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Zwangsaufforderung zum Arbeitsdienst !

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wotan0815

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#1
Hallo Leidensgenossen!
Bin neu hier und bin ein wenig getröstet darüber, nicht alleine in der Sch... zu hocken!!
Trotz Schwerbehinderung von 50%, weiteren Erkrankungen und laufenden Therapien, anstehenden Klinikaufenthalten soll ich jetzt durch die GAL bei einer IFAS-Maßnahme teilnehmen!
Mein gesundheitlicher Status interessiert den Technokraten bei der GAL einen feuchten Dreck!
Das ich zudem meiner arbeitenden Frau im Haushalt und Kinderbetreuung mithelfen muß, genauso wenig.
Habe weiter die oben genannte Aufforderung so -bewußt- kurzfristig terminiert bekommen, das ich keine Chance gehabt hätte, zeitig eine AU-Bescheinigung beizubringen. Bin außerdem als chronisch erkrankter von Zuzahlungen befreit.
Erwäge rechtliche Schritte über Rechtsanwalt bei Durchführung der angedrohten Sanktionen einschließlich Strafverfahren wegen Nötigung,etc.!
Die örtliche Presse werde ich ferner darauf aufmerksam machen und ne Dienstbeschwerde gegen den Eierkopf einlegen, der das Ganze verzapft hat.

Habt ihr weitere Tips und Info`s hierzu?
Mit besten Grüßen.......

Bitte keine so unsachlichen Vergleiche, deswegen editiert.
 

vagabund

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#2
soll ich jetzt durch die GAL bei einer IFAS-Maßnahme teilnehmen!
Hallo,
ich kann deine Wut gut verstehn!
Aber bitte , was ist das überhaupt? :kinn:

vg
vagabund
 

evahb

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#3
Hallo Wotan 0815, um was für eine Maßnahme handelt es sich da?Werde im Moment auch aufgefordert einen EEJ zu machen,obwohl ich gesundheitlich überhaupt nicht in der Lage bin.

Gruß evahb
 

wotan0815

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#4
evahb sagte :
Hallo Wotan 0815, um was für eine Maßnahme handelt es sich da?Werde im Moment auch aufgefordert einen EEJ zu machen,obwohl ich gesundheitlich überhaupt nicht in der Lage bin.

Gruß evahb
Was ist denn eine EEJ?
Bei uns heißt das IFAS und ist eine Einrichtung der GAL (ARGE) zm Hosen runter lassen (entwürdigende Diffamierung als Arbeitsloser,etc.)!
Ist man einmal in dieser Tretmühle drin, winkt einem die steile Karriere als 1€-Jobber / Gully-Dienst!
:|
 

vagabund

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#5
EEJ ist ein Ein-Euro-Job, also eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung.
 

wotan0815

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#6
evahb sagte :
Hallo Wotan 0815, um was für eine Maßnahme handelt es sich da?Werde im Moment auch aufgefordert einen EEJ zu machen,obwohl ich gesundheitlich überhaupt nicht in der Lage bin.

Gruß evahb
Hallo evahb.
Hast Du Arztberichte,Atteste,Schwerbehindertenausweis,etc. ?
Vielleicht solltest Du eine amtsärztliche Begutachtung bei der ARGE / Agentur für Arbeit beantragen > zur Feststellung auf dauernde AU.
Wahnsinnig kompliziert das Ganze-da blicken auch Fachleute nicht mehr durch!
Werde wohl den gleichen Weg gehen müßen.... :cry:
 

kalle

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#7
Wenn man, wie ich das bei vielen hier lese, den Arm schon unter dem Kopf trägt, dann sollte man auch alle Möglichkeiten ausschöpfen.Und eine davon ist sicherlich ganz dringend die Untersuchung durch die Arge auf die Ewerbsfähigkeit. Denn nur mit dieser Untersuchung kann man argumentieren. Alles andere interessiert die meistens nicht.

Aber bitte immer auf eine persönliche Untersuchung bestehen. Nicht nach Aktenlage. Aktenlage spiegelt nicht den aktuellen Zustand wieder.
Und es soll ja hauptsächlich der aktuelle Gesundheitszustand wiedergespiegelt werden.

Und vor allem sollte man diese Maßnahmen schon vor einer Maßnahme in Angriff nehmen. Wer die Probleme hat, der sollte frühzeitig etwas tun.
 

Müllemann

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#8
kalle sagte :
Wenn man, wie ich das bei vielen hier lese, den Arm schon unter dem Kopf trägt, dann sollte man auch alle Möglichkeiten ausschöpfen.Und eine davon ist sicherlich ganz dringend die Untersuchung durch die Arge auf die Ewerbsfähigkeit.


....... und um eine ärztl. Untersuchung beim Ärztl. Dienst d. Agentur gegen Arbeit habe ich gebeten (Antrag auf Erhöhung d. Grad d. Behinderung wurde ebenfalls gestellt)

Mein VM wil aber, dass ich beim Ärztl. Dienst d. Gesundheitsamtes erscheine und vereinbarte, ohne Rücksprache mit mir, dort Termin. (1. Hinterfotzigkeit). Wegen schwerer Erkrankung Termin nicht wahrnehmen können.

Danach setzte ich mich mit einer Ärztin d. Gesundheitsamtes in Verbindung und vereinbarte einen Termin (kommende Woche).

Gleichzeitig stellte ich bei meinem VM Antrag auf Übernahme d. Fahrtkosten (wer hat gegen Ende d. Monats noch genügend Knete über, um in der Gegend herumzufahren) und um Übernahme d. Kosten f. eine Begleitperson.

2. Hinterfotzigkeit: VM hat hinter meinem Rücken Termin im Gesundheitsamt streichen lassen

3. Hinterfotzigkeit: und VM hat Termin f. einen Hausbesuch (am gleichen Tag) vereinbart und fordert, dass ich Näheres mit diesen abstimmen soll das werde ich nicht tun!

Dieses Vorgehens betrachte ich als eine ganz besondere Art d. Einmischung.
Der glaubt wohl, meine körperl. Einschränkungen erstrecken sich auch auf die Geistige?

Was mich jedoch auf die Palme brachte ist, dass mein Antrag auf Kostenübernahme abgelehnt wurde.
Argumentation: Kostenersatz wird immer im Nachhinein gezahlt.

Bedingt durch Anschaffung von Medikamenten, die die Krankenkassen freundlicherweise nicht mehr zahlen, habe ich nur noch einen ganz geringfügigen Betrag zur Verfügung.

Und außerdem sieht d. Regelsatz, wenn ich nicht irre, für solch' "tolle Unternehmungen außerhalb meines Wohnortes" keinen Cent vor.

da die VM offenbar nichts anderes können, wurde ich nochmals an meine Mitwirkungspflicht und die sich daraus ergebenden Sanktionen ergeben

Er torpediert doch, dass die Untersuchung stattfinden kann und nicht und erlaubt sich dann auch noch, auf mögl. Sanktionen hinzuweisen. Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Also, wenn ich den heute in die Finger bekäme

Meiner Mitwirkungspflicht bin ich m.E. schon nachgekommen, indem ich selbst Antrag auf Untersuchung d. Erwerbsfähigkeit stellte und mehrfach Bereitschaft -mündl. als auch schriftlich!- für eine Untersuchung signalisierte. Habe doch nicht aus Langeweile selbst um eine solche gebeten.

Auf welcher Rechtsgrundlage, Verordnung, dienstl. Anordnung können VM ärztl. Untersuchungen zuhause bestimmen?
 

kalle

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#9
1. Bist Du bei einer Optionskommune? Die arbeiten lieber mit dem Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt wird ja von der gleichen Stelle finanziert. Nämlich von der Kommune. Und wie deren Gutachten aussehen, kann man sich ja vorstellen.
Ich würde trotzdem auf eine Untersuchung durch den med.Dienst der AfA bestehen.
2. Das mit dem GdB ist schon mal sehr gut. :daumen:

3. Fahrtkosten können auch im Vorwege übernommen werden. Ich hatte zu meiner Untersuchung schon vorher den ANtrag gestellt und bekomen.

4. Du wirst den Termin beim Gesundheitsamt wohl warnehmen müssen. Wenn das Gutachten einem nicht gefällt: Widerspruch einlegen.

Sie machen es uns so schwer wie möglich. Also müssen wir so viel kämpfen wie möglich. Aber wir dürfen mit dem Kämpfen nicht aufhören.
 

Müllemann

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#10
kalle sagte :
1. Bist Du bei einer Optionskommune? Die arbeiten lieber mit dem Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt wird ja von der gleichen Stelle finanziert. Nämlich von der Kommune. Und wie deren Gutachten aussehen, kann man sich ja vorstellen.
Ich würde trotzdem auf eine Untersuchung durch den med.Dienst der AfA bestehen.
2. Das mit dem GdB ist schon mal sehr gut. :daumen:

3. Fahrtkosten können auch im Vorwege übernommen werden. Ich hatte zu meiner Untersuchung schon vorher den ANtrag gestellt und bekomen.

4. Du wirst den Termin beim Gesundheitsamt wohl warnehmen müssen. Wenn das Gutachten einem nicht gefällt: Widerspruch einlegen.

Sie machen es uns so schwer wie möglich. Also müssen wir so viel kämpfen wie möglich. Aber wir dürfen mit dem Kämpfen nicht aufhören.

zu 1) ARGE !

zu 4) sträube mich nicht gegen ärztl. Untersuchung durch Dienst d. AfA

Untersuchung durch Gesundheitsamt werde ich wohl zähneknirschend
zustimmen müssen, weil ärzt. Dienst der AfA, sofern es stimmt, überlastet sei

sträube mich nur gegen Hausbesuch !!!!

Wo ist nachzulesen, dass ich dem vom VM angeordneten Hausbesuch zustimmen muss?

Hausbesuch - da schlagen meine Glocken Alarm und wollen gar nicht mehr aufhören

privater email-kontakt möglich, um dies näher zu erläutern?
 

kalle

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#11
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