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Zwang zur OP?

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Rheinländer

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#1
Hallo,

Bei mir wurde im Oktober 2005 festgestellt, dass ich eine Pfordadertrombose habe. Natürlich musste ich sofort in die Uniklinik Köln. Dort lag ich dann 2 Wochen und habe Blütverdünner bekommen. Als ich raus war sollte ich Marcumar (Blutverdünner in Tabletten) nehmen und dann würde man gucken ob nach einem halben Jahr ob die Trombose weg ist.

Im Sommer 2006 war ich dann im Berufsförderungswerk Michaelshoven. Dort testeten diese mich für welchen Ausbildungsberuf ich am besten geeignet sei (das ganze lief über Reha). Nach dieser Maßnahme teilte mir mein Rehaberater mit, dass Michaelshoven eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich befürwortet diese aber erst beginnen können wenn die Trombose weg ist.

So nun ist seitdem fast 1 Jahr verstrichen und die Trombose habe ich immer noch. Ultraschall habe ich alle 6 Wochen bei meiner Hausärtzin jedoch hat sich bislang nichts getan mit der Trombose. Marcumar nehme ich jetzt schon seit 1 1/2 Jahren. Eine OP lehne ich kategorisch ab. Die Gründe sind vielfältig aber wer schonmal während einer OP z.B. aufgewacht ist wird mich verstehen. Näher möchte ich darauf auch nicht eingehen.

Natürlich habe ich während dieser Zeit Hartz IV bezogen und die ARGE hat mich auch in Ruhe gelassen. Dennoch frage ich mich ob die ARGE mich zwingen könnte diese OP zu machen bzw. wenn ich sie nicht mache mir die Leistungen zu streichen?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,

Bei mir wurde im Oktober 2005 festgestellt, dass ich eine Pfordadertrombose habe. Natürlich musste ich sofort in die Uniklinik Köln. Dort lag ich dann 2 Wochen und habe Blütverdünner bekommen. Als ich raus war sollte ich Marcumar (Blutverdünner in Tabletten) nehmen und dann würde man gucken ob nach einem halben Jahr ob die Trombose weg ist.

Im Sommer 2006 war ich dann im Berufsförderungswerk Michaelshoven. Dort testeten diese mich für welchen Ausbildungsberuf ich am besten geeignet sei (das ganze lief über Reha). Nach dieser Maßnahme teilte mir mein Rehaberater mit, dass Michaelshoven eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich befürwortet diese aber erst beginnen können wenn die Trombose weg ist.

So nun ist seitdem fast 1 Jahr verstrichen und die Trombose habe ich immer noch. Ultraschall habe ich alle 6 Wochen bei meiner Hausärtzin jedoch hat sich bislang nichts getan mit der Trombose. Marcumar nehme ich jetzt schon seit 1 1/2 Jahren. Eine OP lehne ich kategorisch ab. Die Gründe sind vielfältig aber wer schonmal während einer OP z.B. aufgewacht ist wird mich verstehen. Näher möchte ich darauf auch nicht eingehen.

Natürlich habe ich während dieser Zeit Hartz IV bezogen und die ARGE hat mich auch in Ruhe gelassen. Dennoch frage ich mich ob die ARGE mich zwingen könnte diese OP zu machen bzw. wenn ich sie nicht mache mir die Leistungen zu streichen?

Daß die auf die Idee kommen könnten und sanktionieren ist nicht abwegig, aber ob sie dich zwingen können wird dann wohl ein Richter entscheiden müssen: ich würd mich drauf vorbereiten...
 

Arania

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#3
Das Thema hatten wir hier schon mal und da war man sich wohl ziemlich einig das niemand zu einer OP gezwungen werden kann, das wäre Körperverletzung.

Es sei denn Du kommst als Notfall ins Krankenhaus!
 

Kaleika

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#4
So weit ich informiert bin darf niemand zu einer OP, überhaupt zu einem (schwerwiegenden) Eingriff gezwungen werden, bei dem die Gefahr einer gesungheitlichen Gefährdung besteht. Das ist ja bei einer OP unbedingt der Fall. Aber das heißt nicht, dass die ARGE nicht trotzdem auf die Idee kommen könnte, von wegen Verweigerung der Mitwirkungspflicht. Aber niemand muss sich alles gefallen lassen. Lass Dich nicht im Vorfeld kirre machen!
 

madame

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#5
Das erinnert mich an irgend etwas, hieß es nicht (Zwangssterilation)?

Auf keinen Fall sollte man sich so etwas gefallen lassen und wie Arania schon sagt.... Körperverletzung !
 

Schnuckel

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#6
Die Gründe sind vielfältig aber wer schonmal während einer OP z.B. aufgewacht ist wird mich verstehen. Näher möchte ich darauf auch nicht eingehen.
Musst Du nicht...aber auf Grund dessen was Du da erlebt hast, wird Dir jeder Psychiater/ Psychologe, die Diagnose ´Posttraumatische Belastungsstörung´ attestieren.
Ich bin auch der Meinung, dass Dich niemand zwingen kann. Auch nicht unter dem Deckmäntelchen der Mitwirkungspflicht. Ich schlepp mich auch schon seit 3 Jahren mit nem Bandscheibenvorfall rum...der sicherlich auch durch eine OP behoben werden könnte. Da ich aber wie Du...auf Grund einer Posttraumatischen Störung, einer OP nie zustimmen würde, werde ich konservativ mit Spritzen und oralen Schmerzmitteln versorgt.
Ich hab schon einiges an Amtsärzten durch...aber ich bin noch nie auf eine OP angesprochen worden.

Von all dem mal abgesehen..vielleicht solltest Du Dir wirklich mal Hilfe suchen. Wat machste denn, wenn es doch mal dringend notwendig wird mit ner OP?
(Die Frage stell ich mir auch jeden Tag...aber ich bin in Behandlung)
Denk da auch mal drüber nach.
Schnuffel
 

Zwiebel

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#7
@schnuckel
was soll rheinländer denn überlegen?wenns ein notfall werden würde dann ab ins krankenhaus!da würde ich auch warten bis es nicht anders geht!auf keinen fall eine op wenn die arge es will.demnächst heisst es noch man hätte bessere chancen auf dem arbeitsmarkt nach einer nasenkorrektur oder ohrenanlegen ..........
 

kalle

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#8
Ganz klipp und klar:
Zu einer OP kann keiner gezwungen werden.
Und dieses ist auch nicht mit einer Sanktion seitens des Sozialträgers, hier SGBII also der Arge zu belegen.
Sollte der Träger es versuchen ist ihm diese irrige Meinung mit einer einstweiligen Anordnung mit Schmackes über das SG um die Ohren zu hauen.
 

madame

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#9
@schnuckel
auf keinen fall eine op wenn die arge es will.demnächst heisst es noch man hätte bessere chancen auf dem arbeitsmarkt nach einer nasenkorrektur oder ohrenanlegen ..........
Denke ich auch, wenn das die Runde bei den Argen macht haben wir nichts mehr zu lachen !

Ich finde es eh eine Unverschämtheit und so was von Menschenverachtent das spottet jeder Beschreibung, möchte so einen Menschen der dies verlangt nie kennen lernen denn dann................:icon_hmm:
 

RobertKS

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#10
Hallo Rheinländer,

aber selbst wenn es - wir nun festgestellt haben - keiner Verlangen kann, würde ich nicht zu lange warten, und die Thrombose operativ beheben lassen, da ja - wie du selber sagst - Marcumar nicht hilft, denn eine Thrombose (dt. Blutgerinnsel) kann auch sehr schnell sehr gefährlich werden für dein Leben, denn Blutgerinnsel können auch wandern und sehr gefährlich werden.Dieses Risiko würde ich nicht eingehen.Mehr zum Thema lies mal hier: http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/thrombose.htm

Gruß Robert ;)
 

1hoss43

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#11
Hallo Rheinländer,

nimm das mit der Thrombose nur nicht auf die leichte Schulter!
Der Thrombus kann sich plötzlich lösen und in die Lunge wandern, um dort eine Lungenembolie auzulösen. Das ganze geschieht absolut ruhig und schmerzlos.
Doch wenn der Thrombus dann die Lungenvene verstopft hat, läuft der Countdown Deiner Lebenserwartung mit Riesenschritten gegen "0"!
Ich spreche aus eigener Erfahrung! Ich habe bis heute 6 Embolien überlebt.
Die letzte Embolie bekam ich ausgerechnet in der Praxis meines Arztes (Kardiologe) und der hat Gott sei Dank sofort richtig reagiert und den NAW gerufen. O-Ton meines Arztes: "Wenn sie nicht innerhalb der nächsten 10 Minuten auf der Intensivstation liegen, brauchen Sie sich für heute Abend nichts mehr zum Abendessen bestellen!"
Die letzte Lungenembolie hat mich komplett aus der Spur geworfen: Langsames Gehen auf ebener Strecke ohne Pause: 20m, dann 3 Minuten Pause... auf zu den nächsten 20m....
Langsames Gehen an Steigungen ohne Pause: 10-15m, dann 3-4 Minuten Pause.... auf zu den nächsten 10m.....
Langsames Treppensteigen ohne Pause: max. 10 Stufen, dann 3 Minuten Pause
Ankleiden Morgens: Kompressionskniestrümpfe, Socken, Hemd, Hose: 20-35 Minuten
Ankleiden Morgens: Kompressionsstrumpfhose, Socken, Hemd, Hose: 45-60 Minuten

Laut Aussage des Chefarztes der Ostseeklinik, wo ich im Februar zur REHA war, bin ich EU bis 3 Stunden täglich. GdB>80% erwartet.
 

KM1956

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#12
Pfortaderthrombose: Verschluss der Pfortader durch Blutgerinnsel.

Ursache:
Meist resultiert eine P. aus einer Lebererkrankung (z. B. Leberentzündung, Leberzirrhose, Tumoren), einer schweren Entzündung im Bauchraum (z. B. Bauchspeicheldrüsenentzündung, Appendizitis) oder einer Stauung im venösen Blutgefäßsystem (z. B. bei Rechtsherzschwäche oder Budd-Chiari-Syndrom). Selten tritt die P. nach einer Operation im Bauchraum oder als Folge einer angeborenen oder erworbenen Störung der Blutgerinnung auf.
Befund:
Die Abflussbehinderung zeigt sich in den Symptomen des Pfortaderhochdrucks (z. B. Aszites, Verdauungsstörungen, Milzvergrößerung). Das Übergreifen der Thrombose auf die Mesenterialvenen kann zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild mit heftigen Schmerzen und dem Absterben des Darms führen (Mesenterialgefäßverschluss). Die Ausdehnung der P. kann mittels Kontrastmittel unter Röntgendurchleuchtung oder in der Computertomographie dargestellt werden.
Behandlung:
Im Vordergrund steht die Therapie der Grunderkrankung und der Komplikationen des Pfortaderhochdrucks sowie die Vermeidung des Fortschreitens der Thrombose, z. B. durch eine medikamentöse Unterdrückung der Blutgerinnung.
Quelle
http://www.gesundheitpro.de/extern/xipolis/article?werkId=bgesundheit&artikelId=160030200



Pfortaderthrombose

Die Pfortaderthrombose wurde erstmalig 1868 von Balfour und Stewart beschrieben [2]. In Autopsieberichten findet sich eine Inzidenz von 0,05 % bis 0,5 % [10][34]. Bedingungen, die eine Pfortaderthrombose begünstigen, sind Infektionen und Entzündungsprozesse, direkte Invasion oder Kompression der Pfortader durch einen Tumor und Erkrankungen, die den Fluss in der Pfortader verringern [10][34][42][47]. Bei Patienten mit Pfortaderthrombose lässt sich in 24-32 % der Fälle eine Leberzirrhose als Ursache identifizieren. Die Inzidenz einer Pfortaderthrombose bei Leberzirrhose wird mit 0,6-26 % angegeben. Ursächlich in der Pathogenese ist bei Patienten mit Leberzirrhose ein verminderter Fluss in der Pfortader, eine periportale Lymphadenitis und die Leberfibrose anzunehmen. Maligne Tumoren werden in etwa 21 bis 24 % der Fälle einer Pfortaderthrombose diagnostiziert. Bei der Mehrzahl der Patienten handelt es sich um ein hepatozelluläres Karzinom (ca. 5 %) oder ein Pankreaskarzinom (ca. 11 %). Aber auch bei cholangiozellulären Karzinomen, Magenkarziomen und primären Leberlymphomen wurden Pfortaderthrombosen beschrieben [10][34][42][47]. Bei malignen Erkrankungen spielt die damit verbundene Hyperkoagulabilität in der Pathogenese eine wichtige Rolle. 10 bis 25 % der Fälle einer Pfortaderthrombose sind durch Infektionen mit Sepsis begründet. Hierzu zählen portale Pyämien, Cholezystitis, Gallengangsinfektionen, Amöbenkolitis mit Leberabszessen, akute nekrotisierende Pankreatitis, Divertikulitis, Appendizitis, und generalisierte Septikämien [10][21][34][42][47] [Tab. 2]. Die Letalität der akuten Pfortaderthrombose liegt bei circa 50 %. Die Prognose einer Pfortaderthrombose, welche nicht auf dem Boden einer Leberzirrhose, eines septischen Geschehens oder eines malignen Tumors entstanden ist, ist gut. Die 10-Jahres-Überlebensrate beträgt dann 75 % [10][34][42].
Quelle
http://www.thieme-connect.de/ejourn...1055/s-2003-39619?locale=de&LgSwitch=1#N66383


Und was ist bei Dir die Grunderkrankung?
Ich denke es hilft Dir wenig, Dich einfach zu weigern, Du mußt was tun.
 

Kaleika

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#13
Hallo KM 1955,
danke für die Information über das Krankheitsbild.
Aber ich finde nicht, dass wir im Forum über die Grunderkrankung von Rheinländer schreiben sollten. Dafür ist das Thema zu persönlih.
Er/sie hat sich ja auch mit einer ganz anderen Fragestellung an dasForum gewandt.
Kaleika
 

KM1956

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#14
Die Frage nach der Grunderkrankung sollte lediglich zum Nachdenken anregen:


Jeder ist für sich verantwortlich und für seine eigene Gesundheit und auch dafür, dass er wieder arbeitsfähig wird oder nicht früher als nötig ein Pflegefall wird. Das ist meine Meinung. Sich einfach nur Weigern eine OP machen zu lassen finde ich persönlich nicht der richtige Umgang mit sich selbst, der Krankheit und mit der Versichertengemeinschaft.



Es gibt sicherlich im Netz auch noch andere Information zu dem Thema und evtl. tipps in Richtung naturheilkundliche/ganzheitliche Medizin und wenn man die Ursache erkannt hat, kann man ja daran was ändern.

Manchen Leuten geht es einfach zu gut und sie haben sich in ihr gemütliches Elend HartzIV gefügt - das ist der Eindruck, den ich bei manchen Wortbeiträgen bekomme.

Nur nicht aus Versehen gesund werden, man könnte ja wieder arbeiten und durch eigener Hände Arbeit seinen Unterhalt verdienen.
 

Helga Ulla

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#15
Re: Thombose

Hallo Rheinländer,
Du hast doch schon so etliches überstanden, dann mach es Dir nicht noch schwerer. Kommt der nächste Trombus, wenn Du schon andersweitig stark angekratzt bist, dann kommt es knüppeldick. Lass Dich operieren, wenn Du so einigermaßen auf dem Damm bist. So wird es etwas leichter werden.
Ich habe vor drei Jahren, während einer Lungenentzündung, bin Asthmatiker noch zuzätzlich im Krankenhaus eine Thombose bekommen. Bis heute ist es noch unklar, woher dies kam, ob vom Herzen oder, oder. Ich kann nur von Glück sagen, dass ich schon im Krankenhaus war, nach der Behandlung der Lungenentzündung und Asthmas gerade auf dem Zimmer, ging das mit der Thrombose los. Nachdem ich geschrien habe wie ein Spies, mußte ich 10 Minuten durch die Katakomben des Krankenhaus gefahren werden zum OP. Habe 14 Tage einen Überlebenskampf führen müssen, was sehr schlimm war. Du tust Dir nur einen Gefallen, nicht der Arge.
 

Arania

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#16
Nur nicht aus Versehen gesund werden, man könnte ja wieder arbeiten und durch eigener Hände Arbeit seinen Unterhalt verdienen.
was ist das denn schon wieder für eine Verallgemeinerung?, Ich denke es gibt genug chronisch kranke und schwerbehinderte Erwerbslose, die diesen Satz nicht komisch finden:frown:
 

hansklein

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#17
Fremdeingriffe in deinen Körper musst du nicht dulden

ausser du fällst um, wachst im Krankenhaus wieder auf und findest dich im OP wieder.... Bis dahin wird es deine freie Entscheidung bleiben. Danach entscheidet deutsches "recht" respektive der behandelnde Arzt.

Da du das Bfw Michaelshoven ansprichst, ich habe selber dort eine Umschulung zum Industriekaufmann gemacht, möchte ich nur soviel dazu sagen dass es gut ist für den Staat in erster Linie, weil du aus der Statistik raus bist. Umschulung wegen Asthma und 3 Bandscheiben im Eimer.

Mir pers. hat nichts gebracht ausser dass ich während der Umschulung auf Sozialhilfeniveau leben durfte, diese dann mit einem Schnitt von 3 geprüft bestanden habe und danach wieder auf der Strasse stand, wie so a. 90% der Klasse.

Danach arbeitete ich in einer Produktionsfirma für IT Produkte, allerdings war das sehr oki, verdiente mehr wie als Kaufmann aber der Firma gings dann irgends schlecht, rote Zahlen, irgends Kündigung.

Dann hab ich noh ne Ausbildung in Hoffnung auf Besserung gemacht, zum IT-Systzemelektroniker, hätt ich mir auch sparen können. Naja, war wenigstens die 2 Jahre nicht auf der Strasse. Abschluss mit Note 2, Klassenbester, damit arbeite ich jetzt wohlverdient in einer Produktionsfirma als Hilfsarbeiter ;-)

Also egal wie du dich entscheidest, wichtig ist, Gesundheitlich musst du schaun was für dic am besten ist, nicht für den Staat. Und eine Umschulung garantiert dir halt nicht automatisch ein besseres Leben.

Ich versuche so das beste draus zu machen. Ist nicht der einfachste Weg. Aber wenn ich wüßte, ich bin körperlich krank würde ich erstmal gucken dass ich das in den Griff bekomme. Ich selber habe meine Körperlihen Probleme mit viel Training in den Griff bekommen.

Du tust das ja für dich und nicht für die ARGE oder sonstwem. Ich glaube nicht, dass sie dir da auch jemals die Leistungen streichen werden.

Als Astmath stand ich auch schon ein paarmal vor unserem Richter. Da musst du selbst entscheiden, was du möchtest und ob du vielleicht lieber sterben möchtest als dir helfen zu lassen. Ich würd mir da auch nicht rein reden lassen, wie und warum ich mich gegen Behandlungen irgendwelcher Art sträube. Ich denke nicht, dass der Staat dir deswegen irgendwele Leistungen streichen kann oder wird.

Da wirst du selbst entscheiden dürfen, welcher Weg für dich wohl der richtige ist und ob du lieber eine Chance ergreifst für dein weiteres Leben oder sie verstreichen lässt. Du lebst nur einmal.
 
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