Zusatzbeiträge für Krankenversicherung steigen auf 1,4%

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CampingTante

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Texter50

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Na will man den Bürger auf die nächste Reform mental einstimmen....nur noch Versorgung für Arbeitnehmer? :icon_wink:

Krankenkassen: Beiträge für gesetzlich Versicherte steigen weiter |*ZEIT ONLINE

Liest Du die von Dir verlinkten Seiten? :biggrin:

In dem Artikel lese ich von Nachforderungen der KK an die Allgemeinheit, nachdem man die Überschüsse aus den Vorjahren irgends verloren hat...
Das mit dem Nachfordern macht man eben besser, indem man auf ELOs und Flüchtlinge verweist - und nur am Rande auf den eingefrorenen Beitragsteil der AG. :icon_mrgreen:
 
G

Gast1

Gast
AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Richtig, Texter, die Arbeitgeber sollen wieder wie früher komplett paritätisch ihren Anteil an den Krankenkassenbeiträgen ablatzen. Die aktuelle Regelung ist einfach nur neoliberal. Irgendwann, wenn man das logisch weiterdenkt, beteiligen sich die Arbeitgeber gar nicht mehr an den Krankenkassenbeiträgen ihrer Angestellten.
 

Texter50

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Richtig, Texter, die Arbeitgeber sollen wieder wie früher komplett paritätisch ihren Anteil an den Krankenkassenbeiträgen ablatzen. Die aktuelle Regelung ist einfach nur neoliberal. Irgendwann, wenn man das logisch weiterdenkt, beteiligen sich die Arbeitgeber gar nicht mehr an den Krankenkassenbeiträgen ihrer Angestellten.

Ja und: wo isset jetzt hin, das Geld? :icon_stop:
So um 2013 / 2014 haben fast alle Kassen gejammert, sie wissen nicht wohin mit dem Geld.
Es war die Rede von 15 bis 21 Milliarden! Hier nur ein Beispiel:

Eine Milliarde Überschuss: Krankenkassen horten Geld - Wirtschaftspolitik - FAZ

Da kommt bestimmt bald wieder der Verweis auf zusätzliche, private Versicherungen!
Diesen Gesellschaften gehts ja auch so schlecht... :icon_frown:
 

Magie57

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Aus dem o.g. Link:

Die Opposition warf Schwarz-Rot vor, einseitig in die Taschen der Arbeitnehmer zu greifen. Die Koalition sorge so für "weniger Netto", sagte der Linken-Gesundheitspolitiker Harald Weinberg. Die Grünen-Abgeordnete Maria Klein-Schmeink forderte, der Arbeitgeberanteil dürfe nicht länger eingefroren bleiben.

Genau, würden die Arbeitgeber den selben Anteil wie der AN zahlen müssten die Zusatzbeiträge garnicht steigen.

Hier wird m.M. nach wieder versucht die eine Bevölkerungsgruppe der AN, gegen die andere Bevölkerungsgruppe hier Erwerbslose und Flüchtlinge auszuspielen.

Ich kann garnicht soviel essen, wie ich :icon_kotz2:möchte.

Magie57
 

CampingTante

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge


Und das klappt bestens schaut man sich die Kommentare an.
Der AN wird nicht sauer auf seinen AG oder seine Partei sein, es wird Nährboden geschaffen für weitere Kürzungen im Sozialsystem.
 
E

ExitUser

Gast
Mehr Geld für Ärzte und Kliniken, zu wenig Steuermittel für Flüchtlinge und andere Hartz-IV-Bezieher: In der gesetzlichen Krankenversicherung dürfte bald kräftig an der Beitragsschraube gedreht werden.

Auf gesetzlich Krankenversicherte kommen spürbar höhere Beiträge zu. Der Kassen-Spitzenverband sagte für 2017 einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf dann rund 1,4 Prozent vom Einkommen voraus. Bei 2000 Euro Monatsbruttoeinkommen wären es sechs Euro zusätzlich.

Quelle:

Krankenversicherung: Zusatzbeiträge steigen 2017 an - FOCUS Online
 
E

ExitUser

Gast
Und warum verlangt die DAK dann 2016 schon einen der höchsten Zusatzbeiträge = 1,5%.
Der Durchschnitt liegt bei ca.1,0 - 1,1%.

Die DAK ist wohl nicht dafür bekannt überdurchschnittlich viele Flüchtlinge und ALG II Berechtigte als Mitglieder zu haben.

Die DAK ist dafür aber bekannt asozial zu sein. Die hatten doch tatsächlich 2011 ihre Satzung geändert um den damaligen Zusatzbeitrag auch bei Leuten mit wenig Geld abkassieren zu können.


Aber irgendwer muss schließlich Schuld sein. Hier werden wiedermal ALG Berechtigte und Flüchtlinge als Prügelknaben missbraucht. Die sollten sich endlich mal ne neue Masche einfallen lassen. Wird sonst langweilig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Die Grünen-Abgeordnete Maria Klein-Schmeink forderte, der Arbeitgeberanteil dürfe nicht länger eingefroren bleiben.
Och.
Wer hat den denn eingefroren.
Und wer hat den denn nicht wieder freigemacht als er an der Regierung war bzw. solche Gesetze durch Bundestag und Bundesrat durchgelassen hat.

Sobald man an der Regierung wieder beteiligt ist, wird, genau, nix gemacht.
 

ZynHH

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Wieso sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die gestiegenen Behandlungskosten für die genannte Gruppe tragen?


Weil wir eine Solidargemeinschaft sind und ja auch für den Unternehmer zahlen, wenn er in Not kommt....und natürlich für Menschen wie Dich auch. Ohne wenn und aber. Verpiss dich doch bloss endlich. Du bist so überflüssig wie ein Kropf.....
 

erichseidel

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Weil wir eine Solidargemeinschaft sind und ja auch für den Unternehmer zahlen, wenn er in Not kommt....und natürlich für Menschen wie Dich auch. Ohne wenn und aber. Verpiss dich doch bloss endlich. Du bist so überflüssig wie ein Kropf.....

Wer ist nochmal die " Solidargemeinschaft " der Unternehmer oder das dumme Volk?
 

ZynHH

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Wer ist nochmal die " Solidargemeinschaft " der Unternehmer oder das dumme Volk?
Das erklärt sich doch aus meinen Worten. Auch der Unternehmer würde von der Solidargemeinschaft aufgefangen...nicht umsonst müssen die jc auch für pkv von ehemaligen Unternehmern aufkommen....
 

ZynHH

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Wenn Du seit Jahren nicht einzahlst, bist Du nur eine blutsaugende Zecke. Die Solidargemeinschaft pfeift auf Dich!
Was zahlst Du denn an Sozialbeiträgen?
Wieso auf mich, wir reden doch über Unternehmer die ihre Mitarbeiter ausnehmen und sich nicht voll in die Solidargemeinschaft einbringen. :icon_hihi:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Nö. In dem Artikel ist benannt, wer die Kosten des Gesundheitswesens erhöht: Hartz-Bezieher und Flüchtlinge. Und nun bitte eine nähere Erläuterung von Dir, warum Arbeitgeber und Arbeitnehmer diese erhöhten Kosten tragen sollen. Soll es doch die Bundesregierung tun.

Nö, falsch gelesen.
Als Grund nannte Pfeiffer, dass die Ausgaben weit stärker stiegen als die Einnahmen. So schlügen kostspielige Reformen der Politik unter anderem zugunsten der Ärzte und der Kliniken zu Buche.
Bitte auf die Ärzte und Kliniken hauen.
Die Kassen erhalten laut Pfeiffer zudem zu wenig Geld für die Versicherung von Menschen, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind. Statt der bisherigen 90 Euro pro Monat und Betroffenem seien im Schnitt 136 Euro im Monat nötig.
Wie kommen die darauf? Das zahlt der Staat ja für uns ein. Scheint in den vergangenen Jahren aber niemals eine Rolle gespielt zu haben, bzw. hat immer gereicht.
Im laufenden Jahr gebe es deswegen eine Finanzierungslücke von 2,3 Milliarden Euro.
Und in den vergangenen Jahren gabs deswegen keine Lücke?

Weiterhin sind die Arzneimittelpreise gestiegen. Also da sind dann insgesamt so eine leichte Steigerung völlig normal. Leider wird sie nicht auch von den AG-Armen getragen.

Und wie immer sind das nur Aussagen die man schwerlich nachprüfen kann, da man hier Gruppen vergleicht für die keinerlei Statistiken vorliegen, sondern nur subjektive Eindrücke.
 

bla47

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Ja, sicher. Alles Multimillionäre und reiche Erben in diesem Forum, die nur zum Spaß und aus Langeweile Pfandflaschen sammeln. :icon_hihi:

In 1. Linie geht es ja wohl um Umweltschutz !
Oder willst du mir unterstellen, nach Krise, Frust und Arbeitsplatzverlust 2009 hätte ich im Sommer von dem Pfandgeld mir eine kalte Flasche Bier am Kiosk geholt ?
 

bla47

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...nicht umsonst müssen die jc auch für pkv von ehemaligen Unternehmern aufkommen....

Echt ? Geht das wirklich ? Zunächst BEWUSST einen großen Haufen auf die Solidargemeinschaft machen und dann wieder angezeckt kommen ?
Unfassbar, ich bin empört ! Das sind Täter, keine Opfer ! Pfui-bäh !
 

Admin2

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Na will man den Bürger auf die nächste Reform mental einstimmen....nur noch Versorgung für Arbeitnehmer? :icon_wink: ...Die Kassen begründen das unter anderem mit den Kosten für Hartz-IV-Empfänger...



Krankenkassen: Beiträge für gesetzlich Versicherte steigen weiter |*ZEIT ONLINE

Seltsam, sagt doch die Statistik dass "HartzIV-Empfänger" seit Jahren weniger werden. :icon_stop:
 

Kampfmops

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AW: Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge schuld an höhere Krankenkassenbeiträge

Seltsam, sagt doch die Statistik dass "HartzIV-Empfänger" seit Jahren weniger werden. :icon_stop:

Stimmt, weniger Arbeitslose heisst ja, mehr Arbeitnehmer, also müsste doch mehr als genug eingezahlt werden und die Beiträge für die KK sinken, oder nicht? :icon_hihi:

Finde es aber schlimm. Immer wieder das rumgehaue auf Arbeitslose und Flüchtlinge. Würd gern mal sehen, wie ein Reicher Sa.. mit Hartz4-Geld und ständige Drohpost vom Arbeitslosenverwaltungsamt zurecht käme :icon_frown:
 

Berenike1810

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...Mitnichten @Kampfmops,

weniger Arbeitslose kann bedeuten

- dass immer mehr Leute in irgendwelchen Maßnahmen stecken;

- immer mehr Leute lieber auf das Vergnügen einer Aufstockung verzichten;



Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es in absehbarer Zukunft auch für Erwerbslose Leute ein "Grundversorgung" im Gesundheitswesen geben wird.

Warten wir einfach mal die kommenden Wahlen (und die Kriege um uns herum), im Sept. 2017 ab !


Berenike
.
 
E

ExitUser

Gast
Interessanter aktueller Beitrag zu den Leistungen der Krankenkassen bzw. Zuzahlungen eines Mitusers:

Wenn ich dann von den "Patienten" meiner Mutti (alles ältere Menschen) höre das sich diese nicht einmal Verbandsmaterial leisten können verstehe ich ehrlich gesagt die Welt nicht mehr.

Ich dachte erst das kann ich nicht glauben, saß dann aber bei meinem Hausarzt wo im Nebenzimmer eine eitrige offene Wunde ausgespühlt wurde und dann hieß es das Verbandsmaterial müssen sie demnächst selber mitbringen, wir bekommen das nur einmal bezahlt.

Das hat dann auch nichts mit Neid zu tun wie hier angesprochen sondern mit Ungerechtigkeit.

Ich habe es ja selbst erfahren müssen als ich Gürtelrose hatte. 3 Mal bekam ich das Virustatikum, Zuzahlung liegt bei 9,71 Euro x 3 = 29,13 Euro, dazu 2 Medikamente gegen epileptische Anfälle zu je 5 Euro = 39,13 Euro + B12 Spritzen (10 Stück) a 7 Euro (70 Euro) = 109,13 Euro. Kann das ein Hartz-4-Empfänger einfach mal so stemmen ?
Ich habe ja zum Glück noch einen Zuverdienst.

Ich war froh das ich die PRT nicht bezahlen musste, diese kostet zwischen 150-250 Euro.
Da sie aber ein Schmerztherapeut verschrieb kam ich kostenlos davon.

Das hätten besagte Patienten bei einer Mindestrente niemals zahlen können wenn sie auch noch etwas Essen möchten.

Wo kommt dann dieses Defizit her?
Meiner Erfahrung nach gibts nur noch einen minimale zuzahlungsfreie Grundversorgung der Versicherten, es werden z.B. weiterführende Diagnosen verweigert (MRT) sowie Schmerzmittel (soll man selber kaufen).
 
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