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Zustimmungserklärung zu einer Mieterhöhung

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thkoelker

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#1
Hallo!

Ich habe eine Miterhöhung bekommen und bei dieser Mieterhöhung liegt eine Zustimmungserklärung bei, welche ich unterschreiben soll, da der Vermieter die Mieterhöhung ansonsten nicht durchsetzen kann. Was kann mir passieren, wenn ich diese Zustimmung nicht unterschreibe und die Mieterhöhung somit nicht anerkenne, weiterhin aber meine bisherige Miete weiterzahle.

Danke für Eure Ratschläge und Tipps im Voraus!
 
E

ExitUser

Gast
#2
Zunächst hast du Zeit, um zu prüfen, ob die Mieterhöhung rechtens ist. Das ist der Monat, in dem du die Mieterhöhung erhalten hast und die zwei darauf folgenden Monate.

Ist die Mieterhöhung rechtens und hat der Vermieter alle Bedingungen eingehalten, muß der Mieter zustimmen.

Tut er es nicht oder ist die Erhöhung nicht rechtens, muß der Vermieter klagen.

Die Mietervereine und der Mieterbund haben ganz interessante Web-Sites. Schau da doch mal nach oder suche eine Beratungsstelle auf.
 

algIIIer

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#3
Hallo

Ich hatte Mitte August meinen ALG II Weiterbewilligungsantrag abgegeben. Gestern bekam ich reichlich spät Post "Auforderung zur Mitwirkung für Bezug...". Wegen Mieterhöhung soll ich die "Zustimmungserklärung zu einer Mieterhöhung" unterschrieben zusenden. Verstehe ich das richtig daß das Jobcenter von mir jetzt noch mal schriftlich sehen will "JA, ich stimme der Mieterhöhung zu"?
Kann ich das selbst schreiben?
Oder muss ich jetzt nochmal zu meinem Vermieter, mir dieses Schreiben aushändigen lassen?
M.f.G.
 
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#4
Verwirrung
ARGE braucht Deine Zustimmung zur Mietanpassung nicht.
ARGE hat auch kein Mitwirkungsrecht zu der von Deinem Vermieter gewünschten Mietanpassung.
Als Gehartzter meldet man die Mietanpassung und ARGE hat zu übernehmen. Ggf. kann ARGE mit einer Kostensenkungsaufforderung antworten. Nur wird diese kaum begündbar sein.

Ich würde in den Mietspiegel schauen, wenn dort die neue Miete "legal" ist, würde ich dem Vermieter den Wunsch erfüllen.

Anders ist es wenn Du umziehen möchtest, dann fordest Du von ARGE bis zu einem Termin eine Äusserung. Mit gleicher Post teilst Du mit, wie Du eine Nichtäusserung interpretieren wirst.
 

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#5
Hallo!

Ich da der Vermieter die Mieterhöhung ansonsten nicht durchsetzen kann. Was kann mir passieren, wenn ich diese Zustimmung nicht unterschreibe und die Mieterhöhung somit nicht anerkenne, weiterhin aber meine bisherige Miete weiterzahle.

Danke für Eure Ratschläge und Tipps im Voraus!

wenn du nicht willst unterschreibe eben nicht
 

algIIIer

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#6
noch mehr Verwirrung :icon_klatsch: ...

Laut meinem Arbeitsberater muss ich jetzt doch noch mal zur Vermietung und das schreiben was ich selbst unterschrieben habe noch mal kopieren lassen. Nun, ich werde mich dieser pedantischen Bürokratie beugen und versuchen mich nicht aufzuregen oder die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme zu hinterfragen. :icon_rolleyes:

M.f.G.
algIIIer

Edit:
Ich würde in den Mietspiegel schauen...
Ja es ging um eine Mieterhöhung aufgrund einer Mietspiegelanpassung die der Vermieter jetzt in Dresden großflächig durchgeführt hatte.
 
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