Zusammenzug - 2 ALG 2 Empfänger - Bitte um Aufklärung (1 Betrachter)

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RollinCHK

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Hallo Zusammen!

Ich such mich schon seit mehreren Tagen dumm und dusselig, komme aber irgendwie zu keinem konkreten Ergebnis, die aktuelle Situation:

ICH:
ALG 2 Empfänger - eigene Wohnung - schwerbehindert

Freundin:
ALG 2 Empfängerin - eigene Wohnung - keine Kinder

Wir haben überlegt, evtl. zusammen zu ziehen. Es besteht kein akkuter Handlungsbedarf, ist nur so eine Überlegung. Natürlich möchten wir Beide nicht dauerhaft arbeitslos bleiben. Aktuell wohnen wir in der gleichen Stadt, überlegen aber im Falle eines Falles evtl. in Köln zusammen zu ziehen und einfach neu anzufangen. Jeder kennt sicher das Gefühl, dass einen Menschen ab und zu an einem bestimmten Ort nichts mehr hält...

Fakten: 2 Personen + Mehrbedarf wg. meiner Schwerbehinderung ergibt eine angemessene Wohnungsgröße von 80qm. In Köln werden 6,25 Euro pro qm an Kaltmiete bezahlt + 2 Euro Nebenkosten pro qm + 1,32 Euro Heizkosten pro qm. Das hab ich so ergoogelt. Falls Jemand andere Infos hätte, wäre ich dafür dankbar...

Jetzt aber zum eigentlichen Problem: Wird so ein Umzug im Sinne von Bildung einer Partnerschaft bewilligt? Ist das für das JC ein Grund eventuelle Kosten zu tragen, oder fällt das komplett als Grund weg. Es geht nicht so sehr um Umzugskosten, sondern mehr auch um Renovierungskosten etc. Sollte der Umzug nicht bewilligt werden, wie wäre dann vorzugehen. Was würde das Jobcenter in Köln dann bezahlen, wenn man ohne Not umzieht?. Ich werde daraus nicht ganz schlau. Wenn man als Einzelperson ohne Genehmigung umzieht, dann bekommt man für die neue Unterkunft nur das Geld, was man auch für die alte Unterkunft bisher bezahlt hat, aber wie verhält sich das hier, wenn zwei Bedarfsgemeinschaften zusammen gelegt werden?

Ich hoffe Ihr habt da Erfahrungen gemacht oder generell ein paar Tipps...

Vielen Dank...

Chris
 

wolliohne

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Moin Chris eine kluge Entscheidung.
Einfach formlos schriftl.bei JC beantragen in die größere Wohnung zu ziehen.
wg.allem drumherum gibts unter Download ein Muster.

sonst zur Beratung zu den KEAS vor Ort oder Montags zu uns nach BN.
 

saurbier

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Hallo,

wie Wolliohne schon geschrieben hat, ab zu denen zwecks genauerer Beratung.

Du solltest dir aber auch schon im Vorfeld darüber im klaren sein, was später aus eurer BG dann entstehen könnte (wie in vielen gleichgearteten Fällen hier schon diskutiert).

Sollte einer von euch das Glück haben, einen gut bezahlten Posten zu ergatern, dann darf er seinen Partner (dürfte bei einer solchen BG dann unterstellt werden) nach kräften unterstützen, damit das Amt dann ggf. viel Geld sparen kann.

Bei solch einer BG wird eben leider immer gleich eine partnerschaftliche Beziehung unterstellt, selbst wenn man alles im Vorfeld fein säuberlich trennt.

Also genau überlegen, ob das dann so auch gewollt ist.


Gruss saurbier
 
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