Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Tobias1992

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Schönen guten Tag liebe elo-Community!

Ich bin nun seit ca. 1 1/2 Stunden hier im elo-forum unterwegs um eine Antwort auf mein Anliegen zu finden, konnte jedoch noch nicht alle meine Fragen beantworten. Ich bitte um Entschuldigung, da ich dazu nun noch ein neues Thema eröffne.

Kurz zu meiner Person. Ich bin 25 Jahre alt, habe eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechniker absolviert und danach noch 2 Jahre in diesem Beruf als Geselle gearbeitet.
Seit ende November 2017 bin ich Arbeitssuchend gemeldet und beziehe seit da an ALG 1.
Bewerbungen schrieb ich mehrere im Monat, erhielt auch Einladungen zum Bewerbungsgespräch. Jedoch kam noch kein Arbeitsverhältnis zu stande. (Gründe benenne ich gerne, sollte es von Wichtigkeit sein).

Heute erhielt ich von der Argentur für Arbeit ein Schreiben (ich werde diese Unterlagen als PDF am Ende des Threads mit veröffentlichen).
Aus diesem Schreiben werde ich jedoch nicht wirklich schlau... Wie läuft das jetzt ab? Erhalte ich gesondert noch eine Einladung vom Bildungsträger? Da es ja schon nächste Woche beginnen soll und ich hier gerade sitze und in eine Röhre starre.

Meine Bewerbungsunterlagen waren nie das Problem und wie ich schon sagte, bekam ich auf ALLE geschriebenen Bewerbungen auch ein Vorstellungsgespräch. Diese besuchte ich natürlich auch.

Weshalb werde ich nun in ein Bewerbungstraining gesteckt, welches auch noch 2 Monate läuft? Darf ich diese Maßnahme ablehen?

Ich hoffe, man kann mir hier kurz helfen und entschuldige mich nochmals dafür, dass ich einen neuen Thread aufmachen musste.


Mit freundlichen Grüßen
Tobias
 

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Pixelschieberin

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Abgesehen von der Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme - Bewerbungsvorlagen sind heutzutage nur wenige Mausklicks entfernt - in der Zuweisung sind diverse Forderungen aufgelistet, die sich vor Gericht nicht durchsetzen lassen.
Z. B. die Abtretung DEINER Forderungen (Fahrtkosten) an einen dir völlig unbekannten Dritten.

Schwer nachzuvollziehen, warum diese Linkliste, die ich gefühlte hundert Mal kopiert und in Fäden mit den selben Problemstellungen wie den deinen eingefügt habe - nicht von den Ratsuchenden selbst gefunden wird.

Sei's drum - here you are:
einem meiner Posts meinte:
Damit nicht so viele Fragen gestellt werden, die in der Vergangenheit unzählige Male gestellt und bereits X-fach beantwortet wurden, werfe ich die Gebetsmühle zur "passiven" Sinnlos-Maßnahmeabwehr noch Mal an:
In deinem eigenen Interesse arbeitest du die Beiträge, die sich hinter den unterstrichenen Links verbergen, gut durch - und ziehst deine eigenen Schlüsse daraus.
dem selben Post meinte:
Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einem Post mit passenden Querverweisen.

Es gibt zu tun.
Sobald die Schularbeiten gemacht sind, können eigene Strippen gezogen und kluge Fragen an JC-SBs gestellt werden.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
Verfasser AnonNemo:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt - :icon_wink:
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
Falls vorheriger Verweis nach der Foren-SW-Umstellung noch auf den Holzweg führt, dann ersatzweise hier klicken

Verfasser Ozymandias:
- Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
- VA mit AGH-Zwang - Antwortschreiben
- VA, Datenfreigabezwang an MT macht VA rechtswidrig
- Maßnahmenverweigerung lt SG Berlin nicht sanktionierbar Veraltet, basiert auf einem geänderten Paragraphen
und ist nicht (mehr) wasserdicht

- Maßnahme länger als EGVA - nicht zulässig
- Argumente gegen Maßnahme in VA

Verfasser Schikanierter:
- Wie bestimmt muss ein Angebot einer Massnahme sein, um unanfechtbar zu sein?
- Angebot einer Maßnahme ist i.d.R. ein VA und nicht vorbereitendes Verwaltungshandeln
- Maßnahmezuweisung wird gekonnt auseinandergenommen

***
dem selben Post meinte:
Falls der Anwurf "maßnahmewidriges Verhalten" kommt, empfehle ich, den Schriftsatz von veritasdd auf den eigenen Sachverhalt anzupassen
Dem ist das offenbar vorgeworfen worden.
Mit seinen smarten Anschreiben hat er obsiegt.
Er hatte sich an das "Drehbuch" gehalten und ist nirgends ausgeschert.
Lies den ganzen Faden und ziehe deinen Nutzen daraus.

Ab #18 sollten einige Passagen dabei sein, die 1:1 übernommen werden könnten.

Wobei ich das vorherige Fahrkostengedöns auch nicht unwichtig finde.
****
Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellte.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen. (Widerruf)

Wer (noch) nichts zurückzunehmen=zu widerrufen hat, VERBIETET vorsorglich.
Konkrete Verbote hinsichtlich Datenverwurstung durch Dritte können ebenfalls vorsorglich gegenüber JC UND Trägern ausgesprochen werden.
Wem die Datenverwurstung via VA aufs Auge gedrückt wurde, widerspricht zeitnah.

Vorlagen findest du unter Anderem hier.

Alles stets schriftlich und nachweisbar auf den Weg bringen.
Versteht sich.
 

Tobias1992

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Danke dir für deine Antwort! Auf diese Linksammlung bin ich auch schon gestossen, jedoch klärt das erstmal nicht meine Frage ob ich hierzu nochmal eine gesonderte Einladung bekomme? Ich meine, es steht ja nicht einmal eine Uhrzeit geschweigedenn ein Raum auf dem Schreiben der Argentur.

Wie verhalte ich mich jetzt? Ich war noch nie in solch einer Situation, daher ist das alles Neuland für mich. Warte ich einfach ab,ob noch Post kommt ?

Es tut mir leid, dass ich einer von vielen bin, die solch ein Thema eröffnen. Aber wie oben schon erwähnt, wurde ich durch die Linksammlung nicht wirklich schlau.

Ich hatte vergessen, meine EGV einzustelle. Dies könnte ich noch tun, sollte es benötigt werden.

Liebe Grüße
 
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E

ExitUser

Gast
hast du eine EGV bekommen (unterschrieben oder per ersetzendem Verwaltungsakt)? Falls ja, dann bitte ebenfalls hochladen.

Eine Zuweisung in eine Maßnahme muss begründet und bestimmt (Ort, genauer Beginn, Inhalt, Ziel, Ablauf, Dauer etc) sein, zudem muss sie fehlerfreie Ermessenssausübung des Sb erkennen lassen.

Dafür muss im Vorfeld durch eine sog. Potentialanalyse eine Integrationsstrategie gemeinsam zwischen eLb und AfA/JC erarbeitet worden sein, aufgrund derer im Anschluss in einer EGV eben diese Integrationsstrategie zur Eingliederung schriftlich fixiert wird.

Also "einfach so" irgendwohin zuweisen wäre nicht rechtmäßig. Allein deswegen würde ich auf jeden Fall Widerspruch gegen die Zuweisung einlegen, Begründung: Verletzung des Bestimmtheitsgebotes (was genau, wann genau) und nicht erkennbare Ermessensausübung (warum, wieso weshalb und so weiter).

Meines Wissens nach entfaltet der WS gegen die Zuweisung auch in ALG 1 keine aufschiebende Wirkung (bitte um Korrektur, falls das nicht stimmt) und somit wäre es ratsam, dort trotz dem WS zu erscheinen. Da keine Uhrzeit angegeben ist, würde ich (mit Augenzwinkern nach Pixelschieberin) die Öffnungszeiten von diesem Laden in Erfahrung bringen und denen den Feierabend verschieben, indem ich 10 Minuten vor Dienstschluss dort erscheinen würde.

Wichtig wäre auch, sich die eigene Anwesenheit auf einer Kopie des Einladungsschreibens quittieren zu lassen, damit nicht behauptet werden kann, ich sei dort nicht aufgetaucht. Die Einladung lässt man sich nicht abnehmen, denn das ist Privatpost und geht so einem Maßnahmefuzzi absolut überhaupt rein garnicht an!!

Dann eben Dienst nach Vorschrift: NICHTS unterschreiben (auch keine "harmlosen" Sachen wie Anwesenheitslisten, dort nur ANWESEND hinter den Namen in Druckbuchstaben schreiben), Papiere interessiert sofort einstecken mit dem Hinweis, dass diese zu Hause erstmal in Ruhe studiert werden müssen und nichts kategorisch oder verbindlich ablehnen oder zustimmen, sondern sich möglichst vage und bedeckt halten. Ansonsten empfiehlt es sich alles schön schriftlich mitzuprotokollieren und viele Fragen zu stellen^^

Weitere Tips zum "richtigen" Verhalten bei solchen Dates finden sich zu Hauf in den anderen Sinnlos-Maßnahmethreads, das ist alles mehr oder weniger immer das Gleiche, in leichten Variationen und die kannst du dir ja bis dahin in Ruhe durchlesen und vereinzelte Stichpunkte notieren:bigsmile:
 

Tobias1992

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Vielen Dank für die Antworten!
Das hilft mir auf jeden Fall schonmal weiter und beruhigt mich auch ein wenig.
Ich habe die EGV an diesen Post mit beigefügt.

Liebe Grüße
 

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Couchhartzer

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Ich habe die EGV an diesen Post mit beigefügt.
:icon_hihi: Eine EGV die genau 5 Wochen (24.04. bis 30.05.) Gültigkeitsdauer hat.

Die bei der AfA haben doch echt einen massiven Vollschaden, solche sinn- und intelligenzfreie Steuergeldverschwendung bezügl. der Kosten für Arbeitszeit-, Papier-, Druckertoneraufwand zu betreiben, nur um so einen ausschliesslich machtmißbräuchlich ausgelebten Schwachsinn zu verzapfen, der weder formal (z.B. Gültigkeitsdauer unzulässig /Rechtsfolgebelehrung falsch / usw.) und auch inhaltlich (zu unbestimmt / lediglich nachplappern gesetzlich bereits geregelter Dinge) noch nicht einmal ansatzweise die gesetzlichen Vorgaben einer ordnungs- und pflichtgemäßen EGV erfüllt. :doh:
 

Tobias1992

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Es sind einige Dinge die total falsch laufen in dem Laden...
Ich wurde Anfangs fast wöchentlich zum Berater bestellt, um über meine aktuelle Situation zu sprechen. Diese kosteten nicht zur Zeit, sondern auch Geld (welches ich nie erstattet bekommen habe) ... Kosten für öffentliche Verkehrsmittel z.B. Im endeffekt saß ich dort 10 Minuten um mit dem Berater Jobangebote zu suchen, welche ich sowieso schon längst zuhause ausgedruckt hatte. Naja, muss man durch...

Ich verstehe nicht viel von den Gesetzten in der Hinsicht... Aber verstehe ich es richtig, dass auch in der EGV NICHTS von Maßnahmen etc. steht? Oder ist das dort irgendwo "versteckt" mit drin?

Weil es mich persönlich interessiert: Was genau ist an der Rechtsfolgebelehrung etc. falsch in meiner EGV? Bzw. an der Gültigkeitsdauer an sich?

LG
 

Tobias1992

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hast du eine EGV bekommen (unterschrieben oder per ersetzendem Verwaltungsakt)? Falls ja, dann bitte ebenfalls hochladen.
Habe ich ein paar Posts weiter oben hochgeladen.

Eine Zuweisung in eine Maßnahme muss begründet und bestimmt (Ort, genauer Beginn, Inhalt, Ziel, Ablauf, Dauer etc) sein, zudem muss sie fehlerfreie Ermessenssausübung des Sb erkennen lassen.
Ist das der Fall bei meiner Zuweisung in kombination mit der von mir gezeigten EGV?

Dafür muss im Vorfeld durch eine sog. Potentialanalyse eine Integrationsstrategie gemeinsam zwischen eLb und AfA/JC erarbeitet worden sein, aufgrund derer im Anschluss in einer EGV eben diese Integrationsstrategie zur Eingliederung schriftlich fixiert wird.
Fehlt ja bei mir komplett, wenn ich das richtig sehe.

Also "einfach so" irgendwohin zuweisen wäre nicht rechtmäßig. Allein deswegen würde ich auf jeden Fall Widerspruch gegen die Zuweisung einlegen, Begründung: Verletzung des Bestimmtheitsgebotes (was genau, wann genau) und nicht erkennbare Ermessensausübung (warum, wieso weshalb und so weiter).
Und wie sollte man das dann formulieren? Hatte bereits hier im Forum ein paar Vorlagen gesehen. Kann man diese einfach 1:1 übernehmen, natürlich mit den auf meine Situation abgeänderten Daten und Widersprüchen?

Meines Wissens nach entfaltet der WS gegen die Zuweisung auch in ALG 1 keine aufschiebende Wirkung (bitte um Korrektur, falls das nicht stimmt) und somit wäre es ratsam, dort trotz dem WS zu erscheinen. Da keine Uhrzeit angegeben ist, würde ich (mit Augenzwinkern nach Pixelschieberin) die Öffnungszeiten von diesem Laden in Erfahrung bringen und denen den Feierabend verschieben, indem ich 10 Minuten vor Dienstschluss dort erscheinen würde.
Da ich zzt. keinen PKW Führerschein besitze, muss ich dort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Einfache Fahrtzeit hier : 1Stunde 45Minute.

Was kann mir schlimmsten Falls passieren, wenn ich gegen diese Maßnahme Widerspruch einlege?

LG
 
E

ExitUser

Gast
Ist das der Fall bei meiner Zuweisung in kombination mit der von mir gezeigten EGV?
bei diesen ganzen unklaren Angaben offenbar nicht.

Fehlt ja bei mir komplett, wenn ich das richtig sehe.
Ja, das scheint so zu sein.

Und wie sollte man das dann formulieren? Hatte bereits hier im Forum ein paar Vorlagen gesehen. Kann man diese einfach 1:1 übernehmen, natürlich mit den auf meine Situation abgeänderten Daten und Widersprüchen?
du könntest aus Beitrag #32 im Thread:

https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/habe-massnahme-zugewiesen-bekommen-ohne-egv-erhalten-rechtens-194116/index2.html

die beiden .odt-Dateien anpassen (vorsicht, nicht ALG 1 und ALG 2 verwechseln) und übernehmen. Oder du gehst auf die Hauptseite und suchst dur unter "Vorlagen" was Passendes heraus.

Da ich zzt. keinen PKW Führerschein besitze, muss ich dort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Einfache Fahrtzeit hier : 1Stunde 45Minute.
swavolt hat oben meine Aussage korrigiert. D.h., wenn du WS einlegst, entfaltet dieser die sogenannte "aufschiebende Wirkung", was bedeutet, dass du dort nicht hinmusst wenn du Widerspruch einlegst!

Was kann mir schlimmsten Falls passieren, wenn ich gegen diese Maßnahme Widerspruch einlege?
nichts Schlimmeres, als wenn du keinen Widerspruch einlegst. Passieren kann immer viel. Im schlimmsten Fall versucht das Amt, die Leistungen zu sperren. Das lässt sich schwer vorhersagen, was dein Amt macht oder probiert. Prinzipiell gibt es aber dann Mittel und Wege, um sich dagegen zu wehren.
 

Tobias1992

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Vielen Dank für die super Hilfe! :smile:

Ich habe hier mal meinen Widerspruch eingesetzt und bitte euch kurz drüber zu lesen , ob das auch so okay ist.
Wie schon erwähnt, das ist alles absolutes Neuland für mich und bin über die Unterstützung von euch total glücklich!

Mein Name
Meine Straße
612345 Mein Ort




Mein Name – Meine Straße – 12345 Mein Ort

Agentur für Arbeit Heidelberg
69108 Heidelberg



Mein Ort, 29.05.2018

Widerspruch

gegen die Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung vom 24.05.2018, eingegangen am 28.05.2018

Kd.-Nr.:. 123D456789
Maßnahme-Nr.: 123/4/56


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich fristgerecht gegen Ihren o.g. Zuweisung Widerspruch ein, da ich ihn für rechtswidrig halte.


Begründung:

1. Es ist keinerlei Ermessensausübung über den Grund und die Art und Weise erkennbar, inwiefern diese Maßnahme für mich sinnvoll oder nützlich sein soll

2. Ziel, Inhalt, Ablauf sowie zeitliche Verteilung der Maßnahme werden an keiner Stelle erläutert, womit die Zuweisung / das Angebot das Bestimmtheitsgebot verletzt


Mit freundlichen Grüßen



Mein Name
Oder sollte da noch etwas mit rein? Stimmt das auch so, anhand meiner Unterlagen?

Danke nochmals!
 

Couchhartzer

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Oder sollte da noch etwas mit rein? Stimmt das auch so, anhand meiner Unterlagen?
Nö, da braucht nichts mehr mit rein und das ist so jetzt völlig ok, sowie auch übereinstimmend, mit dem was an Inhalten in deinen hier gezeigten Unterlagen zu ersehen ist.
 

Tobias1992

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Vielen Dank! Dann werde ich das heute bzw. morgen gleich per Einschreiben lostreten.
Ihr habt mir sehr geholfen!:cheer2:
 
G

Gast1

Gast
Verhalten wie hier.
https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/194326-ploetzliche-zuweisung-massnahme-aktiv.html#post2296491

Widerspruch einlegen und nicht an der Maßnahme teilnehmen, da du bei ALG I aW hast bis du ein rechtskräftigen Widerspruchsbescheid oder Urteil bekommen hast.
Nö, die Agentur für Arbeit sieht doch Zuweisungen in bzw. Angebote für Maßnahmen nicht als als Verwaltungsakte an. Widersprüche dagegen werden als unzulässig von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern verworfen, weswegen auch der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung entfalten kann.

Das solltest Du doch wissen. Warum sagst Du das den Leute nicht? Die Empfehlung Widerspruch gegen diese Zuweisungen/Angebote einzulegen ist ja okay, aber kläre die Leute doch besser auf, damit sie sich nicht unnötig Hoffnung machen.
 

Tobias1992

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Nö, die Agentur für Arbeit sieht doch Zuweisungen in bzw. Angebote für Maßnahmen nicht als als Verwaltungsakte an. Widersprüche dagegen werden als unzulässig von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern verworfen, weswegen auch der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung entfalten kann.

Das solltest Du doch wissen. Warum sagst Du das den Leute nicht? Die Empfehlung Widerspruch gegen diese Zuweisungen/Angebote einzulegen ist ja okay, aber kläre die Leute doch besser auf, damit sie sich nicht unnötig Hoffnung machen.
Was ist dann im Klartext nun Sache? Habe ich eine Chance bzw. ist es überhaupt Sinnvoll da nun etwas zu unternehmen?
 

Couchhartzer

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Habe ich eine Chance bzw. ist es überhaupt Sinnvoll da nun etwas zu unternehmen?
Natürlich ist es sinnvoll den Widerspruch einzubringen, denn wenn du mit Sanktion aufgrund der vorhandenen Rechtsfolgebelehrungen bedroht wirst, ist auch eine Zuweisung laut BSG ein Verwaltungsakt.
Und selbst wenn die BA das anders sehen will (die sich bekanntermaßen ja gerne mal über Recht und Gesetz per eigener kruder oder auch wissentlich falscher Behauptungen hinwegsetzt), heißt es noch lange nicht, dass du deswegen deine Rechtsmittel unversucht lassen und dich in diese Sanktionsgefahr begeben musst.
 

rebelwithoutacause

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Hat SB mal den Versuch unternommen mit Dir ein indiviuelles auf Dich persönliches Eingliederungskonzept mit Dir zu erarbeiten und eine gesetzlich vorgeschriebene Potenzialanalyse ( Profiling ) nach dem Sozialgesetzbuch II § 15, Absatz 1 mit Dir duchgeführt? Wenn nicht dann würde ich noch in Deinem Widerspruch gegen diese Maßnahme mal dem SB fragen, warum nicht, diese ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Einfach nach dem Gießkannenprinzip in irgendwelche Maßnahmen zu schicken ohne ein zuvor eine gemeinsame Eingliederungsstrategie mit Dir zu erarbeiten ist nicht zulässig.
 
E

ExitUser

Gast
wobei ich nach schlaraffenlands Aussage in #15 somit nun auch wieder verwirrt bin und mir die Frage stelle, ob es in diesem Fall (dass der WS gegen die Zuweisung in ALG 1 doch keine aW automatisch entfaltet) dann doch ratsam wäre, zur Maßnahme zu erscheinen/oder AU, um eine Sperre zu umgehen?

Drehen wir uns bei dem Thema eigentlich immer wieder im Kreis? Also ich blick das immer noch nicht:sorry:

P.S. da ich jetzt nicht gesehen habe, ob es sich bei der EGV um einen EGV-VA handelt, sollte dann nicht auch WS gegen den eingelegt werden?
 
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Couchhartzer

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P.S. da ich jetzt nicht gesehen habe, ob es sich bei der EGV um einen EGV-VA handelt, sollte dann nicht auch WS gegen den eingelegt werden?
Dann schau dir die EGV doch einfach in Beitrag #6 an, denn dazu wurde sie doch mit reingestellt. :wink:
 

Tobias1992

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P.S. da ich jetzt nicht gesehen habe, ob es sich bei der EGV um einen EGV-VA handelt, sollte dann nicht auch WS gegen den eingelegt werden?
Ich hatte die EGV ja direkt beim Termin mit meinem Berater unterschrieben. Habe dieser also zugestimmt und nicht aufgezwängt bekommen. In meinem Fall ist es ja dann keine EGV-VA, oder verstehe ich das falsch?
 
E

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Gast
Dann schau dir die EGV doch einfach in Beitrag #6 an, denn dazu wurde sie doch mit reingestellt. :wink:
:biggrin:als ich las, dass die eh nur bis morgen geht, hab ich sie mir garnicht erst angeschaut. Aber die ist ja nun wirklich nicht relevant - schade eigentlich, weil eigentlich ist sie so schön nichtssagend.

In meinem Fall ist es ja dann keine EGV-VA, oder verstehe ich das falsch?
Ja genau richtig, das ist kein EGV-VA, weshalb dagegen eh kein WS möglich ist, also brauchst du da nix machen und der WS gegen die Zuweisung reicht (erstmal).

Und ob es nun ratsam ist, zur Maßnahme zu gehen oder nicht, ist anscheinend doch noch nicht hundertprozentig geklärt. Dazu wird von den "Profis" hier bestimmt noch bisschen diskutiert^^:bigsmile: aber der WS gegen die Zuweisung kann schon mal raus würde ich sagen.
 
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Gast1

Gast
Natürlich ist es sinnvoll den Widerspruch einzubringen, denn wenn du mit Sanktion aufgrund der vorhandenen Rechtsfolgebelehrungen bedroht wirst, ist auch eine Zuweisung laut BSG ein Verwaltungsakt.
Das von mir in fetter Schrift Hervorgehobene bezweifle ich.

Wenn jemand so eine Maßnahme nicht antritt, führt der Widerspruch gegen die Zuweisung de facto ins Leere. Gegen den dann eintreffenden Sperrzeit- bzw. Sanktionsbescheid ist der Widerspruch aber zulässig. Weil bei Letzterem handelt es sich um einen Verwaltungsakt, bei einer Zuweisung bzw. einem Maßahmeangebot aus Sicht der Arbeitsverwaltung jedoch nicht.

Aber natürlich kann man gerne Widerspruch gegen so eine Zuweisung einlegen. Einfach aus Prinzip, um den *** mal deutlich zu machen, dass diese Bewerbungs- und Aktiverungsmaßnahmen für den Einzelnen oftmals nur der reinste Schwachsinn sind, unnötig Steuer- bzw. Beitragsgelder verbrennen und der Schönung der Arbeitslosenstatistik dienen.
 

Tobias1992

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Aber natürlich kann man gerne Widerspruch gegen so eine Zuweisung einlegen. Einfach aus Prinzip, um den *** mal deutlich zu machen, dass diese Bewerbungs- und Aktiverungsmaßnahmen für den Einzelnen oftmals nur der reinste Schwachsinn sind, unnötig Steuer- bzw. Beitragsgelder verbrennen und der Schönung der Arbeitslosenstatistik dienen.
Also dann doch erstmal getrost den Widerspruch, so wie ich ihn formuliert habe, losschicken.
Ich meine , es geht mir nicht um einen Kurs zur auffrischung meiner Bewerbungskünste... Ich sehe es nur nicht ein, jeden Tag über 3 Stunden in den Öffentlichen zu versauern um danach 8 Stunden (keine Ahnung wie lange das am Tag gehen würde) in einem Raum zu sitzen und im WWW nach Jobs zu suchen... und das ganzen auch noch über 2 Monate. Da bin ich zuhause effektiver in sachen Bewerbung schreiben.
Mir erschließt sich auch nicht der Grund für so einen plötzlichen Kurs. Meinem Berater ist klar, weshalb es bei mir so lange dauert einen neuen Job zu finden. Es liegt definitiv NICHT an den von mir erstellten Bewerbungsunterlagen.

Sollte nach meinem Widerspruch eine Androhung einer Sperrzeit per Post einflattern, muss ich diese ebenfalls Widerrufen. Richtig? Kann das soweit ausarten, dass ich zum Schluss vor Gericht sitze? Darauf kann ich gerne verzichten. Habe genug gerichtlich zu tun mit meinem ehemaligen Arbeitgeber.
 
E

ExitUser

Gast
eine etwaige Anhörung zu einer Sperrzeit flattert nur dann ein, wenn dein WS keine aW entfaltet und du nicht zum MT erscheinst. Deshalb ist der Knackpunkt die aW.

Um auf Nummer sicher zu gehen, könntest du also entweder trotz deinem WS zum Termin gehen oder dir ist von der ganzen Sache schon so schlecht, dass dich ein Arzt für ne Woche aus dem Verkehr ziehen muss. Mit den beiden Möglichkeiten könnte dir jedenfalls zumindest keine Sperre wegen Nichtantritt der Maßnahme verhängt werden.

Sollte nach meinem Widerspruch eine Androhung einer Sperrzeit per Post einflattern, muss ich diese ebenfalls Widerrufen. Richtig?
richtig, wenn nach der "Anhörung" ein Bescheid zur Sperre kommt, widersprichst du dann der Sperre (wobei dieser WS dann meines Wissens nach aW entfaltet, was ich mich schon kaum mehr zu sagen traue, um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften:icon_redface:)

Kann das soweit ausarten, dass ich zum Schluss vor Gericht sitze?
das ist bei AfA, JC und Co. nie ganz auszuschliessen.

Mir erschließt sich auch nicht der Grund für so einen plötzlichen Kurs. Meinem Berater ist klar, weshalb es bei mir so lange dauert einen neuen Job zu finden. Es liegt definitiv NICHT an den von mir erstellten Bewerbungsunterlagen.
das hat absolut rein garnix mit dir zu tun sondern finanzielle, politische und statistische Gründe. Dafür muss dein SB wie ein Drücker Maßnahmen oder/und Sperren oder Sanktionen an den Mann/die Frau bringen. Deshalb geht man mit diesen Leuten am besten auch genau so um.
 
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