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Zuverdienst schwankend - Wie Berechnung?

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EvaSch

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#1
Hallo

Ich bin zum 1.07.2007 mit Erlaubnis von der ARGE Kaiserslautern mit meinem Freund, dem Kindsvater von meinem Sohn, zusammen gezogen.
Die Wohnung ist zwar etwas zu groß (5qm), aber dadurch, das die Miete so gering ist, wurde sie genehmigt.

Nun wollte unsere sehr nette Sachbearbeiterin die letzten 6 Lohnabrechnungen. Ich kenne es von Speyer so, das wir, dadurch das mein Freund schwankendes Einkommen hat, mussten wir monatlich seine Lohnabrechnungen vorlegen. Wurde zu viel gezahlt (was eigentlich nie vorkam) mussten wir rückzahlen und wurde zu wenig gezahlt, gabs Nachzahlungen.
Jetzt weiß ich nicht ob das noch immer so gehandhabt wird oder ein Durchschnittsgehalt zugrunde gelegt wird.
Natürlich könnte ich meine SB das fragen, werde das auch versuchen, aber ich finde es irgendwie blöd, anderen Leuten die Möglichkeit zu nehmen, mit einem SB zu sprechen, nur weil ich meine, ich müsse da irgendwie großartig Fragen stellen (hier ist es schwer mal dran zu kommen, da ist immer die Hölle los!).

Was mich auch verwirrt...
Wird eigentlich das Essensgeld auf der Arbeit auch von der ARGE bezahlt oder müssen wir das selbst zahlen (ist ja nicht viel)?
Weiterhin haben wir eine Haftpflicht, Monatskarte für den Zug (Arbeit), das wird ja auch beachtet bei der Berechnung.

Dadurch, das ich mich die letzte Zeit nicht mehr so eingelesen habe, ist Einiges bei mir eingerostet... Es hat sich soviel geändert und so viel neu dazu gekommen... ich bin teilweise ein wenig verwirrt....

Eva
 

bogenede

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#2
Der monatliche Verdienst ist maßgebend ! Jeden Monat die Verdienstbescheinigung hinbringen.

Essengeld gibts nicht, aber die Haftpflicht muß übernommen werden. Kannst es höchstens mal versuchen, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
 

Hartz Vier

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#3
Hallo

Ich bin zum 1.07.2007 mit Erlaubnis von der ARGE Kaiserslautern mit meinem Freund, dem Kindsvater von meinem Sohn, zusammen gezogen.
Die Wohnung ist zwar etwas zu groß (5qm), aber dadurch, das die Miete so gering ist, wurde sie genehmigt.

Nun wollte unsere sehr nette Sachbearbeiterin die letzten 6 Lohnabrechnungen. Ich kenne es von Speyer so, das wir, dadurch das mein Freund schwankendes Einkommen hat, mussten wir monatlich seine Lohnabrechnungen vorlegen. Wurde zu viel gezahlt (was eigentlich nie vorkam) mussten wir rückzahlen und wurde zu wenig gezahlt, gabs Nachzahlungen.
Jetzt weiß ich nicht ob das noch immer so gehandhabt wird oder ein Durchschnittsgehalt zugrunde gelegt wird.
Natürlich könnte ich meine SB das fragen, werde das auch versuchen, aber ich finde es irgendwie blöd, anderen Leuten die Möglichkeit zu nehmen, mit einem SB zu sprechen, nur weil ich meine, ich müsse da irgendwie großartig Fragen stellen (hier ist es schwer mal dran zu kommen, da ist immer die Hölle los!).

Was mich auch verwirrt...
Wird eigentlich das Essensgeld auf der Arbeit auch von der ARGE bezahlt oder müssen wir das selbst zahlen (ist ja nicht viel)?
Weiterhin haben wir eine Haftpflicht, Monatskarte für den Zug (Arbeit), das wird ja auch beachtet bei der Berechnung.

Dadurch, das ich mich die letzte Zeit nicht mehr so eingelesen habe, ist Einiges bei mir eingerostet... Es hat sich soviel geändert und so viel neu dazu gekommen... ich bin teilweise ein wenig verwirrt....

Eva
Mein Verdienst als Selbstständiger mit ergänzendem Alg II ist auch schwankend. Die haben dann einfach meinen Steuerbescheid von 2006 zur Berechnung heran gezogen.
Den Durchschnitt der letzten sechs Monate heran ziehen, wäre ja in etwa das Gleiche.
 

EvaSch

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#4
Wir haben vor drei Wochen den Lohnzettel abgegeben.
Bis heute haben wir Nichts von der Leistungsabteilung gehört.
Morgen schleppen wir den anderen Lohnzettel hin MIT dem Alten und dann dränge ich auf Bereinigung der Berechnung UND auf Nachzahlung.
 

Arwen

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#5
Hallo Eva,

da diese Vorgehensweise bei mir (ebenfalls unterschiedlich hohes Einkommen von Monat zu Monat) zu einem für mich nicht mehr nachzuvollziehenden und nervenaufreibenden (wann kommt die Nachzahlung? ...) Hickhack geführt hat, wird bei mir ein gleichbleibender Mittelwert als Einkommen angesetzt.

Ich hab' ihn selbst aus dem Durchschnittseinkommen der letzten 12 Monate ermittelt, kann ihn auch jederzeit ändern, wenn abzusehen ist, dass eine höhere Über- oder Unterzahlung droht. Die Einkommensnachweise reiche ich alle ein bis zwei Monate ein.

"Abgerechnet" wird dann nach einem halben Jahr - also der Dauer eines Bewilligungsabschnitts. Ich bin mal gespannt, der ist nämlich Ende August abgelaufen; den Fortzahlungsantrag habe ich Anfang Juli gestellt ...

Gruß, Arwen
 

EvaSch

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#6
Hallo

Klar könnte ich das auch so machen.
Was aber, wenn ich mal in einem Monat bloß das Mindestgehalt von 530€ habe und nicht das Durchschnittseinkommen von 670€?
Dann fehlen mir 170€ und ich wüsste nicht wie ich die gewuppt kriege...

Eva
 

Arwen

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#7
Mein Einkommen liegt knapp unter 400 Euro, da geht das wohl schon eher. Bei mir ist es so, dass ich frühzeitig absehen kann, wann mehr, wann weniger gearbeitet wird (Schulferienzeiten...) und mich so "in etwa" darauf einstellen kann, sprich zurücklegen...

Ich hatte auch keine Lust mehr, monatlich auf mein Geld zu "hoffen" und nicht zu wissen, ob die es diesen Monat noch hinbekommen mit der Neuberechnung - dann lieber eine dicke Abrechnung mit dickem Stapel aktuellen Bescheiden nach einem halben Jahr :icon_mued:
 

EvaSch

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#8
So, könntet ihr mir mal was helfen....

Im Juli hat mein Freund 858,37€ Brutto und 671,24 Netto verdient.
Im August 705,65€ Brutto und 563,11 Netto.

Arge behauptet, wir müssten rückzahlen, da wir zuviel bekommen haben.
Bekommen tun wir 640,45€ ALG2.

Was stimmt daran?
 

gerda52

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#9
Um Deine Frage beantworten zu können, müsste man den errechneten Gesamtbedarf (RS + KdU) noch kennen. So ohne kann man gar nichts dazu sagen.
 

EvaSch

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#10
Gesamtbedarf 640,45
Einkommen Durchschnitt 670€ Netto
 

EvaSch

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#12
2 Erwachsene: 624€
1 Kind unter 6: 208
Miete und NK: 270
Heizkosten abzgl. Warmwasser: 70,52
Ergibt 1172,52€ Gesamtbedarf vor Abzug von Einkommen.
 

gerda52

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#13
Wenn ich nur von einem 'normalen' Freibetrag ausgehe, beträgt der Rückzahlungsbetrag für Juli 47,33 €, für August wäre eine Nachzahlung von
36,09 € zu erwarten. Die Differenz zur ALG-Auszahlung schrumpft damit insgesamt auf -11,24 €.

Wenn Ihr den Bescheid habt, meldest Dich halt hier noch mal.

Ps. Ich hoffe nämlich, ich habe mich jetzt auf die Schnelle nicht verrechnet. :icon_smile:
 

EvaSch

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#14
Das könnte hinkommen Gerda.
Wenn ich mit den Rechnern rechne, komme ich auf eine insgesamte Rückzahlung von knapp 160€.
Daher verstehe ich deren Aussage mit ALG2 Rückzahlung nicht.
Übrigens fehlt mir das Geld jetzt natürlich.
 

EvaSch

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#15
Mir ist gestern noch eine Frage eingefallen...
Mein Freund hat mir gesagt, das die Dame von der ARGE sich keine Lohnnachweise kopiert hat und nur was in ihren Computer geschrieben hat.
Soll ich es wagen, die Lohnzettel nehmen, kopieren und einen Antrag (eventuell Eilantrag) auf Nachzahlung stellen? Beziehungsweise erstmal auf eine Korrektur des Bescheides (also Neuberechnung).
Was soll ich dahingehend tun?
Laut den ALG2 Rechnern habe ich definitiv Anspruch auf eine Nachzahlung, und die Rechner hatten bisher immer richtig gerechnet.
 

EvaSch

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#16
Könnte das mal Wer überprüfen?

Ich habe nun geschaut und versucht, bei deren Rechnung durchzublicken.
Für was sind die 30€, die vom Einkommen abgezogen werden?
Warum werden 379,02€ KdU zugrunde gelegt?
Warum wird meinem Kind ein höheres Einkommen angerechnet, als dem Verdienenden?
Warum werden von den KdU Einkommensüberhang abgezogen?

Nichtsdestotrotz habe ich nach deren Berechnung unseren Bedarf berechnet.
Zum Juli fielen wir in den Bezug von ALG2.
Für Juli hatten wir das Gehalt vom Juni zur Verfügung. Da das ja aber noch im Juni eingeht, wird es beim ALG2 Bezug nicht berücksichtigt -> Zuflussprinzip.
Richtig?

Sofern ja:
Im Juli bezogen wir ein Gehalt von 671,24€ netto, ohne Abzug des Essensgeldes. Mit dem ALG2 ergibt das ein Einkommen von 1311,69€. Laut deren Rechnung korrekt, meiner Rechnung nach nicht ganz. Die rechnen mit Einkommen von 570,47€ und ich komme auf 549,40€, sprich es fehlen hier knapp 30€, obwohl ich so gerechnet habe wie die!
Es kann ja nicht sein, das wenn bei deren Berechnung genau DAS Einkommen berücksichtigt wird, was wir im Juli auch haben und die knapp 20€ weniger Freibetrag berechnen, ich aber auf einen anderen Freibetrag komme mit 20€ mehr. Nun gut. Am 30. Juli bezogen wir also das Gehalt vom Juli und benutzen dies für den August, rückwirkend benutzen geht ja nicht
Verstanden?

Wenn ja, weiter.
August geben wir also das Gehalt vom Juli aus und beziehen Ende August das August Gehalt.
Hierbei komme ich mit deren Berechnung auf 745,04€ ALG2 Bezug.
Also 100€ weniger als wir bekommen haben.
Krux daran? ARGE behauptet Anderes.

Zum Verständnis:
Wir beziehen immer Ende eines Monats das Gehalt, vom verstrichenen Monat. Sprich: 30.Juni Gehaltseingang - Gehalt vom Juni.
Davon müssen wir immer den bevorstehenden Monat finanzieren.

Dennoch, zum Vergleich:
Bedarf 832€
KdU 379,02€ (wie kommen die darauf?)
Davon werden etwa nochmal 30€ abgezogen beim Gehalt.

Juni Gehalt:
818€ Brutto
639,67 Netto
Juli Gehalt:
858,37€ Brutto
671,24€ Netto
August Gehalt:
705,65€ Brutto
563,11€ Netto

Miete: 270€ inkl. NK (20€)
Gas: 86€ inkl. Warmwasser
Müll: 16,50€
Wasser: 11€
Abwasser: 11€
Strom: 70€

Blickt da wer durch?
Rechne ich falsch? Stimmt da was nicht?
 

biddy

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#17
Hier erst einmal etwas zur KdU:

KdU 379,02€ (wie kommen die darauf?)
Miete 270€ + (86€-18%(15,48€) für Warmwasser) + Müll 16,50€ + Wasser 11€ + Abwasser 11€ = 379,02 €

Strom soll aus dem Regelsatz bezahlt werden.

Es gibt allerdings Gerichtsurteile, die besagen, dass der Anteil Stromkosten, der den dafür im Regelsatz berücksichtigten Teil übersteigt und auch die Kosten für Warmwasser übernommen werden müssen.
 

EvaSch

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#18
Danke, ich kam die ganze Zeit nicht auf die KdU.
Das wir Strom selbst zahlen müssen weiß ich.
Hast du auch noch einen Rat zur Berechnung des Gehaltes?
 

biddy

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#19
Hast du auch noch einen Rat zur Berechnung des Gehaltes?
Sorry, ich blicke durch das Zahlenwirrwarr - so kommt es mir im Moment jedenfalls noch vor - nicht sonderlich durch, sonst hätte ich Dir gerne geholfen.

Wegen der 30 Euro: hast Du daran gedacht, dass dies die Versicherungspauschale sein könnte, die vom Einkommen abgezogen wird?

Es kommt dazu bestimmt noch etwas von Versierteren hier im Forum.
 

EvaSch

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#20
Ich dachte aber, das ich Versicherungen aus den 100€ Freibetrag zahlen soll/muss.

Zahlenwirrwarr ist wahr, aber ich wüsste nicht, wie ich das anders schreiben soll, damits verständlich ist....
 

biddy

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#21
Ich weiß, ja, die Versicherungspauschale ist in den 100 Euro Grundfreibetrag enthalten. Vielleicht wird es noch einmal extra abgezogen, weil Du mehr als 400 Euro verdienst, dann können ja die tatsächlichen Kosten für Versicherungen, Altersvorsorge und Werbungskosten/Fahrtkosten abgesetzt werden?

Jedenfalls ist es hier im Forum schon öfter mal vorgekommen, dass trotz des Grundfreibetrags zusätzlich dann etwas tiefer in der betreffenden Spalte des Bescheids noch einmal die 30 Euro abgezogen wurden.

Übrigens liegt es nicht an Dir, dass die Zahlen mich wirr machen, sondern an mir :icon_smile:
 

EvaSch

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#22
Ach biddy, dann bin ich ja doch nicht immer so verwirrend wie ich denke *lach*
Mir solls ja recht sein, wenn ich vom Gehalt nochmal 30€ abgezogen bekomme, sind widerum 30€ mehr irgendwo.
Das heißt auch, ich kann jetzt intensiver nach Hausrat und Rechtschutz schauen...
 

gerda52

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#23
biddy sagte :
Ich weiß, ja, die Versicherungspauschale ist in den 100 Euro Grundfreibetrag enthalten. Vielleicht wird es noch einmal extra abgezogen, weil Du mehr als 400 Euro verdienst, dann können ja die tatsächlichen Kosten für Versicherungen, Altersvorsorge und Werbungskosten/Fahrtkosten abgesetzt werden?
Jetzt mach der Eva keine falschen Hoffnungen. Die Vers-Pauschale gibts nur einmal pro Verdiener. Es ist manchmal so, dass der errechnete Freibetrag gestückelt auf dem Berechnungsbogen erscheint.

Ausgewiesener Freibetrag + Einkommensbereinigung = Gesamtfreibetrag

@ EvaSch

Noch was zum Zuflussprinzip:

Geht der Lohn Ende des Monats ein, wird er auch in dem Monat als Einkommen angerechnet. Die eigene Interpretation der Verwendung nützt leider herzlich wenig.
 

EvaSch

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#24
Hallo Gerda

Ich weiß, das mein Juni Lohn für den Juni angerechnet wird.
Sprich, bekomme ich am 30. Juni mein Geld, ist das für den Juli recht unerheblich, wurde mir auch heute wieder bestätigt.
Mir ist auch bekannt, das meine "Interpretation" die ARGE recht wenig interessiert, es war nur as Erklärung gedacht.

Rückzahlung erfolgt die Tage *freu*
Allerdings berechnen die den Freibetrag aufgrund des Nettogehalts?!?
Sprich vom Netto 100€ abziehen und dann vom Rest 20% als Freibetrag berechnen.
Ich dacht, der Freibetrag wird aufgrund des Bruttogehalts ausgerechnet und vom Netto abgezogen....
 

gerda52

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#25
EvaSCH sagte :
Ich dacht, der Freibetrag wird aufgrund des Bruttogehalts ausgerechnet und vom Netto abgezogen....
Da hast Du richtig gedacht, so sollte es sein. :biggrin:

Dann gib doch noch die ausgewiesenen Freibeträge zur Überprüfung hier ein. :wink:

Enthält der Bruttolohn die Pos. Mehraufwandsentschädigung? Wenn ja, wie hoch im jeweiligen Monat?
 

EvaSch

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#26
Hallo Gerda

Was du nu wissen willst, weiß ich nicht?!
Ich liste dir gerne auf:

Juli
858,37€ Brutto
651,33€ Grundlohn
152,72€ Urlaubsgeld
54,32€ irgendwelche Abzüge
671,24€ Netto
245,84€ Freibetrag
154€ Kindergeld
30€ Einkommensbereinigung
549,40€ bereinigtes Einkommen

Freibetrag laut ARGE:
224,67€
154,00€ Kindergeld
30€ Einkommensbereinigung
570,57€ bereinigtes Einkommen

August:
705,65€ Brutto
651,33€ Grundlohn
54,32€ irgendwelche Abzüge
563,11€ Netto
221,13€ Freibetrag
154,00€ Kindergeld
30€ Einkommensbereinigung
465,98€ bereinigtes Einkommen

Wie die Berechnung laut ARGE aussieht, kann ich nur vermuten:
192,62€ Freibetrag
154,00€ Kindergeld
30€ Einkommensbereinigung
494,49€ bereinigtes Einkommen

Von dem ganzen werden dann noch sinnigerweise Einkommensüberhang von den KdU abgezogen:
Im Juli 17,07€ und im August weiß ich nicht, da ich nicht weiß, was das sein soll. Warmwasser isses jedenfalls nicht. Das wird übrigens meinem Sohn angerechnet, sprich die 17.07€

Ansonsten haben wir Kosten:
63,50€ Fahrkarte
5€ Haftpflicht (in etwa)
 

gerda52

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#27
EvaSch sagte :
Hallo Gerda

Was du nu wissen willst, weiß ich nicht?!
Ich liste dir gerne auf:
Da musste ich doch gerade erst mal lachen. Ok, hast Deine Arbeit aber gut gemacht. :biggrin:

Die Freibeträge stimmen mit meiner Rechnung überein. Die Versicherungspauschale wäre davon abzuziehen, da extra ausgewiesen.
Bleibt immer noch eine Differenz zur Berechnung der Arge. Also weiter ...

Berechnung evtl. zusätzl. absetzbarer Aufwendungen:

15,33 + 30 + 63,50 - 100 = 8,83 €.

Diesen Betrag zum Zwischergebnis Freibetrag addieren = Ergebnis ArGe :wink: oder auch:icon_cry:.

Anmerkung: Die ca. 5 € private Haftpflicht sind bereits mit der Pauschale abgegolten. Anders sieht das z.B. mit einer KFZ-Haftpflicht aus, da diese gesetzlich vorgeschrieben ist.

Und der 'ArGe-Freibetrag' für August wird voraussichtlich 199,96 € betragen.
 

EvaSch

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#28
Aber Gerda, wie rechnest du das?
Ich kapier das irgendwie nicht wirklich.
Das mit den Versicherungen weiß ich ja, ist mir inzwischen bekannt.
Nur einige Dinge erscheinen mir unlogisch.

Aber siehste, trotz nicht Verstehen hab ich genug geschrieben ;-)
 

EvaSch

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#30
Unlogisch nicht, ich bin ein wenig in Hektik ;-)
Mir erklärt sich die Berechnung des Freibetrags nicht so ganz, grad weil ich überall ja lese, das der sich aus dem Bruttogehalt zusammen setzt....

Meintest du eigentlich, das die Rechnung zum Freibetrag von der Arge korrekt ist oder ich mit meiner eher Recht habe?
Sorry, derzeit herrscht ein Wirrwarr im Schädel.
 

gerda52

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#31
Der Freibetrag wurde von Dir richtig ausgerechnet. Derselbe Ansatz (vom Brutto) liegt aber auch der Berechnung der ArGe zugrunde.

Im Ergebnis ist deren Berechnung korrekt.

Wenn Du jetzt keinen Kopf dafür hast, dann mach mal ein Päuschen. :icon_pause:

Ich bin jetzt auch erst mal weg. :wink:
 

EvaSch

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#32
Wieso ist deren Ergebnis aber korrekt? Das verstehe ich nicht ganz...
 

gerda52

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#33
Wieso ist deren Ergebnis aber korrekt? Das verstehe ich nicht ganz...
Also gut, noch ein Versuch heute ...

Juli
858,37€ Brutto
651,33€ Grundlohn
152,72€ Urlaubsgeld
54,32€ irgendwelche Abzüge
671,24€ Netto
-245,84€ Freibetrag (30€ Bereinigung hier bereits incl.)
+154€ Kindergeld
-8,83€ zusätzl. absetzbar
570,57€ bereinigtes Einkommen

Freibetrag laut ARGE:
224,67€ (= 245,84 + 8,83 -30)
154,00€ Kindergeld
30€ Einkommensbereinigung
570,57€ bereinigtes Einkommen
 

EvaSch

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#34
Du, das hängt mit dennoch zu hoch.
Der Bruttolohn ist doch das, woraus sich der gesamte Lohn zusammen setzt, vor Abzug der diversen Versicherungen (sprich KV, PV und dergleichen).
Davon hatte wir im Juli also 858,37... ich sehe aber grad, das ich die 54,32€ als Abzüge angegeben habe, das sind aber Einnahmen ZUM Bruttolohn! Sprich der Grundlohn plus Urlaubsgeld und diese Zulagen (kA was das ist).
Ergibt dann halt einen gesamt Bruttolohn von 858,37€, abzüglich der diversen Versicherungen dann 671,24€.
Also müsste meine Rechnung korrekt sein.
 

gerda52

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Ich sagte doch schon, deine Freibetragsberechnung ist korrekt. Aber darin sind die 30 Euro Versicherungspauschale bereits enthalten. Doppelt geht aber nicht. Der Abzug nochmal als Einkommensbereinigung fällt also weg.

In Deiner fehlt dafür der zusätzl. Absetzbetrag.

Die bisherige Differenz von Deinem Ergebnis und dem Ergebnis der Arge beträgt 21,17 €.

Und das sind wieder die quasi doppelten 30 Euro minus 8,83 Euro.
 

EvaSch

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#36
Du, aber die Dame von der ARGE hat mir vorgerechnet, das meine Berechnung falsch sei und die hat die 30€ auch nicht beachtet.
Sie kam auf plus/minus 10€ vom berechneten Freibetrag der Leistungsabteilung, die rechnen ja mit 20€ vom Nettolohn, vorher 100€ abziehen und dann eben den Rest mit den 20%.
Allgemein ziehen die vom Einkommen dann nochmal die 30€ ab und eben das Kindergeld dazu. Komme ich mit deren Rechnung auf 580,99€, bei mir dann halt auf 549,40€.
Zähle ich bei mir die 30€ hingegen aber dazu, dann ist es nur eine minimale Abweichung zu dem Einkommen, was ich berechnet habe.
Ich kann deren Rechnung halt einfach nicht ganz nachvollziehen.
 

gerda52

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#37
Die SB hat Mist erzählt

EvaSch sagte :
Du, aber die Dame von der ARGE hat mir vorgerechnet, das meine Berechnung falsch sei und die hat die 30€ auch nicht beachtet.
Sie kam auf plus/minus 10€ vom berechneten Freibetrag der Leistungsabteilung, die rechnen ja mit 20€ vom Nettolohn, vorher 100€ abziehen und dann eben den Rest mit den 20%.

Das ist falsch, die rechnen nicht so! Diese Tusse hat Dir Mist erzählt. Ich unterstelle ihr hier ausdrücklich nur Betriebsblindheit und nicht etwa Schikaneabsicht. Will heißen, die hat keinen Schimmer, wie das PC-Programm auf das ausgespuckte Ergebnis kommt.

Allgemein ziehen die vom Einkommen dann nochmal die 30€ ab

Das alleine bestätigt meinen Verdacht ...

und eben das Kindergeld dazu. Komme ich mit deren Rechnung auf 580,99€, bei mir dann halt auf 549,40€.

und natürlich das abweichende Ergebnis. Denn im Bescheid für Juli stehen doch 570,57 €.

Zähle ich bei mir die 30€ hingegen aber dazu, dann ist es nur eine minimale Abweichung zu dem Einkommen, was ich berechnet habe.

Eine korrekte Rechnung lässt keine Abweichung zu, auch keine minimale!

Ich kann deren Rechnung halt einfach nicht ganz nachvollziehen.
Deshalb rate ich, halte Dich nur an die Fakten. :wink:

Lese evtl. dazu nochmal die Handlungsanweisungen der BA zu §§ 11 und 30.

Klick dazu hier.
 

EvaSch

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#38
Neuer Bescheid für August da:
Rückzahlung von knapp 83€.
Für Oktober das Ganze nochmal, haben Netto 528€ rausbekommen.
 

EvaSch

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28 Jun 2005
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#40
Achja, Gerda, stimmt.
Ja, der Freibetrag stimmt auf den Cent genau.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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