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Zuschuss für Ungedeckte kosten

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babumember

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hallo

ich schilder mal kurz meine situation:

ich bin 21 habe hartz4 bekommen und lebte da schon in einer eigenen wohnung die mir bezahlt wurde. letzten oktober habe ich dann eine ausbildung zum altenpfleger angefangen. also habe ich schülerbafög beantrag was auch gewährt wurde, die haben auch halt nen mietanteil gezahlt und ich dachte das jobcente zahlt den rest. haben sie aber nicht. ich muss erst nen antrag auf übernahme der ungedeckten kosten stellen, schön das ich das wusste, bis jetzt habe ich nichts mit der miete zu tun gehabt. Hatte von der vermietung und dem jobcenter sone erklärung unterschriebn das die das gleich überweisen und ich damit sozusagen nichts zu tun hab.

ja und jetzt hab i heut ne mahnung von meiner vermietung bekommen das seit dec keine miete gezahlt wurde.

ich glaub ich denke es schon zu wissen aber fragen kost ja nix

kann i das geld rückwirkend bekommen, weil eigentlich hätten sie es ja gezahlt, ich wusste nicht das die das nicht zahlen oder geschweige denn von nem anrtag auf übernahme von ungedeckten kosten, hatte ja keine ungedeckten kosten, dacht ich kein plan wie ich jetzt soviel geld auftreiben soll und das innerhalb einer woche.

greetz
 

Arania

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Hattest Du denn eine Zusage von der ARGE? Meiner Meinung schliessen Bafög und ALG II sich aus, Du hättest Wohngeld beantragen können
 
E

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Eine konkrete Frage erwartet auch eine konkrete Antwort.

Hier geht es nicht um ALG II, sondern um einen Zuschuss für ungedeckte, angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung.

Ich "sehe hier" und "meiner Meinung nach" helfen nicht weiter. Das überlassen wir der "Seherin" und "Alles-Wissenden".

Natürlich muss das JobCenter den Anteil bezahlen, den es bereits ja schon zugesagt hat, auch rückwirkend ab Antrag.

Aber leider passieren immer wieder diese durch Schlamperei der Sozial-Leistungsträger verursachten Außenstände bei Abtretungserklärungen.

Besser ist, wenn man das Geld von der ARGE bzw. JobCenter bekommt und selbst zahlt.

Rechtlicher Hintergrund:

§ 22 Abs 7 SGB II

BAföG-Beziehende, können einen Zuschuss für ihre ungedeckten angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung beantragen und auch erhalten. Das bereits seit dem 01.08.2006.
Der Gesetzgeber hat mit dieser Reglung anerkannt, daß die Mietpauschalen im BAföG oft nicht ausreichen, um die tatsächlichen Wohnkosten zu decken.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um in den Genuß der Mietbeihilfe zu kommen:

Der Auszubildende darf keinen Anspruch auf ALG II haben.

Der Auszubildende muß einen Anspruch auf BAföG haben und dieses auch erhalten.

Die Mietbeihilfe wird als Zuschuß in Höhe der ungedeckten und angemessenen Kosten für die Unterkunft und Heizung gewährt. Bei der Mietbeihilfe handelt es sich nicht um Leistungen des ALG II. Dementsprechend werden auch keine Sozialversicherungsabgaben übernommen.
Die Höhe der Mietbeihilfe wird individuell berechnet. Hierbei werden von den angemessenen Kosten folgende Positionen in Abzug gebracht:

Die pauschalisierten Leistungen für die Wohnung, die im BAföG enthalten sind.

Etwaiges Wohngeld.

Auch Mehrbedarfe, die nicht in Zusammenhang mit der Ausbildung stehen, sind möglich.
Der Bedarf muss durch besondere ausbildungsunabhängige Umstände bedingt sein.
Das bedeutet also, dass die Mehrbedarfe nicht in Zusammenhang mit der Ausbildung stehen dürfen.
Bei der Prüfung des Anspruches auf einen - oder mehrere - dieser Mehrbedarfe wird allerdings das zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen geprüft. Auch werden sogenannte - Selbsthilfemöglichkeiten - gecheckt. Zu den zu prüfenden Einnahmen zählt aber nicht das BAföG. Daraus folgt, dass ein erwerbsfähiger Auszubildender, soweit er keine weiteren Einnahmen hat, bei Einräumung eines Mehrbedarfes, z.B. wegen Alleinerziehung, hilfebedürftig ist.
Mehrbedarfe z.B.:
Schwangerschaft
Wohnungserstausstattung
Behinderte Personen, bei best. Voraussetzungen
Kostenaufwendiger Ernährung aus medizinischen Gründen
 

babumember

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Natürlich muss das JobCenter den Anteil bezahlen, den es bereits ja schon zugesagt hat, auch rückwirkend ab Antrag.
Mir wurde ja nichts von einem Antrag gesagt, ich dachte das die Mietskosten weiterhin getragen werden, also hab ich keinen Antrag gestellt, gescheiweige denn das ich irgendwas in der richtung wusste. Ich hab meine Vermietung heut angerufen die sagen mir das sie mir gekündigt haben obwohl die erste mahnung erst am letzten freitag kam, wie gesagt ich hatte vorher übehaupt nix mit der miete zu tun und wusste bis zu diesem freitag von gar nix.
 

Arania

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Nun Mambo, deswegen meine Frage ob die ARGE das zugesagt hatte, aber motzen ist natürlich einfacher

Auch jetzt könnte natürlich noch ein Antrag gestellt werden, vielleicht kann man mit dem Vermieter das noch mal klären, so das er die Kündigung zurücknimmt, es dürfte eh nur eine ordentliche Kündigung sein, oder sind 2 Monatsmieten im Rückstand?
 
E

ExitUser

Gast
Nee, motzen ist nicht so einfach, denn dafür benötigt man einen Grund.
Der Grund war hier gegeben.

Einfach ist hingegen zu schreiben: "Meiner Meinung schliessen Bafög und ALG II sich aus"

- quod erat demonstrandum -

Zum Thema:

Hast Du mit der Gewärung des BaFöG einen Aufhebungsbescheid über ALG II vom JobCenter bekommen?

War dem JobCenter die Höhe des BaFöG bekannt?

Es gibt nämlich die Möglichkeit bei falscher oder gar keiner Beratung den sozialrechtlichen Herstellungsanspruch heranzuziehen.
(§ 40 Abs. 3 SGB II i.V.m. § 28 SGB X)
 
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