Zuschuss für Kieferorthopäde??

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

genetic1

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Mai 2008
Beiträge
296
Bewertungen
0
Hallo,

Situation:

-Mutter (ALG2) + 2 Kinder (12/9, nicht in BG, wg. eigenem Einkommen)

Nun fordert der Kieferorthopäde eine Vorauszahlung in Höhe von ca. 450 EUR für die Spange der Großen.

Gibt es da einen "Zuschuss" seitens der ARGE o.ä.?

Grüße

Jochen
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Das bedeutet das die Krankenkasse alles was medizinisch notwendig ist übernimmt, das musst Du auch dem Arzt vorher sagen das nur die Regelleistung gemacht wird, ich hoffe die Spange fällt da auch drunter
Dann gehst Du mit dem Kostenvoranschlag zur Kasse und beantragst die Härtefallregelung, sind die Kinder minderjährig?
 

genetic1

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Mai 2008
Beiträge
296
Bewertungen
0
Ja minderjährig - 12 und 9!

Also der Kostenvoranschlag liegt bereits vor, deshalb kenne ich auch den Betrag!

Die 450 EUR werden aber nach Behandlungsende wohl wieder zurück bezahlt und sind wohl als "Anreiz" zu sehen, die Behandlung auch zu beenden und nicht vorzeitig abzubrechen.

Ich werde mich mal mit der KK unterhalten...falls es durch die Härtefallregelung Nachteile im Umfang der Behandlung geben sollte, werde ich das Geld wohl vorstrecken.
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Du könntest einen Antrag für ein Darlehen bei der ARGE stellen

Der Bedarf muss unabweisbar geboten sein. Es muss sich um einen Bedarf handeln, der kurzfristig zu decken ist.oder wenn im Rahmen einer medizinisch erforderlichen kieferorthopädischen Behandlung Eigenanteile zu erbringen sind
§ 37 SGB XII - Stadt Hamburg

dieses für den Fall das die KK nicht alles abdeckt
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

Situation:

-Mutter (ALG2) + 2 Kinder (12/9, nicht in BG, wg. eigenem Einkommen)

Nun fordert der Kieferorthopäde eine Vorauszahlung in Höhe von ca. 450 EUR für die Spange der Großen.

Gibt es da einen "Zuschuss" seitens der ARGE o.ä.?

Grüße

Jochen

So handhabt es die AOK Sa.:

AOK-Sachsen: meinte:
Die Kosten übernimmt die AOK

Eine Korrektur der Zahnfehlstellung ist teuer. Die Kosten übernimmt in der Regel die AOK, sofern eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung vorliegt, die das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt. Die Gesundheitskasse trägt dann zunächst 80 Prozent der Kosten. Die restlichen 20 Prozent werdenSie erstattet, wenn die Behandlung entsprechend dem Behandlungsplan abgeschlossen wurde.
Falls Sie zwei oder mehr Kinder haben, die zur gleichen Zeit eine Zahnspange brauchen, übernimmt die AOK ab dem zweiten Kind sofort 90 Prozent und die übrigen 10 Prozent nach Abschluss der Behandlung.
Fragen? Dann wenden Sie sich an Ihre AOK. Sie hilft gern weiter.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2008

Gesunde Kinder - gesunde Zukunft

Aus eigener Erfahrung:
Die o. a. 20% (1 Kind) fallen nach jedem Termin an und betrugen in unserem Fall pro Behandlunseinheit ca. 20 bis max. 25 €. wir erhielten eine Rechnung des K.-Orthop., die Forderung war zu begleichen innerhalb von 10 Tagen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten