Zuschuss für Wearables: Die Kasse trainiert mit (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

XxMikexX

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Schrittzähler, Pulsmesser, Apple Watch: Mit sogenannten Wearables checken gesundheitsbewusste Menschen ihre Fitness. Jetzt bezuschusst die erste Krankenkasse solche Geräte - doch das ist umstritten.

Apple Watch und Co.: Was soll die Krankenkasse bezuschussen? - SPIEGEL ONLINE


Überall muß man als Krankenversicherter draufzahlen, oft für absolut notwendige Dinge. Ich erinnere auch an die sog. IGeL- Leistungen, die man komplett zahlen darf.


Und jetzt will man für solchen Schnickschnack Gelder locker machen, ich fasse es nicht.:mad:
 

Bananenbieger

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Es ist ein hinterhältiger Schnickschnack.

Wenn es durchgesetzt hat, werden Leute ohne diesen Schnickschnack benachteiligt werden (z.B. höhere Beiträge)
 

XxMikexX

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Einen Hintergedanken wird es schon geben, z.B. Gesundheitsdaten abgreifen.
 

Texter50

Super-Moderation
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Das erste, was mir bei dem Thema eingefallen ist:
Der vermessene Mensch. :icon_mrgreen:

Das kommt in der Tat nicht von mir, sondern is ne SWR-Sendereihe, die man hier finden kann:

SWR Mediathek - SWR2 Wissen - Der vermessene Mensch (1): Das Daten-Ich
SWR Mediathek - SWR2 Wissen - Der vermessene Mensch (2): Die Selbst-Vermesser

und hier für die explizit zum Thema Teil 3:

SWR Mediathek - SWR2 Wissen - Der vermessene Mensch (3): Gläserne Patienten

Ich denke, ich machs wie der Dicke aus England mit der Zigarre! :biggrin:
 

Bananenbieger

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Es ist ählich, wie die BlackBox im Auto.
Es werden die Vorteile in der Öffentlichkeit hervorgehoben.

Am Ende wird einer mit auffälligem Fahrverhalten als Risikogruppe eingruppiert.

Genauso im Gesundheitsbereich:
Der raucht, hohen Blutdruck, wenig Sport - somit Risikogruppe (dafür muß er mehr zahlen, Leistungen werden gekürzt.
 
E

ExitUser0090

Gast
Diese Selbstoptimierung treibt schon seltsame Blüten. Bei Generali gibt es demnächst "verhaltensbasierte Versicherungsmodelle". Die Leute haben alle einen an der Murmel. Bald werden 50-Jährige nur noch mit den Werten von 20-Jährigen versichert. :icon_rolleyes:
 

libertad

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ein weiteres Beispiel für die negativen Folgen der Privatisierung im Gesundheitswesen
 

Albertt

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