Zuteilung 1€ Job, jetzt bin ich dran "Secundus" Detmold

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sasspo

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Hallo,

nun vor einiger Zeit schrieb ich über eine Zuweisung meiner Freundin in einen 1 € job...

jetzt habe ich heute einen Termin gehabt bei meiner SB und wurde auch prompt bei der Ominösen Firma Secundus in Detmold "zwangweise" untergebracht.

Man hat mir beim Amt keine andere Möglichkeit gegeben, die EGV wurde mir vorgelegt und - Unterschreiben Sie mal. Auf meine Bitte mir die EGV nochmal mit nach hause zu nehmen wurde Promt mit Mitwirkungspflichten würden verletzt gedroht (=30% Sanktion)
Es wurden noch andere Träger vorgeschlagen und in die EGV mit rein genommen.

Ich sollte nun erstmal bei der Secundus vorsprechen (SB hat mit Secundu telefoniert - Der Herr meinte schicken Sie Ihn mal vorbei - dies geschah alles nach Unterschreiben der EGV), habe ich getahn...es stellte sich dann herraus das jetzt genau heute eine Stelle frei wäre, ich soll um punkt 9Uhr morgen (02.03.2010) anfangen. 6-7Std/Tag 5 Tage die Woche = 30-35Std/Woche bei 1.20€/Std Aufwandentschädigung. Noch eben rüber mit den Herrn Ibeling (eine sehr unfreundliche Persohn), und mir das angeschaut.

Habe ich gemacht, die Tätigkeit ist: Heißmangeln. (klar, ist nicht schwierig)

Ich habe diesen Mann dann gesagt da diese Tätigkeit nicht meinen Vortellungen entspricht, da mit meiner SB abgemacht wurde Betreuung von Behinderten (natürlich war mir klar das ich mitarbeiten soll) Menschen, diese Tätigkeit fällt aber nicht darunter (genau das gleiche wie bei meiner Freundin, die wollten Ihr nen Klohfrau Job zuweisen)

Wäre Ihn doch egal! Dann hat mir der Herr mir von der Secundus ebenfalls damit gedroht, das wenn ich morgen früh nicht auftauchen würde, mir 30% abgezogen werden.(hatte mich gewehrt, da ich diese Masche schon von meiner Freundin her kenne)

Nunja, meine SB meinte vorhin am Telefon das ich hin MUSS! Blabla sonst 30% Kürzung. Ich habe Sie aber nochmals darum gebeten mich woanders unterzubringen - hat Sie auch so wahrgenommen und mich in den Listen gelassen, das wenn irgendwo anders etwas frei wird ich dorthin könnte...!


Ich glaub ich bin hier im Flaschen Film !!! :icon_klatsch:

Was kann ich konkret machen?
Gelben Schein? Keine Dauerlösung!

Wiederpruch einlegen? Arbeitzeit ist doch viel zu hoch! (hab hier gelesen das es ~ 15-20Std/Woche sein dürfen)


Der Fall meiner Freundin war schon Markaber, jetzt merke ich mal selbst wie heftig das ganze abgeht. Einschüchtern ohne Ende! Sie MÜSSEN!!! (Ich muss garnichts, außer irgendwann mal sterben!)

Ich komme mir wie ein Zwangsarbeiter vor! :icon_dampf:
 

warpcorebreach

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dein grösster fehler war diesen quatsch zu unterschreiben. die androhung sonst zu sanktionieren war gelogen, bzw. machen die das manchmal trotzdem aber du kannst das ganze dann wieder erfolgreich einklagen.
meines erachtens gibt es mehrere zumindest fragwürdige punkte.
scanne die egv ein und stell sie online (alle namen usw. schwärzen)
die cracks werden dir dann mehr sagen können.
 

sasspo

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physicus

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naja ich würde die EGV nicht unterschreiben, die wollen dich dazu verdonnern das du dich bei versch. firmen bewirbst und dann die ergebnisse via mail zu denen schickst.

was soll das für einen nutzen haben, auf den vermittlungsvorschlägen stehen die RFB und die müsstest du ja auch unterschrieben zurück schicken mit angabe der gründe warum du nicht genommen wurdest und wann du dich beworben hast etc.

ich denke mal hier will man sanktionsgründe provozieren, indem du nämlich nur via mail antwortest und die wirklichen schreiben aussen vor lässt.

ich würde die EGV nicht unterschreiben, aber das würde ich eh prinzipiell nie machen, egal was drinnen steht.

mfg physicus
 

physicus

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ihr sollt doch niemals alleine dort hingehen!
nehmt einen beistand nach § 13 SGB X mit und zwar IMMER!

wie oft muss man das noch sagen?

was sollte es denn für einen druck geben, wonach jemand der hier schon einmal hilfe gesucht hat, eine solche EGV unterschreibt?

wenn du richtig gelesen hättest in dem forum, so wüsstest du das du keine sanktion fürchten musst bei nichtunterschrift einer EGV.

zitat:
Keine Sanktion bei Weigerung, eine EGV abzuschließen(31.6a) (2) Bei Weigerung des Hilfebedürftigen, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt - unabhängig vom Wortlaut des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a - kein Sanktionstatbestand vor.
Dadurch wird einer gesetzlichen Regelung vorgegriffen, die auf Grund verschiedener sozialgerichtlicher Entscheidungen vorgesehen ist. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem
Verwaltungsakt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 verbindlich zu regeln.


sorry, aber ich finde das dann alles als verschwendete zeit.


mfg physicus
 

physicus

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Der Fall meiner Freundin war schon Markaber, jetzt merke ich mal selbst wie heftig das ganze abgeht. Einschüchtern ohne Ende! Sie MÜSSEN!!! (Ich muss garnichts, außer irgendwann mal sterben!)

nach dem du das vor kurzem mit deiner freundin alles schon durch gemacht hast und wie du hier schreibst, eigentlich gar nichts musst, frage ich mich ernsthaft warum du dich dann einschüchtern lässt.

ich hätte die SB ausgelacht und wäre verschwunden.

wie gesagt hast du die maßnahme noch nicht angetreten, dann lehn die schriftlich ab mit der begründung das sie nicht zusätzlich ist.
dann wird die dich sanktionieren, darauf legst du widerspruch ein und verlangst direkt von der ARGE auch die herstellung der aufschiebenden wirkung.
zeit gibst du dafür 7 tage, hast du danach keinen bescheid das die sanktion zurück genommen wird, schreibst du die klage fürs SG und verlangst darin auch den vorläufigen rechtsschutz da du durch die sanktion von 30 % beschwert bist!

normal baust du die klage und die ablehnung genau so auf wie die von deiner freundin

gruß physicus
 

sasspo

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eine maßnahme MUSS zusätzlich und allgemeinnützlich sein, das ist diese aber NICHT.

du kannst die also ganz locker ablehnen wenn du sie nicht schon begonnen hast.

:icon_eek:

Okay, ich habe Sie noch nicht begonnen... war lediglich heute dort für ne gute halbe Stunde und habe es mir angeschaut/gehört. Habe der Maßnahme auch NICHT zugetimmt, sondern eher das Gegenteil!

Muss ich die EGV denn jetzt wiedersprechen?
Wenn ja, welche Begründung kann ich nehmen? Nicht Gemeinnützig und Zusätzlich!?

Kann mir da wer bitte helfen? Danke ...

Ab sofort frage ich hier lieber ob jemand Zeit hat mitzukommen.
 

physicus

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das problem ist, man kann einer EGV nicht widersprechen, das geht nur bei einem VA, weil der einseitig festgelgt wird, du hast aber mit deienr unterschrift unter die EGV allem zugestimmt.

du kannst jetzt nur noch die maßnahme ablehnen, natürlich gut begründet.

zum bsp. damit:

»Arbeitsgelegenheiten müssen zusätzlich sein und im öffentlichen Interesse liegen«
§ 16 Abs. 3 S. 2 SGB II
Zusätzlichkeit ist so zu definieren, dass die Arbeit nicht zu den originären oder satzungsgemäßen
Aufgaben der Einsatzstelle gehört, und dass damit keine Gewinnerzielungsinteressen verbunden sein
dürfen.
[FONT=&quot][/FONT]

wenn du die maßnahme nicht antrittst kannst du dafür nicht sanktioniert werden, siehe hier:

§ 31 SGB II
2.der erwerbsfähige Hilfebedürftige trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abgebrochen oder Anlass für den Abbruch gegeben hat.

also keine sanktion wenn du die maßnahme gar nicht erst antrittst!

darum werden sie auch versuchen dich über die EGV zu sanktionieren, siehst du nun was du dir für einen bärendienst erwiesen hast?

ob du ohne sanktion dort überhaupt eine chance hast davon zu kommen, wage ich zu bezweifeln.

gruß physicus
 

sasspo

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also nicht antreten (mach ich eh nicht) den Ein-Euro-Job wiedersprechen mit Begründung nicht zusätzlich und Gemeinnützig...

Danach wenn die Sanktion kommt leg ich Widerspruch ein und verlang direkt von der ARGE auch die herstellung der aufschiebenden wirkung. 7 Tage Ultimatum stellen, und wenn nix kommt das die Sanktion zurückgenommen wurde zum Sozialgericht schreiben... aber was genau?

Kann ich das so schreiben? Siehe Anhang
 

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E

ExitUser

Gast
Ja, guter Ansatz.

Ich würde noch ergänzen, dass Du die angebotene "Arbeitsstelle" am 1. März vorort in Augenschein genommen hast, Dir erhebliche Zweifel an der Zusätzlichkeit gekommen sind und Du Dich nicht an der Vernichtung regulärer Arbeit durch einen nicht zusätzlichen Ein-Euro-Job beteiligen willst.

Bezüglich möglicher Sanktionierung wg. unterschriebener EGV: Ich denke nicht, dass eine Sanktion erfolgen kann, wenn der "vereinbarte" Ein-Euro-Job nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt. Das wäre sittenwidrig. Und nicht einmal eine leichtfertig unterschriebene EGV kann Dich zu sittenwidrigen Arbeiten verpflichten. :biggrin:
 
D

Die Antwort

Gast
Manches Mal frage ich mich, wieso wir uns die Arbeit eigentlich machen, wenn immer und immer wieder die selben Fehler gemacht werden.

Hat sich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit wir dafür verbrauchen, die wir dringend an anderer Stelle beim Kampf gegen die Unsozialpolitik unserer Regierungen bräuchten?

Immer wieder die selben Erklärungen...muß das wirklich sein?
 
E

ExitUser

Gast
Manches Mal frage ich mich, wieso wir uns die Arbeit eigentlich machen, wenn immer und immer wieder die selben Fehler gemacht werden.
...
Immer wieder die selben Erklärungen...muß das wirklich sein?
Diese Zweifel kommen manchmal auf. Auch in meiner Tätigkeit als Beistand. Viele ziehen erst einen Beistand oder Beratung hinzu, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

Ich habe mir das so beantwortet - zugegebenermaßen nicht vollständig befriedigend: Es sind selten ein und die gleichen Menschen, die einen Fehler wiederholen. Jeden Tag werden von argem Gesindel andere verunsicherte Menschen unter einen Druck gesetzt, den sie vorher nie kannten. Gerade im Hinblick auf das Thema EGV. Ziel des argen Packs ist es ja, genau diese Fehler zu provozieren. Denen die Suppe zu versalzen ist auch eine Form von Widerstand. :biggrin:
 

blattkaktus

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ihr sollt doch niemals alleine dort hingehen!
nehmt einen beistand nach § 13 SGB X mit und zwar IMMER!
mfg physicus

Mir kommt da immer der Gedanke, vielleicht findet er ja einfach keinen, der mitgeht. Jedenfalls ist es bei mir so, nicht im Forum und nicht unter Bekannten, weil ich erst hergezogen bin. Und ich werde auch jedesmal unter Druck gesetzt, eine EGV zu unterschreiben. Nur ich mach das aus Prinzip schon mal nicht.
sg
 

physicus

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Mir kommt da immer der Gedanke, vielleicht findet er ja einfach keinen, der mitgeht.

das mag sicher zutreffen, aber in seinem fall wäre viell. die freundin da gewesen, ich weis es nicht.

zumindest hätte er hier mal schaun können ob er einen beistand findet, aber eine nachfrage fand ich leider auch nicht.

ich will ihm das nicht vorhalten, aber etwas kritik, an der vorgehensweise, muss man dann doch üben.

wie gesagt ich weis nicht ob er dort ohne sanktion über die EGV rauskommen kann, einen versuch ist es wert, aber ohne garantie von mir.

mfg physicus
 

physicus

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Ich würde noch ergänzen, dass Du die angebotene "Arbeitsstelle" am 1. März vorort in Augenschein genommen hast, Dir erhebliche Zweifel an der Zusätzlichkeit gekommen sind und Du Dich nicht an der Vernichtung regulärer Arbeit durch einen nicht zusätzlichen Ein-Euro-Job beteiligen willst.

Kann ich das so schreiben? Siehe Anhang

ja kannst du...

das kannst du in der tat noch mit reinschreiben, was Rapid Eye Movement angab, siehe oberes zitat.
 

physicus

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ja kannst du...

das kannst du in der tat noch mit reinschreiben, was Rapid Eye Movement angab, siehe oberes zitat.


da du dort wohl an einer heissmangel arbeiten sollst, wenn ich das richtig in erinnerung habe, würdest du logicherweise an der gewinnerträglichkeit der firma arbeiten, das soll aber laut gesetz nicht zu gewährleisten sein.
es soll vielmehr gemeinnützig und zusätzlich sein.

somit widerspricht die zuweisung in den job direkt den vorschriften aus § 16 Absatz 3 SGB II !!!!
 

sasspo

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Hallo Leute, habe wie schon gesagt den 1 EJ nicht angetreten (bin nicht hin), habe mich aufgrund von sowieso vorhandenen Schmerzen im Rechten Arm (Hab nen Eingeklemmten Nerv seit über einem Jahr ist das bekannt - zusätzlich Karpaltunnelsyndrom beideitig) krankschreiben lassen, rückwirkend für Montag gleich mit, erstmal bis einschl. 10.03.10 wo ich einen Termin beim Handchirugen habe. (das ist dann schon mein 4. Besuch bei Ihm - wurde jetzt immer mit Krankengymnatik versucht)

Soll ich die Ablehnung trotzdem heute abschicken mit dem Zusatz von Rapid Eye?

Bei mir steht seit über einem Jahr ein Dickes Fragezeichen bzgl. meines Nervs und dem Karpaltunnel wegen einer OP. Das Amt fragt immer ob es Operiert wird, worauf ich natürlich keine Antwort habe. :confused:

Und bzgl. Beistand: Meine Freundin hatte an diesem Tag einen Termin. Das war alles so kurzfristig, hatte echt gehofft ich komm jetzt in Arbeit (Teilzeit - Altenpflegehelfer) war aber nicht so (Probetag gehabt - eine Absage erhalten), dann war noch das mit meiner Freundin, das hat alles durcheinander gewirbelt...

außerdem saß ich geschlagene 2 Std bei meiner SB (ist ja jetzt eine andere nach meinem Umzug), irgendwann kann man da nicht mehr denken (ich konnte es jedenfalls nicht mehr) Sie hat mich über alles ausgefragt, all das was das Amt eigentlich schon wusste. Einen Plan erstellt, für was ich denn Interesse habe, meinen Lebenlauf durchgenommen, so nen Fragebogen durchgenommen etc.


obendrein alles schriftlich auf Papier... nur der Teil mit den 1 Euro Jobs wurde am PC gemacht.
 
S

Spanferkel

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Warum willst du eine Ablehnung abschicken ???
Willst du dir ein Eigentor schießen und etwas ablehnen, was gar nicht auferlegt wurde ?

In der EGV steht nicht, wann diese AGH stattfindet !!! :icon_twisted:
Also muss nichts angetreten werden, wofür es keinen Termin gibt ! Dummheit des Schreiberlings !

Für dich, Glück im Unglück ! :biggrin:

Gibt es keine Zuweisung, kannst du dich entspannt zurücklehnen, weil hier sind keine Sanktionstatbestände erfüllt.

Eine Zuweisung in eine AGH ist ein rechtsmittelfähiger Bescheid !

Diese wirkungslosen Schreiben mit dem Wortlaut, schlage ich Ihnen ....vor, stehen in Frage, ob das Weisungs- oder Zwangscharakter hat.
 

sasspo

Elo-User*in
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Warum willst du eine Ablehnung abschicken ???
Willst du dir ein Eigentor schießen und etwas ablehnen, was gar nicht auferlegt wurde ?

In der EGV steht nicht, wann diese AGH stattfindet !!! :icon_twisted:
Also muss nichts angetreten werden, wofür es keinen Termin gibt ! Dummheit des Schreiberlings !

Für dich, Glück im Unglück ! :biggrin:

Gibt es keine Zuweisung, kannst du dich entspannt zurücklehnen, weil hier sind keine Sanktionstatbestände erfüllt.

Eine Zuweisung in eine AGH ist ein rechtsmittelfähiger Bescheid !

Diese wirkungslosen Schreiben mit dem Wortlaut, schlage ich Ihnen ....vor, stehen in Frage, ob das Weisungs- oder Zwangscharakter hat.

jetzt bin ich total durcheinander, wer hat nun recht? :confused:


apropro, ich habe heute einen Brief von dieser secundus erhalten (vom 01.03.10)

Überchrift: Aufnahme in die Maßnahme "Berufliche Orientierung und Arbeiterprobung"

ich hab doch überhaupt nix zugesagt! :mad:
 
S

Spanferkel

Gast
Wieso denn durcheinander !

Wenn außer der unterschriebenen EGV, in der kein Termin genannt wird, zum Antritt einer Maßnahme, nichts existiert, dann ist das nicht dein Problem.
Fehlende Unbestimmtheit, nennt man das !

Dich hat diese secundus zu überhaupt nichts zu dirigieren !

Das steht alleine deinem zuständigen Leistungsträger zu !!!

Merke dir unbedingt, nichts mündlich, nichts ohne schriftliches von deinem Leistungsträger !

Wer diese Grundregeln nicht einhält, der hat schon verloren.
Außerdem hat sich doch durch die Krankschreibung sowieso alles erledigt !
Es ist auch nicht mehr § 16 Abs.3, sondern 16d, wie im Ablehnungsschreiben zu lesen ist.

Zum Inhalt der EGV :

Man bietet eine Arbeitsgelegenheit an !
Wann ist nicht konkretisiert ! Auch nicht nach welchem §§ !


Deine Bemühungen :

Sie nehmen an der AGH für 6 Monate teil, sobald Sie eine Stelle angeboten bekommen haben !
Alles was angeboten wird, ist alleine Sache der Arge !
Außerdem steht bei den Einsatzstellen oder, oder....
Das muss ebenfalls konkretisiert werden.

Die ganze EGV ist für die Tonne !
Unterschreibe nie wieder so einen Müll !
 

Martin Behrsing

Redaktion
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Spanferkel

Gast
Funktioniert doch zunehmend gut, Geld abgreifen !
Das sind die wahren Schmarotzer ! :icon_kotz:
Die bezeichnet auch niemand als asozial !

Und niemand greift diese Zustände an ! :icon_neutral:
Im Gegenteil, es wird immer mehr Druck auf die ausgeübt, die das nicht mitmachen !
 
E

ExitUser

Gast
Soll ich die Ablehnung trotzdem heute abschicken ...
Solange Du krank geschrieben bist, besteht imho kein Handlungsbedarf. Ich würde vorschlagen: warte erst mal ab bis geklärt ist, ob eine OP notwendig ist. Wenn Du tatsächlich wegen des Karpaltunnelsyndroms operiert werden musst, bist Du für viele Wochen ausser Gefecht.

Die argen Gesellen werden Dich mit dem Ein-Euro-Job anschließend zwar auch wieder bedrängen, aber dann ist immer noch Zeit zu kämpfen.
 
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