Zuschläge ZAF

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bullypowe

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Kurze Frage :

In meinem Arbeitsvertrag steht:

Zuschläge
Erfolgt ein ununterbrochener Einsatz bei
dem gleichen Kunden, wird der einsatzbezogene
Zuschlag fällig und zwar in
Höhe von

1,5% nach Ablauf von 9 Kalendermonaten
3,0% nach Ablauf von 12 Kalendermonaten

Ich bekomme 10,00euro die Stunde, 7,89 von Leiher und der Rest 2,11 als Zulage vom Entleiher.

bin jetzt Über 1 Jahr eingesetzt, und habe eine Lohnerhöhung erwartet, stattdessen wurde nur umgerechnet.
Die 3% was ich mehr bekommen soll wird dann von Zulage des Entleihers abgezogen, dass ich immer noch 10 euro die Stunde habe.

ist das Rechtens? ich habe auch eine Anfrage beim Betriebsrat ob der Entleiher dann auch die Differenz behät, bis jetzt noch keine Antwort.
 
C

Catwizel

Gast
Ein Zeitarbeiter darf nicht mehr verdienen als der Festangestellte
im Kundenbetrieb. Deshalb ist eine Verrechnung ggfs. doch zulässig.
Da wurde mal wieder eine Nebelkerze angezündet.
 

Holger01

Accountproblem bitte Admin informieren.
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soweit ich weis ist eine Verrechnung nicht zulässig

Doch, leider. Die Verrechnung ist möglich, wenn dies im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag vorgesehen ist.


Ein Zeitarbeiter darf nicht mehr verdienen als der Festangestellte
im Kundenbetrieb.

Woher nimmst du diese Ansicht? Kannst du dazu eine Quelle angeben?

Oder meinst du die Regelung bzgl. der Branchenzuschläge, danach sind
"Die Zuschläge [sind] begrenzt auf den Vergleichsgrundlohn des entsprechenden Mitarbeiters im Entleihbetrieb, im Bereich des Metall- und Elektroindustrie auf das regelmäßige Stundenentgelt ohne Leistungszulage (§ 2 Abs.4 TV), ... ."

Hier am Beispiel des iGZ-Tarifvertrages (TV)
Quelle: iGZ-Fakten, Ziff. 12,
Neuer Tarifvertrag über Branchenzuschläge in der Zeitarbeit – Details zum Inhalt: Faktencheck und Analyse : Der Personaldienstleister – Aktuelle Nachrichten und Informationen



@Bullypowe, lese deinen Arbeitsvertrag genau durch.
Gibt es dort eine entsprechende Regelung zur Anrechnung?
Falls nein, welchen TV wendet die ZAF an?

Dann checken wir den TV ab und können es eindeutig klären.

...
 
C

Catwizel

Gast
Ein Zeitarbeitnehmer darf nicht mehr verdienen als 90% des Lohns eines Festangestellten. Das nennt sich "Deckelung"!
Kannst selber mal nach Quellen googeln. :icon_pause:
 

bullypowe

Elo-User*in
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@Holger01


ZAF ist Tuja Tarifvertrag ist MTF zwischen BZA und DGB.

in der Einsatzmeldung steht

Der Einsatzbezogene Lohn/ Entsendelohn wird nur insoweit gewährt, als sich aus den tariflichen Entgelten gemäß §§ 2 bis 5 ETV und § 2 ERTV sowie aufgrund der arbeitsvertraglichen Bestimmungen Kein Höhres Gesamtengelt ergibt.



Ein Zeitarbeitnehmer darf nicht mehr verdienen als 90% des Lohns eines Festangestellten.

bei uns gibt Leiharbeiter die verdienen genau das gleiche wie die Festangestellten inkl. Urlaub- und Weinachtsgeld.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Danach:
1,5% nach Ablauf von 9 Kalendermonaten
3,0% nach Ablauf von 12 Kalendermonaten
ist das der BZA-Tarif. (oder BAP-DGB, wie er jetzt heißt)
Ob diese 3% mit anderen Zulagen verrechnet werden dürfen, ist im TV nicht geregelt.

Ein Zeitarbeitnehmer darf nicht mehr verdienen als 90% des Lohns eines Festangestellten. Das nennt sich "Deckelung"!
Diese 90%-Deckelung bezieht sich einzig und allein auf die sog. Branchenzuschläge. (wobei übrigens Einmalzahlungen nicht berücksichtigt werden, sodass die allermeisten LAN i.d.R. ziemlich deutlich unter diesen 90% bleiben.) Wenn der TE aber die oben erwähnte 3%-Zulage bekommt gibt es für den Einsatzbetrieb keinen Branchenzuschlag.

Grundsätzlich ist der Lohn eines LAN frei verhandelbar und darf durchaus über dem der Festangestellten liegen, wenngleich dies in der Realität die Ausnahme sein dürfte.
 

elo237

RIP
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vermischen die den ganzen Mist heutzutage

früher war es wenigstens so das man den Vertrag mit dem Sklavenhändler hatte
und gut wars oder eben auch nicht gut

aber so vor 7 Jahren war es bei mir bei Manpower noch einigermaßen o.K

aber was ich da lese das raubt mir ja das denken an eine Demokratie
oder sind wie schon in Nordkorea :eek:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
in der Einsatzmeldung steht

Der Einsatzbezogene Lohn/ Entsendelohn wird nur insoweit gewährt, als sich aus den tariflichen Entgelten gemäß §§ 2 bis 5 ETV und § 2 ERTV sowie aufgrund der arbeitsvertraglichen Bestimmungen Kein Höhres Gesamtengelt ergibt.
Das heißt, die Verrechnung mit tariflichen Zulagen ist zulässig.
Und so wie ich diese Formulierung verstehe, auch die Verrechnung mit evtl. Tariferhöhungen.
Also typisch Leiharbeit.
 
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