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Zwang zur Einkommenssteuererklärung

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Rattinchen

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
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31 Okt 2009
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#1
Hi
Kann mich die Arge zu einer Einkommenssteuererklärung (für 2007) zwingen?
Ich habe in dem Jahr von Januar bis August eine Entgeltvariante gemacht und soll nun dafür diese Einkommenssteuersache machen. Nach anderen Gesetzen bin ich nicht verpflichtet, sowas zu beantragen, nun soll ich das im Rahmen der Mitwirkungspflicht bei der Arge aber tun.
Ich denke mir aber: ich habe keine Erklärung gemacht, also nichts eingenommen, also was gehts die Arge an? Da ist dann nichts "für die Leistung erheblich" wie es im Gesetzestext heißt.
Unterm Strich käme ein Überhang von um die 100 Euro raus, die die Arge dann einbehalten würde, und daran habe ich natürlich kein Interesse.
Ich habe heute einen Brief bekommen, in dem mir eine völlige Einstellung der Geldleistung (Hartz4) angedroht wird, wenn ich meiner Mitwirkungspflicht nicht nachkomme.
Kann ich mich dagegen wehren, und wenn ja, wie? Bisher hab ich ja alles geschluckt, aber nun reichts mir auch mal.

Frustrierte Grüße
Rattinchen
 
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#2
Ein Überhang in der ESt ist eine Forderung die Du gegen das FiA hast.

Da wir alle unsere Bedürftigkeit verringern müssen so wir können, wirst Du da wohl nicht drumrumkommen
 

musiker01

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#3
Ich find aber schon interessant, wie die Mitwirkungspflicht immer wieder andere gesetzliche Grundlagen (hier: Pflicht zur ESt.) aushebelt.

Viele Grüße
 

marty

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#4
Hallo zusammen,

meiner Meinung nach ist die Forderung gegen das Finanzamt nur auf freiwilliger Basis.
Was stört, ist, das ich in diesem Falle Steuerberatungsgebühr und Fahrkosten hätte, die ich vom Geld im jetzt und hier zahlen musste, also vom Hartz IV.
Wenn schon Arge die Absicht hat, mir in einem Monat weniger auszahlen zu müssen, dürfte ( müsste) sie diese Kosten übernehmen.
Dann, von mir aus, gerne.
Und es musste auch sichergeklärt werden, wenn ich nachzuzahlen habe, wer übernimmt das.

marty
 
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