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Zusammenziehen und Sozialversicherung

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tommyue

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#1
Hallo,
also, ich habe da mal 'ne Frage.
Ich bin seit jetzt gut 3 Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir planen zusammen zu ziehen, da wir zur Zeit noch in 2 Wohnungen leben.
Zur Zeit ist es so, dass sie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, für ihr Kind Kindergeld und Unterhaltsvorschuß erhält.
Darüber hinaus erhält sie noch einen Mietzuschuß vom Landkreis, da sie wenig verdient.
Ich dagegen habe einen 400,-€ Job und erhalte ALGII und die Warmmiete.

So, jetzt habe ich hin und her gerechnet.
Alles in allem wird es dann so sein, dass wir ja eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Wenn wir nun unser Einkommen zusammenrechnen, dann erhalte ich kein ALGII mehr. Lediglich einen Mietzuschuß vom Landkreis in Höhe von ca. 400,- € erhalten wir.

Geldlich gesehen haben wir dann etwas weniger als momentan, aber ich denke, dass ist schon ganz ok.

Nun mache ich mir aber sorgen um meine sozialversicherungen, da ich ja momentan nur einen 400,-€ Job habe.
Zur Zeit bekomme ich ja noch ALGII zusätzlich und meine Krankenversicherung usw. wird bezahlt.
Was passiert nun aber, wenn wir kein ALG II mehr bekommen und ich nur einen 400,-€ Job habe?

Danke schonmal im voraus.
Gruß
Thomas
 

redfly

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#2
400 EUR Wohngeld, oder was ist das für ein Mietzuschuss? Wenn das Einkommen ausreichen sollte und ihr aus dem Leistungsbezug fallt, müsste man sich freiwillig weiterversichern.
 

tommyue

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#3
Hallo,
also die 400,-€ für die Wohnung kommen vom Landkreis und heißen korrekt:"Leistung für Unterkunft und Heizung".
Es ist also die ganz normale Kostenübernahme für die Wohnung nach SGB II.
In der Berechnung wird ja der Gesamtbedarf so berechnet, dass der Grundbedarf der Bedarfsgemeinschaft zzgl. Wohnungskosten heragezogen wird. Nach Abzug unseres Einkommens und einrechnen der Freibeträge ist es halt so, dass wir kein ALG II erhalten, aber noch Anteilig die Miete.
Gruß
Thomas
 

redfly

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#4
Im Bescheid wird die Regelleistung und die Kosten für die Unterkunft aufgeteilt. Damit habt ihr aber nichts zu tun. Bei jeder Person in der BG mit Erwerbseinkommen wird ein Freibetrag abgezogen. Das restliche anrechenbare Einkommen wird euch dann vom Leistungsanspruch abgezogen. Der Rest ist dann der Aufstockungsbetrag. Auch das Kindergeld und der Unterhalt werden natürlich abgezogen. Über dem Daumen würde ich sagen besteht bei euch wohl kein Anspruch mehr. Aber das müsste man erst genau ausrechnen. Die ARGE könnte auch verlangen einen Wohngeldantrag zu stellen. So würdet ihr bestimmt aus dem Bezug fallen.
 

tommyue

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#5
Ja, genau so sieht es wohl aus.
Wenn wir zusammenziehen dann fällt ALGII weg, und die Miete wird zum Teil noch getragen.
Sobald die Kleine von meiner Freundin keinen Unterhaltsvorschuß mehr erhält, dann sieht es wohl so aus, dass wir Wohngeld zzgl. Kinderzuschlag erhalten.
Ist zwar sehr schön komplett aus Hartz4 wegzufallen, aber das dumme sind die Sozialversicherungen.
Bei einem 400.- EUR Job bin ich ja eben nicht sozialversichert.
Wenn ich nun Krankenversicherung, Pflege- und Rentenversicherung selbst zahlen muss, dann ist mein Einkommen ja komplett weg ...
Gibt es da evtl. noch Möglichkeiten bzw. Hilfen vom Staat?
Wenn wir heiraten würden, dann gebe es ja die Möglichkeit der Familienversicherung, aber wir sind halt nicht verheiratet.
Gruß
Thomas
 
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