Zwangsabgemeldet, Vollstreckungsbescheid nicht erhalten (1 Betrachter)

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ExitUser

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Das hier kam gerade per PM von einem User, der keine Schreibrechte für das Schulden Forum hat. Ich soll das hier fragen und poste daher Teile der PM mit seiner Erlaubnis:


War nicht umgemeldet. War sogar zwangsabgemeldet. Hat ihn ein OWIG gekostet und mehr nicht.

Wichtig dabei ist, wusste der Auftraggeber des VB, dass die Meldeadresse nicht gleich die Wohnadresse ist. Lag ein Postnachsendeauftrag vor. Wäre dies der Fall, könnte man den nicht erhaltenden VB wieder in seinen vorherigen Stand versetzen lassen.


Er hatte selber einen Postnachsendeauftrag und der Postbote hätte entweder nachsenden oder als unzustellbar zurück senden müssen. Der hat es aber einfach in den Flur gelegt und am nächsten Tag war es wohl weg oder wie auch immer.

Er hat dann anhand von Strom und Telefonrechnung nachgewiesen, dasser eine neue Anschrift hatte und den Postnachsendeauftrag eingereicht. Das hat bei ihm geklappt.


Der TE muss nicht beweisen, dass er da nicht mehr gemeldet war, dass ist eine andere Baustelle, er muss glaubhaft machen, dass seine Postadresse eine andere war und mit viel Glück diese hätte bekannt sein müssen.




Vielleicht bringt ja das was?!
 

Speedport

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AW: Vollstreckungsbescheid nicht erhalten?

Das hier kam gerade per PM von einem User, der keine Schreibrechte für das Schulden Forum hat. Ich soll das hier fragen und poste daher Teile der PM mit seiner Erlaubnis:


War nicht umgemeldet. War sogar zwangsabgemeldet. Hat ihn ein OWIG gekostet und mehr nicht.

Wichtig dabei ist, wusste der Auftraggeber des VB, dass die Meldeadresse nicht gleich die Wohnadresse ist. Lag ein Postnachsendeauftrag vor. Wäre dies der Fall, könnte man den nicht erhaltenden VB wieder in seinen vorherigen Stand versetzen lassen.


Er hatte selber einen Postnachsendeauftrag und der Postbote hätte entweder nachsenden oder als unzustellbar zurück senden müssen. Der hat es aber einfach in den Flur gelegt und am nächsten Tag war es wohl weg oder wie auch immer.

Er hat dann anhand von Strom und Telefonrechnung nachgewiesen, dasser eine neue Anschrift hatte und den Postnachsendeauftrag eingereicht. Das hat bei ihm geklappt.


Der TE muss nicht beweisen, dass er da nicht mehr gemeldet war, dass ist eine andere Baustelle, er muss glaubhaft machen, dass seine Postadresse eine andere war und mit viel Glück diese hätte bekannt sein müssen.




Vielleicht bringt ja das was?!
Wenn überhaupt, geht es vermutlich nur in dieser Richtung.

Aber das glaubhaft zu machen und gleichzeitig zu belegen, daß sie nicht schuldhaft Nicht- oder Falschzustellung verursacht hat, dürfte schwierig sein.

Und sie ist in dem Fall dann in der Beweispflicht.

Genau genommen hat das nichts mehr mit Schulden zu tun, sondern es geht darum, wie die Frau wieder in den vorigen Stand versetzt werden kann.

Das ist dann aber schon eine ausgewachsene Rechtsberatung.

Damit sollte sie zu einem versierten Rechtsanwalt.
 

arbeitslos in holland

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AW: Vollstreckungsbescheid nicht erhalten?

Aber das glaubhaft zu machen und gleichzeitig zu belegen, daß sie nicht schuldhaft Nicht- oder Falschzustellung verursacht hat, dürfte schwierig sein.

Und sie ist in dem Fall dann in der Beweispflicht.
das ist der knackpunkt: die glaubwürdigkeit. man muss bis zu der kleinsten kleinigkeit nachweisen, dass man am nichterhalt unschuldig ist.

und dann noch, muss das gericht sich darauf nicht einlassen. wenn einem mahnbeschied nicht rechtzeitig widersprochen wird, dann werden auch völlig unberechtigte forderungen fällig.

vllt. hilft es auch, mit dem gläubiger einen forderungsverzicht auszuhandeln, wenn es in letzter instanz auf eine eidesstattliche versicherung rausläuft. die beitreibung einer fruchlosen forderung, kostet den gläubiger immer zusätzlich. als hausnummer 20% der hauptforderung auf raten, weil ansonsten die privatinsolvenz unvermeidlich wäre. nur als "drohkulisse" :biggrin:, versteht sich.

ra oder schuldnerberatung, würden wahrscheinlich ähnlich verhandeln. kann man den profis dort überlassen, kann man aber auch selbst versuchen.
https://www.elo-forum.org/schulden/92778-ra-forderungsaufstellung-so-richtig.html
zu verlieren hat man ja nix :icon_smile:
 

rechtspfleger

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"Einfach in den Flur gelegt" geht beim gelben Umschlag nicht. Das ist dann keine wirksame Zustellung. Gelbe Umschläge können nur zugestellt werden durch Übergabe an den Empfänger, einen Ersatzempfänger (Ehegatte etc.), Einwurf in den Briefkasten oder Niederlegung (es wird eine Benachrichtigung hinterlassen, und die Sendung ist dann bei der Post oder beim Gericht abzuholen).
 
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