Zuweisung einer Maßnahme mit Maßnahmevertrag

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Ragg

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Februar 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Hallo meine Lieben,

mein erster Beitrag hier im Forum. Bitte übt Nachsicht, sollte ich den Beitrag im falschen Unterforum abgelegt haben.
Möchte die Gelegenheit auch nutzen um Euch allen meinen Dank auszusprechen. Ich bin als passiver Mitleser schon lange hier und habe durch Euch und das Forum hier einiges "richtiger" gemacht :)

Nun zu meinem Anliegen :

Es wurde KEINE EGV unterschrieben. Diese wurde mir zwar per Post zugestellt, von mir aber nicht unterschrieben. Eine Meldung, das diese nun als VA zählt bekam ich nicht.

Eine Zuweisung und einen Termin zu einem Erstgespräch bei einem MT wurden mir persönlich übergeben. Zu besagtem Termin bin ich natürlich erschienen und wurde mit einer schriftlichen Bestätigung, dass ich nicht teilnehmen darf entlassen, da ich den Vertrag zur Prüfung mitnehmen wollte. (Fehler meinerseits, sie hatte noch ihre Hand auf selbigem und war schneller)

Anhörung der Sanktion wurde ausgefüllt und in einem weiteren persönlichen Gespräche mit meinem SB habe ich darauf verwiesen, dass ich Unterlagen gern zur Prüfung durchlesen möchte.

Aktuell : Eine weitere Zuweisung + Termin und besagtem Vertrag erhalten. Ich solle diesen zu diesem Termin mitbringen.

Meine Frage ist jetzt : Kann ich auch ein erneutes Mal die Unterschrift verweigern, obwohl dieser Absatz Teil der Einladung ist?

"Da der Inhalt dieses Vertrages nicht über das hinausgeht, was das Jobcenter von Teilnehmern an von ihm finanzierten Maßnahmen fordert, hat das Jobcenter keine Einwände dagegen daß [ MT ] die Unterzeichnung vom Teilnehmer verlangt."

Entsprechende Unterlagen kann ich natürlich im weiteren Verlauf des Tages einscannen/fotografieren.

Fakt ist, dass ich diesen Vertrag nicht unterzeichnen möchte, da der entsprechende MT hier im Forum schon das ein oder andere Mal negativ erwähnt wurde. Da der Vertrag mir erst Donnerstag per Post zugeschickt wurde..mein "Anwalt" nur per Post zu erreichen ist, kann ich am Montag ja noch keine positive Rückmeldung von diesem haben. Mich verwirrt nur o.g. Absatz etwas.

Ich hoffe ihr versteht mein Kauderwelsch und wünsche Euch noch ein schönes Wochenende :)
 

Ragg

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Februar 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Die entsprechenden Unterlagen.
Die Einladung, das Angebot und der Vertrag.
Entschuldigt bitte die Handy-Fotoqualität.
 

Anhänge

  • Unterlagen.pdf
    302,9 KB · Aufrufe: 264

faalk

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2014
Beiträge
1.760
Bewertungen
2.289
Da der Inhalt dieses Vertrages nicht über das hinausgeht, was das Jobcenter von Teilnehmern an von ihm finanzierten Maßnahmen fordert
Man kann den Vertrag leider schlecht lesen, aber das JC fordert u.u. aufgabe von Datenschutz etc. pp? Sollte man mal den GF des JC fragen, ob dass so bei denen usus ist.

Ich würde den nächsten Termin warnehmen und dort sagen, dass ich mindestens 14 Tage brauche, den Vertrag von geeigneter Stelle prüfen zu lassen. Ob SB nun meint, dass der Vertrag nur das enthält, was vom Jobcenter auch gefordert wird, interessiert mich erstmal rein garnicht.

Wenn der SB schon eine Sanktionsandrohung raushaut, nur weil man den Vertrag zum prüfen mitnehmen will, wie du schreibst, scheint der so unter Spardruck zu stehen, dass auch hier eine Sanktionsandrohung folgen wird, egal aus welchen irren Gründen auch immer.

Darauf sollte man dann vorbereitet sein und besonders auch die Kraft haben, diese dann entgegen zu stehen. Hilfe gibt es dann auf jeden Fall hier.
 

Vidya

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 April 2016
Beiträge
1.032
Bewertungen
925
In den Unterlagen herrscht vollkommenes Chaos!

Einerseits steht da am Anfang Maßnahmebeginn :20.02.2017
und Maßnahmeende : 20.02.2017

Also ein TAG

In den Unterlagen steht dann danach was von 11 Tagen Maßnahmedauer -einzeln aufgelistet.

Und am Ende -kurz vor der Unterschrift- da steht was von einer Weiterführung bei einem anderen Träger!!!

Welcher andere Träger? Wozu? Warum? Wie lange?

Nach meiner Meinung vollkommen inakzeptabel. Solche Maßnahmen werden über das REZ eingekauft und deren Verträge sehen anders aus und meist zum Nachteil des Telnehmers.

Die Auskunft des SB ist nicht seriös.

Zumal du ja die Unterlagen des anderen -noch völlig unbekannten Trägers -ja jetzt noch überhaupt nicht bekannt sein können.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Und im Seminarvertrag steht eine Dauer von einem Jahr.
14.03.2016 bis 13.03.2017.

Also hingehen morgen.
Den Vertrag nicht unterschreiben.
Nur das Eingangsgespräch absolvieren und vermitteln das du die weitere Maßnahme nicht brauchst.

Und alles nochmal ordentlich lesbar einstellen.

Da die gesamte Maßnahme keine 2 Wochen dauert, ist es eine Überlegung wert die einfach abzusitzen, ohne irgendwelche Unterschriften zu leisten.
Wenn der Maßnahmeträger das nicht zulässt, dann eben nicht teilnehmen.
In solchen Teilnehmerverträgen findet sich immer etwas was zur Nichtunterschrift berechtigt.
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2011
Beiträge
4.817
Bewertungen
11.159
Nicht nur dem seriösen Ausbilder stellt sich unter Anderem die Frage:
Wenn deren Unterlagen bereits derart konfus sind, WAS bei denen dazu gelernt werden soll!?
Struktur kann es nicht sein. :wink:

Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einen Post mit passenden Querverweisen.

Um den Spieß taktisch gewinnbringend umdrehen zu können, müssen erst die Hausarbeiten gemacht sein.
DANN können die richtigen Fragen an JC-SBs gestellt werden.

Damit die Links schneller aufzufinden sind, werf ich noch mal die JC-Gebetsmühle an:
Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt - :icon_wink:
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellt.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen.
Schriftlich und nachweisbar.
Versteht sich.

Viel Spaß morgen.
Das war ausnahmsweise nicht ironisch.
 

Ragg

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Februar 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
So, das wars schon wieder.
Vielen Dank. Dank Eurer Beiträge konnte ich das ganze doch etwas einfacher angehen.

Stand aktuell : Sie brach das Gespräch ab. Ohne Vertrag könne Sie kein Einführungsgespräch mit mir führen. Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass der Vertrag bei meinem Sachverständigen ist und das je nachdem gute 14 Tage dauern könne.

Das habe ich mir auch von ihr handschriftlich auf der Einladung (mit Stempel) quittieren lassen.

Ich konnte sie ebenfalls davon überzeugen, dass "abbruch" nicht das richtige ist, da ich generell gerne bereit bin sofort loszulegen. Ich mich aber weigern würde, einen Vertrag ohne vorherige Prüfung zu unterzeichnen.

Wahrscheinlich wird eine Anhörung nun folgen. Frage an Euch? Wie verhalte ich mich bis dahin? Ich möchte meinem SB weder anrufen noch eine Mail schicken. Persönliche Vorsprache Morgen früh? Abwarten?

Den Vertrag werde ich später ordentlich einscannen/schwärzen und nachreichen.
 

faalk

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2014
Beiträge
1.760
Bewertungen
2.289
Man könnte nun auch ein Schreiben an den SB aufsetzen, dass man dich ohne den unterschriebenen Vertrag beim MT nicht teilnehmen lässt, du aber unbedingt an dieser Maßnahme teilnehmen willst :wink: und der SB gefälligst dafür zu sorgen hat, dass du an der Maßnahme teilnehmen darfst, so wie Zugewiesen.

Kann man machen, ob es was bringt, da scheiden sich die Geister. So ein Schreiben an den SB in dem man den Willen bekräftigt, könnte aber meiner Meinung nach später beim SG noch was wert sein.
 

Ragg

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Februar 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
So, ich hoffe man kann den Vertrag nun besser lesen. Da es (bis auf wenige Abweichungen) der gleiche Vertrag wie in einem anderen Thread ist, gehe ich nicht davon aus, dass dieser hier "sauber" ist.

Ich habe wie gesagt schon viele Threads zum Thema gelesen (und über @Pixelschieberin s Humor gelacht) aber wenn man dann mal selbst drin steckt. Puh.
 

Anhänge

  • vertrag.pdf
    1,5 MB · Aufrufe: 203

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.632
Bewertungen
16.602
Eine Zuweisung existiert nicht.

Den Vertrag beim MT kannst Du aus vielen Gründen nicht unterschreiben.
Das falsche Datum würde vielleicht (wer weiß?) zu einem Eingehungsbetrug führen; diverse Inhalte sind nicht Teil des Vertrags, können es teilweise auch nicht sein (z.B. Maßnahmeninhalte selber können nur vom JC festgelegt werden) und sollen trotzdem befolgt/erfüllt/gelernt/etc. werden, als da unter anderem die Hausordnung, PC-Benutzerordnung und weiß der Kuckuck was wären.
Ein Aushang kann nicht zu den Akten genommen werden und kann sich jederzeit ändern.

Weitere Gründe für eine Nicht-Unterschrift wären die in blödsinnige Höhe gestapelten Zusatzpflichten, wie z.B. Zwangsteilnahme an einer Online-Umfrage und mehr, die mit dem Maßnahmenzweck, soweit denn überhaupt einer vorliegt, nichts zu tun haben.

Die Vertragsunterlagen müssen übrigens in zweifacher Ausfertigung vorliegen.

Die Meldeaufforderung (Einladung) hat einen unzulässigen Meldezweck, Beginn der Maßnahme.
Eine eventuelle Sanktion daraus wäre wahrscheinlich deswegen zu kippen.

Die Bezeichnung der Maßnahme wäre für mich auch schon so ein Grund, denn "§ 45 Maßnahme mit MwSt" würde mein Misstrauen in den Paranoia-Modus kicken.
Paragraf aus welchem Gesetzbuch, und was zum Heck habe ich mit der Mehrwertsteuer zu tun?
Bezahlen kann ich so einen unwirtschaftlichen Kokolores nicht.

Das Angebot (nicht Zuweisung) der Maßnahme ist unbestimmt hinsichtlich der Inhalte (Ein Tag für ein Eingangsgespräch? Ernsthaft?), zeitlichen Verteilung und der sanktionsbewehrten Mitwirkungspflichten gegenüber dem MT.

Wegen der Kürze der Maßnahme würde ich es mit der guten alten Nicht-Unterschrift versuchen.

Viel Glück! :icon_daumen:
 

Vidya

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 April 2016
Beiträge
1.032
Bewertungen
925
In dem Vertrag ist die Rede von Beachtung, Kenntnis der Hausordnung. Was steht denn da so drin?. Das solltest Du unbedingt alles wissen. Denn ich kenne Hausordnungen. von privaten Maßnahmeträgern, wo -so ganz nebenbei -folgender Satz drinsteht:

Einleitungssatz: Diese Hausordnung ist für die Teilnehmer verbindlich.

und dann - meist ganz am Ende:

"Die Firma XXX...haftet nicht für Schäden oder Verlust Ihrer privaten Gegenstände.Für Schäden, die Sie an der Einrichtung der Räumlichkeiten, EDV-Anlagen oder Arbeitsmitteln verursachen, haften Sie nach den gesetzlichen Bestimmungen."

VORSICHT, Sowas könnte in Deiner Hausordnung zum Vertrag auch enthalten sein und Deine verbindliche Zustimmung würde dann natürlich auch dafür gelten. Das der Träger hier diesen Weg wählt, das ist verständlich, wäre aber -nach meiner Meinung - unverantwortlich, wenn Du das dann trotzdem unterschreibst.

Da soll Dein JC erst einmal für Dich mit dem Träger eine entsprechende Haftpflicht abschließen und die Beiträge dafür im voraus entrichten, wenn das so wäre, wie vorher beschrieben.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.632
Bewertungen
16.602
Der Inhalt der (schriftlichen) Nebenabsprachen sollte nicht nur bekannt sein, sondern in die eigenen Unterlagen abgesichert werden.

Sonst hängt um Elf eine neue WC-Benutzerordnung aus und man wird wegen Fehlschíss von der Maßnahme ausgeschlossen und sanktioniert.
(Ist zugegebenermaßen übertrieben, aber die durchaus ernste Grundlage der Überlegung, die zur Nicht-Unterschrift führen muss, sollte erkennbar sein.)
 

Ragg

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Februar 2017
Beiträge
6
Bewertungen
1
Bevor ich mir uu Ärger mit den Admins einfange, weil ich falsch zitiere, versuch ich das so :

@0zymandias :
Nicht-Unterschrift führte ja beim ersten Mal schon zu einer Anhörung. Daraufhin wurde mir dann von meinem SB der Vertrag zugeschickt. Die Frage ist nur, ob ich jetzt abwarte, bis es zu einer erneuten Anhörung/Einladung kommt oder ob ich etwas unternehmen soll/muss.

@Vidya :
Die Ausgehängten Dokumente (Hausordnung,Zertifikate,Notfall-Plan) habe ich mir während meiner Wartezeit angeschaut. Mir ist zwar solch eine Formulierung nicht aufgefallen, habe allerdings auch nicht darauf geachtet. Guter Punkt. Sollte es zu einem erneuten Gespräch kommen, werde ich das aufjedenfall prüfen.

Selbst wenn es zu einer Maßnahme kommen sollte, werde ich sicherlich nicht die IT Infrastruktur des MT benutzen. "Theoretisch" geht es nur um das prüfen meiner Bewerbungsunterlagen. (Die amüsanter Weise von meinem SB >NIE< angeschaut wurden)
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.632
Bewertungen
16.602
[...]
Meine Frage ist jetzt : Kann ich auch ein erneutes Mal die Unterschrift verweigern, obwohl dieser Absatz Teil der Einladung ist?

"Da der Inhalt dieses Vertrages nicht über das hinausgeht, was das Jobcenter von Teilnehmern an von ihm finanzierten Maßnahmen fordert, hat das Jobcenter keine Einwände dagegen daß [ MT ] die Unterzeichnung vom Teilnehmer verlangt."
[...]

Der Satz ist keine Verpflichtung zur Unterschrift.
Es ist eine reine Aussage über die Ansichten eines [tdgs]Clowns[/tdgs] JCs über irgendwelche Verträge von irgendwem.

Selbst wenn die Verpflichtung ausdrücklich, konkret und verständlich enthalten wäre, würde ihr jegliche Rechtsgrundlage fehlen.

Damit lautet die Antwort auf Deine Frage: Ja.
Und das war mit Nicht-Unterschrift gemeint. :wink:
 

Piro

Elo-User*in
Mitglied seit
23 April 2014
Beiträge
176
Bewertungen
242
Paragraph 1- das geheimnisvolle Infoblatt, steht alles " Wichtige" drauf, darf ich aber erst Kenntnis von bekommen, wenn ich diesen Vertrag unterschrieben habe?!
Damit sind dir die Vertragsunterlagen nich vollständig ausgehändigt worden, was eine Nichtunterschrift alleine schon rechtfertigt.

3) wichtige Gründe den Seminarort zu ändern....
1) definiere " wichtige Gründe" und wo dieser Ort dann sein soll.....Pussemuckel?

8) Lehrgangsgebühren ... Prüfungsgebühren, Fahrkosten, Lernmittelkosten, Arbeitskleidung......
Prüfung, Lernmittel, Arbeitskleidung, wenn das für den Teilnehmenden nicht anfällt, wieso sollte der MT dafür dann Geld bekommen, das würd ich dann doch lieber selber behalten wollen :cheer2:
Fahrkosten werden direkt bei deinem SB beantragt und nicht abgetreten.

10.3) Datenschutz.....der MT stellt sicher das Systhemzugriffe von außen nicht erfolgen....
LoL das wäre dann der weltweit erste, dem das gelingen würde, herzlichen Glückwunsch :cheer2:

10.3) Datenspeichern.....
2 Jahre, welche Daten genau und warum?

11.4) Kursregeln, Brandschutzordnung, PC Benutzungsordnung, Hausordnung, Infoblatt.....AGB's?
Hast das auch alles schriftlich bekommen und ist dir das erklärt worden, bei Brandschutz Notausgänge bekannt?
Falls nicht - unvollständige Vertragsunterlagen!

11.7) onlinebefragung.....
Ja ne is klar .... Von freiwillig halten die nicht viel:closed_2:

Das du diesen Vertrag ordentlich prüfen kannst dazu muß dir auch der ganze Vertrag vorliegen, also jedes Papier zu dem du dich im Hauptvertrag durch deine Unterschrift verpflichtest das du es einhältst bzw. es zur Kenntnis genommen hast. Es kann ja wohl niemand ernsthaft erwarten das du sowas unterschreibst und die kommen hinterher mit der Überraschungstüte.... Seriös ist was anderes!

Ich würde jetzt abwarten was von deinem SB kommt evtl. Anhörung
Und dem dann lediglich mitteilen das dir die Vertragsunterlagen vom MT nicht komplett überreicht wurden.
( evtl. es fehlen Hausordnung, PC Benutzungsordnung,....usw.)
Unter den gegebenen Umständen war die vom MT verlangte, sofortige Unterschrift vor Ort, sowie die Prüfung des Vertrages durch meinen Rechtsbeistand bisher nicht möglich.
 

Pixelschieberin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juli 2011
Beiträge
4.817
Bewertungen
11.159
Ergänzendes Erbs-Gezähle - das nicht ganz soviel Spaß macht, wie "Finde-Den-Fehler-Bildchen":
§ 1
Zu Beginn der Maßnahme bekommt der Teilnehmer ein Informationsblatt, dieses beinhaltet den Seminarinhalt und das Seminarziel, ausgehändigt.
DAVOR steht aber die alles abnickende Unterschrift...
Right?
§ 2 Seminarziel
Seminarziel ist es, die berufliche Reintegration des Teilnehmers zu ermöglichen. Dem Teilnehmer sollen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zum Erreichen des Seminarzieles nötig sind, vermittelt werden.
Wäre mir zu unkonkret.
Der Seminarträger behält sich vor, aus wichtigem Grund auf eine andere Seminaradresse uszuweichen.
Wäre mir - hinsichtlich der zu erwartenden Pendelzeiten - Zumutbarkeitsprüfung - zu unkonkret.
Ein strukturierter Betrieb kennt seinen Plan B.
Ein seriöser kommuniziert den in Verträgen - sofern er Bestandteil des selben ist.
Die Seminarabschnitte und Unterrichtszeiten sind dem Informationsblatt zu entnehmen.
Das, was auch immer dem ominösen Informationsblatt zu entnehmen sei, häuft sich.
Da es das erst nach Unterschrift gibt - so wie das "Erstgespräch" - sähe ich keine Veranlassung, die Katze im Sack und so...

LOL, das ist ja der Knaller:
Sollte eine Arbeitsschutzkleidung während der Seminarzeit benötigt werden, wird der Teilnehmer vom Seminarträge rechtzeitig darauf hingewiesen.
Und wer bitte kauft die?!

Der Seminarträger verpflichtet sich:
1. dafür zu sorgen, dass Fertigkeiten und Kenntnisse, die zum Erreichen des Seminarzieles notwendig sind, in angemessener Weise vermittelt werden;
Mutige Ansage.
Vermittelt heißt "Angekommen und kapiert".
4. nur solche Personen mit der Durchführung des Seminars zu beauftragen, die nach ihrer Ausbildung und Berufserfahrung
qualifiziert sind;
wäre MIR zu unkonkret.
Nachhaken, WELCHE Qualifikationen die mitbringen.
7. Der Seminarteilnehmer ist während der Seminardauer im Rahmen der Maßnahme gemäß Seminarvertrag über die
Unfallversicherung des Seminarträgers versichert . •
Wozu denn das?
Versicherungspolice zeigen lassen. Stets Kopien ziehen, wenn es um MICH geht.
Sind das bessere oder gar schlechtere Bedingungen als bei der ges. Unfallversicherung?
Hinterher streiten sich die Versicherungen, wer für was zuständig ist?
Wenn es um meinen Skalp geht, frag ich lieber zwei Mal nach.
Der Seminarteilnehmer verpflichtet sich:
1. die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben;
Die da wären?
Ja, ich weiß - das Infoblatt...
2. an allen Seminarabschnitten ernsthaft und regelmäßig teilzunehmen;
Selbst Komikern wie Didi H. unterstelle ich Ernsthaftigkeit.
Nur - sehen das andere genau so?
6. an Maßnahmen zur Ermittlung des Ausbildungsstandes teilzunehmen, sofern solche vorgesehen sind;
Dazu bräuchten fertig ausgebildete keine Maßnahme.
Gesellen- oder Meisterbrief, Diplome, Abschlüsse staatlich anerkannter Institute sollten ausreichen.
7. beim Fernbleiben vom Seminar, gleich aus welchem Anlass, dem Seminarträger unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht zu geben;
Pffffff...
Sind wir uns darüber im Klaren, daß es sich - wenn sie überhaupt statt findet - um eine fremdbestimmt übergeholfene Zwangsveranstaltung handelt?
Solchen Gestalten räume ich nicht das Schwarze unter meinem Fingernagel ein!
Und irgendeine Weisungsbefugnis - mir gegenüber - erteile ich denen schon gar nicht.

Hier endlich versteckt sich die Szene mit dem Frosch, der zum Kochen in kalt Wasser aufgesetzt wird:
(3) Die Verweigerung des Teilnehmers, zum Seminarerfolg beizutragen, kann in Abstimmung mit dem Bedarfsträger zum Ausschluss des Teilnehmers vom Seminar führen.
[...]
Das Nichtantreten eines betrieblichen Praktikums kann ebenfalls in Abstimmung mit dem Bedarfsträger zum Seminarausschluss führen.
WER zum Teufel entscheidet, WAS der Seminarerfolg sein soll?
Für mich wäre es schon Erfolg, vor Langeweile keinen Auto-Oder-Sonstwie-Aggressionen Lauf gelassen zu haben.

Btw, ist das sog. Praktikum nicht allzu oft Zwangsarbeit für lau?
Ihr wißt schon, worauf ich raus will.

Un-be-dingt KLÄREN, ob und was dafür gelöhnt wird - sofern Weisungsen von Dritten befolgt werden sollen.
Wie das mit der Weisung überhaupt aussieht.
Also DEN Punkt würde ich in alle Ritzen beleuchten, mir schriftlich und detailliert Auskunft erteilen lassen - EHE ich das unterschriebe.
(4) Ein Seminarausschluss hat in der Regel leistungsrechtliche Konsequenzen des Bedarfsträgers zur Folge.
Und mit dieser platten Drohung hat der Dienstleister jedwedes Vertrauen verwirkt.
Es geht ihn einen feuchten Kehricht an, was ich mit dem JC zu laufen habe.

Tädäää:
Der Träger proudly presents das KO-Ding, das ich NIE unterschreiben würde:
§ 8 Lehrgangsgebühren
[...]
Vom Bedarfsträger ausbezahlte Lehrgangs- und evtl. Prüfungsgebühren, Fahrtkosten sowie Lernmittelkosten für das Seminar tritt der Teilnehmer an das U n t e r n e h m e n · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · B i l d u n g s z e n t r e n ab.
Die Zahlungsweise ist durch den Auftraggeber gemäß Verdingungsunterlagen geregelt.
Das geht mich nur mittelbar was an.
Entweder ich sehe diesen Vertrag selber oder sie lassen den Satz stecken.
(1) Der Seminarträger stellt dem Teilnehmer bei Beendigung des Seminars ein(e) Zertifikat{teilnahmebescheinigung aus,
Ach wie schick!
Und von welcher Qualität ist die?
Kann ich die von der IHK auf eine Bescheinigung umschreiben lassen, mit der ein potentieller AG auch etwas anfangen kann?
Wenn nicht, taugen selbstgebastelte Phantasie-Bescheinigungen, egal ob auf Bütten- oder Hadernpapier - nur in einer öffentlichen Toilette deponiert zu werden.
Amerikanisch-beeinflußtes-Supermarkt-Ketten-Animations-Gedöns mit einstudiertem Tschakka-Applaus benötigt auch nicht jeder.
(1) Der Seminarträger wird die datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften zum Sozialdatenschutz,
einhalten. Übermittelte oder erhobene Daten der Maßnahmeteilnehmer werden nur zur Erfüllung der vertragsgemäßen Pflichten genutzt.
Die da wären?
Dem steht gegenüber:
(2) Der Seminarträger behält sich vor alle notwendigen Mitteilungen für die Arbeits- und Ausbildungsvermittlung sowie die Gewährung von Leistungen notwendigen Informationen an den für den Teilnehmer zuständigen Bedarfsträger weiterzuleiten.
Dem würde ich generell - und das schon zur Begrüßung - (m)einen Riegel vorschieben:
Verbot der Datenübermittlung an Dritte, Behörden, etc. , die über den vom Gesetzgeber gesteckten Rahmen hinaus geht.
Der Teilnehmer ist Berechtigt in diese Einsicht nehmen.
Danke Massa.
(4) Die mit der Ausführung der Maßnahme [...]
Wer ist das - und wenn ja wie viele?
(3) Der Seminarträger stellt durch geeignete Maßnahmen und Vorkehrungen sicher, dass unerlaubte Systemzugriffe von außen nicht erfolgen können.
DAS könnte ich nie gewährleisten!
Das ist Job deren Sytemadmins.
Sämtliche erhobenen und verwendeten Daten werden 2 Jahre nach Beendigung des Vertragsverhältnisses gelöscht.
Nein - SOFORT nach Beendigung der Maßnahme.

Jetzt wirds ulkig:
(5) In Kenntnis der jederzeitigen Widerruflichkeit erklärt sich der Teilnehmer bereit, dass seine Unterlagen im Sinne der Maßnahmeerbringung an die mit der Maßnahme betrauten weitergegeben werden. Seitens des Seminarträgers wird der Teilnehmer in einem solchen Fall informiert.
Und wenn er sich nicht bereit erklären will!?
Er greift damit unnötigen Widerrufen vor, die womöglich hinter einer Heizung landen, während hinterücks Tatsachen geschaffen werden...
Zwangszugeführte unterschreiben sowas besser nicht und bringen - zivil nur ein bissi ungehorsam - zum Ausdruck, daß sie sich NICHT bereit erklären.

Next nice try:
(6) Im Bereich der Übungsphasen ist es dem Teilnehmer freigestellt, ob er Echtdaten verwendet. Die Echtdaten werden sofern der Teilnehmer bisher keine Echtdaten verwendet hat im Einzelgespräch erhoben.
Sie manipulieren den Unbedarfen in die Richtung, daß es im Einzelgespräch "zulässiger" sei als in der Gruppe.

(7) Der Seminarträger ist verpflichtet, die Teilnehmerunterlagen auf Verlangen des Kostenträgers an einen vom Kostenträger benannten Dritten unverzüglich herauszugeben, insbesondere bei einem Maßnahmeträgerwechsel.
Ja nee, das geht ja gar nicht.
Da halten wir uns einfach mal ans Datenschutzgesetz und die gute alte informationelle Selbstbestimmung.
DAS zu unterschreiben, liefe auf Glaskugel-Kullerei raus.
Vielleicht streite ich mich mit dem JC, daß Nachfolge-Träger soundso wegen Ruch nach Stasi-Altlasten oder Scientology meine Daten keinesfalls zu bekommen hat?
Da ich das im Vorfeld nicht absehen kann, würde ich sowas NIE unterschreiben.
(3) Der Teilnehmer bestätigt mit seiner Unterschrift den Erhalt und das Einhalten der Kursregeln,
Die würde ich - in Gänze - an den Vertrag geheftet sehen wollen.
Sind die ausgehändigt worden?
Wenn nein, nimmt die neuerliche Prüfung wieder Zeit in Anspruch.
Teile denen DAS mit. :wink:
Vorsorglich.
Du denkst ja mit.
„Die nachfolgende Erklärung betrifft den Fall, dass während des Seminars der Seminarträger wechselt.
WENN der wechselt wird NEU verhandelt.
Von mir gäbe es keine Blanko-Schecks.
§ 11 Sonstige Vereinbarungen
(1) Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm über seine Person gemachten Angaben der Richtigkeit und Vollständigkeit entsprechen.
Mitnichten.
WER - bei klarem Verstand - würde "vollständige" Auskünfte über seine Person an Dritte, ihm zwangsweise untergejubelte Pappnasen raus rücken?!

Ich habe fertig...

Da ich grad keine Lust mehr auf Suchspielchen habe, es anderen Erbsenzählern zu mühsam sein dürfte, die zu zitierenden Textpassagen abzutippen, hänge ich das OCR-file an, aus dem kopiert werden kann.

Wenn des dem TE nicht behagt und meine Edit-Zeit bereits abgelaufen sein sollte, möge er es vom Mod löschen lassen.
Klick aufs Warndreieck sollte reichen.
 

Anhänge

  • 2017-02-20, Raggs Maßnahmevertrag (OCR).pdf
    252,4 KB · Aufrufe: 187

Vidya

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 April 2016
Beiträge
1.032
Bewertungen
925
Nein - SOFORT nach Beendigung der Maßnahme.

Schöner Wunschtraum -wird nur nicht klappen. Der Träger kann und darf die Daten meist erst nach 2 Jahren löschen:!!! Steht jedenfalls so in den Verträgen der BA REZ für die Träger serienbriefartig drin. Aus der Nummer kommt der Auftragnehmer Träger nicht mehr raus. Der Elo auch nicht -wenn er unterschreibt.

"Shit happens" :icon_frown:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten