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zusammen ziehen

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ofra

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#1
nach langer zeit als einsamer hartzi bin ich jetzt auf dem besten wege, eine neue beziehung aufzubauen. :mrgreen:
der mann ist geschieden, hat zwei minderjährige kinder, für die er noch unterhalt zahlen muss. er ist berufstätig (vollzeit).
frage: wenn wir zusammen ziehen (in meine wohnung), was ändert sich dann für mich?
a) im falle, dass wir nur als lebenspartner zusammen wohnen
b) im falle, dass wir heiraten
mit welchen schikanen habe ich zu rechnen? :twisted:
 

Arania

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#2
Mit den üblichen, Ihr werdet als eheähnliche Gemeinschaft eingestuft, wieviel Du dann noch ALG II erhältst, wird dann davon abhängen wieviel Deinem neuen Lebenspartner nach Abzug seiner Verpflichtungen übrigbleibt.

Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch
 

ofra

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#3
:lol: :lol:
ich glaub ich geh ins kloster!
:party:
 
E

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Gast
#4
Wenn man im Kloster keine Sorgen wegen der KDU u.s.w. hat :kratz: komme ich mit!
:lol:
 

Koelschejong

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#5
Felicitas sagte :
Wenn man im Kloster keine Sorgen wegen der KDU u.s.w. hat :kratz: komme ich mit!
:lol:
Da kommt bestimmt ein kluger SB auf die Idee, dass sei ja mit einem Krankenhausaufenthalt gleichzusetzen - also Kürzung der Regelleistung.
Merke: Auch unter dem Dach der Kirche kann es regnen. :pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
#6
Wie kommt ihr alle eigentlich nur darauf, dass zwei Menschen, wenn sie zusammen in einer Wohnung wohnen, gleich eine eheähnliche Gemeinschaft sind?

Also sortieren wir mal: Ofra, du hast einen Mann kennengelernt, mit dem du gerne eine nähere Beziehung eingehen möchtest. Richtig?

Ist dieser Mann denn nun sofort und gleich bereit, seine Bedürfnisse nachrangig deinen zu befriedigen? Überrollt ihn das nicht gleich?
Wollt ihr nicht vielmehr erst mal sehen, ob sich das Ganze, also eine endgültige feste Partnerschaft oder gar eine Ehe, bewerkstelligen läßt. Also so eine Art Probe?

Was nun, wenn ihr in einem Jahr feststellt, dass ihr zwar gemeinsam in der Wohnung wohnen bleiben könnt, euch soweit auch ganz gut versteht? Aber ein gegenseitigen Einstehen unter Verzicht auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse kommt nicht in Frage. Gemeinsame Angehörige habt ihr auch nicht zum Pflegen. Also seid ihr dann eine WG.

Und noch was, Krankenhausaufenthalt darf nicht zur Kürzung der Grundsicherung führen. Wurde hier in diesem Forum auch schon desöfteren behandelt.
 
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#7
Barney sagte :
Wie kommt ihr alle eigentlich nur darauf, dass zwei Menschen, wenn sie zusammen in einer Wohnung wohnen, gleich eine eheähnliche Gemeinschaft sind?
Aber Barney nicht wir kommen darauf, die (in meinem Fall eigene) Erfahrung zeigt aber leider, dass die meisten Leistungsträger so denken.

Barney sagte :
Also sortieren wir mal: xx, du hast einen Mann kennengelernt, mit dem du gerne eine nähere Beziehung eingehen möchtest. Richtig?

Ist dieser Mann denn nun sofort und gleich bereit, seine Bedürfnisse nachrangig deinen zu befriedigen? Überrollt ihn das nicht gleich?
Wollt ihr nicht vielmehr erst mal sehen, ob sich das Ganze, also eine endgültige feste Partnerschaft oder gar eine Ehe, bewerkstelligen läßt. Also so eine Art Probe?

Was nun, wenn ihr in einem Jahr feststellt, dass ihr zwar gemeinsam in der Wohnung wohnen bleiben könnt, euch soweit auch ganz gut versteht? Aber ein gegenseitigen Einstehen unter Verzicht auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse kommt nicht in Frage. Gemeinsame Angehörige habt ihr auch nicht zum Pflegen. Also seid ihr dann eine WG.
Ähnlich sieht die Fallkonstellation bei mir aus, aber ich bekomme seit dem Zusammenzug keinerlei Leistungen mehr und bin nicht krankenversichert.

Hoffen wir mal, dass das LSG dem ganzen auf Nikolaus ein Ende setzt. Ansonsten setzen wir das Ende in dem wir die gemeinsame Wohnung auflösen.
 

ofra

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#8
das heisst also, im schlimmsten falle fällt die leistung ganz weg.
und krankenversicherung erhalte ich mir dann nur wenn ich den typ heirate und im rahmen der familienversicherung mich mitversichere.
na prost mahlzeit! das sind ja schöne aussichten.
:kinn:
 

marpi

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#9
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#10
ofra sagte :
das heisst also, im schlimmsten falle fällt die leistung ganz weg.
und krankenversicherung erhalte ich mir dann nur wenn ich den typ heirate und im rahmen der familienversicherung mich mitversichere.
na prost mahlzeit! das sind ja schöne aussichten.
:kinn:
Ja, im schlimmsten Falle ist das die Konsequenz. Sofern Du Angaben über sein Einkommen machst und er damit den Gesamtbedarf der "Bedarfsgemeinschaft" decken kann, fällt die Leistung incl. Krankenversicherung weg.

Ohne Angaben über das Einkommen (z.B. weil man davon ausgeht, keine Bedarfsgemeinschaft zu sein, wie in meinem Fall) werden die Leistungen incl. Krankenversicherung wegen Nichterfüllung der Mitwirkungspflicht nach §§ 60, 66 SGB II entzogen bzw. versagt.

Ich könnte nichtmals durch Heirat den Krankenversicherungsschutz im Rahmen der Familienversicherung erhalten, da er freie Heilfürsorge erhält. :cry:

Wären uns diese Aussichten vorher so klar gewesen, hätte es erst gar keine gemeinsame Wohnung gegeben. Nun warten wir den Verlauf des Termins beim LSG ab und werden uns dann notfalls nach 1 Jahr wieder trennen.
 

Thuon

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#11
Hiho

Bedarfsgemeinschaft bzw zusammenziehen, vergiss das bloss.

Wir sind 2005 bzw als Harz4 aufkam zusammen gezogen und haben offiziel eine Bedarfsgemeinschaft angemeldet. Umzug von mir wurde nicht bezahlt. Vorher hatte ich ALG I und es hat kein Schwanz interessiert, 2. Wohnung bzw alte Wohnung.

Also habe ich die Wohnung noch, gut 200 Euro Miete. Nach2 Jahren
macht die Arge nu Aerger wie ich mir das leisten kann. 200 Euro gehen eher als wie ueber 1000 Euro auf den Schlag für Umzug. Und ja ich
komme so gerade ueber die Runden,mit Arbeitlosenhilfe hatte ich weniger zum Leben.

Ich weiss blöde Rechnung, aber jeder Kreditvertrag ist auch ne blöde Lösung und es macht jeder ;)

Da ich mir den Umzug nicht leisten kann, eher 200 Euro/Monat läuft es wohl darauf hinaus das ich die BG wieder kuendige und die alte Wohnung von der Arge bezahlen lasse.

Sind dann 34 Euro mehr zum Leben im Monat, ich spar die Miete,also um die 250 Euro mehr, Arge muss wohl Partnerin andere Wohnung geben weil dann zu gross und sie muessen im Endeffekt doch nen Umzug bezahlen, 2. Miete und mehr Unterstuetzung.

Fuer das Geld was ich dann mehr im Monat habe kann ich locker X mal im Monat zu meiner Partnerin fahren bzw Nachsendeantrag Post,wenn die Arge mal was will hinfahren und hab noch was ueber...
Oder nach 4-5 Monaten habe ich durch das gesparte Geld den Umzug zusammen, ziehe wieder zurueck, hol mir dort ne kleine Wohnung, bestimmt keine BG mehr und gut ist.

Sind doch echt schlau und sparen wo sie koennen die Leute der Arge ...kein Kommentar.

Fips
 
E

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Gast
#13
Barney sagte :
Wie kommt ihr alle eigentlich nur darauf, dass zwei Menschen, wenn sie zusammen in einer Wohnung wohnen, gleich eine eheähnliche Gemeinschaft sind?

Also sortieren wir mal: Ofra, du hast einen Mann kennengelernt, mit dem du gerne eine nähere Beziehung eingehen möchtest. Richtig?

Ist dieser Mann denn nun sofort und gleich bereit, seine Bedürfnisse nachrangig deinen zu befriedigen? Überrollt ihn das nicht gleich?
Wollt ihr nicht vielmehr erst mal sehen, ob sich das Ganze, also eine endgültige feste Partnerschaft oder gar eine Ehe, bewerkstelligen läßt. Also so eine Art Probe?

Was nun, wenn ihr in einem Jahr feststellt, dass ihr zwar gemeinsam in der Wohnung wohnen bleiben könnt, euch soweit auch ganz gut versteht? Aber ein gegenseitigen Einstehen unter Verzicht auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse kommt nicht in Frage. Gemeinsame Angehörige habt ihr auch nicht zum Pflegen. Also seid ihr dann eine WG.

Denkt ihr... das Amt und einige Gerichte aber nicht...

Und noch was, Krankenhausaufenthalt darf nicht zur Kürzung der Grundsicherung führen. Wurde hier in diesem Forum auch schon desöfteren behandelt.

sehe ich auch so, aber wieder: viele SB und Gerichte interessiert meine Meinung :mrgreen: nicht...
ohne wirklich guten Anwalt siehts da schlecht aus...
Ich würd das Risiko nach meinen Erfahrungen nie wieder eingehen, auch wenn die ein paar Jahre zurück liegen.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
#14
Thuon sagte :
Hiho

Bedarfsgemeinschaft bzw zusammenziehen, vergiss das bloss.

Wir sind 2005 bzw als Harz4 aufkam zusammen gezogen und haben offiziel eine Bedarfsgemeinschaft angemeldet. Umzug von mir wurde nicht bezahlt. Vorher hatte ich ALG I und es hat kein Schwanz interessiert, 2. Wohnung bzw alte Wohnung.

Also habe ich die Wohnung noch, gut 200 Euro Miete. Nach2 Jahren
macht die Arge nu Aerger wie ich mir das leisten kann. 200 Euro gehen eher als wie ueber 1000 Euro auf den Schlag für Umzug. Und ja ich
komme so gerade ueber die Runden,mit Arbeitlosenhilfe hatte ich weniger zum Leben.

Ich weiss blöde Rechnung, aber jeder Kreditvertrag ist auch ne blöde Lösung und es macht jeder ;)

Da ich mir den Umzug nicht leisten kann, eher 200 Euro/Monat läuft es wohl darauf hinaus das ich die BG wieder kuendige und die alte Wohnung von der Arge bezahlen lasse.

Sind dann 34 Euro mehr zum Leben im Monat, ich spar die Miete,also um die 250 Euro mehr, Arge muss wohl Partnerin andere Wohnung geben weil dann zu gross und sie muessen im Endeffekt doch nen Umzug bezahlen, 2. Miete und mehr Unterstuetzung.

Fuer das Geld was ich dann mehr im Monat habe kann ich locker X mal im Monat zu meiner Partnerin fahren bzw Nachsendeantrag Post,wenn die Arge mal was will hinfahren und hab noch was ueber...
Oder nach 4-5 Monaten habe ich durch das gesparte Geld den Umzug zusammen, ziehe wieder zurueck, hol mir dort ne kleine Wohnung, bestimmt keine BG mehr und gut ist.

Sind doch echt schlau und sparen wo sie koennen die Leute der Arge ...kein Kommentar.

Fips
und genau das muß du denen so klar machen... dann werden sie den Umzug wahrscheinlich doch übernehmen!

Du mußt denen rüber bringen, daß du es ernst meinst!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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