Zusammenführung Geschwister - Kostenübernahme

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ExitUser

Gast
Geschätzte Damen, meine Herren!

Vielleicht kann mir jemand hier behilflich sein.

Meine Ex, mit der ich ein Kind zusammen hatte und die ein Kind aus vorhergehender Beziehung hatte, ist verstorben.

Nun wurden beide Kinder getrennt. Eins lebt bei mir und eins bei der Oma mütterlicherseits. Sie sind räumlich recht weit getrennt. Ich lebe in Sankt Augustin bei Bonn und die Schwester nun in der Ecke Fulda.

Die Frage ist nun, ob ich finanzielle Unterstützung erhalten kann, wenn ich es meinem Sohn ermöglichen möchte, seine Schwester zu sehen, da die Zugfahrt sehr teuer ist.

Vielen Dank schonmal!

der pelz
 
E

ExitUser

Gast
Uih... Das klingt ja schonmal alles gut. Den Paragraphen kannte ich noch nicht und das Urteil klingt ja auch schon annäherungsweise sehr gut.

Vielen Dank!

Da kann ich mich ja schonmal auf weitere lustige Streitereien mit der "Arge meines Vertrauens" freuen.
 

sleepy5580

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Das einzige Problem an dem Urteil ist das es noch nicht Rechtskräftig ist und Urteile vorm Sozialgericht immer nur Einzelfallentscheidungen sind, aber man kann sich zumindestens drauf beziehen, im Zweifel musst du selber klagen.
 
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ExitUser

Gast
Da sich die ARGEn sowieso nie so wirklich für Urteile von Sozialgerichten interessieren, rechne ich schon damit, dass ich bis vors Gericht muss.

Da die mich, seit mein Sohn bei mir ist, nach Strich und Faden verar...., fange ich jetzt mal an und möchte genau das, was uns zusteht.

Ich habe meinen Sohn ohne eigentlichen Besitz bekommen. Er hatte nur ein paar Kleidungsstücke. Da mir bisher eine adäquate Wohnung für mich und meinen Sohn verwehrt wurde, werde ich nun, da wir in einer etwas größeren Wohnung wohnen, eine Erstausstattung für sein Zimmer, das er nun endlich hat, beantragen.

Auch hier rechne ich damit, dass ich vor Gericht muss.
 

setiraz

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Link dies ist ein Urteil für den Umgang des Kindesvaters aber in wie weit dies nun auf Geschwister übertragbar ist weiss ich nicht allerdings haben auch Halbgeschwister eine Art Umgangsrecht link und wenn ich das richtig verstanden habe hast auch du das als ehemalige Bezugsperson.

ersteres Urteil ist in gewisser Weise hinfällig, der Leistungsträger und die zugrundeliegende Rechtslage wurden vom BSG anders dargelegt (aber Kostenübernahme sollte es wohl geben!)
siehe Umgangskosten und Sozialhilfe / Beihilfe nach SGB XII

ist aber einiges an Arbeit das dem Sozialamt klar zu machen...
 
E

ExitUser

Gast
Aaaah...!

Dann müsste ich also die Fahrtkosten beim Sozialamt beantragen - ich wusste gar nicht, dass es das noch gibt... Man sieht den Wald ja vor lauter Bäumen nicht mehr. ;-)

Ich werde gleich nachher mal anrufen. Das sollte auch alles etwas eiliger sein, da ich Pfeife gerade erst auf die Idee gekommen bin, das ganze zu beantragen. Die beiden sehen sich nämlich kaum.

(Mal abgesehen davon, dass ich meine "Fast-Tochter" auch mal gerne öfter sehen würde.)
 

setiraz

Elo-User*in
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sollte sich die ARGE falscherweise als zuständig ansehen, so kann sie danach den Antrag aber nur ablehnen, da das ganze nicht im ALG-II vorgesehen ist!

gut wäre es, den Antrag bei der Stadtverwaltung zu stellen, denn die hängt ja in beidem drin - zudem müßte eine etwa unzuständige Stelle den Antrag an den richtigen Leistungsträger weiterleiten...
und freundlich auf den BSG-Beschluss hinweisen; ob das dann allerdings gelesen - und dann auch noch verstanden wird ist ne andere Sache

am besten schon mal mit nem Anwalt Kontakt aufnehmen, damit der dann die Stadt verklagen kann evtl auch ER wenn eine Besuchsfahrt kurz bevorsteht. Gut wäre es aber, auch den Rückhalt z.B. des Jugendamtes dort vor Ort zu haben, welches den Umgang befürwortet
 
E

ExitUser

Gast
Gut, mache dann mal einen Antrag fertig, ohne eine feste Behörde anzusprechen.

Wenn das Sozialamt allerdings schon selbst nicht weiß, dass es zuständig ist, richte ich mich mal auf eine unendliche Geschichte ein. ;-)
 
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