wäre, dürften die keine Einsicht nehmen. Das Briefgeheimnis gilt auch für die SBs. Selbst Polizisten dürfen keine beschlagnahmten Briefe öffnen. Sowas darf nur ein Richter.
 

Fitscher

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#23
Hallo,

diese Woche sollte ich wieder Bewerbungen in einem offenen Umschlag zum versenden abgeben. Diesmal habe ich auf eine schriftliche Antwort bestanden und heute hab ich dazu ein Schreiben erhalten.

Versucht der sich da gerade etwas aus den Fingern zu saugen?


Edit: Mir ist gerade aufgefallen, dass im Eingangsthread der eingescannte VV nicht mehr verfügbar ist. Ich lade den deswegen nochmal mit hoch.
 

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paulegon05

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#24
ich kenne das auch, ich musste mal die Bewerbungunterlagen an das AA/JC geben, begründet wurde es das mit das sie eine vorauswahl machen, im falle TE habe ich den eindruck das es in der Vergangenheit probleme mit dem Bewerberverhalten gegeben hat und AA/JC jetzt gegensteuert - begründung des AA/JC ist ok - er soll doch froh sein er part porto - der TE soll sich nicht so haben er muss laut gesetz ALLES unternehmen um aus der Hilfebedürftigkeit raus zukommen
 

Fitscher

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#25
ich kenne das auch, ich musste mal die Bewerbungunterlagen an das AA/JC geben, begründet wurde es das mit das sie eine vorauswahl machen, im falle TE habe ich den eindruck das es in der Vergangenheit probleme mit dem Bewerberverhalten gegeben hat und AA/JC jetzt gegensteuert - begründung des AA/JC ist ok - er soll doch froh sein er part porto - der TE soll sich nicht so haben er muss laut gesetz ALLES unternehmen um aus der Hilfebedürftigkeit raus zukommen
Öhm Uboot? ^^
Die selbe Exkrement hast du schon in den Thread geschrieben, in dem es um die EGV geht, die ich erhalten habe.
 

paulegon05

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#26
Öhm Uboot? ^^
Die selbe Exkrement hast du schon in dem Thread geschrieben, bei dem es um die EGV geht, die ich erhalten habe.
da sieht man mal das es nur darum geht dem staat auf der tasche zuliegen - solche leute mag ich ganz besonders - zum Thema EGV bin ich inzwichen zur Überzeugung gekommen das es für ELO verpflichtend sein sollte. Denn wer geld vom Staat bekommt soll auch was dafür machen (und wenn es nur x Bewerbungen schreiben ist, Praktiakas machen etc) - denn einen Lohn bekommst du auch nur gegen Arbeit - ich persönlich wäre sogarbereit (für eine gewisse Zeit) unentgeldlich zu arbeiten.
 

Fitscher

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#27
Ich bitte die anderen darum das U-Boot einfach zu ignorieren und auf den Beitrag einzugehen. Der versucht offensichtlich zu provozieren, damit hier Chaos entsteht und mir dadurch nicht mehr geholfen wird.


wer die warheit spricht....
Der Thread heißt aber nicht " paulegons Wahrheit", die kannste bitte woanders absondern, oder mir per PM schreiben.
 

Tusnelda

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#29
da sieht man mal das es nur darum geht dem staat auf der tasche zuliegen - solche leute mag ich ganz besonders - zum Thema EGV bin ich inzwichen zur Überzeugung gekommen das es für ELO verpflichtend sein sollte. Denn wer geld vom Staat bekommt soll auch was dafür machen (und wenn es nur x Bewerbungen schreiben ist, Praktiakas machen etc) - denn einen Lohn bekommst du auch nur gegen Arbeit - ich persönlich wäre sogarbereit (für eine gewisse Zeit) unEntgeltlich zu arbeiten.
Ich finde auch du solltest irgendwo unentgeldlich arbeiten... dann wärst du beschäftigt und würdest hier nicht so einen fremdgesteuerten Sch... absondern! Und bezahl mal deine Mitgliedsbeiträge, sonst werfen sie dich auch noch raus:icon_party:
 

Fitscher

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#30
Um jetzt nochmal auf mein Problem zurückzukommen.

In dem Antwortschreiben von meinem FM, stand ja nun folgendes geschrieben.

Sie bitten mit Schreiben vom 04.02.2013 um schriftliche Mitteilung der
entsprechenden Rechtsgrundlage für die vorherige Einsichtnahme des
zuständigen Fallmanagers in Ihre Bewerbungsunterlagen vor der jeweiligen
Versendung.
Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus dem allgemeinen Grundsatz des Fordems
gern. § 2 Abs. 1 SGB ll und den allg. Mitwirkungspflichten gem. §§ 60 ff. SGB I.
Eine Abgabe und Versendung der Bewerbungen direkt bei der Deutschen Post
kann nicht akzeptiert werde, da in diesem Fall nicht konkret nachgewiesen werden kann, was tatsächlich versendet worden ist.
Jetzt hab ich die Antwort von 3Qr1nL7ys in dem Thread gelesen.

da wird sie sicherlich sagen, das fehlt unter mitwirkungspflicht.
Da konterst du das mit den Grenzen der Mitwirkungspflicht

Quelle: § 65 SGB I*Grenzen der Mitwirkung

Denn in den § 60-65 SGB I, die sich mit der Mitwirkungspflicht auseinandersetzen, steht nirgendwo geschrieben dass du die Vorgaben deines SB's, bezogen auf Bewerbungsunterlagen, befolgen musst. Auch nicht in § 2 SGB II (Fordern) Also: kein Handeln = ohne Gesetz. Deswegen musst du das nicht tun, denn in den Gesetzen der Mitwirkungspflicht & des Forderns steht nichts davon...
Ob ich das bei mir ebenfalls anwenden kann?



Da mein Beitrag weiter oben nun etwas untergangen ist. Hier nochmal die eingescannten Dokummente.
Antwortschreiben
Vermittlungsvorschlag
 

xj3Qr1nL7ys

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#31
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen. Eine erwerbsfähige leistungsberechtigte Person muss aktiv an allen Maßnahmen zu ihrer Eingliederung in Arbeit mitwirken, insbesondere eine Eingliederungsvereinbarung abschließen. Wenn eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht möglich ist, hat die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person eine ihr angebotene zumutbare Arbeitsgelegenheit zu übernehmen.
Quelle: § 2 SGB II*Grundsatz des Forderns


Der Begriff Maßnahmen bezieht sich laut Berlit in LPK SGB II § 2 RN 28 Seite 66 auf alle Maßnahmen nach § 14 - 16 SGB II.

Das bedeutet:
§ 14 SGB II persönlicher Ansprechpartner
§ 15 SGB II EGV/VA
§ 16 SGB II Eingliederungshilfen

Man versucht Unwissende argumentativ zu täuschen, mehr nicht:

Die Mitwirkungspflicht bezieht sich ausschließlich auf die Aufklärung eines bestimmten Sachverhalts. Sie umfasst nicht ein "dem Antragsteller aufgegebenes Verhalten", [...] Arbeits und Bewerbungspflichten haben nie etwas mit Mitwirkungspflichten zu tun. Wegen fehlender Mitwirkung ist auch keine Sanktion nach § 31 SGB II möglich.

Quelle: Jäger & Thome in ALG II / Sozialhilfe von A-Z Ausgabe 2011/2012 Seite 479

Der Anlageberater empfiehlt: Jetzt investieren, Rendite garantiert...
 

Steamhammer

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#32
da sieht man mal das es nur darum geht dem staat auf der tasche zuliegen - solche leute mag ich ganz besonders - zum Thema EGV bin ich inzwichen zur Überzeugung gekommen das es für ELO verpflichtend sein sollte. Denn wer geld vom Staat bekommt soll auch was dafür machen (und wenn es nur x Bewerbungen schreiben ist, Praktiakas machen etc) - denn einen Lohn bekommst du auch nur gegen Arbeit - ich persönlich wäre sogarbereit (für eine gewisse Zeit) unEntgeltlich zu arbeiten.
Ist heut der erste April?Toller Scherz.Hast Du Besuch von Dieter Hundt gehabt?
 

Dirkus

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#34
:icon_dampf:"Zwangsbewerbungen"

nach dem Wort hatte ich schon keine Lust mehr zu lesen

:icon_dampf::icon_dampf::icon_dampf:

Wo ist das Problem mit einer Bewerbung? Drucken, eintüten, wegschicken...

xxxxxxxxxxxxxxxxx Ich bitte die Forenregeln zu beachten (#12) um nicht weitere Schritte unternehmen zu müssen!
 

Minimina

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#36
@ Fitscher:

Diese Erwartung des JC kann nicht rechtens sein. Der Grund hierfür ist, das das JC dann ja in Deinem Namen handelt (den Umschlag zuklebt und verschickt). Für ein Handeln in Deinem Namen ist allerdings von gesetzes Wegen eine Vollmacht erforderlich, die Du dem JC wohl eher nicht ausgestellt hast.

Ich kann Dir aber nur sagen was ich tun würde. Ich würde die Bewerbungen ganz normal an die AG verschicken (natürlich mit Lebnslauf und Zeugnissen, also ganz korrekt).

Gleichzeitig würde ich dem JC antworten:

"Sehr geehrte....

die von Ihnen geforderten Bewerbungen, vom...., habe ich direkt an xyz mit Zeugnissen und pipapo versandt.

Von einer Versendung meiner Bewerbungen durch das Jobcenter nehme ich Abstand.

Eine Verletzung meiner Mitwirkungspflicht liegt nicht vor.

Mfg Fitscher"
Möglicherweise musst Du mit einer Sanktion rechnen, aber die dürfte mit einem Antrag auf Einstweilige Anordnung beim SG schnell vom Tische sein, denn wenn Du "beschwert" bist, prüft das SG die Taten des JC eingehender als wenn es nur um zuviele Bewerbungsbemühungen geht oder eine Massnahme.

Es sei denn Du willst Dir die Gängelei bis zum St. Nimmerleinstag
gefallen lassen.

LG MM
 

obi68

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#37
Ich würde im Vorfeld erst mal abklären, ob das JC die Fahrtkosten erstattet. Schließlich mußt du ja erst mal zum Jobcenter kommen, um deine Bewerbungen dort abzugeben, anstatt sie einfach in den nächsten Briefkasten zu werfen.
Zudem ich keinerlei Grund sehe, daß so gehandelt werden soll, es sei denn, das Jobcenter wäre zu meinem persönlichen Vormund ernannt worden.

Es gibt nur einen Menschen, der entscheidet, in welcher Form und auf welchem Weg ich meine persönliche Post versende und das bin ich und auschließlich ich.

Bewerbungen versenden und Bewerbungskostenerstattung beantragen - fertig!

Wahnsinn, wie sich hier schon wieder in persönliche Sachen einzumischen versucht wird.
Ich glaub, es hackt!
 

Steamhammer

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#38
:icon_dampf:"Zwangsbewerbungen"

nach dem Wort hatte ich schon keine Lust mehr zu lesen

:icon_dampf::icon_dampf::icon_dampf:

Wo ist das Problem mit einer Bewerbung? Drucken, eintüten, wegschicken...

Wieder so ein Kandidat der gar nicht will
Soll man alles wollen, bloss dass es Dir passt? Was für Leute tauchen eigentlich hier auf??????
 

final-doom

Elo-User/in

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#39
Nun ja die Dunkle Seite der Macht hat auch Wind von diesen oder anderen Foren bekommen. Nun senden Sie Ihre Späher aus um Unmut unter den Hilfebedürftigen zu Streuen. Meistens werden Sie aber sehr schnell durch Ihre dumme Art sich zu verhalten entlarft............
 

Admin2

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#40
Da Doppelaccounts unzulässig sind und dieser Thread mal wieder entgleist schließe ich hier.
 
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