Zwang?

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Phillip2222

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Hallo:
Ein Frohes Neues Jahr wünsche ich Allen.
Hoffentlich ist der Beitrag hier richtig.
Ich bin Arbeitslosengeld II – Empfänger, bin 38. Und meine Sachbearbeiterin hat mich zum Psychologischen Dienst der Agentur geschickt um ein Gutachten erstellen zu lassen.
Dort haben die Psychologen im PD festgestellt, dass meine Leistungsfähigkeit Nicht nur vorübergehend eingeschränkt ist.
In diesem Gutachten haben die Psychologen auch alles sehr gut erklärt und begründet.
Die Empfehlung der Psychologen ist, dass ich mir eine weitere Behandlung mit Psychiater und Psychologen aufsuche.
Ich habe heute von meiner Sachbearbeiterin eine Vorladung bekommen, sie wolle mit mir weitere Perspektiven besprechen.
Meine Frage an die Freunde hier ist: kann man trotz so eines Gutachten zu Maßnahmen und Arbeit gezwungen werden?
Wenn man dazu gezwungen wird, kann man diese Sachen (Maßnahmen und Arbeit) ohne rechtliche Folgen (Kürzung der Leistung, Wegfall der Leistung) ablehnen ?
Ich bin in Größte Sorge und hoffe auf Rat und Hilfe.
Man kann hier Forum auch PN empfangen, glaube ich.
Danke im Voraus.
Phillip​
 

Hexe45

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Tja als eine aus der Medischiene bräuchte ich dazu Details.

Leistungseinschränkung allein verhindert meines Erachtens noch keine Maßnahme.

Die würden dann damit rüberkommen, daß die Maßnahme genau abgestimmt ist auf psychisch eingeschränkt leistungsfähige Hilfebezieher.

Von Berichten weiß ich daß du dort oft wie ein kleines Kind behandelt wird.

Meines Erachtens brauchst du da etwas, daß dir bescheinigt, das du zB psychisch so eine Maßnahme nicht durchstehst uä.

Aber wie gesagt dazu bräuchte ich mehr Details. Aber da dir ja schon ein Psychologe empfohlen wird, würde ich mir einen guten suchen.

Dieser kann am ehesten durchsetzen, daß solche Maßnahmen eher schaden als nutzen.

Obwohl meiner Meinung nach, fast alle Maßnahmen mehr schaden als nutzen.
LG
Hexe
 

avalon

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Offenbar wurde keine Feststellung zur Erwerbsfähigkeit getroffen, oder? Steht in dem Gutachten irgendetwas in der Art wie "Leistungsvermögen von täglich mindestens 3 Stunden" oder so ähnlich?

Die von Dir zitierte Feststellung der eingeschränkten Leistungsfähigkeit sagt nichts und hilft auch nicht wirklich weiter. Du brauchst eine klare Aussage über Art und Umfang Dir zumutbarer Tätigkeiten.

Hast Du schon darüber nachgedacht, einen Antrag auf EM-Rente zu stellen? In jedem fall würde dann ein Gutachten erstellt! Zu verlieren hast Du dabei erstmal nichts!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo:
Ein Frohes Neues Jahr wünsche ich Allen.
Hoffentlich ist der Beitrag hier richtig.
Ich bin Arbeitslosengeld II – Empfänger, bin 38. Und meine Sachbearbeiterin hat mich zum Psychologischen Dienst der Agentur geschickt um ein Gutachten erstellen zu lassen.
Dort haben die Psychologen im PD festgestellt, dass meine Leistungsfähigkeit Nicht nur vorübergehend eingeschränkt ist.
In diesem Gutachten haben die Psychologen auch alles sehr gut erklärt und begründet.
Die Empfehlung der Psychologen ist, dass ich mir eine weitere Behandlung mit Psychiater und Psychologen aufsuche.
Ich habe heute von meiner Sachbearbeiterin eine Vorladung bekommen, sie wolle mit mir weitere Perspektiven besprechen.
Meine Frage an die Freunde hier ist: kann man trotz so eines Gutachten zu Maßnahmen und Arbeit gezwungen werden?
Wenn man dazu gezwungen wird, kann man diese Sachen (Maßnahmen und Arbeit) ohne rechtliche Folgen (Kürzung der Leistung, Wegfall der Leistung) ablehnen ?
Ich bin in Größte Sorge und hoffe auf Rat und Hilfe.
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Danke im Voraus.
Phillip​

Hallo Phillip,

ein gutes neues Jahr wünsch ich auch Dir :icon_smile:

Wichtig ist, wie Avalon schon geschrieben hat, was da genau geschrieben wurde bezüglich Arbeitsfähigkeit ....

Ich wurde auch über die ARGE zu einem Gutachten geladen. Darin stand dann, daß ich "mehr als 6 Monate NICHT arbeitsfähig bin". Und schwups erhielt ich einen Brief von der ARGE, daß ich Ende des Monats kein Hartz IV (ALG II) mehr erhalten werde. Gleichzeitig wurde mir empfohlen einen Antrag auf Grundsicherung (Sozialhilfe) zu stellen. Den habe ich dann gestellt und auch bewilligt bekommen. Und schwups ist man wieder ein Treppchen weiter unten ...

Was zu beachten ist: Bei Grundsicherung (Sozialhilfe) darf man nur viel weniger an Erspartem haben (auch nur kl. Auto das nicht viel wert ist, wenn überhaupt ein Auto). Ein Kranker braucht nämlich kein Auto (meinen DIE).

Bei mir lief damals schon ein Widerspruch wegen Ablehnung Erwerbsminderungsrente. Ich erhielt dann die volle Erwerbsminderungsrente (befristet). Habe gekämpft ohne Ende.

Wünsch Dir viel Glück und viel Kraft!

Grüße
 

Muzel

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Du hast ein Gutachten vom psychologischen Dienst, dass deine Vermittlungsfähigkeit aufgrund deiner gesundheitlichen Ressourcen eingeschränkt ist. Das heißt für die konkrete Stelle noch gar nichts, es sei denn, der Psychologen hat konkret festgestellt, was du kannst und was nicht. Wenn du also eine Maßnahme übergestülpt bekommst, von der du sagst, das pack ich nicht, solltest du der Arge schriftlich deine bedenken mitteilen, ggf. ein ärztliches Attest einreichen.
 
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