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Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung - ALG 1

Philastan

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#1
Ich grüße euch!

Ich bin neu hier im Forum und habe mir bereits etliche Forenbeiträge zu dem Thema durchgelesen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, wie ich nun reagieren soll.

Zunächst zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, arbeite normalerweise als Grafiker/Webdesigner und war nach einer Krebs OP seit März 2017 arbeitssuchend. Zwischenzeitlich habe ich für 2 Monate in einer Firma gearbeitet, also hat sich mein Anspruch bis ca. Mai verlängert. Nach Rücksprache mit meinem Sachbearbeiter wurden mir zu Anfangs 8 Bewerbungen pro Monat vorgeschrieben und nach dem letzten Treffen Anfang Januar diese Zahl auf 4 verringert, da es aktuell schlicht und ergreifend keine passenden Stellen, in meiner Heimatstadt, für meinen Beruf gibt.

Nun habe ich, von einer neuen SB, eine Zuweisung in eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung §45 Abs. 1 S. 1 SGB III des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - SGB III erhalten (siehe Anhang).

Ich habe nachweißlich top Bewerbungsunterlagen (sowohl in Deutsch, als auch Englisch), die von verschiedenen Personalern gegengelesen wurde und die sowohl inhaltlich, als auch grafisch professionell aufbereitet wurden. Ebenfalls habe ich eine Zusammenstellung meiner Referenzen bzw Arbeitsproben und durchweg super Arbeitszeugnisse.

Jetzt frage ich mich, warum ich eine Maßnahme zur "Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen" usw. erhalte...? Und das 2 Monate lang?!

Wie kann ich dagegen vorgehen bzw. welche Möglichkeiten bleiben mir, um diese Beschäftigungsmaßnahme abzuwenden? Ich fühle mich ehrlich gesagt massiv bevormundet und übergangen.

Über jede Hilfe freue ich mich!

Beste Grüße

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Dinobot

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#3
Ich grüße euch!

Ich bin neu hier im Forum und habe mir bereits etliche Forenbeiträge zu dem Thema durchgelesen. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, wie ich nun reagieren soll.Zunächst zu mir: Ich bin 28 Jahre alt, arbeite normalerweise als Grafiker/Webdesigner und war nach einer Krebs OP seit März .2017 arbeitssuchend.

Warst du schon mal auf der Seite des Trägers im Internet? Dann wirst Du Du nämlich auch eine bestürzende Entdeckung gemacht haben, die ich als Frechheit und Geschmacklosigkeit empfinde und mich aber dabei frage -ob das nicht einfach Zufall ist sondern Absicht bzw. dies das Wissen oder die Einschätzung der Sb in zutiefst schockierender Wiese wiederspiegelt. Was ich meine? Der Träger hat eine Kooperation mit einem Hospiz -ich denke, ich musste dich darauf hinweisen. Denn so erschütternd diese Fesstellung der Einschätzung Deiner Sb sein mag -ich würde das als den Aufhänger gegen die Maßnahme ins Feld führen und mich daran orientieren.

Übrigens ist auch der Hinweis auf die LAV vollkommen untypisch formuliert -in Tonfall und Anspruch . Nicht umsonst hat die Sb dieses Blatt auch rein mit dem Logo des Trägers versehen. Eigentlich stimmen die Beschreibungen schon -aber es sind eben nicht die der BA -wie sie sonst üblich sind. Zudem ist der Anbieter vornehmlich ansonsten im Bereich des AGL II tätig -und das sogar vonehmlich für Langzeitarbeitslose. Somit ist für mich daraus zusätzlich zu ersehen -es ist eher als eine "Abschiebung" zuverstehen ,weil man dich wohl für chancenlos hält. Ausgerechnet einem Träger für Langzeitarbeitslose die Kompetenz zuzutrauen -dich ernsthaft noch in den 1. Arbeitsmarkt verorten zu können, die sehe ich hier nicht

Übrigens , was der Flyer nicht verrät ist, dass die LAV eben AUCH beeinhaltet , den Übergang von Alg I ind AGL II zu begleiten bzw. Hilfestellung dazu zu geben , wofür der Träger -nach meiner Meinung -sich dann schon eher verwenden würde.

Ich gebe Dir nachfolgend noch mal einen Eindruck -wie ein Flyer einer Arbeitsagentur für eine LAV ansonsten aussieht. Kannst selbst noch vergleichen -dem mitleiidgen Tonfall findest Du dort nirgends. Siehe Beispiel :

http://www.aaw.de/fileadmin/Seminarinfo/OG/Flyer_LAV_3_2018.pdf

Ich kenne Deinen aktuellen Gesundheitszustand nicht und will da auch nicht weiter insitieren . Aber ich würde dieser Zuweisung mit aller Entschiedenheit entgegentreten. Allein weegen der Verzahnung zum Hospiz. Du kannst dir vorstellen, was ich damit sagen will. Ich kann mir nicht vorstellen -dass man sich -selbst mit Bedarf nach einer solchen Einrichtung - in dieser Art und Weise. derart heimtückisch oder rein "vorsorglich"per Zwang verorten lassen sollte, nur weil die auch die Maßnahme anbieten. An einen reinen Zufall, dass die Sb ausgerechnet diesen Träger ausgewählt hat, daran glaube ich persönlich nicht.

:sorry: Bitte entschuldige meine Offenheit . Aber über solch eine dir drohende -nach meiner Meinung -unsägliche Verknüpfung und Zumutung , ob nur in den Gedanken der Sb weitergedacht oder nicht, die kann und will ich Dir auch nicht verschweigen . Solch eine Maßnahme -bei diesem Träger mit Hospizanbindung -halte ich für seelisch unzumutbar. SCHON und ALLEIN NUR DESHALB.

Ich wollte übrigens nicht noch die Verbindung zum Hospiz des Trägers verlinken. Du kannst aber die Verbindung selbst finden -wenn Du auf der Homepage des Trägers den Reiter Hilfe und Beratung anklickst -dann findest du mithin den Hinweis und die Unterverlinkung. dazu.
 
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Philastan

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#4
Vielen Dank für eure Antworten!!!

@Dinobot: Ich finde auf der Website (Willkommen) keinen Punkt "Hilfe & Beratung" - und auch keine Anbindung an eine Hospiz.. Könntest du das verlinken? Natürlich ist das Geschmacklos, allerdings glaube ich da fast eher an einen Zufall. Grundsätzlich macht mein SB einen ordentlichen Eindruck.

und FYI: Mir geht es gesundheitlich wieder gut.

Also wären die nächsten Schritte einen Termin bei meinem SB auszumachen und zunächst meine Bedenken, mit den von mir genannten Argumenten vorzubringen. Die Option eines Widerspruchs besteht ja scheinbar nicht. Kann ich sonst noch irgendwas machen? Oder erstmal den Termin abwarten und dann hier berichten?
 

Kerstin_K

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#5
Bis Du einen Termin bekommst, das kann dauern. Ich würde das schriftlich machen.
 

Philastan

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#6
PS: @Dinobot: Wenn ich es richtig verstanden habe, beziehst du dich mit dem Hospiz auf meine Vorerkrankung?
 

Philastan

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#7
@Kerstin_K In welcher Form? Gründe die gegen eine Vermittlung sprechen nennen & meine Bewerbungsunterlagen sowie Arbeitszeugnisse anhängen? Grundsätzlich würde ich das gerne persönlich machen, da ich Angst habe, mein Brief in der Bürokratie 'untergeht' - sprich nicht ernst genommen wird.
 

Kerstin_K

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#8
Ich würde ihr einfach Deitlich machen, dass diese Massnahme schlicht unpasssend ist und sie auffordern, Dir mitzuteilen, wie genau diese Massnahme Dir helfen soll, schneller in Arbeit zu kommen.

Genau das musss sie nämlich eigentlich wissen.

Kannst das ja zweigleisig machen, Brief und parallel um einen Termin bitten, um genau das zu besprechen.
 

Philastan

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#9
Alles klar, ich werde mich, sobald ich mehr Informationen habe, hier melden und berichten. Bis dahin schon mal vielen Dank für deine/eure Zeit und ein schönes Restwochenende!
 

Dinobot

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#10
PS: @Dinobot: Wenn ich es richtig verstanden habe, beziehst du dich mit dem Hospiz auf meine Vorerkrankung?

Hier erstmal die gewünschte Verlinkung, welche zur Unterverlinkung führt.

Hilfe und Beratung

Andere Anhaltspunkte habe ich ja hier nicht, die im Zusammenspiel so treffend einen Sinn ergeben könnten. Was die SB vielelicht noch dazu wissen könnte oder worauf die sich noch ergänzend bezieht , das entzieht sich auch meinem Wissen.

Übrigen;: Wenn du von dort wieder zum Träger wechseln willst, dann musst du mittig im hellgrau unterlegten Feld die Worte Arbeit und Beschäftigung anklicken .

Zumindest bietet das dann eine Steilvorlage, wo alles so begründet sein könnte, aber dir auch die Möglichkeit der Begründung der Ablehnung aus wichtigem Grund bietet. Nämlich den der seelischen Unzumutbarkeit.
 

Dinobot

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#11
Ich würde ihr einfach Deitlich machen, dass diese Massnahme schlicht unpasssend ist und sie auffordern, Dir mitzuteilen, wie genau diese Massnahme Dir helfen soll, schneller in Arbeit zu kommen.Genau das musss sie nämlich eigentlich wissen.
Das muss die AV nicht wissen sondern der Träger, dafür wird er Betroffene -vordergründig zugewiesen. Solche Anfragen bringen gar nichts, wenn man die Maßnahme nicht machen will bzw. auch nicht machen muss. Das ist meine Meinung dazu. Ich selbst wüsste auch nicht, weshalb ich mich nach dieser Hospiz-Zumutungs-Arie noch mit der "AV" noch irgendwie auf nett verständigen sollte , wen nich so besser die Chance auf Nichtteilnahme ohne Sperrung bekäme. Denn wenn man jetzt noch nett bleibt, dann nimmt die AV einem die seelische Betroffenheit nicht mehr ab.

Ich würde ehr dazu tendieren , der SB gleich eine vor den Latz zu knallen sofern die nicht unverzügkich erklärt ,weshalb sie einen Träger mit Hopsizanbindung gewählt , das wäre seelisch unzumutbar.

Die Maßnahme ist ansonsten tatsächlich keine, die vorrangig in Arbeit bringen soll -sondern eher ene, die den Übergang in ALG II ebnen soll. Wenn es anders wäre , dann würde es die LAV nicht auch für marktnahe ALG II Empfänger geben und bei denen ist die auch überwiegend wirkungslos , weil nur mit 10 prozent Eingliederungsvorgabe vom Jobcenter belastet.
 

Kerstin_K

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#12
Das muss die AV nicht wissen sondern der Träger, dafür wird er Betroffene -vordergründig zugewiesen.
Aber die Vermittlungsfachkraft muss doch wohl begründen können, warum sie den LE gerade dieser Massnahme zugewiesen hat.
 

Dinobot

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#13
Aber die Vermittlungsfachkraft muss doch wohl begründen können, warum sie den LE gerade dieser Massnahme zugewiesen hat.
Die Antwort darauf muss-was die LAV als solches betrifft - nicht unbedingt erhellend ausfallen. "Weil der platz gerade frei war, weil sie eine andere Maßnahme nicht zur Verfügung hat, etc. Was die Verzahnung zum Hospiz anbetrifft, da allerdings kann ihm die Antwort egal sein, weil die seelische Unzumutbarkeit -dadurch - nicht entkräftet werden könnte. Und die ansosnten naheliegende -wahrscheinlich mithin wahre Begründung wird die AV ihm nicht liefern, weil das kontraproduktiv wäre -denn die AV glaubt selbst nicht mehr an die Eingliederung und hat demanch dann aber die Aufgabe den Weg in ALG II zu begleiten, wa ssie hier dem Träger überlässt.

Die AV weiß genau -mit einer solchen Begründung wäre eine Zuweisung allein nicht gerechtfertigt bzw. könnte der AV auf die Füsse fallen -denn dazu sind die Maßnahmen zu teuer.

Meine Meinung und aktuelle Einschätzung.
 

Kerstin_K

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#14
"Weil der platz gerade frei war, weil sie eine andere Maßnahme nicht zur Verfügung hat, etc.
Eine solche Begründung muss man sich ja wohl nicht bieten lassem.

Was die Hospizsache betrifft, bin ich aber ganz deiner Meinung.
 

erwerbsuchend

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#15

Philastan

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#17
Ehrlich gesagt, erschließt sich mir auch nicht genau, warum das seelisch nicht zumutbar ist. Was mich aufregt sind eher folgende Zeilen:
...der Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose und behinderte Menschen zur Verfügung stellt ...
 

erwerbsuchend

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#18
Die Frage ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
Ja, diese Frage ist ernst gemeint. Wie würdet ihr also vor dem SG argumentieren, dass diese Maßnahme wegen diesem Punkt unzumutbar sei? Falls es um den Punkt der überstandenen Krebserkrankung von TE gehen sollte, dann hätte TE sicherlich schon selbst etwas dazu gesagt, wenn ihm dieses Thema zu weit gehen oder ihn treffen sollte.
 

Dinobot

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#19
Könntest du bitte erklären, wieso für dich diese Maßnahme seelisch unzumutbar ist? Die Maßnahme wird doch nicht direkt in den Räumen des Hospiz direkt bei deren Patienten durchgeführt.
Ich birnge da mal eine Unzumutbarkeit ins Spiel , die die BA als Voraussetzung für die Vergabe an einen Träger immer obligatorisch fordert. nämlich , dass sich im Umkreis von 500 Metern keine Bordelle befinden dürfen. Der Vergleich hinkt zwar -aber in diesem Fall reicht des der BA eben auch nicht, wenn besondere Räumlichkeiten zu nahe wären .

Wieso soll sich das der Betroffene hier bieten lassen, zumal es sehr gut sein kann, dass AG den Anbieter sehr wohl VORRANGIG mit diesem Träger und dem Hospiz verbinden könnten, weshalb dann gleich Vermutungen zur Arbeitdsaufnahme abträglich sein könnten .

Ganz zu schweigen davon , dass niemand, der erst kürzlich mit einer tödlichen Krankheit zu kämpfen hatte nun gleich -schon wieder in die Nähe oder gedanklich in die Nähe des Todes gebracht werde sollte, was ein Hospiz nun mal verkörpert.

Jeder ist anders und nicht jeder kann damit umgehen . Nicht umsonst will auch nicht jeder in der Nähe eines Friedhofs wohnen oder bei einem Vermieter, der auch noch Bestatter ist oder Kontakte dahin hat. Da würde sich bei mir nur noch Kopfkino abspielen
 
Zuletzt bearbeitet:
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#20
Wie kann ich dagegen vorgehen bzw. welche Möglichkeiten bleiben mir, um diese Beschäftigungsmaßnahme abzuwenden?
Nunja- ich denke da biste einfach reingepottet worden, weil Vermittler da noch ein Plätzchen frei hat! Generell sehe ich, das ein Webdesigner/in dort nicht hingehört, sieht sehr stark nach einem Träger aus, der hoffnungslose Fälle (nicht persönlich nehmen) verhackstückt.
Das Hospiz ist meiner Ansicht ein Nebenschauplatz, der meiner Ansicht nix mit dem genannten Unternehmen direkt zutun hat, welches das Bewerbungstraining durchführt.

Ich wundere mich immer, das ihr Youngsters den Vermittlern nix vor die Nase knallt in Form Weiterbildung. Die hilft z.B. den Bezug von ALG I zuverlängern, sich nebenbei noch Wissen anzueignen und in der Zeit der Weiterbildung kann man sich auch bewerben und Youngsters haben dann eher gute Aussichten, das das angepeilte Unternehmen auf dich wartet d.h. bis die Weiterbildung beendet ist.
Bestenfalls suchste Dir jetzt schnell eine Weiterbildung aus, die kann auch nur 3 Monate dauern und legst deinem VM das als Gegenvorschlag vor!
 
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#21
@Dinobot

Das geht mir hier mehr als einwenig zuweit, das Du dich an dem Hospiz aufhängst!
Generell gehört das zum Leben aber wenn man genau schaut, hat der Träger Bewerbungschreiben nix direkt damit zutun! Nebenschauplatz der Caritas!
 

Dinobot

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#22
Ich habe da noch etwas als Alternative bzw. als Mittel zur Konfrontation und als Alternative, weil die folgende Maßnahme nur mit 1 Woche Teilnahmedauer konzipiert wurde und vom Träger mithin direkt in der AA Mannheim durchgeführt werden soll, zumindest steht das so in einer mir voliegenden Ausschreibung, wo folgendes schon begonnen hat:

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung - individuelle Maßnahmen - § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III
Konzeption und Durchführung eines Rahmenvertrages über die Durchführung einer individuellen Maßnahme gemäß § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) für ca. 680 Teilnehmer im Bezirk des Regionalen Einkaufszentrums Südwest.
Beginn :02.01.2019

Geschäftszeichen der Ausschreibung , 401-18-45ind-00424 siehe :
e-Vergabe, die Vergabeplattform des Bundes

Die direkten Unterlagen sind nicht ,mehr frei zugänglich. Aber ich besitze die Auschreibung, weil vorher gespeichert.

Die Kundengruppe ist vom Arbeitslosen bis zum Akademiker breit gefächert.

Inhalt der Maßnahme wird so darin beschrieben:

Gegenstand der Maßnahme nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III ist die Unterstützung der beruflichen
Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in einem Bewerbercenter.

Die Maßnahme muss die Aktivierung der Teilnehmer unterstützen bzw. deren Eingliederungsaussichten
verbessern. Dabei sind ein flexibler Eintritt und eine auf die individuellen Belange der Teilnehmer
abgestimmte Leistung sicher zu stellen.

Die Teilnehmer sollen befähigt werden, sich eigenständig und erfolgreich auf dem allgemeinen
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu bewerben und Unterstützung im Bewerbungsprozess erhalten. Dabei
sollen ihre Eigenbemühungen gefordert und gefördert sowie eine nachhaltige Stärkung der Eigeninitiative
erreicht werden.

Die Teilnahme an der Maßnahme wird ausschließlich vom Bedarfsträger veranlasst. Die individuelle
Zuweisungsdauer eines Teilnehmers beträgt eine Woche.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Räumlichkeiten vier Wochen vor Maßnahmebeginn zu besichtigen.

Zusätzlich sind vom Auftragnehmer Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit Mannheim zu nutzen,
die dem Auftragnehmer kostenfrei zur Verfügung gestellt werden (einschließlich der Mitbenutzung
der Sanitäranlagen).

Anschrift:
Agentur für Arbeit Mannheim
M3a
68161 Mannheim

B.2 Inhalte der Maßnahme und deren Qualitätsstandards

Ziel der Maßnahme:
Die Bewerbungsmanager haben mit den Teilnehmern während der Termine vollständige individualisierte
und aussagekräftige Bewerbungsunterlagen zu erarbeiten.

Erster Präsenztag:
Es ist ein qualifiziertes Aufnahmegespräch mit jedem Teilnehmer zu führen, in dessen Verlauf bereits
vorhandene Bewerbungsunterlagen gesichtet werden und/oder mit deren Überarbeitung bzw. deren
Neuerstellung begonnen wird (Dauer: 30 Minuten bis 1 Stunde).
Vom Teilnehmer muss zur Erstellung und digitalen Bearbeitung eines professionellen Bewerbungsfotos
dessen schriftliche Einwilligung abgefordert werden. Liegt diese vor, ist der Kontakt zu einem ausgebildeten
Fotografen herzustellen und ein Fotoshooting zu terminieren. Das Fotoshooting ist außerhalb der
Präsenzzeit durchzuführen. Die Erstellung professioneller Bewerbungsfotos beinhaltet auch deren digitale
Bildbearbeitung durch den Fotografen.

Zudem ist der zweite Präsenztag innerhalb der Zuweisungsdauer zu terminieren.

Zweiter Präsenztag:
Je nach individuellem Bedarf sind während des zweiten Präsenztages schriftliche Bewerbungsunterlagen
 zu erstellen,
 zu aktualisieren,
 im Bewerbungsmanagement der BA zu finalisieren und
 individualisierte Bewerbungsanschreiben zu erstellen.


Obligatorisch für alle Teilnehmer ist die Möglichkeit „Aktive IT-gestützte Bewerbungsbemühungen
und Eigenrecherche“ in den unterschiedlichen Medien (Printmedien, Internet etc.) sowie telefonische
Bewerbungen zu folgenden Zeiten vorzuhalten:

Montag bis Mittwoch: 7:45 Uhr – 16:00 Uhr,
Donnerstag: 7:45 Uhr – 18:00 Uhr,
Freitag: 7:45 Uhr – 12:00 Uhr.
Quelle: Ausschreibung des REZ für die AA Mannheim
REZ SW 45ind AA Mannheim (401-18-45ind-00424

Das könntest Du also als Alternative erfragen oder was du als bessere Alternative ansiehst. Dann muss die AV schon näher begründen , warum du die längere Maßnahme machen sollst, bei einem Träger für ansonsten Langzeitarbeitslose , der zudem nicht förderliche Verbindungen hat, die einer Arbeitsaufnahme im Weg stehen könnte. zudem würde eine kürzere Maßnahme auch weniger BA Kosten verursachen - für dich als Einzelperson gerechnet

@DinobotDas geht mir hier mehr als einwenig zuweit, das Du dich an dem Hospiz aufhängst!
Im Moment hängst du dich hier daran persönlich auf -ohne Rücksicht auf individuelle Befindlichkeiten und weitergehende Überlegungen , die so abwegig nicht sind. Auf deine persönliche Sicht der Dinge kommt es hier weniger an. Leztendlich entscheidet der Betroffene und der hat alles Recht der Welt von uns umfassend informiert zu werden , damit er entsprechend abwägt. Nach allen Richtungen .

Niemand in dem Alter sollte viel zu früh in solch eine Nähe verortet werden. In dem Fall erst recht nicht. Das ist meine Meinung und meine Einstellung, Da lasse ich mich auch nicht von Deiner Einzelmeinung beeinflussen.
 
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#23
Niemand in dem Alter sollte viel zu früh in solch eine Nähe verortet werden. In dem Fall erst recht nicht. Das ist meine Meinung und meine Einstellung, Da lasse ich mich auch nicht von Deiner Einzelmeinung beeinflussen.
Die Frage des TE war, wie komm ich aus der Zuweisung raus und nicht Hilfe im muss neben einem Hospiz (falls es überhaupt so ist) eine Maßnahme über mich ergehen lassen!
Deine Überlegungen halte ich in Bezug Hospiz ziemlich daneben, denn der Part hat nix mit dem Berwerbungstraining zutun!

Huch und lies mal_ deine Meinung und deine Einstellung!!!
Und ich lese hier das ich keine Einzelmeinung bin! Brille gefällig!!
 

Dinobot

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#24
Huch und lies mal_ deine Meinung und deine Einstellung!!!
Und ich lese hier das ich keine Einzelmeinung bin! Brille gefällig!!
Hinweis: ich antwortete auf die Fragestellung des Betroffenen :

Jetzt frage ich mich, warum ich eine Maßnahme zur "Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen" usw. erhalte...? Und das 2 Monate lang?!
und in Verbindung mit seiner erwähnten Krankheit erst dann -wo ich im Zusammenspiel mit der Entdeckung dessen, dies als Begründung einen Sinn ergab.als mögliche Antwort auf die Frage. Und in der Antwort darauf liegt auch ein wichtiger Grund, der so dem hier Betroffenen nicht einfach abgesprochen werden könnte, wie er aus der Maßnahme rauskäme..Weshalb also sollte ich das unerwähnt lassen ???

Ich weiß eigentlich nicht , weshalb Du mich hier deshalb dermaßen ungebührlich, übergriffig und aggressiv angehst. Deine Vorhaltungen sind vollkommen haltlos.
 
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erwerbsuchend

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#25
Ich birnge da mal eine Unzumutbarkeit ins Spiel , die die BA als Voraussetzung für die Vergabe an einen Träger immer obligatorisch fordert. nämlich , dass sich im Umkreis von 500 Metern keine Bordelle befinden dürfen.
Auf welche Regelung berufst du dich dabei, dass sich in diesem Umkreis um den MT kein Hospiz befinden darf? Wie sieht es mit Krankenhäusern aus, die ja letztlich auch Stationen für Todkranke haben können?

Die direkten Unterlagen sind nicht ,mehr frei zugänglich. Aber ich besitze die Auschreibung, weil vorher gespeichert.
Warum lädst du dann diese Unterlagen hier nicht hoch, wenn sie doch für diesen Fall interessant sein sollen?

und in Verbindung mit seiner erwähnten Krankheit erst dann
Wieso bringst du andauernd die Krankheit von TE ins Spiel, wenn TE selbst dies nicht als Grund sieht? Wieso hängst du dich so sehr daran auf? Zudem hast du bisher noch keine sachliche Begründung gebracht, die vor dem SG Bestand hat, wieso kein Hospiz in der Nähe sein darf.
 

Dinobot

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#26
Auf welche Regelung berufst du dich dabei, dass sich in diesem Umkreis um den MT kein Hospiz befinden darf?
Darum geht es im Kern hier nicht. Hab ich auch so nie behauptet, nur, dass die BA ihre eigenen persönlichen Grenzen zieht. Wieso soll das einem Betroffenen nicht auch selbst erlaubt werden, seine Grenzen entsprechend seinen persönlichen Gegebenheiten zu ziehen? Alles andere dazu wurde vorher schon dazu gepostet. Und zudem ist nun mal seeelische Unzumutbarkeit ein wichtiger Grund für eine Nichtteilnahme. Es geht dabei auch um weitere Überlegungen, die den Kurs an sich deswegen sinnlos werden lassen könnten. Zudem ist ja nun auch eine kürzere Maßnahme ersichtlich geworden bzw. von mir hier bezeichnet worden ... die vieleicht einem Träger übertragen wurde, der sich mit mehr Erfolg um den Betroffenen bemüht und weniger Zuorndung zu ALG II hat oder von AG in Verbindung gebracht wird. Zumindest stellt sich jetzt hier die Frage, wieso eine Maßnahme von einer Woche da nicht ausreichen soll. und genau diese Möglichkeit als Alternative ist nun zusätzlich gegeben, falls das andere Argument dem Betroffenen nicht rreichen sollte.

Warum lädst du dann diese Unterlagen hier nicht hoch, wenn sie doch für diesen Fall interessant sein sollen?
Weil das so dazu nicht weiter erforderlich ist. Oder weshalb sollten die bisherigen Angaben so nicht schon interessant und wirksam genug sein?. Für eine Konfrontation mit der AV des Betroffenen und dem Wissen um den Inhalt dessen reicht das vollkommen aus. Ganz einfach. Ist bei anderen Threads von mir bisher genauso gehandhabt worden.

Der Betroffene hat übrigens erst danach erklärt , das es ihm gesundheitlich gut geht und NICHT MEHR dazu. Und er wollte TROTZDEM die Verlinkung zum Hospiz erfahren. Die Forstsetzung dessen knüpft daran an. Und nur daran. Zudem ist das nun mal ein wichtiger Grund -sehe ich nun mal so -um der Teilnahme etwas entgegen zu setzen. Wobei die jetzt aufgetauchte Maßnahme auch einer wäre -weil es fraglos eine billigere Alternative wäre , die den Körper auch nicht so belastet wie eine lange Maßnahme. Was ein SG dann später dazu sagt, das kannst du auch nicht vorher wissen. oder ob das hier überhaupt noch oder jemals von Belang sein wird.

Ich denke , damit ist alles gesagt und erklärt. Nochmal antworte ich auf solche Statements - neben der Sache - aus nichtigem Anlass nicht.

Viele Wege führen nach Rom und nicht nur einer muss, kann und darf für sich in Anspruch nehmen, den richtigen Weg zu kennen oder andere darin belehren zu müssen.
 
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Holler2008

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#27
Mal dumm dazwischengefragt: ich kenne das von leider mehreren Leuten, die Krebs hatten, dass die dadurch unkündbar wurden. Ist das nicht immer der Fall?
 

Couchhartzer

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#29
kenne das von leider mehreren Leuten, die Krebs hatten, dass die dadurch unkündbar wurden
Was natürlich (sofern es denn überhaupt stimmen würde) hier im Bereich der deutlich erkennbaren Diskussion zu einer (unschwer in Beitrag #1 erkennbaren) Zuweisung / Maßnahme schlichtweg völlig irrelevant ist, da zugewiesene Maßnahmen begrenzt sind und irgendwann dadurch das Ende von Beginn an feststeht und keiner Kündigung eines AG bedürfen.
 

Holler2008

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#30
Was natürlich (sofern es denn überhaupt stimmen würde) hier im Bereich der deutlich erkennbaren Diskussion zu einer (unschwer in Beitrag #1 erkennbaren) Zuweisung / Maßnahme schlichtweg völlig irrelevant ist, da zugewiesene Maßnahmen begrenzt sind und irgendwann dadurch das Ende von Beginn an feststeht und keiner Kündigung eines AG bedürfen.
Nein, ich meinte, so kann man doch gar nicht erst arbeitssuchend werden. Aber vielleicht war der TE selbstständig.
 

Philastan

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#31
@Holler2008 Ich war in einer Festanstellung und mein Arbeitgeber und ich haben uns einvernehmlich auf ein Beschäftigungsende geeinigt. Das hatte mit der Krebserkrankung selber nichts zu tun.
Ich habe das erwähnt, um zu erklären, warum ich schon recht lange Arbeitslos bin. Ich wurde auch die ersten paar Monate vom Amt komplett 'in Ruhe' gelassen.
 

Kerstin_K

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#32
Im Zuge einer Krebserkrankung kann man einen Schwerbehindertenausweis erhalten, meist befristet für 5 Jahre. DAs bedeutet einen erhöhten Kündigungsschutz, aer unkündbar ist an auch damit nicht. von daher würde mich die Rechtsgrundlage dieser Aussage schon sehr interessieren.
 

Dinobot

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#33
würde mich die Rechtsgrundlage dieser Aussage schon sehr interessieren.

Na ja -vielleicht waren oder sind die unkündbaren Mitarbeiter schon vorher 15 Jahre im öffentlichen Dienst angestellt gewesen, was ein Kriterium für die Unkündbarkeit sein soll, wie jemand hier als Meinung zu einem Thema postete:

Seite 18 - Gnadenloses Beamtenrecht: Krebs-Genesene darf nicht Rektorin werden - Forum SPIEGEL ONLINE

Wobei es bei der Meinung nicht nur um Beamte ging oder die Verhinderung der Weiterbilung einer Beamtin, weil angeblich das Wiedererkrankungsrisiko zu groß sei, was mich zu der Vermutung veranlasst, die Sb könnte hier ähnlich denken und die Nähe zur Einrichtung ist nicht zufällig gewählt worden. Gut möglich , dass die AV diesem Träger eher zutraut -inmitten des Bewerbungstrainings -dass und die Tragweite dessen mithin näher in Erfahrung bringen zu können. Und das Träger auch gerne Teilnehmer grenzwertig zum Gesundheitszustand nebenbei ausfragen -das ist bekannt .

Nachtrag

Grundsätzlich wird aber die "unkünbarkeit" immer noch dazu davon abhängen, ob der Erkrankte oder wieder Gesunde immer noch seine geschuldete Arbeitsleistung erbringen kann, wie das vorgeschrieben ist: TVöD: § 3 Allgemeine Arbeitsbedingungen. Absatz 4:

TVöD: § 3 Allgemeine Arbeitsbedingungen
 
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Kerstin_K

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#34
so wie Hollerdas geschrieben hat, soll aber der Krebs zur Unkündbarkeit führen. Das was Du hier aufführst ist eher Unkündbarkeit trotz Krebs. Das ist etwas ganz anderes.
 

erwerbsuchend

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#35
Ich birnge da mal eine Unzumutbarkeit ins Spiel , die die BA als Voraussetzung für die Vergabe an einen Träger immer obligatorisch fordert. nämlich , dass sich im Umkreis von 500 Metern keine Bordelle befinden dürfen. Der Vergleich hinkt zwar -aber in diesem Fall reicht des der BA eben auch nicht, wenn besondere Räumlichkeiten zu nahe wären .
Darum geht es im Kern hier nicht. Hab ich auch so nie behauptet, nur, dass die BA ihre eigenen persönlichen Grenzen zieht. Wieso soll das einem Betroffenen nicht auch selbst erlaubt werden, seine Grenzen entsprechend seinen persönlichen Gegebenheiten zu ziehen? Alles andere dazu wurde vorher schon dazu gepostet. Und zudem ist nun mal seeelische Unzumutbarkeit ein wichtiger Grund für eine Nichtteilnahme.
Wieso hast du dann vorher geschrieben, dass es Anweisungen der BA gäbe, die besagen, dass sich im Umkreis von 500 m kein Hospiz um einen MT befinden darf? Wieso ruderst du jetzt zurück? Auf welche Regelung kann sich Elo berufen, wenn er gegenüber der BA oder dem JC angeben will, dass er einen MT nicht besuchen kann, weil es in dessen Umkreis Einrichtungen, z.B. Krankenhäuser, Friedhöfe, Kriegsmahnmale usw. gibt, die Elo seelisch negativ beeinflussen? Wie beweist Elo diese negative seelische Beeinflussung rechtssicher? Hast du Kenntnis über Fälle, die über diesen Weg erfolgreich ihre Maßnahme abwehren konnten? Wo kann man diese Fälle nachlesen? Sorry, aber dieser von dir angeführte Punkt hört sich für mich nicht sehr glaubwürdig oder allgemein erfolgversprechend an.

Weil das so dazu nicht weiter erforderlich ist. Oder weshalb sollten die bisherigen Angaben so nicht schon interessant und wirksam genug sein?. Für eine Konfrontation mit der AV des Betroffenen und dem Wissen um den Inhalt dessen reicht das vollkommen aus. Ganz einfach. Ist bei anderen Threads von mir bisher genauso gehandhabt worden.
Das ist mir bei deinen Antworten in vielen Threads schon aufgefallen, dass du gern schreibst, dass dir Ausschreibungsunterlagen für diese oder jene Maßnahme vorliegen, die aktuell nicht mehr online abrufbar sind. Warum erwähnst du dann, dass du diese Unterlagen hast? Warum lädst du sie nicht einfach in den jeweiligen Thread hoch? Ob der jeweilige TE diese Unterlagen gebrauchen kann oder nicht, entscheidet letztlich TE selbst. Mir kommt da irgendwie das Gefühl, dass du ggfs. Backstage-Beratungen mit diesen Unterlagen durchführst. Zudem wäre es für alle anderen User nützlich, wenn sie sich beim Informieren über diese oder jene Fälle auch die von dir genannten Unterlagen ansehen könnten.
 

Holler2008

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#36
Ich habe die nicht so genau gefragt. Der Krebs ist halt weg, die leiden aber noch unter den Folgen und können ohne Krankschreibung usw. daheim bleiben, wenn es ihnen nicht gut geht. Wenn ich dann frage "geht das so einfach?" sagen die, man könne ihnen ja nicht kündigen.
 

Dinobot

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#37
Du hast meine vorherige Antwort wohl nicht gelesen oder verstanden. Oder meinen Hinweis zum Abschluss des vorherigen Posts.

Wer hält dich davon ab -dich um Unterlagen für Ausschreibungen -zum geeingeten Zeitpunkt selbst zu bemühen, wenn Dir meine Art der Präsentation nicht genügt. Oder meinst du, wenn du dich besser und immer wieder "beschwerst", würdest du von mir besser "bedient"? Mitnichten -solange ich die Kosten für Downloads und Uploads über meinen Provider selbst bezahle, entscheide ich , wie und wo ich wieviel von MEINEM GB wo und wann verwende bzw verschwende.

Meine Hinweise auf die Ausschreibungen sollten.andere animieren, sich selbst des Vorteils dessen bewusst zu werden und sich darum zu kümmern zu können. Es wurden genug Quellen von mir hier dazu genannt. Du selbst bist Deines Glückes Schmied und für Deine Ansprüche selbst zuständig und verantwortlich. Ich nicht. Wie und in welchem Unfang ich welche Hilfe gebe, das ist meine reine Privatsache. Wie ich hier mit wem interagiere oder nicht übrigens auch. Ansosnten gehe meine Kosten niemanden was an. Dich auch nicht.
Höre auf -hier weiter zu insistieren oder zu unterstellen. Was hindert dich daran -stattdessen meiner Unterlagen dann Deine Unterlagen so zu zu präsentieren wie du willst-wenn es doch der Sinn des Forums angeblich sein soll?

Unterstelungen jeglicher Art prallen an mir ab, weil eingeweihte langjährige Foristen schon längst entgegen Deinen Unterstellungen anderes ganz allgemein vermelden konnten. Soviel dazu abschließend aus dem Nähkäschen des Forums dazu. Du wärest für höhere Kosten verantwortlich, wenn ich Deinen Ansprüchen folgen würde. Es geht hier nur um Dich.

Ansosnten erinnern mich Deine Ansprüche und Unterstellungen gegenüber meiner Person mit Ihrem Anspruch eher an Verhöre anstatt sachlich gebotener Konzillianz.

so wie Hollerdas geschrieben hat, soll aber der Krebs zur Unkündbarkeit führen. Das was Du hier aufführst ist eher Unkündbarkeit trotz Krebs. Das ist etwas ganz anderes.
Ich denke, der Unkündbarkeit steht der Paragraph entgegen. Kein AG würde auf Überprüfung der Arbeitsleistung verzichten und sofern die nicht gegeben wäre, nicht kündigen, hatte ich übrigens auch noch erwähnt.
.
 
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#38
Du hast meine vorherige Antwort wohl nicht gelesen oder verstanden. Oder meinen Hinweis zum Abschluss des vorherigen Posts..
Deine Erklärungen sind für mich nicht nachvollziehbar, daher habe ich nach konkreten Anweisungen und Rechtsgrundlagen für die von dir getätigte These gefragt, dass man eine Maßnahme aus "seelischen Gründen" ablehnen kann. Diese hast du bisher nicht in eindeutiger Form geliefert.

Wer hält dich davon ab -dich um Unterlagen für Ausschreibungen selbst zu bemühen, wenn Dir meine Art der Präsentation nicht genügt. Oder meinst du, wenn du dich besser und immer wieder "beschwerst", würdest du von mir besser "bedient"?
Mir geht es gar nicht darum von dir "besser" bedient zu werden, sondern darum, dass du angibst über Hintergrundinformationen zu verfügen, die du aber nicht mit der Allgemeinheit hier im Forum teilen willst, was aber letztlich der Sinn eines Hilfeforums ist. Das gibt einen sehr faden Beigeschmack. Man könnte nun denken, dass du diese Informationen nur auf Nachfrage Backstage verteilst, was hier nicht gern gesehen ist oder du über diese Informationen nicht verfügst, sondern nur so tust.

Mitnichten -solange ich die Kosten für Downloads und Uploads über meinen Provider selbst bezahle, entscheide ich , wie und wo ich wieviel von MEINEM GB verwende bzw verschwende.
Andere User bekommen also ihren Internetanschluss kostenfrei gestellt oder wie soll man diese Aussage von dir werten? Was können andere User für deine Kosten, die du für deinen Internetzugang aufwenden musst?
 

Philastan

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#39
Sooo hier nun das Update, nachdem ich zunächst um ein persönliches Treffen gebeten habe und mir dieses (wie Kerstin_K angekündigt hat) aufgrund der langen Wartezeit nicht in Frage kommt und ich nun ein Austausch per Mail stattgefunden hat.

Guten Tag ...,

die zugesandte Maßnahme zur beruflichen Integration ist für jeden Kunden vorgesehen dessen Anspruch auf Arbeitslosengeld I zeitnah endet. Die Zielgruppe ist hier keineswegs mit einer körperlichen Beeinträchtigung wie bspw. einer Schwerbehinderung verbunden. Insbesondere im Rahmen der Vermittlung unter Beachtung der geringen Nachfrage von entsprechenden Arbeitsstellen im Berufsfeld des Mediengestalters ist es vorteilhaft in diesem Bewerbungsprozess weitergehende Unterstützung zu erhalten, die auch andere Perspektiven und Möglichkeiten bei der Stellensuche aufzeigen. Hierzu hatte ich Ihnen bereits berichtet, dass bereits zwei Mediengestalter durch die Unterstützung des Bildungsträgers in den letzten beiden Monaten eine Arbeitsstelle gefunden haben.

Die spezifische Maßnahme (LAV) des Bildungsträgers ad laborem hat hierbei keinen Bezug zu den allgemeinen Aktivitäten der Caritas entsprechend ihrer nachfolgenden Darstellung, sondern ist rein auf die Integration auf dem Arbeitsmarkt ausgerichtet. Für die Zielgruppen mit gesundheitlichen Einschränkungen existieren andere berufliche Eingliederungsmaßnahmen, die auch nicht bei ad laborem stattfinden.

Die aufgeführten Inhalte der Maßnahme, die sie nachfolgend auch aufgeführt haben, sind auch nur ein Spektrum der Möglichkeiten. In ihrem Fall benötigen Sie beispielsweise weniger Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen. Jedoch kann eine Unterstützung bei der Stellensuche sowie der Suche von Arbeitserprobungen ein wichtiger Schritt zur Arbeitsaufnahme sein. Im Zuweisungsrahmen können Sie auch nach Rücksprache mit dem Bildungsträger jederzeit auch Probearbeiten oder Praktika durchführen.

Sofern Sie hierzu noch Rückfragen haben, kann ich Sie gerne auch nochmals telefonisch kontaktieren. Bitte geben Sie mir hierzu zeitnah Rückmeldung.

Ein persönliches Beratungsgespräch lässt sich, wie bereits mitgeteilt, aufgrund der Vorterminierungen leider nicht bis 04.02.2019 realisieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hmm. Was nun...
 
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#40
In der Zuweisung müssen die Inhalte der Maßnahme klar und eindeutig geregelt sein. Hast du noch weitere Unterlagen, außer denen in Post #1, dazu erhalten? Wenn du nun absolut nicht an dieser Maßnahme teilnehmen willst, müsstest du einen Widerspruch gegen den Zuweisungsbescheid an die AfA schreiben. In diesem müsstest du dann konkret begründen, warum diese Maßnahme nicht für dich passend ist. Was hast du deinem SB konkret per Mail geschrieben?
 
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#41

Diese Mail erklärt noch lange nicht, wieso du nicht die kürzere Maßanhme bekommen hast , die ich dir hier genannt habe. Alles , was die Av dir gemailt hat, das ist nichts, was auf Dich zutreffen muss, da ja jeder angeblich die Maßnahme bekäme . Stimmt aber so nicht, denn es gibt auch die andere Maßnahme, die ich hier alternativ beschrieb und für die auch sehr viele Arbeitslose vorgesehen isogar mittels Bewerbungsmanager vorgesehen sind und die nur eine Woche dauert. Wieso sollst eine solch lange Maßnahme,brauchen wenn bei Dir angeblich nicht so viel Unterstüzung notwendig ist? Und dann bei einem Träger mit einem Ruf , der überwiegend in ALG II veroretet ist ?Außerdem ist die Beschreibung dieser LAV keine, die den gewöhnlichen Inhalten einer LAV gleicht -das hatte ich Dir auch gepostet mit einem Vergleich einer anderen LAV. Diese LAV ist anders konzipiert und dass die angeblich alle bekommen, das ist schon durch die andere Maßnahme widerlegt, die ja auch paralell laufen müsste.

Wenn du die verhindern willst, dann müßtest Du Deine Sicht und Deinen Bedarf dazu mehr Nachdruck verleihen und dich nicht abspeisen lassen. Du hast alle Trümpfe in der Hand -nutze das dafür entsprechend -oder du wirst dich mit der Maßnahme arrangieren müssen, denn offensichtlich siehst Du ansonsten keine Belastung für Dich , weshalb du aber -meiner Meinung nach -eine Chance vertust. Aber -jeder Mensch ist anders und mehr als Chancen aufzeigen kann man nicht.

Wenn du mich fragst - die AV verfrachtet dich extra in diese Maßnahme -weil sie es für offensichtlich einfach hält, dies zu tun.. Für die AV bist du bislang nur "Jeder" und so behandelt sie dich auch.
 
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Philastan

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#42
Hier meine Mail an meinen SB:

Sehr geehrter Herr ...,

wie Sie sicherlich wissen, wurde ich seitens ihrer Behörde einer Maßnahme zur Aktivierung und
beruflichen Eingliederung zugewiesen.

Diese Maßnahme erachte ich persönlich als nicht gerechtfertigt bzw. wenig zielführend.

Am 7.1.2019 hatten Sie mir vorgegeben, die Anzahl meiner Bewerbungen von acht auf vier je Monat zu
reduzieren, weil der aktuelle Arbeitsmarkt in Mannheim & Umgebung keine adäquaten Stellen für mich
bietet. Auf Grund dieser Tatsache hatte ich ihnen u.a. mitgeteilt, dass ich beabsichtige mich unbedingt
höher qualifizieren zu wollen und dieser halb ein Studium zeitnah beginnen möchte. Damit werde ich
dem regulären Arbeitsmarkt - zumindest vorübergehend - ohnehin nicht weiter zur Verfügung stehen.
Es stellt sich also die Frage der Sinnhaftigkeit eben dieser Maßnahme.

Ich rufe noch einmal in Erinnerung, dass ich als Bezieher von ALG 1, aufgrund eines medizinischen
Eingriffs - Operation - dem Arbeitsmarkt nur wenige Monate fernzubleiben hatte. In meiner betreffenden
Sache liegt folglich weder Langzeitarbeitslosigkeit noch Schwerbehinderung vor.
Nun stellt sich die Frage, warum die Auswahlkriterien auf nachfolgend genannte Zielgruppe gerichtet ist,
bzw. warum ich einem Träger, hier Caritas mit direkter Hospizanbindung zugewiesen werde, der sich
verstärkt um hoffnungslose Fälle / schwer Vermittelbare kümmert?!

"Eine spezielle Zielgruppe unter den Beschäftigten sind Schwerbehinderte, insbesondere gehörlose
Menschen, seelisch erkrankte Menschen, Langzeitarbeitslose inklusive Empfänger von Arbeitslosengeld II
und Alleinerziehende."
(https://www.caritas-mannheim.de/hilfe-und-beratung/arbeit-und-beschaeftigung/ad-laboremggmbh/
ad-laborem-ggmbh)

Die Inhalte der Maßnahme im folgenden:
- Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen nach aktuellen Standard.
- Unterstützung bei der Stellensuche.
- Workshops u. Seminare zu den Themenblöcken Arbeitswelt, Bewerbungsmanagement, -
Selbstmarketing und Persönlichkeitsentwicklung.
- Unterstützung bei der Suche für Arbeitserprobungen.
- individuelle Hilfestellungen bei Problemen in allen Lebensbereichen.
- Aufzeigen und Trainieren von Optimierungsmöglichkeiten.

Ich hebe nachweislich meine top Bewerbungsunterlagen, sowohl in Deutsch, als auch in Englisch hervor,
die von verschiedenen Personalern gegengelesen wurden, welche sowohl inhaltlich, als auch grafisch
professionell aufbereitet wurden.

Ebenfalls habe ich eine Zusammenstellung meiner Referenzen bzw. Arbeitsproben und durchweg super
Arbeitszeugnisse. (Siehe Anhang)

Nun frage ich mich erneut: Wie soll mir die vorgesehene Maßnahme auch nur im geringsten Maße
helfen, eine Arbeitsstelle zu finden?

Ich brauche weder Hilfe bei der Erstellung meiner Bewerbungsunterlagen (siehe angehängte
Unterlagen), noch brauche ich eine Unterstützung bei der Stellensuche (es gibt nicht genug Stellen - auf
die möglichen Stellen habe ich mich bereits beworben!).

Ich benötige keine Seminare (nachweislich hatte ich ein vorbildliches Verhalten meinen Arbeitgebern und
Kunden gegenüber; Siehe Arbeitszeugnisse). Auch brauche ich keinerlei Unterstützung bei der Suche für
Arbeitserprobung, weil ich bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung habe. Da ich mit selbigem
Beruf äußerst zufrieden bin und diesen bis dato erfolgreich ausgeübt habe, wird das Studium auf dieser
Basis von mir angestrebt. (erneut verweise ich auf meine Arbeitszeugnisse).

Da die Zuweisung für mich eine enorme psychische Belastung bedeutet, bitte ich Sie, mich von dieser
Maßnahme zu entbinden.

Ich bitte sie hiermit außerdem um ein zeitnahes persönliches klärendes Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
Okay, also erfrage ich ganz gezielt, warum ich nicht einer Maßnahme wie "REZ SW 45ind AA Mannheim (401-18-45ind-00424 " zugewiesen werde und womit die längere Maßnahme begründet wird. Außerdem erfrage ich nochmals, warum ich einem Träger zugewiesen werde, der sich vorrangig um ALG2 Empfänger kümmert.

Vielen Dank für deine/eure Unterstützung!
 

Philastan

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#43
Sehr geehrter Herr ...,

zunächst möchte ich mich für Ihre Antwort bedanken.

Trotz allem beantwortet Ihre Mail nicht, warum ich einem Maßnahmenträger zugewiesen werde, der sich vornehmlich um Langzeitarbeitslose und ALG2 Empfänger kümmert.

Konkret stelle ich mir die Frage, warum eine Maßnahme ausgewählt wird, die sich über einen Zeitraum von 2 Monaten erstreckt und warum Sie behaupten, dass diese Maßnahme für jeden Kunden, dessen Anspruch auf ALG 1 bald endet, vorgesehen ist.

Als Gegenbeispiel wäre zum Beispiel folgende Maßnahme zu nennen, welche sich lediglich über eine Woche erstreckt und eine Kundengruppe vom Arbeitslosen bis zum Akademiker anspricht.

REZ SW 45ind AA Mannheim (401-18-45ind-00424) (e-Vergabe, die Vergabeplattform des Bundes)

Warum werde ich nicht der o.g. Maßnahme oder einer vergleichbaren zugewiesen?

Ebenfalls erklärt Ihre Antwort nicht, wie der Maßnahmenträger für ein besseres Jobangebot innerhalb Mannheims sorgen soll.
Sie schreiben, dass der Maßnahmenträger eine Unterstützung bei der Stellensuche anbietet.

Wie soll mir der Maßnahmenträger hierbei helfen, wenn, wie ich Ihnen mitgeteilt habe und was Sie mir ebenfalls bestätigt haben, Mediengestalter in meinem Fachbereich aktuell nicht gesucht werden.
Auf Stellenausschreibungen die in Frage kommen habe ich mich bereits beworben (eine aktualisierte Bewerbungsliste ist angefügt).

Ich wäre bereit eine zielgerichtete und begründete Maßnahme anzunehmen - doch ist für mich der Sinn eines zweimonatigen Bewerbungstrainings, insbesondere mit Hinblick auf die Wage Begründung der Unterstützung bei der Stellensuche sowie der Suche von Arbeitserprobungen, hier nicht ersichtlich.

Ich bitte Sie hiermit erneut mich von der Maßnahme freizustellen und mir eine, auf meine Bedürfnisse zugeschnittene, Maßnahme zuzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen

...
Das habe ich bis jetzt vorgeschrieben und würde das morgen 'in schön' rausschicken. Ergänzungen? Oder sollte das zunächst passen?
 
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#44
Wieviele Bewerbungen hast du in den letzten Monaten geschrieben? In welchem Umkreis um Mannheim suchst du Stellen? Kann man von der Bewerbungsanzahl ausgehen, dass du mehr als motiviert bei der Stellensuche bist? Wie sind die Reaktionen der kontaktierten AG auf deine Bewerbungen? Meine Fragen zielen darauf ab, dass du dem SB darlegen kannst, dass du auch tatsächlich keine 08/15-Bewerbungsmaßnahme brauchst, wo man dir das Schreiben von Bewerbungen oder die Stellensuche beibringen muss.

Mit Arbeitserprobung ist übrigens nicht gemeint, ob ein bestimmter Beruf etwas für dich ist, sondern, es soll in Form von Praktikas geprüft werden, ob der AG und du zusammenpassen, quasi eine Art "Probezeit", nur ohne Arbeitsvertrag, bzw. ohne Vergütung.
 

Kerstin_K

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#45
Also wenn sich der TE auf alle derzeit offenen Stellen in Mannheim beworben hat, sollte das wohl reichen. Man kann ja auch keine Stellen herbeizaubern.
 
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#46
Also wenn sich der TE auf alle derzeit offenen Stellen in Mannheim beworben hat, sollte das wohl reichen.
Auch für den TE gelten die Zumutbarkeitsregeln, was den Pendelweg betrifft. Daher können durchaus auch Stellen außerhalb Mannheims für ihn in Frage kommen, sofern er sie zeitlich entsprechend erreichen kann.
 

Kerstin_K

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#47
Ewerbssuchend, dass der SB die <berwerbungsanzahl schon von sich aus kherabgesetzt hat, weil es einfach nicht genug passende Stellen gibt, lässt docj schon tief blicken, oder?
 
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