💹 Zwangsarbeit fĂŒr Hartz 4 EmpfĂ€nger, EinfĂŒhrung §§ 16i und 16e SGB II (Teilhabechancengesetz) (8 Betrachter)

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Stauer

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Schade, das zu "Couch-Innereien"
weiter nur vermutet werden kann, z.B. Kommen da auch Hirnwaschmittel zum
Einsatz ?
Ja, ich denke schon, daß da "SchwarzpĂ€dagogik" zum Einsatz kommt und jeder, der sich ein X fĂŒr ein U vormachen lĂ€ĂŸt, wird ihr gnadenlos zum Opfer fallen.
Unsere Rettung werden dieser Thread, der Leitfaden des @Zeitkind 's und die Vertragsfreiheit sein.
Damit von dieser Freiheit kein Gebrauch gemacht wird, sollen die Arbeiter 2 Monate lang zugetextet werden. Ein "Couching", nennt sich das ganze. Napoleon nannte das Dummheit. Ihm war aufgefallen, daß wenn man den Deutschen 10x erzĂ€hlt das ist gut auch, wenn es schlecht ist, behauptet der Deutsche selber das ist gut. Klingt doch schon viel besser und ĂŒberhaupt, welch' große Chance da angeblich geboten wird und ich schĂ€tze mal, daß da auch trainiert wird, wie man dem "AG" gegenĂŒber tritt. Angefangen bei der Kleidung ĂŒber z.B. kein Knoblauch essen bis hin zur Sprache. Bloß nicht dies oder jenes sagen oder fragen.
Das ist GehirnwÀsche. Ich habe mal eine Frau getroffen, die mal 2 Monate da war. Sie sagte, die waren so kackfreundlich, dass sie dachte das gehört garnicht zum JC. Sie wurde auf eine Stelle angesetzt, auf die sie sich 4 Monate zuvor schon einmal beworben hatte. Sie wurde abgelehnt. 16i gefördert, hatte der AG plötzlich doch Interesse an ihr. Sie fragte den AG auf den Kopf zu, warum er so plötzlich seine Meinung geÀndert hat. Leider konnte sie doch nicht gefördert werden.
Ich kann nur jedem empfehlen: Laßt Euch nichts einreden!!!---Keine Unterschriften leisten!!!
Passiver Widerstand ist wichtiger, denn je.
Dieser Thread ist auch weiterhin sehr wichtig und hilfreich. Es werden bestimmt noch einige Erfahrungen gemacht werden.
 

Wintermute101

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Also was das Coaching angeht, kann ich bis jetzt nichts von "HirnwÀsche" oder sonstigem, berichten.
Also zumindest was das Coaching wÀhrend des Jobs angeht.
Da ist es eher so das der Herr, der mich coacht eher immer schnell wieder weiter will.
LÀnger als 20 Minuten war bisher kein einziges gesprÀch.

Und obwohl ich noch in den ersten 6 Monaten bin, ist es seit ende des 2. Monats so das wir uns nur noch einmal
im Monat treffen, nichtmehr wöchentlich.
Jetzt sogar schon seit 3 Monaten nichtmehr da der Coach beim vorletzten Termin krank war und beim letzten mal woanders hin musste
weswegen er nur kurz angerufen hat, gefragt hat ob alles passt, und das wars dann auch schon.

Kommt sicher auch immer drauf an, wer es macht, wenn da nen Maßnahmenfutzi dran ist, gehen die vielleicht anders vor, ich hab
aber einen direkt vom Jobcenter da ist das alles sehr locker aufgebaut.
Vorallem deswegen weil die Leute da viel zuviele FĂ€lle und viel zu wenig Zeit haben.
Wenn da nicht ein Chef oder geförderter Angestellter mit KĂŒndigung droht, sind die schneller
wieder weg als man kucken kann.

So ist es ja auch scheinbar bei Pariah, bei dem das coaching auch immer schnell vom Tisch ist.

Ansonsten, seit der 2. Woche seit der ich in Arbeit bin waren die Fragen eigentlich immer gleich:
Gibts Probleme auf Arbeit/mit Kollegen?
Wollen sie gerne weiter gebildet werden, wenn ja schreiben sie mir einfach was sie wollen, das genehmigen wir dann
(solangs nicht zuviel kostet).......zu doof das mein Arbeitgeber schon von sich aus mich kostenlos weiter bildet, deswegen
gabs da bisher noch keinen Anlass was zu machen. ^^
Aber mal schauen was mir noch im neuen Jahr einfÀllt worauf ich Lust habe. :)

Und das wars dann.
Und es gibt auch, anders als im besch.....eidenen Jobcenter keine ewige nachfrager/nachhakerei.
Man sagt alles ist okay, und damit hat es sich.
Auch bei meinem Arbeitgeber hat der Coach sich bis jetzt kein einziges mal gemeldet (verstehe mich sehr gut mit
dem Chef, deswegen weiss ich das).


Wie gesagt, kann sicher sein, das es bei anderen schlechter lÀuft, aber bei mir versucht man beim coaching nix und lÀsst mich mehr in Ruhe
als ich es erhofft hatte.
 

Spiegelsaal

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Ich denke bei einem Coaching sollte man so wenig wie möglich preisgeben, um sein eigenes Ich zu behalten. Mit allem was man preisgibt, grad privates und sehr persönliches. wird natĂŒrlich gearbeitet und im schlimmsten Falle gegen Dich. Steht nirgends im Gesetz, was man selbst artikuliert und wie tiefreichend das sein muss. Ein Coach wird ziemlich genervt sein, wenn er seinen Spielball nicht nach seinen WĂŒnschen formen kann und fĂŒr den 1. Arbeitsmarkt vorbereiten und festigen kann. Diese Gleichmacherei und das jeder 16i geförderte einen Coach benötigen wĂŒrde, grenzt schon an BelĂ€stigung. Auf dem 1. Arbeitsmark sind eben alle gefestigt, darum sind die Psychotherapeuten auch so ausgebucht und die Burnout-FĂ€lle gestiegen.
 

Tom410

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Gefunden bei NDS unter Hinweisen des Tages.

Ein Jahr „Sozialer Arbeitsmarkt“ mit dem „Teilhabechancengesetz“ – zur Stabilisierung und Ausbau des Niedriglohnsektors
Der Staat zahlt den Unternehmen beim Zustandekommen einer sozialversicherungspflichtigen BeschĂ€ftigung mit den neuen Instrumenten „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (TaAM) oder „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ (EVL) bis zu 100 Prozent des Mindest- oder Tariflohns. Die Kriterien wie ZusĂ€tzlichkeit, öffentliches Interesse und WettbewerbsneutralitĂ€t wurden ĂŒber Bord geworfen, die bislang eine geförderte BeschĂ€ftigung nur bei sozialen TrĂ€gern und öffentlichen Einrichtungen erlaubte.
Die anvisierte Zahl von 800.000 Menschen insgesamt und 150.000 in dieser Legislaturperiode die „im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ mit diesem Programm eine BeschĂ€ftigung erhalten sollen, wird wohl schwer zu erreichen sein, wie die Statistiken im ersten Halbjahr 2019 zeigen. Seit Inkrafttreten des Teilhabechancengesetzes konnten bundesweit bis Ende Juli 2019 nur knapp ĂŒber 21.000 Teilnehmende vermittelt werden.
Zusammenfassung:

Zynischer, aber auch entlarvender geht es kaum, wenn die SPD dieses Teilhabechancengesetz als Vorbild fĂŒr das neue Sozialstaatskonzept ihrer Partei verkauft. Dabei ist es doch wohl eher ein Gesetz, das die Chancen und Teilhabe der Privatunternehmen und Konzerne am Weltmarkt fördert, mit staatlicher Lohnsubvention.
Gewerkschaftsforum


Ich könnte noch mehr zitieren, da der Artikel ziemlich lang ist. Er geht auch noch auf das "Coaching" und Zeitarbeit ein. Vielleicht gehört das auch nicht in diesen Thread. Dann bitte verschieben oder so.
 
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pioneer

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Hallo,
ist es richtig, dass §16e/i freiwillig sind. Im §31 SGB 2 steht , dass eine Weigerung von 16e sanktioniert werden kann.
Gruß und vielen Dank
 

ZermĂŒrbt38

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ist es richtig, dass §16e/i freiwillig sind. Im §31 SGB 2 steht , dass eine Weigerung von 16e sanktioniert werden kann.
Bis auf die Informationsveranstaltung ist es freiwillig ja. Die Freiwilligkeit setzt erst aus wenn man sich belatschern lĂ€sst und/oder diesbezĂŒglich einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Danach kann auch sanktioniert werden.
 

pioneer

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Vielen Dank. Man möchte nÀmlich, dass ich den §16 als Förderungsmöglichkeit in meiner Bewerbung erwÀhne.
 

ZermĂŒrbt38

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Man möchte nÀmlich, dass ich den §16 als Förderungsmöglichkeit in meiner Bewerbung erwÀhne.
Mach das ja nicht. Du musst fĂŒr die keine Werbung machen. Der 16i/e hat nur Nachteile fĂŒr dich. Im ĂŒbrigen umso weniger sich dafĂŒr interessieren, umso warscheinlicher ist es, dass dieser Teilhabemist ab Januar 2025 keinen Bestand mehr findet.
 
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pioneer

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Der 16e ist aber auch freiwillig? Mein MaßnahmetrĂ€ger wĂŒrde mich am liebsten umsonst arbeiten lassen.
Das ist zwar etwas OT, aber ich möchte nicht wissen, wie schlimm die Situation der HilfebedĂŒrftigen war, als es noch kein Internet zum Austausch von Problemen gab.
 
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Ramteid

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Möchten kann JC viel. Mir wurden diesbezĂŒglich bunte Flyer mitgegeben. :oops:
Ja mir auch :)
Beitrag wurde automatisch zusammengefĂŒhrt:

ich möchte nicht wissen, wie schlimm die Situation der HilfebedĂŒrftigen war, als es noch kein Internet zum Austausch von Problemen gab.
Viel besser, denn da gab es das menschenverachtende H4 Regime noch lange nicht. Es wurde weit humaner mit einander umgegangen.
 

pioneer

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In den Flyern wird bestimmt alles erwÀhnt, nur nicht, dass die Teilnahme freiwillig ist.
 

MaunziMaunz

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In den Flyern wird bestimmt alles erwÀhnt, nur nicht, dass die Teilnahme freiwillig ist.
Mit dem Flyer oder (D)einer möglichen Info zur Förderung fĂŒr AG (ich hab mir meinen selbstgesucht §16i - viel hier von mir dazu nachzulesen) wird auch vom JC nicht erwĂ€hnt, wie knĂŒppelhart die VertrĂ€ge den AG sind, wenn er Dich angestellt hat! Nur das Geld nehmen und nichts tun, Papiere ausfĂŒllen, Anmeldungen, Gehaltsnachweise etc. muß bereits nach 10 Wochen beim JC eingehen.
Erst an dem Tag, da wo Du den Arbeitsvertrag unterschrieben hast, bekommt auch Dein AG nĂ€here Infos mit dem genauen Fördergeld und was dann an Pflichten auf ihn warten. Bei mir...wurden fĂŒr 5 Jahre ZwischenerklĂ€rung / ErklĂ€rung zum 30.12.20 / ErklĂ€rung zum 30.12.2021 usw. bereits zum AusfĂŒllen vorbereitet. Wenn das alles nicht rechtzeitig abgegeben wird bzw. der AG irgendwas bei der Anmeldung oder die Jahre ĂŒber falsch macht...Androhung von Ordnungswidrigkeit bis hin zur Strafanzeige behĂ€lt sich das JC vor.
Solange wie Du keinen Arbeitsvertrag nach 16e oder i unterschreibst, passiert Dir nichts.
Und an alle, die evtl. mehr Geld verdienen wollen (ich tue es ja bereits und hab endlich mal nach 10 Jahren finanziellen Druck weg) und sich auf das einlassen wĂŒrden: auf das Datum achten, WANN ihr unterschreibt...
Mir hat gleich das JC am 14. (Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag) nur noch den Aufstockbetrag zum 30. angwiesen (ohne Info natĂŒrlich) und ich stand dann ziemlich mittellos da. Meine Miete und Fixkosten konnte ich dann nur zahlen, weil ich fĂŒr ein Darlehen zum JC gehetzt bin.
Jedoch, wird bald in meinem Erfahrungsbericht zu 16i ergĂ€nzt, habe mehr Geld, Arbeit macht Spaß, Chef super anstĂ€ndig, kein Ausnutzer, Coach 1x die Woche ebenso.
 

pioneer

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Mein Einzelcoach wollte mir zufÀllig an dem Tag wo ich hier die Frage gestellt hatte den 16e/i nochmals schmackhaft machen. Ich habe das Angebot dankend abgelehnt :)
 

pioneer

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@MaunziMaunz

Dass man den Monat finanziell ĂŒberbrĂŒcken muß, ist m.E. ebenfalls ein Ausschlußkriterium. Der Arbeitgeber bekommt Zulagen ohne Ende und der Arbeitnehmer muß einen Kredit aufnehmen, um seine Miete zahlen zu können.
 

Wintermute101

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Interessant das das so lief.
EIGENTLICH hat man nÀmlich bis zum ersten Lohn/Gehalt noch anspruch auf volles Alg2.
So war es zumindest bei mir. Ich hab Ende Juli 2019 den Arbeitsvertrag mit 16i mit Anfang 01.08.2019 unterschrieben und habe dann
auch noch im August volles Alg2 bekommen ohne das ich das zurĂŒck zahlen musste.
Am 2. September war dann mein Gehalt da und ich war aus der Jobcenter Hölle (grĂ¶ĂŸtenteils, weil ich genug verdiene dank Tarifvertrag) raus.

Ansonsten: 16e/i ist natĂŒrlich freiwillig.
Wer also nur irgendwelche dÀmlichen Jobs vom Jobcenter bekommt, kann da dankend ablehnen.
Dennoch sollte man schauen ob man nicht einen anstÀndigen Arbeitgeber findet, der dann ,dank Tarifvertrag, einen
einstellen kann.
Hat so zumindest bei mir und Pariah geklappt so dass wir weit ĂŒber Hartz 4 Satz liegen und zumindest finanziell endlich unabhĂ€ngig sind.
 

pioneer

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Ich kann mir vorstellen, dass solche Jobs auch Roboter machen können. Man will aber, dass die Maschinen den Profit der Unternehmen und nicht den Nutzen des Menschen maximiert.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
Am 2. September war dann mein Gehalt da
Und genau aus dem Grund, da der Zufluss erst am 2. September war musstest Du nicht zurĂŒckzahlen.
MaunziMaunz Arbeitgeber hĂ€tte es auch so tun können, allerdings hĂ€tte er in ihrem Fall immer erst zum 2.ten ĂŒberweisen sollen, da sie aufstockt.
 

Samsara

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Gestern war unser JC wegen einer internen Feierlichkeit Veranstaltung ganztÀgig geschlossen. :feiern:
Man feierte: ein Jahr Teilhabechancengesetz 16e und 16i.

Es wurde auch eine Pressekonferenz in den GeschĂ€ftsrĂ€umen eines lokalen Wirtschaftsunternehmens organisiert, in dem ein Muster-Arbeitgeber und ein Muster-Teilhabe-Geförderter am Nasenring durch die Arena gefĂŒhrt wurden. Beide natĂŒrlich hoch zufrieden und euphorisch mit der Förderung: endlich wieder Tagesstruktur und MenschenwĂŒrde! Und die ĂŒberraschende Erkenntnis: "Hartz IV-Bezieher sind wieder Menschen wie du und ich, wenn sie erst einmal wieder schuften."

Es war wohl dringend nötig, an diesem Jahrestag die Werbetrommel zu rĂŒhren, denn hier bei uns scheint seitens der Arbeitgeber kein großes Interesse an dieser Art von neuen Mitarbeitern zu bestehen, jedenfalls nicht in der "freien Wirtschaft". Hauptgrund dafĂŒr scheint zu sein, dass die Arbeitgeber keine Bindungen und Kontrolle ĂŒber fĂŒnf Jahre (und auch noch darĂŒber hinaus) wollen. Sie fĂŒhlen sich beim "HIRE" und "FIRE" durch das JC behindert, hieß es. Nachfrage besteht nur bei der Wohlfahrt, also bei denjenigen, die schon immer 1-Euro-Jobber hatten.

Und abends ging es dann um 22:15 Uhr weiter in den ARD - Tagesthemen (fast auf RTL-Niveau): :icon_kotz2:

AUS DEM OFF:
"Der Arbeitgeber soll seinen neuen Angestellten langsam und nachsichtig in die Arbeitswelt integrieren.
Das ist nicht immer leicht."

ARBEITGEBER:
"Probleme sind, dass man am Anfang schon mit den Uhrzeiten ein Problem hat, dass man die Arbeitszeit auch erfĂŒllen muss, dass man auch in der Lage sein muss, ĂŒberhaupt sein Leben entsprechend wieder in den Griff zu bekommen und entsprechend zeitlich zu strukturieren. So fĂ€ng's in den ersten Monaten an. Das zieht sich dann natĂŒrlich so entsprechend durch."

AUS DEM OFF:
"Dieser Teihabe-Geförderte tat sich auch zuerst schwer mit dem langen achtstĂŒndigen Arbeitstag und war oft nachmittags mĂŒde. Jetzt ist er stolz auf seinen geregelten Tagesablauf."

Dann betritt der ĂŒberaus sympathische und kompetente Herr Laumann (CDU) als Arbeitsminister NRW die BĂŒhne und richtet mahnende Worte an die Arbeitgeber und erklĂ€rt, dass diese bei der umfangreichen finanziellen Förderung, die sie erhalten, "eine Moralische Verpflichtung" zur Übernahme der 16e und 16i-Teilhabenden auch ĂŒber die 5-Jahre hinaus hĂ€tten. (Leise Zweifel sind herauszuhören.)

DER TEILHABE-GEFÖRDERTE:
signalisiert, dass er sehr auf eine WeiterbeschĂ€ftigung hofft, denn der Job mache ihn endlich wieder glĂŒcklich.
"Ja, das SelbstwertgefĂŒhl ist auf jeden Fall wieder gestiegen. Ja, ich fĂŒhle mich in der Gesellschaft besser eingebunden. Und ja, ich kann auch mitreden, bei normalen gesellschaftlichen Themen :icon_question:,
wo man normalerweise als Arbeitsloser immer verpönt ist: Wat will denn der Arbeitslose da?"

AUS DEM OFF:
Er macht neben dem Job auch noch Weiterbildungsmaßnahmen, damit es fĂŒr ihn auch nach den 5 Jahren Förderprogramm weitergeht.

Hier in aller AusfĂŒhrlichkeit: von Minute 11:58 bis 17:00:
 

ZermĂŒrbt38

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Gestern war unser JC wegen einer internen Feierlichkeit Veranstaltung ganztÀgig geschlossen. :feiern:
Man feierte: ein Jahr Teilhabechancengesetz 16e und 16i.
Oh gott mir wird schlecht! Sorry aber wer auf das GesĂŒlze reinfĂ€llt, dem ist nicht mehr zu helfen. Damit meine ich jetzt die Arbeitgeber und auch die ELOÂŽs
 
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