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Zurück zur Familienversicherung?

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med789

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#1
XX ist 22 Jahre und hat sich selbst krankenversichert. Bei Wechsel der Argezuständigkeit hat diese XX zurück in die Familienversicherung geschickt. Darf sie das so einfach?
 

Rounddancer

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#2
Wenn die Voraussetzungen dafür, wieder in die Familienversicherung mit dem Ehemann, bzw. den Eltern zurückkehren zu können, erfüllt sind (=Einkommensobergrenze unterschritten, im selben Haushalt wohnend, als Kind U25, etc.),- was hindert sie daran? Die Krankenkasse der Familienversicherung muß zu 95% das selbe leisten, wie jede andere Krankenkasse.
Wenn die Voraussetzungen für die Familienversicherung nicht erfüllt sind, dann -das ist sicher- nimmt sie die Kasse gar nicht iin Familienversicherung zurück.
Doch wenn es klappt, dann spart das den Steuerzahlern primär ein paar zig Euro jeden Monat. Und das ist gut so.
 

med789

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#3
XX wohnt seit Jahren allein, U25, war zwischendurch auch arbeiten, soll jetzt beim Vater familienversichert werden - Zwang?
 
E

ExitUser

Gast
#4
Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Wenn man kostenlos im Rahmen der Familienversicherung krankenversichert sein kann, wieso dann eine eigenständige (in der Regel kostenpflichtige) Krankenversicherung anstreben?

Die Voraussetzungen für die Familienversicherung kannst du in § 10 SGB V nachlesen.

@Heinz: vom "Leben in gemeinsamen Haushalt" ist dort aber nicht die Rede.
 

Rounddancer

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#5
Aus Wikipedia "Familienversicherung:


2. Fortgeführt wird sie bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres, wenn das Kind keiner Erwerbstätigkeit nachgeht. Als Erwerbstätigkeit in diesem Sinne gilt jede regelmäßige abhängige oder selbstständige Tätigkeit, in der mehr als 400 € im Monat an Einnahmen erzielt wird.
das bedeutet: XX kann eh bloß bis zum 23.Geburtstag in der Familienversicherung sein.

Aber in der Tat reicht es aus, U23 zu sein, in Deutschland zu wohnen und kein Einkommen >400€ zu haben, oder eben Alg II zu beziehen, um familienversichert werden zu können.
Ja, wenn die Anspruchsvoraussetzungen für die Familienversicherung vorliegen, dann kann das Amt den U23 (bzw. bei Schul- oder Berufsausbildung U25) aus Gründen der Wirtschaftlichkeit dazu zwingen.

Aber wie gesagt: Außer einer Unterschrift auf dem Antrag braucht es dazu nichts vom Hauptversicherten Vater,- dann der familienversicherte U23, bzw. U25 kriegt dann seine eigene Versicherungskarte.

Wenn der U23(U25) aber mit dem Erzeuger nichts mehr zu tun haben will, - oder dieser nicht mit ihm, und so selbst diese eine Unterschrift nicht ohne Gerichtsvollzieher, bzw. Erzwingungshaft einzuholen wäre, dann würde ich an Stelle des U23(U25) das schriftlich dokumentieren und so dem Amt mit der Bitte einreichen, darauf zu verzichten,- aber in jedem Fall schriftlich zu bescheiden.
Das dauert dann möglicherweise so lange, bis aus dem U23 ein Ü23 geworden ist ... womit sich dann der Punkt Familienversicherung biologisch erledigt hätte.
 

med789

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#6
Danke, und Ü23 ist XX in 2 Wochen, und der Bescheid mit dieser sinnlosen Familienversicherung gilt dann ab 1.1.2011.

Ist das eine Groteske von der Arge oder was soll man davon denken?
 

Rounddancer

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#7
Da wird halt mal zu sparen versucht, egal, was es kostet.
Vorallem an Nerven der "Kunden",- denn raus kommt meist ein Zuständigkeitsgeschiebe,- Arge schiebt schwarzen Peter, pardon, "Kunden" an Kasse, Kasse schiebt ihn zur Arge retour. Wenn dann der "Kunde" auch noch ne Versicherungsleistung braucht,- geht der Mist erst recht an die Substanz des "Kunden".
 
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