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Zusammenzug zweier Mädels

Knoedels

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo zusammen

Die Tochter (20) meines LG möchte in naher Zukunft mit ihrer
"Freundin" (22) zusammenziehen. Freundin in Anführungszeichen weil beide momentan eine Beziehung miteinander führen.
Tochter vom LG macht derzeit eine Ausbildung bei einem Lebensmittelkonzern und erhält knapp 700 Euro Vergütung.
Zöge sie bei meinem LG aus, erhielte sie das Kindergeld noch zusätzlich. ? Denke schon.
Freundin lebt derzeit noch im elterlichen Haushalt und bezieht (noch) ALG 1. Sie hofft in der Stadt hier einen Arbeitsplatz zu bekommen, hat aber noch keinen in Aussicht.
Frage :
Wenn Freundin in ALG 2 rutscht, wie verhält es sich mit der Berechnung ? Würde da eine WG akzeptiert werden oder eine BG wenn beide den Mietvertrag unterschreiben würden ?
Wie ließe sich das am besten regeln ?
Wer sollte einen Mietvertrag unterschreiben,
Sollte ein Untermietvertrag gemacht werden
können BEIDE in den Mietvertrag ohne das es Probleme gäbe ?
Wie sähe es mit Erstausstattung aus bei beiden ?

mit fragendem Gruß
 

gast_

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#2
Würde da eine WG akzeptiert werden

Kann niemand mit Sicherheit sagen

oder eine BG

vermute daß sie das versuchen

wenn beide den Mietvertrag unterschreiben würden ?

Dann auf jeden Fall BG.


Wie ließe sich das am besten regeln ?

Gute Frage... ist ja nicht nur von JC abhängig.

Sollte ein Untermietvertrag gemacht werden

wäre sinnvoll bei WG

Wie sähe es mit Erstausstattung aus bei beiden ?
Tja, die werden sie selbst finanzieren müssen.
 

HelpNeeded

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#3
Kann man wirklich nicht sagen, wie das Jobcenter reagieren wird.
Bei meiner Mitbewohnerin und mir sind die von Anfang an von einer "eheähnlichen Gemeinschaft" ausgegangen, obwohl wir von Anfang an gesagt haben, dass wir das nicht sind!
Wie meinte die SB des Jobcenters: Seit es die eingetragenen Lebenspartnerschaften gibt, muß man erstmal immer was annehmen.
Das sagt wohl alles.

Egal wie die beiden es drehen und wenden - wenn das Jobcenter sie als Pärchen sehen will, dann wird es schwer sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Allerdings sind die beiden ja ein Pärchen - im Gegensatz zu meiner Mitbewohnerin und mir.
Bei mir hat es fast ein Jahr und zwei Widersprüche gedauert, bis die begriffen hatten, dass es eben KEINE eheähnliche Gemeinschaft ist.
 

Sonntagsmaja

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#4
Wie meinte die SB des Jobcenters: Seit es die eingetragenen Lebenspartnerschaften gibt, muß man erstmal immer was annehmen.
Das sagt wohl alles.
Ja...und zwar wie hohl die SB im Kopp ist:icon_neutral:

Da es eingetragene Lebenspartnerschaften gibt, fragt man danach ob so eine besteht! Wenn mit "nein" geantwortet wird, ist es eben ein NEIN und nicht etwas was man über ein Jahr anzweifeln muß!:icon_dampf:
Und wenn sie noch ne Bescheinigung vom Standesamt haben wollen ob da eine eingetragen wurde oder nicht, denn sollen die die anfordern und sich nicht dauernd an den eigenen Verdächtigungen hochziehen:icon_dampf::icon_kotz:
 
E

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Gast
#5
Nach Ströbeles Vorstoß von vor ein paar Wochen wird wohl in Bälde auch bei Bruder/Schwester, Bruder/Bruder, Schwester/Schwester, Vater/Tochter, Vater/Sohn, Mutter/Tochter und Mutter/Sohn per se eine eheänliche Gemeinschaft unterstellt werden.
 

gast_

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#6
Nach Ströbeles Vorstoß von vor ein paar Wochen wird wohl in Bälde auch bei Bruder/Schwester, Bruder/Bruder, Schwester/Schwester, Vater/Tochter, Vater/Sohn, Mutter/Tochter und Mutter/Sohn per se eine eheänliche Gemeinschaft unterstellt werden.
Hast du dazu nen Link?
 
E

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Gast
#7
Tja, die werden sie selbst finanzieren müssen.

Verstehe ich zwar so nicht..aber das JC ist hier i.d. Beweispflicht, nicht die WG!

@ Kiwi

Warum würde das JC eine BG vermuten, wenn beide den Mietvertrag unterschrieben hätten?
 

gast_

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#8
Verstehe ich zwar so nicht..aber das JC ist hier i.d. Beweispflicht, nicht die WG!

Hast du mitbekommen, auf welche Frage ich geantwortet habe?

U 25 wird keine Erstausstattung- o
hne wichtigen Grund -
finanziert, da sie ja nicht ausziehen dürfen,wenn sie ihren KLebensunterhalt nicht selbst finanzieren können.

Und ein wichtiger Grund ist hier nicht erwähnt.

Warum würde das JC eine BG vermuten, wenn beide den Mietvertrag unterschrieben hätten?
Weil man dann für die Schulden des anderen bei Vermieter einstehen muß - das sehen die dann als Einstandsgemeinschaft
 
E

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Gast
#9
Weil man dann für die Schulden des anderen bei Vermieter einstehen muß - das sehen die dann als Einstandsgemeinschaft
und das ist dann rechtens? Wenn ja, wo kann man Urteile darüber lesen?
 

Nasenbohrer

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#11
Der Ströbele ist doch krank in seiner Hohlbirne.

Aber in Deutschland darf man alles fordern ..... :biggrin: :biggrin:
 
E

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Gast
#12
Der Ströbele ist doch krank in seiner Hohlbirne.

Aber in Deutschland darf man alles fordern ..... :biggrin: :biggrin:
Ne, aber bei denen geht scheinbar alles durch. Selbst wenn sie Pädophile glorifizieren (Cohn-Bendit).

Und solche Typen hocken im Parlament. Da braucht einen nix mehr wundern.

Nur wie das immer mit so Vorstoßen ist: Erst wird sich medial darüber empört und ein paar Jährchen später ist es dann soweit.

Als vor einigen Jahren ein junger Liberaler forderte, Leute über 80 sollten keine künstlichen Gelenke mehr bekommen, war der Aufschrei groß. Mittlerweile wird da schön drüber debattiert und es noch als Segen für ältere Leute verkauft, da die ärmsten ja unnötig behandelt werden.

However:
Ich wollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass eine WG aus 2 Mädels bei solchen oben genannten Umtrieben schon längst nicht mehr vor einer unterstellten eheähnlichen Gemeinschaft schützt.
 

HelpNeeded

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#13
Ich sag's mal so:

Wenn die beiden nicht verpartnert sind und jede ihre Kosten selbst trägt, dann lohnt es sich schon durchaus zu kämpfen.
Auch wenn wir definitiv kein Pärchen sind, gingen die Unterstellungen des JC ja genau in diese Richtung. Und mit viel langem Atem haben die es dann auch kapiert:
http://www.elo-forum.org/erfolgreiche-gegenwehr/93120-fast-jahr-endlich-ende.html

Wenn die Mädels nicht gewillt sind ihr Geld für die andere auszugeben, dann würde es sich sicherlich lohnen gegen Unterstellungen des JC vorzugehen.
 

gila

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#14
Es sind 2 "Mädelz". 20 und 22. Weder müssen sie sich wegen ihrer sexuellen Neigungen "outen", noch füreinander einstehen.

Es ist auch Schwachsinn, wenn SBs bei jeder gleichgeschlechtlichen WG junger Leute nun von einer "Partnerschaft" oder eheähnl. Gemeinschaft ausgehen :icon_neutral:
Das würde ich mir dann ganz "entsetzt" verbitten. (Außerdem kann sich bei den Beiden mit der Zeit auch noch alles in andere Richtung entwickeln, muss ja nicht fürs Leben sein.)

Es ist zu dem Thema hier schon randvoll diskutiert worden und es gibt jede Menge Infos.
WARUM nur immer alles verkomplizieren oder sogar durch Diskussionen (womöglich noch mit SB? :eek:) hier für diese jungen Leute Situationen schaffen, die schon rechtlich nicht haltbar sind.

"Einstehen" muss man auch KÖNNEN - und im Falle von so wenig Einkommen KANN man das auch nicht. Immer wieder dasselbe :confused:

Es gibt keine Unterhaltspflicht in diesem Falle - und das JC kann nicht durch die Hintertür ein konstruieren.

Die junge Dame mit der Ausbildung soll die Wohnung mieten - die andere einen Untermietvertrag mit ihr machen. Mädelz-WG und fertig.
Wie TAUSENDE Studenten-WGs auch.
Diejenige, die ALGII benötigt, füllt IHR FORMULAR aus.
Und NUR FÜR SICH!

Man muss doch den jungen Leuten das Leben nicht völlig verhunzen - wo habt IHR DENN ALLE je in dem Alter daran gedacht, für Eure
(meist noch vorübergehenden) Liebschaften auch finanziell einzustehen?

Wieso sollte man das heutzutage zulassen, nur weil die JCs meinen, sie könnten hier Geld sparen -
was ja sicherlich viiieeel dringender nun in Spanien gebraucht wird.

Wehret den Anfängen! Die Kohle bleibt HIER!

Da muss man in dem Alter und als Mädelz-WG nicht "kämpfen", sondern sich informieren und nur DAS an Infos geben, was unbedingt erforderlich ist.
 

HelpNeeded

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#15
Da muss man in dem Alter und als Mädelz-WG nicht "kämpfen", sondern sich informieren und nur DAS an Infos geben, was unbedingt erforderlich ist.
Das hatten wir ja auch getan und trotzdem.... Wenn man an einen SB gerät, der selbstverliebt lieber seinen eigenen Hirngespinsten glaubt, als dem, was man ihm schriftlich und auch mündlich mitteilt - dann bleibt nur kämpfen!

Kann natürlich sein, dass das bei uns einer dieser bekannten "Einzelfälle" war, aber so wirklich glauben will ich das nicht.
 

gila

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#16
Eure Geschichte habe ich kurz überflogen - dies waren auch andere Voraussetzungen, da Ihr über Jahre mehrfach zusammen umgezogen seid. Damit steht man leicht unter "Generalverdacht" des "Einstehens".
Auch kommt es auf die einzelnen JCs an, wie "penetrant" die das verfolgen wollen.

Wie gesagt: Es gibt keine Unterhaltspflicht in diesem Falle - und man muss nicht nur einstehen WOLLEN, sondern auch KÖNNEN.
 

arbeitslos in holland

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#17
Das hatten wir ja auch getan und trotzdem....

Kann natürlich sein, dass das bei uns einer dieser bekannten "Einzelfälle" war, aber so wirklich glauben will ich das nicht.
naja, eurer fall beweist ja, dass man sich nicht auf den rechtsweg verlassen sollte, sondern sich anders zu wehr setzen muß :biggrin:

bei allen fällen, bei denen ein sg oder lsg angerufen wurde, wurde aus den wg'en flugs bg'en.

solcherlei "zwangsverpartnerungen" sind in anderen rechtskreisen als dem sgg völlig unüblich. :icon_kinn:

man sollte sich mal über einen "argumentationspool" gedanken machen, in dem man argumente formuliert, die das bestehen einer wg untermauern. so wie bei dem "zaf-fragebogen" :icon_daumen:
ständig steigende mieten und absurde kdu-berechnungen werden in der zukunft eigenständige wohnungen, für bezieher von öffentlichen leistungen, zum unding machen :icon_sad:
 

Radie

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#18
Leute, kommt mal von dem Begriff "eheähnliche Gemeinschaft" weg, seit 2008? heisst das offiziell "Einstandsgemeinschaft". Eine sexuelle Beziehung spielt keine Rolle mehr. Und auch zwei Freunde bzw. Freundinnen können füreinander einstehen, ohne dass sie sich gleich als homosexuell bezeichnen lassen müssen.

Ich habe das Thema ja auch durch. Nachdem beim Fall in Hartz IV mein Appartement nicht mehr angemessen war, nahm mich meine Freundin in ihrer für sie auch zu grosse und zu teure Wohnung als Untermieterin auf.

Schon kurz nach Einzug versuchte das JC, aus uns eine BG zu machen. Meine Freundin verdiente relativ gut, ich hätte keinen müden Cent vom JC erhalten.

Wir konnten dem abwehren, aber kurze vor Ende des "Probejahrs" versuchte es das JC wieder.

Zum Glück fand ich dann eine versicherungspflichtige Beschäftigung und viel somit aus dem Bezug raus.
 
E

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#19
Leute, kommt mal von dem Begriff "eheähnliche Gemeinschaft" weg, seit 2008? heisst das offiziell "Einstandsgemeinschaft". Eine sexuelle Beziehung spielt keine Rolle mehr. Und auch zwei Freunde bzw. Freundinnen können füreinander einstehen, ohne dass sie sich gleich als homosexuell bezeichnen lassen müssen.
Umso schlimmer.

Ein Freund, der mich in einer Notlage nicht verrotten lässt und mir zb bei Obachlosigkeit Asyl gewährt, bei Unterernährung Nahrung zukommen lässt etc pp., dadurch erst die Bezeichnung "Freund" verdient, steht ja dann in jedem Fall für mich ein. Sogesehen wäre jegliche, freundschaftlich menschliche Bindung eine Einstandsgemeinschaft. Egal, wo die Wohnorte sind.
 

Radie

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#20
Umso schlimmer.

Ein Freund, der mich in einer Notlage nicht verrotten lässt und mir zb bei Obachlosigkeit Asyl gewährt, bei Unterernährung Nahrung zukommen lässt etc pp., dadurch erst die Bezeichnung "Freund" verdient, steht ja dann in jedem Fall für mich ein. Sogesehen wäre jegliche, freundschaftlich menschliche Bindung eine Einstandsgemeinschaft. Egal, wo die Wohnorte sind.
Der Vergleich hinkt, Asyl würdest du deinem Freund ja nur für eine begrenzte Zeit gewähren. Er wäre dann bei dir Besucher und kein WG-Mitglied.

Für eine BG ist aber Voraussetzung, dass beide gemeinsam in einer Wohnung leben und das nicht nur für eine kurze Übergangszeit.
 
E

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#21
Ok, dann wäre aber im Umkehrschluss jede WG, egal aus wieviel Personen sie besteht, per se nach einem Jahr eine Einstandsgemeinschaft.

Ausserdem kommt dieses automatisch nach einem Jahr von einer Einstandsgemeinschaft ausgehen nach meinem Rechtsempfinden einer Zwangsheirat (wenigstens einer Unterhaltspflicht) gleich, zumindest was die Pflichten betrifft. Rechte werden einem freilich diesbezüglich keine gestattet.

Wer ist denn so blöd und zahlt als Berufstätiger für seinen arbeitslosen WG Kumpel?
Anstatt dass man froh ist, dass wenigstens die KdU so gering wie möglich gehalten wird, werden so Leute quasi gezwungen, sich 2 Wohnungen zu nehmen, was dem Arbeitenden höhere Mietkosten beschert und durch den ALG2 Bezieher dem oft zititerten Bund der Steuerzahler höhere Kosten verursacht.

Von den völlig unnötigen Kosten für die Bürokratie/Gerichtsbarkeit abgesehen.
(Richter, Rechtspfleger, Anwälte, Verwaltung und die zig anderen Sachen, die da noch dran hängen sind alles wichtige Berufe, keine Frage, aber es sind keine Jobs die eine Volkswirtschaft am Laufen halten).

Das muss man nicht verstehen.
 

Radie

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#22
@derBayer,

das muss du mir nicht erzählen.

Hier geht es mir aber darum, dass manche User meinen, es wäre eine Diskrimimierung bzw. Unterstellung eines homosexuellen Verhältnisses, wenn zwei gleichgeschlechtlichen WG-Bewohnern eine Einstandsgemeinschaft unterstellt wird.
 
E

ExitUser

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#23
@derBayer,

das muss du mir nicht erzählen.

Hier geht es mir aber darum, dass manche User meinen, es wäre eine Diskrimimierung bzw. Unterstellung eines homosexuellen Verhältnisses, wenn zwei gleichgeschlechtlichen WG-Bewohnern eine Einstandsgemeinschaft unterstellt wird.
Klar, wollte das nur mal wieder auf den Punkt bringen. "Wir" hier wissen das ja. Trotzdem kann man es nicht oft genug rausschreien.

Zum Punkt:
Für mich wäre es eine Diskriminierung. Auch wenns politisch heutzutage nicht korrekt ist.
Genaugenommen wäre ich beleidigt, würde mir jemand an den Kopf werfen ich sei in meinem Handeln und Tun politisch korrekt. ;)
 

alexander29

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#24
Ausziehen dürfen ja beide; die eine, weil sie eine Ausbildung macht, die andere, weil sie ALG 1 bekommt.
Ich nehme an, auch wenn sie danach ALG 2 beantragt, können ihr keine Steine in den Weg gelegt werden, auch wenn sie u25 ist.

Normalerweise unterschreiben bei Gründung einer WG beide den Mietvertrag.
Im Mietvertrag sollte festgehalten werden, dass die Wohnung an eine WG vermietet wird.

Erstausstattung dürfte kompliziert werden.
Auch Geringverdiener ohne ALG 2-Bezug können eine Erstausstattung erhalten; dies träfe auf die zu, die eine Ausbildung macht, wobei ich nicht weiss, wie das rechtlich aussieht bei Auszug u 25 mit Ausbildung (bezogen auf Erstausstattung).

Die andere zieht ja um, mit Bezug von ALG 1.
Da Erstausstattungen auch später noch geltend gemacht werden können, wäre das ok; wobei ich wiederum nicht weiss, wie das rechtlich aussieht bei Auszug u25 bei ALG 1-Bezug (bezogen auf Erstausstattung).
 

gast_

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#25
Ausziehen dürfen ja beide; die eine, weil sie eine Ausbildung macht, die andere, weil sie ALG 1 bekommt.
Da wäre ich mir nicht so sicher: Man wird ihr vorwerfen daß sie damit hätte rechnen müssen...denn so lange wird sie kein ALG I mehr erhalten.
 

gast_

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#27
Es sind 2 "Mädelz". 20 und 22. Weder müssen sie sich wegen ihrer sexuellen Neigungen "outen", noch füreinander einstehen.

Richtig


Es ist auch Schwachsinn, wenn SBs bei jeder gleichgeschlechtlichen WG junger Leute nun von einer "Partnerschaft" oder eheähnl. Gemeinschaft ausgehen :icon_neutral:
Das würde ich mir dann ganz "entsetzt" verbitten. (Außerdem kann sich bei den Beiden mit der Zeit auch noch alles in andere Richtung entwickeln, muss ja nicht fürs Leben sein.)

Es ist zu dem Thema hier schon randvoll diskutiert worden und es gibt jede Menge Infos.
WARUM nur immer alles verkomplizieren oder sogar durch Diskussionen (womöglich noch mit SB? :eek:) hier für diese jungen Leute Situationen schaffen, die schon rechtlich nicht haltbar sind.

Das Problem hier ist nicht daß die beiden ein Paar sind - sondern daß sie U 25 sind.

Die junge Dame mit der Ausbildung soll die Wohnung mieten - die andere einen Untermietvertrag mit ihr machen. Mädelz-WG und fertig.

Jein.

So würde ich es machen, wenn ich in absehbarerer Zeit kein ALG II beantragen müßte ...
was, wenn laut JC/SG kein ALG II gewährt wird, weil sie nicht hätte ausziehen dürfen?

Wie TAUSENDE Studenten-WGs auch.
Diejenige, die ALGII benötigt, füllt IHR FORMULAR aus.
Und NUR FÜR SICH!

Wenn sie das Risiko eingehen wollen, dann so.

Da muss man in dem Alter und als Mädelz-WG nicht "kämpfen", sondern sich informieren und nur DAS an Infos geben, was unbedingt erforderlich ist.
Meine Infos sagen mir, daß U 25 nur dann ausziehen dürfen, wenn nicht absehbar ist, daß sie in naher Zukunft wieder hilfsbedürftig werden.

Wie lange hat Freundin denn noch ALG I Anspruch...
DAS wurde bisher nicht erwähnt.
Es wird aber ganz offensichtlich damit gerechnet...wie will sie sich dnn herausreden daß damit nicht zu rechnen war?

Da müßte sie sich was Plausibles einfallen lassen...
 

alexander29

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#28
Was verstehst du unter "kompliziert"?
Entweder hat man einen Anspruch oder nicht...
Naja, bei derjenigen, die Ausbildung macht, sie darf ja ausziehen.
Die Frage ist, wenn sie auszieht; und dann Erstausstattung beantragt, was ja für Geringverdiener möglich ist, ob dann das JC sagt, sie dürfen zwar ausziehen, wussten aber, dass sie Erstausstattung beantragen müssten, also wird das abgelehnt.
Darüber bin ich mir rechtlich nicht im klaren.

Genauso bei der anderen.
 
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