Zuweisung für die Dauer von 6 Monaten/Aktivierung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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ich habe vom Jobcenter per VA eine eine Zuweisung zu einer Maßnahme bei einem Träger (MAT) für die Dauer von 6 Monaten bei einer Wochenstundenzahl von 39 bekommen. Kann ich dagegen vorgehen, weil mich das bei meinen Berwerbungen stört ( zu großer Zeitaufwand der Maßnahme) und mich vom "1. Arbeitsmarkt" abkoppelt.
 

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Hallo und willkommen,

um dir richtig Helfen zu können musst du schon mal das ganze Schreiben komplett einstellen, persönliche Daten schwärzen.

Hast du eine unterschriebene gültige EGV ? Wenn Ja, bitte einstellen.

Hast du einen EGV / VA ? Wenn Ja, bitte einstellen.

Bist du U25 oder Ü25 ?
 
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Ich bin Ü54 Jahre und habe zuletzt vor einem halben Jahr gearbeitet.
Die EGV ist mir wegen Unterschriftsverweigerung als Verwaltungsakt (VA) übergeben worden. Das sind mit der Zuweisung zur Maßnahme 8 Seiten, dachte das wäre zu viel, um es hier einzustellen, deshalb nur der Auszug.
Ich möchte halt nur wissen, ob man eine Maßnahme, die soviel Zeit kostet, ablehnen kann, weil sie inhaltlich nicht zielführend zur Arbeitaufnahme ist und mich bei meinen Bewerbungen, durch den großen Zeitaufwand, behindert.

Danke für die Antwort - Gruß jo
 
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Bei dir geht es dann wohl um ALG I ?

Hast du bleibende gesundheitliche Probleme / Einschränkungen ?
Wenn Ja, weiß dein SB davon ?

8 Seiten ist nicht zu viel, immer her damit :biggrin: , persönliche Daten schwärzen.
Vielleicht kannst du die als PDF machen? Wenn nicht ist auch nicht schlimm.

Um zu beurteilen ob und was gegen eine Maßnahme gemacht werden kann oder könnte muss man alles lesen können.

Von wann ist der VA ? Man hat 4 Wochen Zeit um einen Widerspruch zu schreiben und um einen Antrag auf die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beim SG zu stellen.
Wir haben im Forum User die können dir dann auch bei einem Widerspruch gegen den VA helfen. An dem VA ist sicher irgendwo was faul was man noch angehen könnte.
Garantie auf Erfolg können wir aber nicht geben.

Solange nicht über den Widerspruch entschieden ist muss man sich an die Pflichten aus dem VA halten ansonsten dürfen die einen sanktionieren. Wie das bei ALG I ist weiß ich jetzt leider nicht.
 
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dann mach ich mal die 8 seiten fertig, dauert etwas, - ist übrigens ALGII, weil ich vorher schon mal Arbeitslos war.

danke Jo.
 
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jetzt sind die 8 Seiten im Anhang. Seit 2005 habe ich nur noch befristete Jobs bekommen, rechne mir aber in meinem erlernten Beruf immer noch bessere Chancen aus als mit dieser Pseudo-Weiterbildung. Der VA ist von dieser Woche, ich werde morgen Widerspruch einlegen und dabei "Aufschiebende Wirkung" für den Widerspruch beantragen. Und eine Frist von 10 Tagen für eine Reaktion der Behörde setzen.

Danke Joko
 

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Meine Güte was für ein VA. Da wird einem ja schon beim lesen schwindelig :icon_eek:

Ich bin immer gerne bereit EGVen und VAs auseinanderzunehmen, aber hier bitte ich einen anderen User zu helfen :icon_sad:

Und eine Frist von 10 Tagen für eine Reaktion der Behörde setzen.
Das nutzt dir gar nichts, weil das JC 3 Monate Zeit hat.

Hast du bleibende gesundheitliche Probleme / Einschränkungen ?
Wenn Ja, weiß dein SB davon ?
 

gelibeh

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Hast Du noch was bekommen. Mir ist nämlich schleierhaft ob nun Vollzeit oder Teilzeit. So ganz kann ich das aus dem Textwust nicht entnehmen.

Da steht viel BlaBla drin um sich schon im Vorwege zu rechtfertigen.
Aus der Bewerbungskostenerstattung werde ich auch nicht schlau.

Muss nicht eine EGV auch für den Leistungsberechtigten einigermaßen verständlich sein? Die ist das für mich nicht.
 
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Ziel(e)
gehört rein...
Integration in den Ersten Arbeitsmarkt.

Erprobungsmöglichkeiten. Was soll das sein?
Wahrscheinlich Praktikum = unbezahltes arbeiten
Probearbeiten = unbezahltes arbeiten.
Das ist sicher Nicht dein Ziel.

PAUSCHALEN KOSTEN FÜR SCHRIFTLICHE BEWERBUNGEN......

Warum schreit der SB so rum? Und das öfter in diesem VA

Bewerbungskosten werden nach § 44 erstattet nicht nach § 45

Es fehlt wie viel sie jährlich für Fahrkosten zu Vorstellungsgesprächen erstatten

eine Pauschale für Anmeldungen an Jobportalen u. E-Mailbewerbungen wird nicht mehr übernommen.

In einen EGV / VA gehört Nicht mit was sie dich Nicht unterstützen.

Unter 2.

....das Sie von der JC oder Agentur für Arbeit oder auf sonstigem Wege erhalten haben....

Was soll das heißen...oder auf sonstigem Wege erhalten haben :confused:

...und verpflichten sich, nicht durch Ihr Verhalten das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages zu verhindern.

So etwas gehört Nicht in einen EGV / VA

Antritt im Zeitraum von 9 bis 10....

Das ist zu unbestimmt.

Es ist zu unbestimmt...Musst du Vollzeit oder Teilezeit ?

(Antrittstermin, Stundenwochenzahlen etc.) sind bei Abweichungen gegenüber einem eventuell bestehenden und abweichenden Zuweisungsschreiben nachrangig.

:icon_evil: Was im VA steht das gilt so wie es steht.

Auch ein Minijob wäre ein wichtiger Grund. Auch ein Minijob verringert die Hilfebedürftigkeit.

....über die übliche Gültigkeitsdauer einer EGV von 6 Monaten hinaus vereinbart.

Es handelt sich hier um einen VA nicht um eine EGV.

Es werden Keine Daten ohne deine Einwilligung weitergeleitet.
Sozialgeheimnis / Datenschutz.

Was soll der letzte Satz heißen / bedeuten ?

Rechtsfolgenbelehrung:

Absatz 2, 3, sind für eine EGV nicht für einen VA . Sehr komische Ausdrucksweise

Zu dem Rest dieses Blabla müsste mal ein anderer User noch was schreiben.


Vielleicht kann ein User bei einem Widerspruch und dem Antrag für das SG helfen :icon_smile:
 
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danke für die Antworten!
Klar ist bis jetzt wohl, das es ein Verwaltungsakt (VA) ist, als Ersatz für die EGV, die ich nicht unterschreiben wollte und auch nicht unterschrieben hab.
In diesem VA steht "Dauer von 6 Monaten ... Zuweisung auf Vollzeit maximal 39 h/Wo " In der Zuweisung ( Seite 6 , bei den Seiten, die ich oben hochgeladen habe) steht, daß es sich um Vollzeit handelt.
Das ist ein enormer Zeitaufwand, und so werden Bewerbungen erheblich erschwert. Das Niveau solcher Maßnahmen ist bekannt und wird mir kaum bei der Suche nach einer Arbeitsstelle weiterhelfen.
Da die Maßnahme mich ab sofort belastet, habe ich ein Recht auf Eilanträge bei Gericht (da bin ich mir nicht 100% sicher, aber 99%) ich werds auf jeden Fall versuchen, und dann das Ergebnis hier posten.
Meine gesundheitlichen Einschränkungen ? Etwas Rücken und bin auch nicht mehr der Jüngste und beim Verhalten des Jobcenters natürlich auch Depression.
 
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Hallo @joko,

angreifen könnte man den VA auch meiner Meinung nach wegen Unbestimmtheit der Maßnahme( Maßnahmeinhalte,täglicher zeitliche Aufwand).

Die Rechtsgrundlage für diese Maßnahme konnte ich auch nicht finden.
 
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Hallo @joko,

angreifen könnte man den VA auch meiner Meinung nach wegen Unbestimmtheit der Maßnahme( Maßnahmeinhalte,täglicher zeitliche Aufwand).

Die Rechtsgrundlage für diese Maßnahme konnte ich auch nicht finden.
Das sehe ich ähnlich, mein letzter Job ist erst ein halbes Jahr her, erst Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch - also bin ich nicht Chancenlos auf dem Arbeitsmarkt. Und so ein Vollzeit-Lehrgang oder Leergang ist doch eine massive zeitliche Behinderung für Bewerbungen.

Gruß joko
 
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