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Zur Einstellung vorgesehen nach Absprache mit dem Kunden

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Sanne

Elo-User/in

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#1
Hallo an alle,

so, ich hatte ja gestern nun mein Vorstellungsgespräch. Es ist wie glaube ich schon erwähnt, eine Leiharbeitsfirma.

Also man hat das Formular für die ARGE unterschrieben und in der Zeile wo steht, ist zur Einstellung bei uns vorgesehen zwar ein Kreuzchen gemacht, jedoch dahinter geschrieben: nach Absprache mit dem oder den Kunden im Juli 06.

Einen Vertrag habe ich natürlich auch noch nicht, den will man mir zuschicken.

So, was heißt das nun konkret? Ich weiß, Ihr seid ebenso wenig Hellseher wie ich, aber ist das nicht durch die Blume ein "wir melden uns bei Ihnen"?
Ich meine, ohne Vertrag ist nichts fest und der Kunde, wer auch immer das sein mag, ist garantiert nicht verpflichtet, der ARGE gegenüber eine Erklärung abzugeben, ebenso wahrscheinlich die Leiharbeitsfirma, denn diese dürfte sich ja eine Hintertür offen halten haben oder ist das so üblich? Ich kenne es bislang nur so, dass man direkt an Ort und Stelle einen Vertrag erhalten und unterschrieben hat.

ratlose Grüße

Sanne
 

Nov

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#2
:D Na herzlichen Glückwunsch :D

Das heißt für Dich das Du einen sogenannten Vorvertrag mit dennen hast!
Die können Dich bei Bedarf sofort anforden ohne das Du ein Anspruch hast!
Diese Taktik ist gang und gebe im Kreise der ZA da Diese so immer ein Kontigent an Arbeitskräfte haben!
Hast Du einen bestimmten Berufszewig in den Du eingesetzt werden sollst schriftlich ? wenn nicht kannst Du in jeder Branche eingesetzt werden, die dennen grad passt!
Aber in Bezug auf die ARGE sehe ich kein Problem da Du ja eigeninitiative gezeigt hast mit Allen Mitteln.

Wie gesagt das was Dir passieren kannst das Du vielleicht bal Euros verdienst / bekommst !

Jemand anderer meinung ?? den mal los

L.G. Nov
 

Sanne

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#3
Hallo Nov.,

na ja unterschrieben habe ich nichts und die auch nicht, mit Ausnahme der Bescheinigung für die ARGE, wegen der Reisekostenerstattung.

Also, so gesehen ist kein Vertrag zustande gekommen. Den wollte man mir ja noch zuschicken. Ist doch er ungewöhnlich oder nicht?

Alleine aus dem Satz: Ist zur Einstellung vorgesehen (das ist ja vorgedruckt) und dann kommt handschriftlich von denen: nach Absprache mit Kunden im Juli 06.

Nun könnte man das Ganze ja auch so sehen, dass man mit dem Kunden ein Terminabsprache macht, wann im Juli es denn nun losgehen soll. Aber man könnte es auch anders sehen, dass der Kunde auch nein sagen könnte,das er mich nicht will, also eine Hintertür. Bin zwar keine Juristin, aber ich denke schon, dass das eine Hintertür ist, durch die die Firma recht schnell verschwinden könnte wenn sie denn wollte, denn rechtlich ist gar nichts zustande gekommen, kein Vertrag. Und selbst wenn, dann gibt es immerhin noch die Probezeit von 6 Monaten und da ist alles drin, egal wie man sich auch verhalten und gerarbeitet hat. Alles schon erlebt im Bekanntenkreis.

Nee, die ARGe kann mir daraus, so hoffe ich zumindest, keinen Vorwurf machen, ich habe doch keinen Einfluss darauf.

Grüße

Sanne
 

Nov

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#4
Nö ist schon normal der passus " nach absprache mit dem Kunden" da Za meistens einen bestimmten Satz an Arbeitstieren verzeih den Ausdruck vorhalten wollen um Spitzenzeiten ab zu decken.
Es ist nicht gesagt das die schon Aufträge haben nur so haben Sie die ZA schon einmal Leute auf Abruf berreit!
Solang Du nichts unterschrieben hast hast Du natürlich keinen Vertrag ganz logisch nur sollten die Dir eine Stellung ob nun befristet oder unbefristet als Tellerwäscherin oder hochdotierte Politberaterin ;) anbieten bist Du schon gebunden jdenfalls für deinen Leistungsträger da ja da steht " In Absprache mit dem Kunden"

Wie gesagt ist ja auch nicht so wild sind auch schon AV zustande gekommen wo einige mit glücklich geworden sind weniger als ALG II kann / sollte es nicht werden!
 

Heiko1961

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#5
Jemand anderer meinung ?? den mal los
Ja ich. :motz:

Leih- oder Zeitarbeitsfirmen, wie auch priv. Jobcenter sind die größten Nutznießer im Punkt Arbeitslosigkeit.

Zeitarbeitsfirmen haben doch dazu beigetragen, daß Festanstellungen abgebaut wurden. Jetzt betreiben die doch nur modernen Sklavenhandel.
Genau wie die priv. Jobcenter. Die wollen nur den Vermittlungsgutschein von der Arge, Geld kassieren und weiter nichts. Denen ist doch der Arbeitslose völlig egal.
Fazit: Zeitarbeitsfirmen und priv. Jobcenter sind mit die größten Schmarotzer. Alles nur Verbrecher, die sollten verboten werden. :uebel:

Gruß, Heiko
 
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