Zustimmungserklärung zum E-Mail Kontakt bei Antragsstellung gefordert (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

nicknam

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Ich beantrage zu ersten Mal ALGII.
Ich habe vom Jobcenter ein Antragsformular bekommen. Dort ist vermerkt, welche Dokumente z.B. Personalausweis, Arbeitsverträge... vorzulegen sind. Die Sachbearbeterin hat auf dem Antragsformular die für mich relevanten Dokumente angekreuzt. Dort ist ebenfalls "Zustimmung Email Benachrichtigungen" angekreuzt.

Ich möchte meine Mailadresse nicht beim Jobcenter angeben (bzw. ich habe keine).

Beigefügt wurde ein Formular: "Einverständnis - und Zustimmungserklärung zum E-Mail Kontakt":

Name, Vorname, Geburtsdatum:

1. Mir ist bekannt, dass bei Nutzung der elektronischen Medien, in diesen Fällen der unverschlüsselte elektronische Kontakt per Email mit den Mitarbeiter des Jobceners der Stadt X meine personenbezogenen Daten durch einen unbefugten Zugriff Dritter eingesehen werden kann.

2. Im IT-Netz der Stadtverwaltung X existiert eine Dienstanweiseung, welche die Grundschutzmaßnahmen zur Einhaltung der vom Bundesamt für Sicherheit vorgeschriebenen Maßnahmen nutzt.

3. Ich bin einverstanden, dass der Kontakt mit meinem zuständigen Leistungsbetreuer bzw. dem Fallmanager7-in auf dem elektronischen Wege per E-Mail unverschlüsselt erfolgen kann.
folgende E-Mail Adresse nutze ich:_________________

4. die Zustimmung gilt bis auf den schriftlichen Widerruf. Dieser ist jederzeit möglich.

Ort, Datum; Unterschrift Antragsteller/-in

Was kann ich tun, um meine Emailadresse nicht angeben zu müssen?
 

HansHubert

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Die Bearbeitung des Antrags hängt nicht davon ab, ob du unterschreibst, dass der Email-Kontakt ok ist.

Wenn du trotzdem dahingehend Befürchtungen hast, kannst du den Wisch unterschreiben und gleich am nächsten Tag schriftlich widerrufen.
 

Texter50

Super-Moderation
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Steht doch drauf, die Unterschrift ist freiwillig und jederzeit widerrufbar.
Du brauchst für die Leuts da weder ein Phone noch ne Email-Anschrift, was auch auf den Antragsformularen vonner Leistungsabteilung stehen sollte. :biggrin:

Solche Spielchen mit dem Ankreuzen von Optionen machen die schon mal gerne, um den Eindruck zu erwecken, dass Du den Nist dann auch ausfüllst.

Sollte man Dich deshalb inne Zange nehmen, suchste Dir den Namen des Datenschutzbeauftragten Deines Dich liebenden JCs heraus und bittest ihn un Unterstützung. :icon_mrgreen:

Gehört Dein JC zur BA oder isset ne Optionskommune?
 

doppelhexe

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.... Wenn du trotzdem dahingehend Befürchtungen hast, kannst du den Wisch unterschreiben und gleich am nächsten Tag schriftlich widerrufen.
warum erst rausgeben, wenn dann doch gelöscht werden soll, was man kaum nachprüfen kann?

TE lässt die spalte mit der mail-addy einfach leer, genauso die mit der telefon-nummer

beides ist NICHT notwendig für die bewilligung.

und nicht weichklopfen lassen, gibt es nicht und fertig...
 

HansHubert

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Ich schrieb ja, für den Fall, dass die betreffende Person Angst hat, die Zeilen leer zu lassen.
Natürlich ist der beste Weg, email und Phone-Nummer gar nicht erst herauszurücken.
 

Cha

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E-Mail-Verkehr ist heutzutage eine durchaus übliche Form der Kommunikation.
Bei den JC und anderen Behörden gehen nicht nur Schreiben ein, sondern auch massenweise E-Mails.

Da solche Nachrichten leicht von Fremden mitgelesen werden können, verbietet es der Datenschutz, solche Anfragen auf dem gleichen Weg schnell zu beantworten.
Daher haben die ersten Behörden begonnen, solche Erklärungen unterschreiben zu lassen.

Die Angabe einer @Adresse oder eine Unterschrift unter die Erklärung sind weder leistungserheblich noch notwendig.
Die Sache erleichtert nur die Kommunikation - nicht der Behörde, sondern eher den Menschen, die gerne schnell eine Antwort auf ihre Anfragen haben wollen.

Viele Grüße

Cha
 
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