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Zwang der ARGE Leipzig zum Umzug

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Bienchen

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#1
Die ARGE Leipzig hat ein neues Mittel für den Zwang zum Umzug entdeckt.
Wer nur noch die ihm angemessenen Wohnkosten erhält, jedoch in einer teureren Wohnung wohnen bleibt, wird gezwungen sich trotzdem eine ihm "entsprechende" Wohnung zu suchen.
Es wird einfach unterstellt, dass die Mehrkosten aus der Tätigkeit von Schwarzarbeit bezahlt werden.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, soche Unterstellungen zu verbreiten.

Ist dies jetzt die neue Masche der ARGEN oder betrifft es nur Leipzig?
 

Arania

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#2
Ich glaube nicht das das nur in Leipzig so ist, es kommt auch auf den Betrag an den man vom Regelsatz dazuzahlt, 20 Euro sind sicher zu verkraften, aber wenn man 100 Euro und mehr zuschiessen müsste, dann kommt die ARGE natürlich auf die Idee woher das Geld kommt, denn ALG II ist ja nun mehr als knapp bemesssen
Allerdings müssten sie ihren Verdacht auch beweisen
 

wolliohne

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#3
Bienchen

Grundsätzlich,kann Dich niemand zu irgend etwas zwingen,auch nicht die ARGE.

Sollte die örtll.Wohnungssituation keine günstigen Wohnungen hergeben ist Deine ARGE i.d. Pflicht und hat gefälligst die jetztige Wohnung (auch wenn sie unangemessen ist) voll zu übernehmen !

Unterstellung von Schwarzarbeit würde ich mir off.verbieten,sonst RA und notfalls SG.

Deshalb besorge Dir schnelltens juristische Hilfe,evtl.Gewerkschaft oder hier:

www.vdk.de
 
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#4
Nur konsequent

Der Regelsatz reicht nicht, reichte bisher auch niemals.
Trotzdem ist das Verhalten des SB dumm. Zum einen könnten die Verdächtigungen sich als falsch und damit als strafwürdig erweisen. Und zum ananderen darf die ARGE die gesamten Umzugskosten übernehmen. Und noch einmal dumm, da diese Umzugsaufforderungen den Wohnungsmarkt belasten. Mit dem Erfolg, dass die Mieten im unteren Billigsektor überproportional steigen. Das zeigt sich im Mietspiegel und der Vergleichsmiete.
Unter dem Strich wird es teuer für die ARGE sich bei sowas einzumischen.
 
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#5
Die ARGE Leipzig hat ein neues Mittel für den Zwang zum Umzug entdeckt.
Wer nur noch die ihm angemessenen Wohnkosten erhält, jedoch in einer teureren Wohnung wohnen bleibt, wird gezwungen sich trotzdem eine ihm "entsprechende" Wohnung zu suchen.
Es wird einfach unterstellt, dass die Mehrkosten aus der Tätigkeit von Schwarzarbeit bezahlt werden.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, soche Unterstellungen zu verbreiten.

Ist dies jetzt die neue Masche der ARGEN oder betrifft es nur Leipzig?
Das ist eine beliebte Masche der ARGEN besonders bei einem großen Differenzbetrag zu den "angemessenen KdU".
Laßt Euch bitte NICHT entmutigen!!
 

martinpluto

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#6
Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Mitarbeiter, Ankündigung einer Strafanzeige wegen Verleumdung (es kommt allerdings darauf was du schriftlich hast oder ob du einen Zeugen hast; bei dem Sachbearbeiter mit einem Zeugen nächstesmal reinlatschen, welcher ein protokoll schreibt oder alles schriftlich verlangen um dagegen vorgehen zu können)
 

triste

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#7
Hallo,
bin neu und muss mich erst einmal hier einfummeln.:icon_smile:
zum thema arge leipzig nur so viel:
EIN BLINDER HAUFEN OHNE DURCHBLICK...:icon_neutral:
die arge war mal wieder so nett mich darauf hinzuweisen das meine "Hütte" zu teuer sei usw. ich soll untervermieten na und was es da noch so für möglichkeiten gibt. irgendwie ist dem mietarbeiter wohl entgangen dass ich im september 2005 schon 1x wegen (3,7qm zu viel "Wohnfläche") umgezogen bin. Nun habe ich meine Beko-Rechnung eingereicht und damit auch gleich die Mieterhöhung. Tja und jetzt steh ich mal wieder vor dem gleichen Problem wie im Sommer 2005. ich weiß nicht wie die sich das so denken...:confused: Die Preise explodieren... (überall) wann werden die Kosten für die Unterkunft mal angepasst??? Arge gibt ja keine Antwort darauf. Die richten sich ja nur nach der Tabelle. zum Teufel noch mal wer erstellt denn so eine Tabelle???
 
E

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#8
Die ARGE Leipzig hat ein neues Mittel für den Zwang zum Umzug entdeckt.
Wer nur noch die ihm angemessenen Wohnkosten erhält, jedoch in einer teureren Wohnung wohnen bleibt, wird gezwungen sich trotzdem eine ihm "entsprechende" Wohnung zu suchen.
Es wird einfach unterstellt, dass die Mehrkosten aus der Tätigkeit von Schwarzarbeit bezahlt werden.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, soche Unterstellungen zu verbreiten.

Ist dies jetzt die neue Masche der ARGEN oder betrifft es nur Leipzig?
Hier sind die auf so eine Idee noch nicht gekommen. Da würd ich auch ganz schön kontern: zum einen ist Schwarzarbeit eine Straftat, die sie anzeigen müßten und zum anderen: solange unbedenklöich sanktioniert wird, kann man auch einen Teil der Miete selbst tragen...
warum das Geld weniger ist, das man zum Leben hat, sopielt doch keine Rolle, sondern nur, ob es geht! Und die Sanktionierten müssen es ja auch können! oder werden die auch der Schwarzarbeit verdächtigt???
 

Arania

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#9
Hallo,
bin neu und muss mich erst einmal hier einfummeln.:icon_smile:
zum thema arge leipzig nur so viel:
EIN BLINDER HAUFEN OHNE DURCHBLICK...:icon_neutral:
die arge war mal wieder so nett mich darauf hinzuweisen das meine "Hütte" zu teuer sei usw. ich soll untervermieten na und was es da noch so für möglichkeiten gibt. irgendwie ist dem mietarbeiter wohl entgangen dass ich im september 2005 schon 1x wegen (3,7qm zu viel "Wohnfläche") umgezogen bin. Nun habe ich meine Beko-Rechnung eingereicht und damit auch gleich die Mieterhöhung. Tja und jetzt steh ich mal wieder vor dem gleichen Problem wie im Sommer 2005. ich weiß nicht wie die sich das so denken...:confused: Die Preise explodieren... (überall) wann werden die Kosten für die Unterkunft mal angepasst??? Arge gibt ja keine Antwort darauf. Die richten sich ja nur nach der Tabelle. zum Teufel noch mal wer erstellt denn so eine Tabelle???

Zwei Umzüge innerhalb von drei Jahren, und immer möchte die ARGE alle Kosten tragen? Schreib eine Stellungnahme und weise darauf hin das Du in eine angemessene Wohnung gezogen bist, auf Anordung der ARGE
 

ela1953

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#10
Ich glaube nicht das das nur in Leipzig so ist, es kommt auch auf den Betrag an den man vom Regelsatz dazuzahlt, 20 Euro sind sicher zu verkraften, aber wenn man 100 Euro und mehr zuschiessen müsste, dann kommt die ARGE natürlich auf die Idee woher das Geld kommt, denn ALG II ist ja nun mehr als knapp bemesssen
Allerdings müssten sie ihren Verdacht auch beweisen

Dann müssten ja alle Eigentümer unter dem Verdacht der Schwarzarbeit stehen.
Ich muss auch gut 100 Euro Tilgung vom Regelsatz bezahlen.
 

triste

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#11
Zwei Umzüge innerhalb von drei Jahren, und immer möchte die ARGE alle Kosten tragen? Schreib eine Stellungnahme und weise darauf hin das Du in eine angemessene Wohnung gezogen bist, auf Anordung der ARGE
danke für deinen Rat. An der Größe meiner Wohnung wird er auch nichts zu meckern haben. Dieses mal sind es wohl die Betriebskosten. Bei den steigenden Energiepreisen hat mein Vermieter sich erlaubt sie ab November um 15,- Euro zu erhöhen. Hab schon einen Termin gemacht und werde am 30.09. den Bearbeiter darauf hinweisen. Ich denke er hat sich nicht die Mühe gemacht und in meiner Akte gelesen, sonst würde er wissen das ich schon 1x umgezogen bin. Aber es regt mich trotzdem auf... so viel "Blödheit"...:icon_motz:
 

Kikaka

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#12
Zitat..........
Dann müssten ja alle Eigentümer unter dem Verdacht der Schwarzarbeit stehen.
Ich muss auch gut 100 Euro Tilgung vom Regelsatz bezahlen. ....

-Es muß einige 100.000 Schwarzarbeiter geben---
- Die sollten doch vor jeder Regelsatzkürzung durch KdU- Beschiss die Betroffenen fragen ob sie bereit und willens und überhaupt fähig sind Schwarzarbeit zu leisten

- Fragt die SB`s bei KdU-Kürzungen ob man sie wegen Anstiftung und Nötigung zur Schwarzarbeit bei der BA anzeigen soll....


- Aber bei Kdu-Kürzungen treibt sie die Einsparungsgier die von der Regierung bis in die letzten Arge-Hütten per Dekret angeordnet und dem SB zur Ausführung angedient wird,
da ist die Denkungsart wohl eine andere....

-der Hartzler der brav seine Kürzung schluckt dürfte demnach von Nachfragen solcher Art verschont bleiben, die aber die Regelsatzkürzung selbst anbieten sind die ausgemachten bösen Buben...

einfach lächerlich...
 

triste

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#13
hallo , :icon_smile:
mein gang zum AA Leipzig war mal wieder umsonst. die beharren auf ihre tabelle und haben einfach keine einsicht. nun geht der ganze shit wieder von vorne los. widerspruch schreiben und warten auf eine antwort. wobei ich jetzt schon weiß das der widerspruch wieder abgelehnt wird. aber ich werde dieses mal vor gericht gehen und klagen. und wenn ich dort kein recht bekomme, dann versteh ich gar nichts mehr.... und ich muss dann wohl oder übel den restbetrag aus meiner tasche zahlen.
es ist zum kotzen. das macht mich krank so was...:icon_kotz2:
 

wolliohne

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#14
Zitat meiner ARGE:

Pauschale:
Umzugswagen max 150,-€
zwei Helfer zu je 50,-€
Grundsätzlich ist der Umzug in Eigenregie durchzuführen.

Kopi per Fax an Zoll geg.Schwarzarbeit, mit dem Hinweis:
solche Beträge können nur durch Förderung der Schwarzarbeit zu erklären sein.

mfg
 

Kleeblatt

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#17
1 Mal 150 € für den Umzugswagen und 2 Mal je 50 € für Helfer sind 250 €.
Diese 250 €, welche die ARGE ersetzen muß bedeuten weitere 16,6 MOnate in der jetzigen Wohnung. (bei 15 € monatlicher Erhöhung)

So, nun gehen wir einmal davon aus das wegen des 2. Umzuges einige Möbel dabei zu Bruch gehen , - da dies von den ARGEN durch die Aufforderung zum wiederholten Umzug relativ sicher ist und die ARGE dies damit auch billigend inkauf nimmt, soll sie sich im Vorfeld des Umzuges auch schriftlich dazu verpflichten eventuelle Umzugsschäden, welche eben nicht ausgeschlossen werden können, gefälligst zu übernehmen.

Kosten = Nutzen Rechnung dabei ?

Insgesamt knallt man denen dann, hat man diese Versicherung der Schadensübernahme (denn u.a. wird ja ein Umzug durch einen Fachbetrieb versagt !) die zu schätzenden Gesamtkosten um die Ohren und fragt schriftlich nach inwieweit dies eine Ersparnis für das Jobcenter bedeutet.

Ohne schriftliche Zusage der Schadensübernahme würde bei mir gar nichts laufen.

Gesetzlich ist es noch immer so, daß alle Schäden bei solchen Dingen wie Transport u.ä., werden diese durch die dafür bestimmten Gehilfen eines Unternehmens verursacht, durch die Versicherung dieses Unternehmers gedeckt sind = die entstandenen Schäden ersetzt werden.

Wird aber ein Mensch gezwungen (???? wie soll das gesetzlich möglich sein ???) sich selbst Helfer = Gehilfen zu besorgen, so handeln diese in seinem Auftrag und gesetzlich bleibt derjenige auf allen Kosten sitzen, auch und vor allem bei Schäden.

Sollte die ARGE also keine Schäden übernehmen wollen, so sollen sie gefälligst ein Transportunternehmen bezahlen. WIE die das in ihr Gesetz quetschen ist doch egal, denn NOCH haben wir in D die Vertragsfreiheit = die Freiheit sich u.a. für oder gegen Profi`s zu entscheiden, inklusive der daraus eventuell entstehenden nachteile.

Die ARGEN hier so billig vom Haken zu lassen würde mir nicht einfallen.
Und überhaupt, - ICH kenne keinen den ich z.B. fragen würde / könnte mir bei einem Umzug zu helfen. ICH kann nicht schleppen und packen, meine Leute sind entweder selbst Frauen oder haben 2 linke Hände oder sind einfach nicht kräftig oder haben ohnedies ebenfalls wenig Zeit dafür.

Wie kommen eigentlich die ARGEN auf die Nummer das Jeder jemanden kennt der sofort freiwillig für lau oder 50 € = ich darf mal laut lachen !!!!! sich stundenlang den A... aufreißt um beim Umzug zu helfen, in der eigenen Freizeit.

Naja, macht was ihr wollt, mich trifft dieser Schwachsinn ja nicht.
Aber mit mir dürften die auf dieser Basis gar nicht erst beginnen zu debattieren.
 
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#18
Gibt es eine Reaktion des Zolls? Für mich sieht das auch klar nach einer Förderung illegaler Beschäftigung aus, nach einer Aufforderung, sich strafbar zu machen.
 

triste

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#19
1 Mal 150 € für den Umzugswagen und 2 Mal je 50 € für Helfer sind 250 €.
Diese 250 €, welche die ARGE ersetzen muß bedeuten weitere 16,6 MOnate in der jetzigen Wohnung. (bei 15 € monatlicher Erhöhung)

So, nun gehen wir einmal davon aus das wegen des 2. Umzuges einige Möbel dabei zu Bruch gehen , - da dies von den ARGEN durch die Aufforderung zum wiederholten Umzug relativ sicher ist und die ARGE dies damit auch billigend inkauf nimmt, soll sie sich im Vorfeld des Umzuges auch schriftlich dazu verpflichten eventuelle Umzugsschäden, welche eben nicht ausgeschlossen werden können, gefälligst zu übernehmen.

Kosten = Nutzen Rechnung dabei ?

Insgesamt knallt man denen dann, hat man diese Versicherung der Schadensübernahme (denn u.a. wird ja ein Umzug durch einen Fachbetrieb versagt !) die zu schätzenden Gesamtkosten um die Ohren und fragt schriftlich nach inwieweit dies eine Ersparnis für das Jobcenter bedeutet.

Ohne schriftliche Zusage der Schadensübernahme würde bei mir gar nichts laufen.

Gesetzlich ist es noch immer so, daß alle Schäden bei solchen Dingen wie Transport u.ä., werden diese durch die dafür bestimmten Gehilfen eines Unternehmens verursacht, durch die Versicherung dieses Unternehmers gedeckt sind = die entstandenen Schäden ersetzt werden.

Wird aber ein Mensch gezwungen (???? wie soll das gesetzlich möglich sein ???) sich selbst Helfer = Gehilfen zu besorgen, so handeln diese in seinem Auftrag und gesetzlich bleibt derjenige auf allen Kosten sitzen, auch und vor allem bei Schäden.

Sollte die ARGE also keine Schäden übernehmen wollen, so sollen sie gefälligst ein Transportunternehmen bezahlen. WIE die das in ihr Gesetz quetschen ist doch egal, denn NOCH haben wir in D die Vertragsfreiheit = die Freiheit sich u.a. für oder gegen Profi`s zu entscheiden, inklusive der daraus eventuell entstehenden nachteile.

Die ARGEN hier so billig vom Haken zu lassen würde mir nicht einfallen.
Und überhaupt, - ICH kenne keinen den ich z.B. fragen würde / könnte mir bei einem Umzug zu helfen. ICH kann nicht schleppen und packen, meine Leute sind entweder selbst Frauen oder haben 2 linke Hände oder sind einfach nicht kräftig oder haben ohnedies ebenfalls wenig Zeit dafür.

Wie kommen eigentlich die ARGEN auf die Nummer das Jeder jemanden kennt der sofort freiwillig für lau oder 50 € = ich darf mal laut lachen !!!!! sich stundenlang den A... aufreißt um beim Umzug zu helfen, in der eigenen Freizeit.

Naja, macht was ihr wollt, mich trifft dieser Schwachsinn ja nicht.
Aber mit mir dürften die auf dieser Basis gar nicht erst beginnen zu debattieren.[/quote]


aus deinen zeilen lese ich das du noch nichts mt der Arge zu tun hattest und auch nicht weist was da so abgeht. es interessiert die Arge einen "feuchten" wie so ein umzug abläuft. die bezahlen und gut ist. für schäden sind sie nicht zuständig bzw übernehmen die auch keine haftung
und schriftlich gibts von dem verein schon mal gar nichts. sei froh das du von diesem Schwachsinn noch nicht betroffen bist.
 

Lothenon

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#20
Gestiegene Nebenkosten (hier Heizung) berechtigen nicht zu sagen, die Wohnung ist unangemessen.

Es müssen die tatsächlichen Kosten übernommen werden. Auf die Energiepreise hast Du keinen Einfluss.

triste sagte :
wann werden die Kosten für die Unterkunft mal angepasst??? Arge gibt ja keine Antwort darauf.


Ein Abstellen auf Pauschalen ist rechtswidrig. Es sind die anfallenden Kosten zu übernehmen. Da Du in einer angemessen großen Wohnung lebst, muss also die ARGE Dir nachweisen, dass Du mit der Heizung verschwenderisch umgehst. Dieser Nachweis ist nur mit einem energetischen Gutachten zu beweisen.
 

triste

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#21
Gestiegene Nebenkosten (hier Heizung) berechtigen nicht zu sagen, die Wohnung ist unangemessen.

Es müssen die tatsächlichen Kosten übernommen werden. Auf die Energiepreise hast Du keinen Einfluss.
ich wünschte du hättest recht. fakt ist aber das die Arge sich nun mal an ihrer KdU-Tabelle festhält. ich hab mir heute fast das Maul fusselig geredet. Aber die "Schnepfe" saß da und zuckte nur mit den Achseln und sagte mir : Ich halte mich nur an meine Vorschriften.
ich soll einen Widerspruch schreiben und dann wird entschieden ob sie bezahlen oder nicht. ich soll ja froh sein das die Kosten bis April 2009 erst einmal übernommen werden... usw... :icon_neutral:
 
E

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#22
ich wünschte du hättest recht. fakt ist aber das die Arge sich nun mal an ihrer KdU-Tabelle festhält. ich hab mir heute fast das Maul fusselig geredet. Aber die "Schnepfe" saß da und zuckte nur mit den Achseln und sagte mir : Ich halte mich nur an meine Vorschriften.
ich soll einen Widerspruch schreiben und dann wird entschieden ob sie bezahlen oder nicht. ich soll ja froh sein das die Kosten bis April 2009 erst einmal übernommen werden... usw... :icon_neutral:
Lothenon hat recht...

aber wenn man es mit dir anders machen kann, klar, daß die sich nichts an SGB II halten und bei dir einsparen!

Geh in Widerspruch, klage notfalls: was hast du zu verlieren???
 

Kikaka

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#23
ich wünschte du hättest recht
Aber die "Schnepfe" saß da und zuckte nur mit den Achseln und sagte mir : Ich halte mich nur an meine Vorschriften.
Hallo Triste,
dieser Standardspruch ist eine äußerst dürftige und fragwürdige Rechtfertigung
- So reagieren nun mal SB´s die genau wissen das sie gegen Recht und Gesetz verstoßen.
- Der SB handelt anhand von Vorgaben, er sitzt auf der Hühnerleiter ganz unten, wenn er nicht spurt muß er gehen
-Die Drahtzieher für den KdU-Betrug, der unvorstellbare Dimensionen angenommen hat, sitzen in Berlin, da werden mal einfach so Einsparungsvorgaben an die Argen delegiert, die Kommunen , die ja die KdU leisten müssen, basteln eigenmächtig Ihre KdU-Richlinien zusammen, und die Vorgabe des Herrn Landrats landen auf dem Tisch des SB´s.

- Dieser saudumme Spruch : "Ich muß hier nach den Vorgaben handeln" ist für mich eigentlich schon der Beweis dafür das getrickst, gemauschelt und betrogen wird...


lies doch einfach mal was Richter Spengler vom Bundessozialgericht dazu sagt
http://www.vnw.de/files/Veranstaltungen/Arbeitstagung2007/Vortraege/18.09.2007 AKIV Eicher.pdf

http://www.vnw.de/files/Veranstaltungen/Arbeitstagung2007/Vortraege/18.09.2007 AKIV Eicher.pdf

Erster Grundsatz
Übernahme der aktuellen tatsächlichen Aufwendungen

für Unterkunft und Heizung (keine Pauschalen!)
________________________________________

Konsequenz : KLAGEN; KLAGEN;KLAGEN....
 

Lothenon

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#24
ich wünschte du hättest recht. fakt ist aber das die Arge sich nun mal an ihrer KdU-Tabelle festhält. ich hab mir heute fast das Maul fusselig geredet. Aber die "Schnepfe" saß da und zuckte nur mit den Achseln und sagte mir : Ich halte mich nur an meine Vorschriften.
ich soll einen Widerspruch schreiben und dann wird entschieden ob sie bezahlen oder nicht. ich soll ja froh sein das die Kosten bis April 2009 erst einmal übernommen werden... usw... :icon_neutral:
Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Doch wenn Du hier kämpfst, wirst Du hier gewinnen.

Also: Widerspruch und Klage, evtl. EA. Ist so gut wie ein Selbstrenner. Hast Du eine Arbeitsloseninitiative in Deiner Nähe? Die können Dich auch unterstützen.
 

triste

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#25
Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Doch wenn Du hier kämpfst, wirst Du hier gewinnen.

Also: Widerspruch und Klage, evtl. EA. Ist so gut wie ein Selbstrenner. Hast Du eine Arbeitsloseninitiative in Deiner Nähe? Die können Dich auch unterstützen.

Hallo Kikaka und Lothenon,

danke für euren Ratschläge. Ich werde Widerspruch einlegen und wenn es sein muss auch Klagen. Noch einmal ziehe ich mit Sicherheit nicht um.
Lothenon was ist bitte EA ..??? Diese Abkürzung kenne ich noch nicht. sorry:icon_smile:
Ja es gibt bei uns einige Erwerbslosenvereine. Ich werde in den nächsten Tagen auch dort noch vorbei schauen und mir ein paar Tipps holen.
Aber der ganze Mist kotzt mich trotzdem an. Ich habe das ja schon alles einmal hinter mir und weiß wie "schnell" die Arge bei der Beantwortung von Widersprüchen ist. Das kann wieder Monate dauern. (mind.3 Monate)
Und wenn ich dann noch lesen das man Prozesskostenhilfe eventuell abschaffen will, nur um es uns noch schwerer zu machen, da könnte ich aus der Haut fahren. Aber ich gebe nicht auf. NIEMALS...:icon_daumen:
 

Kikaka

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#26
- Mach Dich fit mit zum Thema Angemessenheit der KdU
-Stöbere das Forum durch

- Du mußt wissen das Dich Deine Arge nicht zwingen wird Deine Wohnung aufzugeben. Die wird sehr wohl schon damit zufrieden sein wenn sie Dir die "Differenz zum angemessenen KdU-Betrag " vom Regelsatzbetrag abziehen kann.
- Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigst wirst Du schnell erstaunliche Erkenntnisse sammeln
Mal zum Einlesen :
Statistik der BA - Detaillierte Informationen - 200809 - l - [Tue Sep 30 16:38:45 WN 2008]
Hier findest Du die von den Argen angegebenen " Durchschnittsausgaben für KdU-

BMVBS: Wohngeld - Ratschl

S 6 AS 356/06 KDU bei fehlendem Mietspiegel - Arbeitslosenhilfe Online e.V.
 

triste

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#28
Hallo ihr Lieben...
Heute habe ich Antwort auf meinen Widerspruch erhalten. Na ich dachte erst ich steh im Wald, weil so schnell hatte ich ja gar nicht mit einer Antwort gerechnet. Mein erster Gedanke: Da muss doch was nicht stimmen!!! Bingo... mein Gedanke täuschte mich nicht. Da teilt die Arge mir doch mit: Ihr als Widerspruch bezeichnetes Schreiben ist am 08.10.2008 einegangen. Nach Überprüfung wurde jedoch festgestellt, dass das Widerspruchsverfahren noch nicht erreicht ist.
:confused:
weiter steht da noch: Im Schreiben der Arge Leipzig vom 16.09.2008 an Sie wurden Ihnen Rechte weder begründet noch geändert, entzogen oder festgestellt. Auch wurde keine Entscheidung über einen Rechtsanspruch getroffen. Das Schreiben diente vielmehr als Vorab-Information...usw usw...
Ja wollen die mich jetzt verarschen??? In dem Schreiben vom 16.09.08 steht eindeutig das mir meine Miete (mit der Erhöhung von 15,- Euro) nur bis zum 30.04.2009 bezahlt wird. Und genau gegen dieses Schreiben habe ich Widerspruch eingelegt. Und jetzt bekomm ich so eine Antwort, mit der ich ja nun erst mal absolut gar nix anfangen kann. Aber wenn die denken das sie mich irre machen können...:icon_evil: ne ne ohne mich. Also noch einen Widerspruch gegen den Widerspruch... oder so.
Wünsch euch allen ein schönes Wochenende. :icon_smile:
 

triste

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#30
Also so wie ich das Schreiben jetzt verstehe ist mein Widerspruch kein Widerspruch, sondern wird von der Arge als: Anhörungsrecht angesehen.
Da steht: Mit ihren o.g. Schreiben haben sie das Anhörungsrecht wahrgenommen. Also ist ihre Aäußerung als Antwort im Rahmen der Anhörung zu werten, nicht aber als Widerspruch i.S.d. §83 Sozialgerichtsgesetz. Da frage ich mich jetzt wieso ich am 30.09.08 bei der Arge vorgesprochen hab??? und mir dort eindeutig gesagt wurde ich soll einen Widerspruch gegen das Schreiben vom 16.09.08 einlegen! :icon_neutral:
ich muss jetzt erst mal schauen was §83 ist.
Na ich kläre das gleich am Montag, da hab ich eh einen Termin bei einer sozialen Beratungsstelle. Ich hoffe nur das die mir etwas behilflich sein können.
 

redfly

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#31
Tja, so ist das halt.

Gegen eine Aufforderung zur Mietsenkung kannst du dich erstmal nicht wehren. Bei mir ist es jetzt die dritte Aufforderung seit dem Beginn von Hartz IV. Beim ersten Mal wurde sofort per Bescheid eine Kürzung angedroht, aber "solche Fehler" sind der ARGE wohl nur in der Anfangszeit unterlaufen. Ich meine, Schriftstücke zu verschicken, gegen die sich Betroffene wehren können. Mein Widerspruch brachte damals sofortigen Erfolg. Es wurde sofort ein Änderungsbescheid erlassen, indem die volle Miete weiter zugesichert wurde.
 

Kikaka

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#33
Also so wie ich das Schreiben jetzt verstehe ist mein Widerspruch kein Widerspruch, sondern wird von der Arge als: Anhörungsrecht angesehen.
Da steht: Mit ihren o.g. Schreiben haben sie das Anhörungsrecht wahrgenommen. Also ist ihre Aäußerung als Antwort im Rahmen der Anhörung zu werten, nicht aber als Widerspruch i.S.d. §83 Sozialgerichtsgesetz. Da frage ich mich jetzt wieso ich am 30.09.08 bei der Arge vorgesprochen hab??? und mir dort eindeutig gesagt wurde ich soll einen Widerspruch gegen das Schreiben vom 16.09.08 einlegen
Dann schau jetzt einfach mal nach :
-Steht da Bescheid oder nicht

- Vermutlich nicht , SB hat alle ins Bockshorn gejagt ?
- O.K. . ,wenn es so ist dann , sie wollen Dich nicht unbedingt zum Umzug zwingen sondern Dir durch die Hintertür eine Regelsatzkürzung verpassen indem Sie Dir die "unangemessenen Beträge "abziehen.
- Ruhig Blut bewahren...
- Meine Strategie wäre die KdU auf den Prüfstand wie ich es zuvor beschrieben habe...
- Könntest Du den Schrieb vom 16.09. mal einstellen ?
 

triste

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#34
Hallo Kikaka,
sorry ich hab leider nicht die Möglichkeit den ganzen Bescheid einzustellen.
ne da steht nicht das es ein Bescheid ist.
Da steht: Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
Mietsenkungsaufforderung mit Anhörung
ja und dann kommt halt das übliche Bla Bla... das meine Miete längstens für die Dauer von 6 Monaten (30.04.2009) übernommen werden.
da steht noch: Bevor ich endgültig über die Höhe der zu übernehmenden Kosten der Unterkunft ab dem o.g. Zeitpunkt entscheide, gebe ich ihnen hiermit Gelegenheit sich zum Sachverhalt zu äußern. Ich bitte sie mir bis zum 17.10.08 aus ihrer Sicht mitzuteieln, was eventuell gegen eine Minderung der Kosten der Unterkunft spricht...
Nach jetziger Sachlage ist ihnen zuzumuten, die Aufwendungen für die Unterkunft durch Untervermietung, Wohnungswechsel oder auf andere Weise zu senken...usw
und genau das habe ich mit dem Besuch bei der Arge am 30.09.08 auch getan. Hab vorgesprochen und bekam als Antwort ich soll einen Widerspruch schreiben.
ja ja das ist mir auch klar das die mich nicht zum Umzug zwingen. Aber ich seh auch nicht ein wieso ich die 15,- Euro Erhöhung von meinem Regelsatz bezahlen soll.
ja und:icon_motz:47m² noch untervermieten... ich lach mich tot. wo schlaf ich denn da??? in der Wanne oder was?
 

triste

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#35
Hallo ihr lieben,
heute war nun endlich die Post im Kasten. Ja und natürlich mit einer guten Nachricht. Ich kann es kaum glauben, aber mein wehren hat sich gelohnt...:icon_klatsch:
ich wünsch euch allen ein frohes Weihnachtsfest.
lg triste...:icon_smile:
 
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#36
Hallo Kikaka und Lothenon,

danke für euren Ratschläge. Ich werde Widerspruch einlegen und wenn es sein muss auch Klagen. Noch einmal ziehe ich mit Sicherheit nicht um.
Ich versteh ansich die Problematik jetzt nicht ganz! Bei mir war es mal so dass ich denen einfach mitgeteilt hatte, dass meine Verwandschaft mich unterstützt und 80Euro mehr Miete übernehmen wird, wenn ich dafür in der Wohnung und im Umkreis meiner Familie bleiben kann. Das war kein Problem.
 

triste

Elo-User/in

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#37
Ich versteh ansich die Problematik jetzt nicht ganz! Bei mir war es mal so dass ich denen einfach mitgeteilt hatte, dass meine Verwandschaft mich unterstützt und 80Euro mehr Miete übernehmen wird, wenn ich dafür in der Wohnung und im Umkreis meiner Familie bleiben kann. Das war kein Problem.
das Problem war, dass die Arge die erhöhte Miete nicht übernbehmen wollte. ja schön wenn du so "großzügige" Verwandschaft hast. ich hab so etwas nicht. und selbst wenn, dann würde ich es nicht annehmen.
 

phenomen

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#38
das Problem war, dass die Arge die erhöhte Miete nicht übernbehmen wollte. ja schön wenn du so "großzügige" Verwandschaft hast. ich hab so etwas nicht. und selbst wenn, dann würde ich es nicht annehmen.
dies ist eine art schenkung und ist auf dem amt anzugeben denn es wird im satz verrechnet wie unterhalt oder zusatzjobs ;) solltest dich da etwas erkundigen, wenn die dahinter komm könn die dich kürzen bis auf 0 bis du deine kontoauszüge lückenlos nachweist, und fragen bezüglich woher von wem kommt das geld beantwortest, und dort herrscht willkür, ist deine antwort dann unzureichend (was ja im ermesen des bearbeiters liegt) kein H4 ;).
ich hab genau den scheiß durch.
du bist auf dem amt kein mensch, du wirst schon bei betreten dieser arge nich als mensch gesehn und du wirst dort nie als mensch gesehn, da wird mehr von menschen in 3. weltländern geredet oder geholfen, man selber is ne nummer ein unbeliebtes übel. das liegt aber auch da dran das die meisten die auf der arge arbeiten nicht wirklich ein bezug zur arbeitslosigkeit haben, es noch nie waren oder sich garnich vorstellen könn wie das ist.

vorallem wenn dann solche aussagen und angebote kommen wie

arbeiten in der schweiz für 6 euro stunde netto
man selber sagt nee mach ich nich da fahr ich einmal heim und mein lohn is futzsch.
arge argumentiert mit dann ziehen wir ihnen 30% ab!

wo ist hier das recht zur selbstbestimmung?

ich habe auf der arge argumentiert das ich mir mein geburtsland deutschland nicht ausgesucht habe, meine arbeitslosigkeit genausowenig, aber ich verkaufe mich nich unter wert!

interessiert dort niemanden, jetz leb ich mit einer sperre nach der anderen, was 30%abzug vom wirklich schon mindestlebensnotwendigen lebensunterhalt (ausdruck vom bundesverfassungsgericht) bedeuten. 30% von nichts abziehn und dann noch verlang dreh dich fahre nach kassel hamburg und sonstwo hin, such dir arbeit, wenn notwendig zieh um, verlass dein freundeskreis dein soziales umfeld und zerstöre dein leben, mach den job 6 monate und sitz dann allein in einer fremden stadt und sieh zu wie du das immer wieder auf die reihe bekommst, wenn nich kürzen wir weiter... :)... armes deutschland

also als allererstes besteht bei jedem das recht zur erhaltung des sozialen umfeldes! das kann auch die arge nicht zerstören auch wenn sie es schon längst bei den meisten geschafft haben...

da ich in leipzig erfahrung habe mit diesem verein muß ich sagen, nach der letzten senkung des mietspiegels auf 248 euro ist es nun kaum noch möglich eine angemessene wohnung zu finden.
es gleicht eher verbrennen von rattenlöchern und füllen von problembezirken ;), irgend einen sinn verfolgt dieser verein damit doch.
indirekt könnte man sagen, werden wieder über umwege soziale ghettos geschaffen, absonderung der unbeliebten gesellschaft, da einfach kein mietverhälltnis anderswo zu finden ist.

das arbeitsamt verstößt in einer tour gegen geltende gesetze, doch es wird nix dagegen gemacht.

der zwang zum umzug ist nur eine sache, der grundsatz wurde um 5 euro erhöht, bei der miete wurde um 30 gekürzt, wo bitte ist dort noch logik?

einst wurde das sozialsystem geschaffen um menschen ohne arbeit in der sozialen gesellschaft zu behalten (quasi ein abrutschen zu verhindern)

derzeit läuft es aber eher andersrum, sobald man hartz bekommt ist es schon schwer überhaupt arbeit zu bekommen, weil hartz scheinbar auch die laufende wirtschaft beeinflusst. (hartzmenschen sind faule menschen) also wird man schon allein wenn man das erwähnt in eine andere kategorie eingegliedert.

bravo deutschland bravo staat

die arge leipzig hat sowieso nen schuss, die probieren hier wahrscheinlich neue methoden zuerst in leipzig, um sie bei funktionieren deutschlandweit durchzudrücken.

will dabei mal anmerken das es immernoch ein ost / westgefälle gibt auch im sozialen bereich.

nur ist es sehr verschoben

sozial gibs im osten weniger
aber kosten sind im osten höher (strom, mieten, wasser, heizkosten... alles im schnitt 10 - 25% teurer im vergleich)
nun frag ich mich wie man sowas auf dauer einem volk zumuten kann, klar hat jeder jobverlustängste und angst in hartz zu rutschen... das ist doch ein super druckmittel für die masse. verkauft euch billig sonst hartz :p

ich will dabei gleich mal drauf hinweisen das wir in einer marktwirtschaft leben...
wenn die wirtschaft keine billigen arbeitskräfte mehr findet, müssen sie wieder verhandeln.
solange es duckmäuser gibt die für 5 euro stunde arbeiten funktioniert das nich.

wo is die gute alte zeit in der man noch sagen konnte ich verkaufe meine arbeitskraft für gutes geld, es ist eher zu einer modernen form des sklavenhandels mutiert. vermarktet werden dort nur seelen ohne eignen willen und verstand, und die die das erkennen werden mit allen mitteln zu unterdrücken versucht.

es ist mitlerweile schon soweit das das gefälle zwischen einkommen / hartz so gering ist das es im prinzip egal geworden ist ob man das eine oder das andere hat. lediglich der papierkram und der ärger mit dem amt steht gegenüber der jobverlustangst und druck im arbeitsleben. für 5 euro stunde arbeiten? never
nur hartz 4 ? never



:) was sagt uns das? wir sind zur bundesrepublic dazugestoßen als melkkühe seid 20 jahren und nix is besser geworden.

vieleicht ist es echt mal an der zeit die ware mensch, zum aufständischen mensch zu wandeln wie es 1989 war. wo is der mut geblieben endlich mal paroli zu bieten, oder ist der auch mitlerweile durch hartz unterdrückt weil keiner mehr kohle hat sich nen ausflug zu ner demo leisten zu können???????

zufrieden kann zumindest der großteil nich sein. alleine die vorurteile die an dieser sozialen einstufung kleben, und deren folgen auf dem arbeitsmarkt sollten zu denken geben.

zitat: " er bezieht hartz er arbeitet sicher auch für mindestlohn, solche menschen sind froh überhaupt arbeit zu haben "
im vorzimmer mitbekommen, so denken eure zukünftigen chefs über euch ;)
 
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