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zusammenziehen .... was steht Uns zu...?

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Mars

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#1
Moin, ich/wir haben ein großes Problem... (hoffentlich finden wir hier etwas Rat)

Ich war heute mit meiner Freundin bei der ARGE, da wir gerne zusammenziehen wollten. Sie bezieht ALG2 und hat eine 8jährige Tochter....

Da sie wegen einem doppelten Bandscheibenvorfall ihre erste Ausbildung abbrechen musste, bekommt sie nun nach über drei Jahren endlich mal ne (2wöchige) Maßnahme (von der Reha-abteilung), in der ihre "Eignung" festgestellt werden soll.... diese wurde aus gesundheitlichen Gründen nach der ersten Woche unterbrochen und wird die Tage zu Ende geführt... zwischenbilanz ist, das sie sehr wahrscheinlich im Sommer ihre Umschulung anfangen wird.
Um das BfW (Berufsförderungswerk) täglich zu erreichen, wird sie umziehen müssen.

Dies wollten wir als Anlass nehmen zusammenzuziehen.... wir suchten uns eine Wohnung aus, welche uns zu dritt auch bewilligt werden würde...

Jetzt kommt jedoch der Hammer, da ich zurzeit den Status eines Schülers genieße (ich bin Angestellt im öffentlichem Dienst mit einer 50% Stelle und bekomme ca. 888€ raus- nebeinbei mach ich jedoch eine Weiterbildung) behauptet die ARGE ich muß erst BAB bzw. BAFÖG beantragen da dies Vorrangig ist, soweit so gut, jedoch kommt dies meines wissen garnicht in Betracht, da ich ja bereits seit ca. 4Jahren im Berufsleben stehe und die weiterbildung mein "privatvergnügen" ist - oder irre ich mich da... falls es mir doch zusteht, würde es sich positiv oder negativ auf unsere (finanz.) Situation auswirken?

Achja und dann fing die gute Frau an ich könnte ja wieder zu meinen Eltern ziehen... und alles wäre super... kurz darauf meinte sie ach mist das geht ja nicht da ich ja schon seit einigen jahren ausgezogen bin und meine eigenen Brötchen backe...

Ich meine mir ist schon klar das mein Einkommen teilweise mitangerechnet wird, jedoch kann mir beim Amt angeblich niemand sagen wie unsere finanzielle Situation dann letzendlich aussehen wird....Begründung: ohne gültigen Mietvertrag kann man uns nicht berechnen und ohne eine Ablehnung von BAB bzw. BAFÖG steht mir sowiso nix zu... ausserdem müssen wir uns in der aktuell zuständigen Stadt erst die genehmigung zum Umzug einholen... bevor man uns in der neuen berechnet...usw. !?

achja, und da ich ja erst 23 bin sollte ich wohl Kindergeld beantragen...? dabei steht mir das doch garnicht zu, da ich ja mit 888€ netto zu viel dafür verdiene oder?

und stimmt es das mir (so wurde uns gesagt der selbe Satz angerechnet wird wie meiner Freundin?
Warum soll ich denn nach ALG2 berechnet werden und nur 316€ bekommen wie meine Freundin... obwohl ich ja etwas dafür tue...

Und was ist eigentlich der Kinderzuschlag oder ähnliches? denn sollten wir dann wohl auch für die kurze ( und ich bin mir nicht sicher aber auch für mich?) beantragen...?zusätlich zum Kindergeld...?

Aber ich kann nicht verstehen wieso soll ich denn mich in Schulden (Bafög) stürzen um meine Freundin finaziell zu unterstützen...?

Fazit: Die Verlangen von mir Russisches Roulette... ich soll alles bezahlen ohne zu wissen ob wir es uns überhaupt leisten können....

Ich hoffe es ist halbwegs verständlich was ich mir hier zusammengeschrieben habe.... bin nach dem ganzen INPUT noch etwas verärgert und unsortiert....
 
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