Zuweisungsbescheid erhalten, für einen Zusatzjob vom 02.09.19 bis zum 31.08.20,nun kommt noch ein Termin zur persönlichen Vorsprache beim Träger, wie jetzt verhalten und vorgehen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Barret

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Hallo Leute,
Ich habe heute Post vom JC erhalten. Bekommen habe ich einen Zuweisungsbescheid.
Es geht um einen Zusatzjob vom 02.09.19 bis zum 31.08.20, also genau ein Jahr, das ich nicht lache.
30 std die Woche auf 5 Tage. Infrastruktur verbesserungen im Stadtgebiet. Wie dem auch sei.
Ich soll den Träger kontaktieren, was ich blöderweise telefonisch getan habe. Mir wurde gesagt das ich Post bekommen werde, und mir in dem Schreiben dann ein Termin zum Persönlichen Vorgespräch mitgeteil wird. Ich werde den Brief vom JC noch hier nach reichen,habe kein Smartphone und muss es dann erst noch vom Kumpel ab fotografieren lassen.
Sobald der Brief vom Träger eintrifft werde ich den ebenfalls uploaden.
Mein frage kann ich den 1 Euro-Job in dem ich jedesmal zum Vorstellungsgespräch eine AU einreiche abwehren? Muss ich trotzdem zum 02.09 dort auf der Matte stehen? Ode lässt es sich mit einer 3 monatigen 30% Sperre die ich einmalig in Kauf nehmen würde, abwehren? Oder bekomm ich dann jetzt regelmäßig solche Zuweisungen?
Wie gehe ich nun am besten vor
 
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Seepferdchen 2010

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Hallo Barret und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder"Zuweisungsbescheid erhalten"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.


Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Barret

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Entschuldigung das die Qualität der Bilder nicht optimal ist. Ich hoffe ihr helft mir trotzdem.
Was ich nun schon gelesen hab hier im Forum ist zb. das ich den Vorsprech Termin beim Träger wahrnehmen soll. Aber keine Unterschrift leisten soll. Wie mach ich mich ausserdem uninteressant dort?
Ich habe auch keine EGV unterschrieben. Diese ist ja sowieso nur für den aktuellen bewilligungs Zeitraum gültig oder?
 

Seepferdchen 2010

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Barret

was mir aufgefallen ist "die Fahrkosten" sind abgegolten, da stellt sich mir die Frage, wie hoch sind deine Fahrkosten?

Infrastruktur verbesserungen im Stadtgebiet.
Die genaue Tätigkeitsmerkmale sind nicht genau beschrieben bzw. aufgeführt.

Und schau auch mal in diesen Link rein zum Thema ab Seite 7 der PDF - Datei Zusätzlichkeit(16d.2.2)



Bestimmt melden sich noch einige zu deinem Problem.
 

Barret

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Hallo, heute hatte ich meinen Termin. Ich war dort, mit knapp 40 min verzögerung. Habe den Vertrag nach mehr maligem verweis auf mein Recht, den Vertrag prüfen zu lassen, ausgehändigt bekommen. Obwohl sie Leiterin der Veranstaltung ist, musste sie sich die Erlaubnis letzt endlich erst einholen. Sie sagte immer wieder zuvor das sie dem Arbeitsamt mitteile ich würde verweigern. Ich sagte ich müsse den Vertrag erst prüfen lassen. Somit bekam ich den Vertrag ausgehändigt. Meine spezielle Frage: Wieviel Tage bleiben mir nun rechtlich gesehen dafür den Vertrag zu prüfen. Ich habe keine Zeugen. Sie gab mir ihre Visitenkarte und sagte ichsolle mich melden sobald ich geprüft habe. Das werde sie auch dem Arbeitsamt mitteilen.
 

Barret

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Ok danke. Im Vertrag steht 6std Arbeit plus 45min Pause. Ist das korrekt so? Was wäre eure Idee was ich nun machen soll. Warten bis ich Post bekomme, oder selber nun irgendwie agieren ?
Werde den Vertrag noch nach reichen. Was mir direkt auffiel: "Das Jobcenter hat im Rahmen seiner Aufgabe (...) den Teilnehmer mit Förderbescheid vom 15.03.18 der o.g. Maßnahme zugewisen.
Ein Förderschein ist 18 Monate gültig?
 
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Barret

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Sprich ich setzte in 10 Tagen einen Brief auf, in dem ich bedauere das aus dem Vertrag die genaue Arbeitstätigkeit nicht ersichtlich ist und der Vertrag somit fehlerhaft sei und korrigiert werden muss? Oder wie
 

sentientcreatur

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Man möge mich korrigieren, aber die Rechtsgrundlage ist ja schon falsch. § 16 Abs. 3 SGB II regelt die Förderung aus dem Vermittlungsbudget für die Anbahnung und Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Ausbildungsverhältnisse und schulischer Berufsausbildung.
16 d SGB II regelt Arbeitsgelegenheiten. Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. § 16 Abs. 3 SGB II hat hier nichts verloren.
 

Sonne11

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Hallo!
Habe den Vertrag nach mehr maligem verweis auf mein Recht, den Vertrag prüfen zu lassen, ausgehändigt bekommen. Obwohl sie Leiterin der Veranstaltung ist, musste sie sich die Erlaubnis letzt endlich erst einholen.
Diese Aussage und Handlung würde ich mir notieren und mir gut einprägen, denn das wäre dann meine Antwort auf die Frage, ob und warum ich nicht sofort unterschreiben will. Wenn Du erst auf dein Recht hinweisen musst und die dann erst eine Erlaubnis einholen müssen, Dir etwas zur Prüfung aushändigen zu dürfen, dann wäre genau diese Situation meine Begründung. ;)

"Ich solle jetzt unterschreiben? Meine vertrauliche Person, der ich das alles zeigen möchte steht mir leider nicht sofort zur Seite. Aber Sie mussten auch erst fragen und ich auf mein Recht sehr deutlich hinweisen!" ;):unsure: "Ich kann nicht durch Unterschrift vereinbaren, Werkzeug in einwandfreien Zustand zu übergeben. Ersetzten kann ich es möglicherweise auch nicht. Ich würde Eingehungsbetrug eingehen." :sneaky:

Du musst dort natürlich laut Zuweisung weiterhin erscheinen, wenn Du die "Vertrag-Masche" fahren willst. Widerspruch ist aber Pflicht bei solch ausufernder Arbeit und dieser Dauer der Arbeit.

Die Beschreibung der Optionskommune / JC klingt, als müsstest Du Dich und zu Dir selbst finden. :LOL: Für mich viel Geschwafel mit dem Ergebnis, dass Du irgendetwas machen sollst, um es einfach zu machen.

Es fehlt in der Zuweisung komplett die Tätigkeitsbeschreibung und die Begründung klingt, als würde Dich eine Sekt zum Guten bekehren. Und das für lange Zeit. Es steht auch sehr deutlich im letzten Satz. Entweder sollst Du gefügig gemacht werden, oder man meint, man müsse Deine charakterlichen Züge anpassen. Beschäftigungstherapie! Immerhin "entschädigt" ;)

Die Zuweisung ist komplett unbestimmt. Der MT hat die Zeiten nicht vorzugeben. Für mich persönlich widerspricht die Dauer und der Ablauf (wir biegen Dich hin) dem Ziel, motiviert eine Anstellung zu finden.

Die wollen Dich auch persönlich bei Dir aufsuchen und dort ...was machen? Gucken was und wie Du machst?

ICH würde hier unbedingt das Sozialgericht einschalten und gleich nach dem Widerspruch, dessen aufschiebende Wirkung bei SG beantragen, egal ob der Vertrag vielleicht alles klar macht. Wenn Du da eine Formulierungshilfe brauchst, dann hier melden.

Hast Du eine Ausbildung? Brauchst Du diese Motivation, Beschäftigung und jemanden, der Dich aufsucht? Es steht dort so.

Beim Träger bitte sehr wortkarg sein. Möglichst sichtbar aufschreiben, wenn man Dir gegenüber "wichtige" Aussagen macht. Nichts verneinen, nichts ablehnen. Ob man das machen will? Man hat eine Zuweisung, den Rest behält man für sich.

"eine Unterschrift kann weitreichende Folgen haben. Ich muss erst eine kundige Person kontaktieren. Ich habe eine Zuweisung, gegen diese gehe ich durch Widerspruch und Antrag bei Gericht an" -Das wäre meine Aussage und nichts weiter.

Vorsicht, wenn Du Tätigkeiten beginnst und Werkzeug bedienst. Nicht, dass man dir konkludentes Handeln andichtet. ;)
 
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ExitUser

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Betreff §5.2
Ein Arbeiter leistet keinen Ersatz für Werkzeug das kaputt geht, es ist kaputt und fertig, dann bekommt er neues
So etwas bedarf auch keiner Erwähnung in einem Arbeitsvertrag, das ist bekannt, die Haftung liegt beim Veranstalter
Schon allein aus dem Grund kann das aus meiner Sicht nicht unterschrieben werden
Üblich ist nur in größeren Betrieben ein Übergabeformular für Werkzeug, das bedeutet aber keine Pflicht das zu ersetzen wenn es verschwindet oder defekt wird.
Mehr als eine Meldepflicht um neues zu bekommen gibt es da nicht
 

0zymandias

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Den Vertrag mit dem MT kann man aus einer Vielzahl von (weiteren) Gründen nicht unterzeichnen.

Ein behördlicher Verwaltungsakt (Zuweisung) wird z. B. nicht vertraglich zwischen einem Bürger und einem
Privatunternehmen vereinbart.
Die Maßnahme muss durch die Behörde bestimmt werden, auch hinsichtlich Arbeitszeitverteilung, -Ort und
auszuführenden Tätigkeiten. Also kann auch das nicht vertraglich wie hier vereinbart werden.

In 2.4 wird festgelegt, dass keine Maßnahme stattfindet. :biggrin:
In der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte lagen alle Arbeitstage zwischen zwei arbeitsfreien Tagen
und es wird sich aller Voraussicht nach in diesem Universum auch nicht mehr übertrieben viel daran ändern.
Folgerichtig sind die Betriebsferien ein andauernder Zustand, der durchaus Anlass zum Neid bietet. :icon_lol:

§ 16 SGB II kommt nicht grundlos herbeigeschifft, denn es gibt die "Intensivierung der Bewerbungsbemühungen".
Diese kann aber nicht koexistieren mit einer AGH, denn die ist nur für Leute, deren Bemühungen sinnlos wären,
zumindest für absehbare Zeit. So etwas wäre auch nicht zwingend mit einem MT zu vereinbaren.
Aufsuchende Sozialarbeit würde ich nicht nur nicht vereinbaren, sondern gleich untersagen.

Die Beachtung der Hausordnung ist unvereinbar mit ihrem vollständigen Fehlen.
Jede Anweisung zu befolgen, wäre ein zu weiter Schritt in die Sklaverei.

Eine eigene AU wird eben nicht für den MT als private Serviceleistung erbracht.
Ein Grund dafür wird auch nicht genannt; sollte Monsignore MT so etwas wirklich brauchen, kann er sich ja
vertrauensvoll an seinen Geschäftspartner JC wenden.

Die Datenschutzfreigabe wird seitens des Teilnehmenden nicht erteilt.
Für die beschriebenen Zwecke ist sie auch nicht notwendig und könnte jederzeit widerrufen werden.

Nachtrag zu der Zuweisung:

Die Maßnahme ist vollständig unbestimmt. Zeitliche Verteilung, Ort, Inhalte fehlen.

Ein Integrationskonzept fehlt.

Die AGH wird als "geförderte Erwerbstätigkeit" bezeichnet, was als Nachweis vollständig fehlenden Ermessens
taugt. Denn eine AGH ist das mit Sicherheit nicht, denn mit dem Lohn fehlt schon der Erwerb, nicht wahr?
Es ist auch keine Rechtsgrundlage vorhanden, erwachsene Bürger zur Kontaktaufnahme mit Menschen in
Maßnahmen zu zwingen, was hier tatsächlich als Ziel dargestellt wird.
 
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