Zuverdiensttabelle

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perlos111

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hallo erstmal,
ich habe jetzt einen 400 euro job bekommen wobei das einkommen auch teilweise weniger sein kann also unterschiedlich. wer kann mir sagen, wo ich eine tabelle finde wo genau aufgelistet ist was ich bei unterschiedlichen einkommen behalten darf!!

vielen dank
perlos :kinn:
 
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Arco

Gast
perlos111 meinte:
hallo erstmal,
ich habe jetzt einen 400 euro job bekommen wobei das einkommen auch teilweise weniger sein kann also unterschiedlich. wer kann mir sagen, wo ich eine tabelle finde wo genau aufgelistet ist was ich bei unterschiedlichen einkommen behalten darf!!

vielen dank
perlos :kinn:
... da die Frage hier noch nie gestellt wurde :lol: :lol:

hier die Kurzantwort:

bis 400 Euro

Grundfreibetrag 100 Euro + 20 % von 100 bis 400 = 60 Euro

ab 401 Euro ( bis 800 €)

wie oben die 160 € plus nochmal 20 % von den 401 bis 800 €

ab 801 Euro ( bis 1.200 / 1.500 (?) )

wie oben und ganz oben + 10 % von 801 bis 1.200 / 1.500 ....

( und wenn ab 401 dann evtl. noch weitere Werbungskosten )

OK ? ? ?
 

Nov

Elo-User*in
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Neue Regeln für ALG II beschlossen
Der Bundestag hat Mitte Februar Änderungen für den Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II)beschlossen. Diese betreffen vor allem jugendliche und ostdeutsche Arbeitslose.

Das ALG II wird in Ostdeutschland zum 1. Juli 2006 um 14 auf 345 Euro monatlich angehoben. Zugleich verabschiedete das Parlament Leistungskürzungen für Arbeitslose unter 25 Jahren. Sie erhalten künftig nur noch 80 Prozent statt bisher 100 Prozent des Regelsatzes von 345 Euro, wenn sie bei ihren Eltern leben. Diese Neuregelung soll ebenfalls am 1. Juli in Kraft treten.

Ab sofort gilt die Regelung, dass diese jugendlichen Arbeitslosen nur noch mit Genehmigung der Behörden aus der elterlichen Wohnung ausziehen dürfen, wenn sie weiterhin staatliche Leistungen in voller Höhe beziehen wollen. Gestützte eigene Bedarfsgemeinschaften sind demnach künftig nur noch möglich, wenn schwerwiegende soziale Gründe vorliegen oder die Eingliederung in den Arbeitsmarkt den Auszug erforderlich macht. Eine entsprechende Prüfung soll die Arbeitsagentur vornehmen. Für Jugendliche, die bis zum 17. Februar aus dem elterlichen Haushalt ausgezogen sind, gilt Vertrauensschutz.
Ein Grundfreibetrag von 100 Euro gilt für alle Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Das heißt: Jeder Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld-Bezieher kann 100 Euro verdienen, ohne dass seine Leistung gekürzt wird. Von Bruttoeinkommen, die zwischen 100 Euro und 800 Euro liegen, bleiben dem Arbeitslosengeld-II-Empfänger 20 Prozent (also maximal 140 Euro). Liegt das Einkommen darüber, sind 10 Prozent anrechnungsfrei.
Bei 900 Euro Zuverdienst ergäbe das zum Beispiel einen Freibetrag von: 100 Euro (Grundfreibetrag) plus 140 Euro (20 Prozent von 700 Euro) plus 10 Euro (10 Prozent von 100 Euro), also insgesamt 250 Euro.

Die Obergrenze für die Freibeträge liegt für Hilfebedürftige ohne Kinder bei einem Bruttoeinkommen von 1.200 Euro, für Hilfebedürftigen mit Kindern bei einem Bruttoeinkommen von 1.500 Euro.

Fahrtkosten
Wer mehr als 400 Euro brutto verdient, kann auch noch Fahrtkosten und andere Ausgaben von seinen Einkünften abziehen, Für die Fahrt zur Arbeit gilt eine Kilometerpauschale von 20 Cent je Entfernungskilometer, es sei denn, es entstehen nachweislich höhere Kosten. Ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel möglich und zumutbar, erstatten die Job Center nur die Kosten, die die Fahrt mit den Öffentlichen verursachen würden.

Einmalige Einnahmen / Saisonarbeit
Mitunter verdienen Arbeitslosengeld II-Empfänger aber nicht regelmäßig hinzu, sondern nehmen einen befristeten Job an. Sie verdienen dann in einem überschaubaren Zeitraum so viel, dass ihr zuständiges Job Center eigentlic die Geldleistung vermindern oder gar einstellen müsste. Denn wer genug Geld zum Lebensunterhalt verdient, braucht weniger staatliche Unterstützung. Das würde aber einen hohen Verwaltungsaufwand bedeuten. Die Neuregelung ab 1. Oktober sieht vor, dass einmalige Einnahmen (wie z.B. eine einmalige Lohnzahlung aus einer befristeten Tätigkeit aber auch Steuerrückerstattungen oder Weihnachtsgeld) auf mehrere Monate aufgeteilt und nur die Teilsummen angerechnet werden. Damit bleibt der Leistungsanspruch und Versicherungsschutz erhalten und der Verwaltungsaufwand bleibt in einem vernünftigen Rahmen.

Renten und andere Einkommen
Für sonstige Einkommen, z. B. aus Sozialleistungen, gibt es keine Freibeträge. Aber bestimmte Einkommen werden nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechntet. Hier finden Sie eine Übersicht

Wichtig: Diese Regeln gelten für Anträge auf Arbeitslosengeld II, die ab 1. Oktober gestellt werden. Da Arbeitslosengeld II-Empfänger alle sechs Monate einen Neuantrag stellen müssen, finden die neuen Regeln spätestens am 1. April 2006 generell Anwendung.
Hoffe Du kannst damit etwas anfangen
 

Nov

Elo-User*in
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lllööölll war klar Arco war schneller ;)
 
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