Zusammenzug mit Freundin - Leistungen für Auszubildende § 27 Abs. 3 SGB II (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Qumaba

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Hallo zusammen,

ich gehöre zu jenen Personen, welche Leistungen für Auszubildende nach § 27 Abs. 3 SGB II in der Höhe der vorherigen KdU erhalten.

In diesem Zusammenhang habe ich eine aktuelle Frage.
Nehmen wir an, die ALG 1-beziehende Freundin und baldige Mutter (s)eines Kindes wohnt seit geraumer Zeit (unter 12 Monate!) in der selben (seiner) Wohnung. Diese Information gab der Leistungen für Auszubildende-beziehende nicht dem hiesigen Jobcenter an, da er keinerlei Notwendigkeit hierfür sah.

Es wird getrennt gewirtschaftet!

Dennoch möchten wir dem Jobcenter nun Meldung machen, dass sie hier wohnt. Vermutlich wird das Jobcenter eine Meldebescheinigung haben wollen; Drohen uns Schwierigkeiten, dass es erst ,,jetzt" gemeldet wird, oder sind wir noch ,,in der Zeit" dass es ohne Konsequenzen funktioniert?

Wie ist das genauere Procedere, was wird ferner benötigt, was muss ich erbringen? Gibt es Probleme, da sie ALG 1 bezieht und ich Leistungen für Auszubildende (das lt. Bewilligungsbescheid keine Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 7 Abs 5. SGB II darstellt, da ich von diesen prinzipiell als Azubi ausgeschlossen bin).

Für jeden Hinweis im Voraus vielen Dank!:dank:

Gruß
Qumaba
 

Banquo

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Die Sache mit der getrennten Haushaltsführung wird aber spätestens mit Geburt des gemeinsamen Kindes schwer aufrechtzuerhalten sein. :wink:

Vielleicht kann man einen Sinneswandel bei diesem Punkt als Anlass nehmen, die WG oder was auch immer mitzuteilen. Deine KdU orientiert sich aber doch am Bedarf, nicht wahr? Der könnte sich durch den Einzug der Freundin geändert haben.
 

Qumaba

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Danke für die Antwort, zugegeben verstehe ich sie nicht ganz.

Heißt das, wenn ich jetzt melde dass jemand bei mir wohnt, ich nachträglich Ärger bekomme? Die KdU ist ein Zuschuss, einen Berechnungsbogen habe ich dafür nicht erhalten.
 

Helga40

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Der Zuschuss wird aber auf der Grundlage der vollen Miete berechnet. Wenn du mit jemandem zusammen die Wohnung bewohnst, dann hat die andere Person aber ihren Teil der Wohnung zu bezahlen, d. h., dass sich natürlich dein Mietanteil mindert und damit auch der Zuschuss weniger wird oder gar ganz wegfällt.

Natürlich wird das Ärger geben.
 

Qumaba

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Würde das nicht voraussetzen, dass diese Person im Mietvertrag bzw. im Untermietvertrag schriftlich festgehalten wurde? Wieso hat sie ihren Teil der Wohnung zu bezahlen, ohne Leistungsbezug vom Jobcenter? Immerhin kann sie genau so gut nur kurzfristig hier hausen,...
 

Helga40

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Die Diskussion ist angesichts deiner Schilderung (schwanger) echt müßig von wegen "nur besuchsweise". Ein Besucher meldet sich nicht beim Einwohnermeldeamt an, der hat noch eine richtige Wohnung!

Und zum Mietvertrag: nein, der ist nicht nötig. Bringe deine Ausflüchte beim Amt vor, dann ist dir ein schönes, hohes Bußgeld gewiss, da du ja noch nichtmal Einsicht zeigst.
 
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ExitUser

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Und vllt noch der Vermieter, weil man länger als 3 Monate jemanden in seiner Wohnung beherbergt, ohne ihn anzumelden- Stichwort: Nebenkosten.
 

Qumaba

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Hallo,

'ne kurze Frage.

Person A erhält aufstockendes Alg 2, Person B ist Auszubildender. Beide bewohnen die selbe Wohnung. Nach einem Jahr wird eine Verantwortungsgemeinschaft vermutet, was durch baldige Geburt eines Kindes bestätigt würde. Muss Person A nun eine Bedarfsgemeinschaft mit Person B gründen, und erhält Person B weiterhin Leistungen für Auszubildende zu den ungedeckten KdU, oder entfällt das dann? Wie ist weiteres strategisches Vorgehen zu empfehlen? Erhält Person A dann den kleineren Höchstsatz von 360€, obwohl Person B kein Anspruch auf Alg 2?

Danke im Voraus.
 
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