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Zwang zur Operation?

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loquita

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19 Feb 2007
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#1
Hallo,
habe folgende Frage:
ALG2 Bezug, krankheitsbedingte AU seit ca. 7 Wochen fortlaufend (chronisch seit 8 Monaten, immer mal wieder AU), AU vom Arzt liegt immer vor.
Krankheit könnte durch Operation evtl. behoben werden.
Aber: OP risikoreich, Angst davor und Aussichten 50:50 auf Besserung.
Z.Zt. noch mit Mediakmenten gut behandelbar, aber teils nur arbeitsfähig.
Kann der sozialmedizinische Dienst/AA einen zur OP zwingen?
 

kalle

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#2
Meiner Meinung nach ganz klar : NEIN. Zu einer Operation kann niemand gezwungen werden. Wir haben ja immer noch das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper. Alles andere wäre gegen meiner Meinung nach jedes Recht und Gesetz.

Es sollte mich jemand korrigieren, wenns anders wäre.

Aber: Nun könnte es ja findige Argen geben, die sich auf den Mitwirkungsparagraphen berufen. Nach dem ist man ja verpflichtet, alles zu tun, um seine Abhängigkeit von Sozialleistung zu beenden. Und dann meinen, dieses könnte sich auch auf OP´s beziehen. Und wenn man nicht will, dann Kürzung,etc...... Hier ist dann ganz klar Widerspruch und Klage zu führen.
Wenn es nun eine einfache OP wäre und nicht fifty-fifty, aber so?:icon_kinn:
 

MissMarple

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#3
Hallo

auch meine Krankheit KÖNNTE man evtl mit einer OP lindern. Risiken und Erfolgsaussichten aber ungewiss.
Bisher hat niemand mich zu einer OP oder Therpie "gezwungen" in den Jahren.

MissM.
 

sindytomlea

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#4
Hallo,

hm - zur Linderung meines Leidens ohne Besserung 2 x operiert und nun hab ich eine Dauermedikation zur Linderung.

Ich würde dieses nicht nur wegen dem Risiko ablehnen sondern bei mir bringt es bei eiserner Lebensführung max. Ruhe für ein halbes Jahr. Müsste ich mich dann aller halben Jahre unters Messer legen?!?!??!

In soweit - egal auf was die sich berufen - würde ich die OP ablehen solang ich mir nicht 1000% sicher bin das es länger hält.

sindytomlea
 

Arania

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#5
kann mich Kalle und den anderen nur anschliessen, zu einer OP hat mich auch noch niemand zwingen wollen, und wenn man es täte würde das Ganze vor Gericht landen, eine OP ist immer ein Risiko.
 

Zwiebel

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#6
wär ja noch schöner wenn jemand einem zu einer op zwingen könnte!kann die arge garantiern das die op gelingt? könnte ist immer noch 50:50!
statt in den op-saal würde ich in den gerichtssaal gehen!
 
E

ExitUser

Gast
#7
Hallo,
habe folgende Frage:
ALG2 Bezug, krankheitsbedingte AU seit ca. 7 Wochen fortlaufend (chronisch seit 8 Monaten, immer mal wieder AU), AU vom Arzt liegt immer vor.
Krankheit könnte durch Operation evtl. behoben werden.
Aber: OP risikoreich, Angst davor und Aussichten 50:50 auf Besserung.
Z.Zt. noch mit Mediakmenten gut behandelbar, aber teils nur arbeitsfähig.
Kann der sozialmedizinische Dienst/AA einen zur OP zwingen?
Nein. Aber es könnte jemand auf die Idee kommen dir mangelnde Mitwirkung vorzuwerfen, deine Arbeitsfähgkeit wieder her zu stellen...

ob zu recht oder nicht... du hast dann den schwarzen Peter, so wie immer, wenn die ARGEN etwas tun, was keiner versteht.

Wenn eine OP keine sichere Aussicht auf Besserung erspricht... ich würd mich auch nicht oprieren lassen!

Was, wenn man die Narkose nicht übersteht?

Ich würd mich in jedem Fall wehren, wenn die bei mir auf so eine Idee kämen...
 

Kaleika

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#8
Lasst Euch bloß nicht zur OP zwingen!
Zwei Male schon habe ich mich entgegen dem ärztlichen Rat nicht operieren lassen und bin noch immer froh darüber.
Ich erlitt vor zwölf Jahren einen heftigen Bandscheibenvorfall, der mich außer Gefecht setzte, ich weder meine Kinder, noch mich versorgen konnte. Doch habe ich mich nicht operieren lassen, aus Angst und Nichtvertrauen. Stattdesen machte ich lange Alexandertechnik, die mir gut half. Ich machte dies bei meiner Krankengymnastin, die das mit meinem Orthopäden abgesprochen hatte. Denn die Krankenkasse zahlt eine solche Behandlung nicht.
Nach wie vor bin ich heilfroh darüber, mich dieser OP nicht unterzogen zu haben, weil Vernarbungen zum Nachteil, mit schlimmen Schmerzen dauerhaft gereichen können. Auch meinen Meniskusschaden habe ich mit chinesischer Heilmassage behandelt und nicht operieren lassen. Ich bin halt etwas eingeschränkt, aber wer weiß, wie es mir nach einer OP ergehen würde! Mit meinen fast 50 Jahren kann ich das annehmen! Ich kenne schlimme OP-Berichte, die viel Leid nach sich zogen...
Kaleika
 

loquita

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#9
Danke für die Antworten,

die Unterstützung ´meines in diesen Sinne gedachten Gedankens´ und Infos!
Hab mich auch schon ein wenig mehr hier und woanders eingelesen!
Danke
 

Rounddancer

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30 Aug 2006
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#10
Den Vorwurf der mangelnden Mitwirkung kann man entkräften, indem man sich, was man ja, wenn einem kein SB im Nacken säße, auch täte, Informationen holt:
1. Zweite und gar dritte Meinung einholen
2. sich über die eigene Krankheit aus möglichst vielen Quellen informieren
3. Kontakt mit evtl. vorhandenen Selbsthilfegruppen Betroffener aufnimmt, die die gleiche Krankheit haben/hatten.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Den Vorwurf der mangelnden Mitwirkung kann man entkräften, indem man sich, was man ja, wenn einem kein SB im Nacken säße, auch täte, Informationen holt:
1. Zweite und gar dritte Meinung einholen
2. sich über die eigene Krankheit aus möglichst vielen Quellen informieren
3. Kontakt mit evtl. vorhandenen Selbsthilfegruppen Betroffener aufnimmt, die die gleiche Krankheit haben/hatten.
Richtig, genauso würde ich auch argumentieren, wenn man mir eine OP "befehlen" wollte.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
#12
Hallo,
habe folgende Frage:
ALG2 Bezug, krankheitsbedingte AU seit ca. 7 Wochen fortlaufend (chronisch seit 8 Monaten, immer mal wieder AU), AU vom Arzt liegt immer vor.
Krankheit könnte durch Operation evtl. behoben werden.
Aber: OP risikoreich, Angst davor und Aussichten 50:50 auf Besserung.
Z.Zt. noch mit Mediakmenten gut behandelbar, aber teils nur arbeitsfähig.
Kann der sozialmedizinische Dienst/AA einen zur OP zwingen?
Nun, zwingen kann Dich sicher niemand zur OP, doch es wird -- falls das ganze vor Gericht geht -- eine Abwägung erfolgen.

Genauer.
Ist die OP für Dich so risikoreich, dass durch sie Dein Leben in Gefahr wäre, oder sich dein Zustand weiter verschlechtern könnte, so würde kein Gericht "mangelnder Mitwirkung" zustimmen. Bei 50:50 wäre das der Fall, anders sähe dies bei 80:20 aus (80% Positiver Ausgang der OP).



Obiges = Nur meine Meinung und Resultat des meines Erfahrungstenors.

Gruß, Anselm
 

Arania

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#13
Ich kann mich nur wiederholen, es gibt keine 50 zu 50 Operation, eine Operation gefährdet immer das Leben, da Risiken während einer OP immer zum Tode führen können
 
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